Kompetenzfeststellung im Förderprogramm IQ

Ergänzend zum Beratungs- und Qualifizierungsangebot werden im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" Verfahren zur Kompetenzfeststellung von Menschen mit Migrationshintergrund umgesetzt. Sie haben das Ziel, persönliche Stärken und Potenziale von Teilnehmenden herauszuarbeiten.

Nachdem sich der ehemalige Facharbeitskreis "Kompetenzfeststellung" des Förderprogramms IQ bereits vor einigen Jahren intensiv damit auseinandergesetzt und entsprechende Materialien erarbeitet hat, erreichte das Thema Kompetenzfeststellung im Jahr 2015 erneut Aktualität: Viele Geflüchtete können keine abgeschlossene Berufsausbildung im Sinne des deutschen Bildungssystems vorweisen. In diesen Fällen ist es nicht möglich, über ein Anerkennungsverfahren in den deutschen Arbeitsmarkt einzusteigen. Personen ohne formalen Abschluss verfügen häufig aber auch über arbeitsmarktrelevante Kompetenzen, welche durch Berufserfahrung und andere informelle und non-formale Lernprozesse erworben wurden.

Damit auch Personen ohne formalen Abschluss langfristig in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden können, werden Verfahren benötigt, die vorhandene Kompetenzen erfassen und transparent machen. In den vergangenen Jahren sind viele Ansätze und Verfahren mit unterschiedlichen Funktionen und Zielsetzungen entstanden.

Verfahren zur Kompetenzfeststellung in IQ auf einen Blick

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