Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ https://www.netzwerk-iq.de/ News vom Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ de ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH Mon, 08 Mar 2021 21:01:11 +0100 Mon, 08 Mar 2021 21:01:11 +0100 TYPO3 EXT:news news-2645 Thu, 04 Mar 2021 06:53:00 +0100 AiD: Interview zur "Situationsanalyse Pflege" der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/aid-interview-zur-situationsanalyse-pflege-der-iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-mit-laura-roser Laura Roser ist Mitautorin der "Situationsanalyse Pflege" der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung. Im Interview für das Portal "Anerkennung in Deutschland" fasst sie die Ergebnisse der aktuellen IQ Studie zur Anerkennung von Pflegefachkräften zusammen. Die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung beleuchtet mit ihrer neuen Publikation "Berufliche Anerkennung von Pflegefachkräften mit einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation - Situationsanalyse aus Sicht des Förderprogramms IQ", welche Möglichkeiten und Herausforderungen sich aktuell im Kontext der Anerkennung ausländischer Pflegefachkräfte zeigen. Dabei werden auch Gute-Praxis-Ansätze und Handlungsempfehlungen benannt.

Zum Interview mit Laura Roser gelangen Sie hier. Die Publikation zum Download finden Sie hier.

]]>
news-2644 Wed, 03 Mar 2021 15:47:00 +0100 IQ Netzwerk Brandenburg: Neue Podcastfolge zum Thema internationale Fachkräfte - jetzt reinhören! https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-brandenburg-neue-podcastfolge-zum-thema-internationale-fachkraefte-jetzt-reinhoeren In der neuen Podcast-Folge "Geschichten von Arbeit und Vielfalt in Brandenburg" des IQ Netzwerks Brandenburg berichten eine ukrainische Krankenpflegerin und ein aserbaidschanischer Ingenieur mit Masterabschluss in interkultureller Kommunikation, wie sie ihren Weg auf den brandenburgischen Arbeitsmarkt gefunden haben. Unterstützt wurden sie dabei von den brandenburgischen IQ Informationszentren für Fachkräfteeinwanderung. Auch ein regionales Unternehmen berichtet über die Hilfe bei der Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde oder in Fragen der interkulturellen Öffnung. Denn die Projektleitungen Debora Aust und Sonja Stenzel wissen, worauf Unternehmen zu achten haben, um internationale Fachkräfte einzustellen und im Unternehmen zu halten.

Den Podcast finden Sie hier.

]]>
news-2643 Tue, 02 Mar 2021 12:58:22 +0100 Neues Video zeigt Aufgaben des BAMF bei der Einwanderung von Fachkräften und verweist zur Anerkennungsberatung auf IQ https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-video-zeigt-aufgaben-des-bamf-bei-der-einwanderung-von-fachkraeften-und-verweist-bei-anerkennungsberatung-auf-iq [BAMF] Gute Fachkräfte sind ein Gewinn für Deutschland: Am 1. März 2020 trat das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) in Kraft, das zur Stärkung der qualifizierten Zuwanderung aus dem Ausland beitragen soll. Auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat durch das FEG neue Aufgaben erhalten. Das FEG hat die gesetzlichen Regelungen für die Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten vereinfacht. Einreisebeschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie erschweren zurzeit zwar die Einreise aus dem außereuropäischen Ausland, für Fachkräfte gelten jedoch Ausnahmen.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist auf vielfältige Art und Weise in den Prozess der Fachkräfteeinwanderung involviert. Sein Aufgabenportfolio wurde durch das FEG erweitert. Sehen Sie hier das Video zur Fachkräfteeinwanderung im Bundesamt, auf das Netzwerk IQ wird bzgl. der Beratung zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse (bei Min. 01:57) verwiesen.
 

]]>
news-2642 Tue, 02 Mar 2021 11:10:00 +0100 IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Ingenieur*innen" jetzt in fünf Sprachen verfügbar https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-themendossier-berufsanerkennung-fuer-ingenieurinnen-jetzt-in-fuenf-sprachen-verfuegbar Das Themendossier liegt jetzt auch auf Englisch, Arabisch, Farsi und Russisch vor. Das Dossier zeigt, wie der Einstieg in den Beruf als Ingenieur*in gelingen kann. In unterschiedlichen ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen fehlen immer mehr Fachkräfte. Deshalb steigt die Nachfrage nach Mitarbeitenden, die einen Studienabschluss im Ausland erworben haben. Der Beruf als Ingenieur*in ist in Deutschland länderrechtlich reglementiert, d.h. die Anerkennung eines ausländischen Abschlusses erfolgt in dem Bundesland, in dem Menschen mit einer solchen Qualifizierung arbeiten wollen. Das IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Ingenieur*innen – der Weg zur Fachkraft" erklärt, welche Wege es gibt, um in Deutschland als Ingenieur*in arbeiten zu können. Das Dossier verdeutlicht nicht nur, wie das Anerkennungsverfahren abläuft. Es enthält auch Erfahrungsberichte und nennt bundesweite Anlaufstellen für die persönliche Beratung. 

Das IQ Themendossier gibt es als PDF in den Sprachen DeutschEnglischArabischFarsi und Russisch.

]]>
news-2641 Mon, 01 Mar 2021 14:03:11 +0100 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Situationsanalyse Pflege veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-situationsanalyse-pflege-veroeffentlicht Durch die demografische Entwicklung in Deutschland zeichnet sich seit Jahren ein deutlicher Anstieg der Anzahl an Pflegebedürftigen ab, womit auch ein höherer Bedarf an Fachkräften im Pflegebereich einhergeht: Bis zum Jahr 2030 bzw. 2035 werden in Deutschland nach unterschiedlichen Berechnungen zwischen 140.000 bis 655.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. Bereits heute besteht ein Mangel an Pflegefachkräften, was nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie deutlich wurde. Ein Lösungsansatz, um dem Personalnotstand zu begegnen, ist die berufliche Integration von Pflegefachkräften aus dem Ausland. Dieser Weg wird seit einigen Jahren gezielt durch ineinandergreifende gesetzliche und politische Maßnahmen geebnet.

Pflege ist ein Berufsfeld, das auch eine große Rolle im Förderprogramm IQ spielt. Die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung beleuchtet mit ihrer neuen Publikation "Berufliche Anerkennung von Pflegefachkräften mit einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation - Situationsanalyse aus Sicht des Förderprogramms IQ", welche Möglichkeiten und Herausforderungen sich aktuell im Kontext der Anerkennung ausländischer Pflegefachkräfte zeigen. Dabei werden auch Gute-Praxis-Ansätze und Handlungsempfehlungen benannt.

Die Publikation zum Download finden Sie hier.

]]>
news-2640 Mon, 01 Mar 2021 13:33:22 +0100 SVR: Corona-Pandemie bremst erstrebte Effekte des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes aus https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/svr-corona-pandemie-bremst-erstrebte-effekte-des-fachkraefteeinwanderungsgesetzes-aus [SVR] Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ist seit dem 1. März 2020 in Kraft, es soll die Zuwanderung zum Zweck der Erwerbsmigration weiter erleichtern. Nahezu zeitgleich wurden aber die Einreisemöglichkeiten in die Europäische Union und nach Deutschland pandemiebedingt stark eingeschränkt, und die Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften ging zurück. Der aus demografischen Gründen weiterhin nötige Zuzug von Fachkräften brach im Vorjahr ein. Die Gesetzeseffekte lassen sich daher noch nicht beurteilen. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das am 1. März 2020 in Kraft getreten ist, erleichtert die Einwanderung qualifizierter Fachkräfte aus Drittstaaten. Allerdings kam es aufgrund der Corona-Pandemie ab Mitte März 2020 auf Empfehlung der EU-Kommission zu Einreisebeschränkungen an den deutschen Schengen-Außengrenzen. Die Vergabe von Visa beschränkte sich infolge dessen auf Staatsangehörige weniger Länder und auf Ausnahmefälle. Auf der Grundlage der Ende Juni 2020 seitens des Rats der EU beschlossenen "Empfehlung zur vorübergehenden Beschränkung nicht unbedingt notwendiger Reisen in die EU und die mögliche Aufhebung dieser Beschränkung" hat Deutschland seit Juli 2020 anlassbezogen und durch die Definition von bestimmten Herkunftsländern als Risikogebiete Einreisebeschränkungen erlassen. Lediglich für Personen aus Ländern, die nicht als Risikogebiet galten, waren unbeschränkte Einreisen möglich. Für alle anderen Personen waren Einreisen zwischenzeitlich nur in bestimmten Konstellationen vorgesehen, bspw. für Fachpersonal in Gesundheits- und Pflegeberufen, der Gesundheitsforschung sowie in Transport und Warenverkehr. Hinzu kommt, dass seit März 2020 zahlreiche Auslandsvertretungen aufgrund der örtlichen Pandemiesituation in ihrer Arbeitsfähigkeit stark eingeschränkt waren, so dass eine Visabeantragung erschwert war.

Der Effekt der Pandemie auf die Fachkräftezuwanderung zeigt sich beispielsweise bei der Inanspruchnahme der bereits länger bestehenden sog. Westbalkanregelung. Diese ermöglicht es Staatsangehörigen von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien unabhängig von deren Formalqualifikation die Einreise zum Zweck der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, sofern sie ein Arbeitsplatzangebot haben (§ 19c Abs. 1 AufenthG in Verbindung mit § 26 Abs. 2 BeschV). Der Corona-Effekt schlägt sich bei dieser sehr gut nachgefragten Option der Erwerbsmigration deutlich in der Zahl der Anträge auf Zustimmung bei der Bundesagentur für Arbeit nieder: Wurden in den Monaten Januar und Februar 2020 jeweils noch über 5.500 Anträge auf Zustimmung gestellt, brachen diese ab April ein und liegen im Mittel der Monate April 2020 bis Januar 2021 bei unter 2.600, also lediglich bei weniger als 50 Prozent des Vor-Pandemie-Niveaus.

Die SVR-Vorsitzende Prof. Dr. Petra Bendel kommentiert: "Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen können wir nach einem Jahr leider noch keine Bilanz ziehen, ob die Novellierung die gewünschten Effekte hat und tatsächlich die Anwerbung qualifizierter Fachkräfte erleichtert." Der SVR hatte das Fachkräfteeinwanderungsgesetz im Grundsatz begrüßt. Zugleich hatte er davor gewarnt, dass das grundsätzliche Festhalten am Gleichwertigkeitsnachweis der im Ausland erworbenen Berufsausbildung als Voraussetzung für den Zuzug beruflich Qualifizierter eine erhebliche Hürde darstellt. Die Auswirkungen der neuen Optionen auf die Zuzugszahlen dieser Zielgruppe solle daher nicht überschätzt werden.

Erst kürzlich hat die Bundesregierung Zahlen zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Ausländer*innen vorgelegt (Bundestags-Drs. 19/26609). Der Ökonom Prof. Poutvaara, ebenfalls Mitglied im SVR, erklärt mit Verweis auf diese Zahlen: "Sie bekräftigen die Bedeutung der Zuwanderung für die deutsche Wirtschaft. Seit 2015 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten vor allem durch Zuwander*innen gewachsen. Die Gesamtzahl ausländischer sozialversicherungspflichtig Beschäftigter stieg von 2015 bis 2020 um 1,4 Millionen, die der deutschen Beschäftigten um 1,1 Millionen." Auch die Zahl migrantischer Unternehmer*innen ist von 2005 bis 2019 um 62 Prozent (auf rund 860.000) gestiegen. Damit hat heute jede fünfte unternehmerisch tätige Person eine familiäre Einwanderungsgeschichte.

Die SVR-Vorsitzende Bendel zieht das Fazit: "Die Zuwanderung von Arbeitskräften ist für die deutsche Wirtschaft und den Sozialstaat angesichts des demografischen Wandels von zentraler Bedeutung. Das hat nicht zuletzt die Personalsituation in vielen Kliniken gezeigt, die ohne ausländische Fachkräfte die pandemiebedingten Herausforderungen nicht so gut hätten meistern können. Sobald die Zuwanderung wieder im üblichen Rahmen möglich ist und sich die Nachfrage normalisiert hat, werden wir prüfen, ob das Fachkräfteeinwanderungsgesetz die in es gesetzten Hoffnungen erfüllt, oder ob nachjustiert werde muss."

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration hat auch sein Faktenpapier "Kurz und bündig: Fakten zur Zuwanderung zum Zweck der Erwerbstätigkeit" aktualisiert. Dieses finden Sie hier zum Download.

]]>
news-2638 Thu, 25 Feb 2021 13:01:45 +0100 Am 18. Mai ist Deutscher Diversity-Tag! https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/am-18-mai-ist-deutscher-diversity-tag Der Deutsche Diversity-Tag geht in die 9. Runde. Das Förderprogramm IQ unterstützt den Tag und ist mit eigenen Aktionen dabei. Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass Diversity auch in Ausnahmesituationen wie der aktuellen Pandemie wichtige und richtige Lösungsansätze bietet. Am Deutschen Diversity Tag bekennen sich Organisationen und Unternehmen aller Art mit öffentlichen Aktionen zur Vielfalt in allen Dimensionen. Organisationen aus dem IQ Netzwerk werden wieder mit zahlreichen Aktionen vertreten sein.

Im letzten Jahr nahmen mehr als 800 Organisationen am 8. Deutschen Diversity-Tag teil und starteten über 1.600 Aktionen. Sie positionierten sich damit für Vielfalt und Zusammenhalt in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft.

Der Deutsche Diversity Tag wird vom Verein Charta der Vielfalt e.V. organisiert. Er wird im Rahmen des Multiplikatorenprojekts Transfer durch das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstützt.

Auf der Webseite der Charta der Vielfalt können Sie Ihre Aktion anmelden. Dort finden Sie auch viele Aktionsideen für einen digitalen Diversity-Tag.

Hier geht es zur Webseite der Charta der Vielfalt.

]]>
news-2635 Wed, 24 Feb 2021 09:00:00 +0100 Working Paper der IQ Fachstelle untersucht Lage von geflüchteten Frauen in der Corona-Krise https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/working-paper-der-iq-fachstelle-untersucht-lage-von-gefluechteten-frauen-in-der-corona-krise Yuliya Kosyakova vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt für die IQ Fachstelle Einwanderung die potenziellen Konsequenzen der Corona-Maßnahmen auf geflüchtete Frauen auf. Frauen mit Fluchterfahrung scheinen besonders stark von den negativen Folgen der Corona-Krise und der Eindämmungsmaßnahmen betroffen zu sein. Geflüchtete Frauen arbeiten stärker als andere Zuwanderergruppen im Helferbereich, in manuellen und interaktiven Nicht-Routinetätigkeiten, die in der aktuellen Situation besonders von Beschäftigungsabbau betroffen sind. Gleichzeitig arbeiten sie häufiger in atypischen oder prekären Arbeitsverhältnissen und tragen bezüglich Hausarbeit und Kinderbetreuung die höhere Last. 

In dem Working Paper 02/2021 "Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen" zeigt Yuliya Kosyakova (IAB) die potenziellen Konsequenzen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmarkintegration geflüchteter Frauen auf und unterbreitet Empfehlungen, wie den sich daraus ergebenden Herausforderungen begegnet werden sollte.

Das vollständige Working Paper lesen Sie hier (PDF).

]]>
news-2637 Fri, 19 Feb 2021 11:13:34 +0100 Projekt "Unternehmen Berufsanerkennung" zeichnet Unternehmen aus https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/arbeitgeber-foerdern-anerkennung [Anerkennung in Deutschland] Erste Unternehmen tragen das Arbeitgebersiegel "Wir fördern Anerkennung" des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts "Unternehmen Berufsanerkennung" (UBA). Die neue UBA-Broschüre stellt 12 ausgezeichnete Betriebe und ihre Motivation vor. 25 Unternehmen freuen sich bereits über das Siegel "Wir fördern Anerkennung". Seit Ende 2020 werden mit ihm Betriebe, die ausländische Fachkräfte bei der Berufsanerkennung unterstützen, für ihr Engagement ausgezeichnet. In der neuen Broschüre "Chancen der Berufsanerkennung aus Unternehmenssicht" berichten zwölf der ersten Siegelträger über ihre Motivation und Wege, die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen zu fördern.

Warum sich die Berufsanerkennung für sie lohnt, begründen die ausgezeichneten Betriebe unterschiedlich: Von der fachlichen Vielfalt ausländischer Berufsqualifikationen profitieren, als Vorbild für gesellschaftliche Integration vorangehen, die Anerkennung als Mittel der Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung nutzen – so lauten nur einige der Vorteile für Unternehmen.

Das neue Arbeitgebersiegel würdigt das Engagement der Unternehmen für die Berufsanerkennung und eröffnet die Chance zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch mit anderen Betrieben. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt "Unternehmen Berufsanerkennung" (UBA) verleiht das Siegel gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

Voraussetzung für die Auszeichnung ist die erfolgreiche Teilnahme an einem dreistufigen Online-Test, der konkrete Aspekte einer möglichen Unterstützung bei der Berufsanerkennung abfragt. Unternehmen die Siegelträger werden möchten, können sich auf der UBA-Internetseite informieren und bewerben, diese finden Sie hier.

Die Broschüre "Chancen der Berufsanerkennung aus Unternehmenssicht" ist als PDF zum kostenlosen Download über die Mediathek des Portals "Anerkennung in Deutschland" verfügbar, dieses finden Sie hier.

]]>
news-2636 Thu, 18 Feb 2021 22:39:39 +0100 ZSBA: Servicestelle unterstützt Fachkräfte bei der Einwanderung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/zsba-servicestelle-unterstuetzt-fachkraefte-bei-der-einwanderung [BMAS] Viele dringend benötigte Ärzt*innen sowie Pflegekräfte nehmen die Beratung in Anspruch. Ein Jahr nach Start der Zentralen Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA) bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) in Bonn ziehen Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA) Daniel Terzenbach eine positive Bilanz. Seit 1. Februar 2020 berät die ZSBA Fachkräfte im Ausland zu Fragen der beruflichen Anerkennung und begleitet sie durch die Verfahren bis zu ihrer Einreise nach Deutschland. Am 17. Februar 2020 wurde die ZSBA durch Ministerin Karliczek gemeinsam mit Minister Heil und BA-Vorstand Terzenbach in Bonn feierlich eröffnet.

Nach anfangs zögerlichem Start während des Lockdowns im März 2020 stieg die Zahl der beratenen Personen bis Ende Dezember 2020 auf 1.460. An erster Stelle stehen dabei Ärzt*innen mit 220 und Krankenpfleger*innen mit rund 90 Personen. Um eine gute Zusammenarbeit zwischen den Anerkennungsstellen in den Ländern und der ZSBA sicherzustellen, haben Bundesregierung und BA mit allen 16 Bundesländern Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die engmaschige Begleitung der Fachkräfte die Antragstellung erleichtert, Hürden abbaut und den Erfolg der Verfahren erhöht.

Die ZSBA wird für eine Pilotphase von vier Jahren aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil: "Deutschland ist ein Einwanderungsland. Wir profitieren von den gut ausgebildeten Fachkräften, die zum Wohlstand unserer Gesellschaft beigetragen haben. Einwanderung hat unser Land vorangebracht, es ist vielfältiger und spannender geworden. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz haben wir einen großen Schritt gemacht, um den Weg nach Deutschland für dringend benötigte Fachkräfte aus dem Ausland weiter zu öffnen. Allerdings ist auch klar: Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz kann nur erfolgreich sein, wenn wir die Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsabschlüsse effizient gestalten. Hier leistet die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung einen wichtigen Beitrag, um ausländische Fachkräfte schnell in eine ihren Qualifikationen entsprechende Tätigkeit zu integrieren. Dabei profitiert die ZSBA von ihrer engen Anbindung an die anderen Einheiten der Bundesagentur für Arbeit, vor allem was die Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern angeht. Zum ersten Geburtstag der ZSBA danke ich deshalb neben den Mitarbeiter*innen der ZSBA auch der Bundesagentur für Arbeit insgesamt."

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: "Die ZSBA hat in ihrem ersten Jahr trotz erschwerter Bedingungen durch die Pandemie einen guten Start hingelegt. Mit diesem zentralen Ansprechpartner haben interessierte Fachkräfte im Ausland einen persönlichen Wegbegleiter für die häufig komplizierten Prozesse der Berufsanerkennung. Damit wollen wir den dringend benötigten Fachkräften ihren Weg nach Deutschland ebnen. Ich freue mich, dass das Angebot der Bundesregierung im Ausland gut angenommen wird und erkennbar zu beschleunigten Verfahren beiträgt. Am häufigsten wurde das medizinische Personal beraten. Wie dringend wir auf Ärzt*innen und Pfleger*innen angewiesen sind, hat uns die aktuelle Gesundheitskrise noch einmal deutlich vor Augen geführt. Ich danke vor allem den hoch motivierten Mitarbeiter*innen der ZSBA, die sich in kürzester Zeit Netzwerke mit den Akteuren aufgebaut haben und mit ihrer Beratung maßgeblich für den Erfolg der Servicestelle sind. Ein wichtiger Meilenstein dafür ist auch, dass wir nun mit allen 16 Bundesländern Vereinbarungen abgeschlossen haben, die sicherstellen, dass die ZSBA und die zuständigen Stellen gut zusammenarbeiten."

Vorstand der Bundesagentur für Arbeit Daniel Terzenbach: "Die Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland ist für den Arbeitsmarkt und die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte. Als wir vor einem Jahr mit der Zentralen Servicestelle gestartet sind, wussten wir noch nicht, dass die Covid19-Pandemie die Fachkräfteeinwanderung ausbremsen würde. Weltweite Einreisebeschränkungen und die Situation in ihren Heimatländern hat viele interessierte Fachkräfte daran gehindert, den Weg nach Deutschland anzutreten. Dennoch haben wir im Laufe dieser ersten zwölf Monate unseren neuen Service auf solide Beine gestellt. Seit dem Start der ZSBA gab es 4.000 Erstkontakte über Telefongespräche und Videokonferenzen und wir konnten trotz der Coronapandemie fast 1.500 Menschen rund um den komplexen Anerkennungsprozess beraten und im Verfahren begleiten. Und wir bereiten uns darauf vor, dass die Fachkräfteeinwanderung im Jahr 2021 beginnt, an Fahrt aufzunehmen und dass damit auch der Beratungsbedarf steigen wird."

Hintergrund:

Die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA) wird als eine wichtige Begleitmaßnahme zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für eine erste Pilotphase von 2020 bis 2023 finanziert. Sie ist mit 30 Mitarbeiter*innen bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Bonn angesiedelt Die ZSBA wird vom BMBF und Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gemeinsam gesteuert. Das BMBF finanziert die Erprobung der ZSBA für vier Jahre bis Ende 2023 mit Mitteln in Höhe von jährlich 3,5 Millionen Euro.

Ziel der ZSBA ist es, einen zentralen Ansprechpartner für Fachkräfte aus dem Ausland einzurichten, die vertiefte Anerkennungsberatung und Verfahrensbegleitung bis zur Einreise anbietet. Zudem sollen die Anerkennungsbehörden von der aufwändigen Kommunikation mit Antragstellenden vor und während des Verfahrens entlastet werden. Die Einrichtung der ZSBA soll mehr Effizienz und Transparenz der Anerkennungsverfahren schaffen.

Die ZSBA baut auf die Beratung der Hotline "Arbeiten und Leben in Deutschland" auf und bietet folgende Serviceleistungen:

  • vertiefte Einzelberatung im Vorfeld der Antragstellung
  • Zusammenstellung und Vorprüfung auf Vollständigkeit der vorzulegenden Unterlagen
  • Elektronische Weiterleitung der Unterlagen an die zuständige Anerkennungsstelle
  • Verfahrensbegleitung bis zur Einreise
  • Anbahnung von Qualifizierungsmaßnahmen im Zusammenarbeit mit regionalen Strukturen
  • Vermittlung von Kontakten zu Arbeitgebern

Die Zusammenarbeit der ZSBA mit den zuständigen Stellen der Länder regeln Bund, Bundesagentur für Arbeit und die Länder in konkreten Vereinbarungen, die mit jedem einzelnen Land abgeschlossen wurden. Alle 16 Vereinbarungen sind von den Vereinbarungspartnern auf Bundes und Länderebene unterzeichnet und in Kraft getreten.

]]>
news-2634 Thu, 18 Feb 2021 10:05:53 +0100 Working Paper: IQ Fachstelle untersucht Lebenslagen Neuzugewanderter in der Corona-Krise https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/working-paper-iq-fachstelle-untersucht-lebenslagen-neuzugewanderter-in-der-corona-krise Der Ausbruch der Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung haben weitreichende Folgen für das Leben der Menschen in Deutschland. Wie ergeht es Neuzugewanderten in der aktuellen Krise? Der Ausbruch der Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung haben weitreichende Folgen für das Leben der Menschen in Deutschland. Wie ergeht es Neuzugewanderten in der aktuellen Krise? Welche Folgen haben die Maßnahmen zu Eindämmung der Pandemie auf ihre Integration in den Arbeitsmarkt und ihre soziale Absicherung? Blicken sie optimistisch oder sorgenvoll in die Zukunft?

Diesen Fragen geht das vorliegende Working Paper der Fachstelle Einwanderung nach. Es basiert auf einer im Herbst 2020 durchgeführten Online-Befragung mit knapp 4.000 Teilnehmenden. Eine zentrale Erkenntnis: 19,5 % der Befragten, die vor Ausbruch der Krise erwerbstätig waren, waren zum Zeitpunkt der Befragung nicht mehr beim selben Arbeitgebenden tätig wie im März 2020.

Die vollständige Studie lesen Sie hier (PDF).

]]>
news-2633 Wed, 17 Feb 2021 13:20:00 +0100 Hertie-Stiftung: Jetzt beim Förderprogramm "MITWIRKEN" bewerben https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/hertie-stiftung-jetzt-beim-foerderprogramm-mitwirken-bewerben [Gemeinnützige Hertie-Stiftung] MITWIRKEN – das Hertie-Förderprogramm für gelebte Demokratie sucht Projekte und Ideen, die die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Das Programm bietet individuelle Coachings, Crowdfunding-Qualifizierung und zusätzlich insgesamt 200.000 Euro an Preisgeldern. Demokratie-Projekte können sich vom 23. Februar bis zum 15. April 2021 für die MITWIRKEN Projektentwicklung bewerben. Gesucht werden gemeinnützige Projekte, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen und die ihre Arbeit professionalisieren wollen. Mit der zwölfmonatigen MITWIRKEN Projektentwicklung will die Gemeinnützige Hertie-Stiftung Projekte auf ihrem Weg der Professionalisierung mit Know-how und finanzieller Förderung begleiten.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

]]>
news-2632 Mon, 15 Feb 2021 14:08:22 +0100 KMU-Toolbox "Interkultur & Vielfalt" geht in die dritte Runde https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/kmu-toolbox-interkultur-vielfalt-geht-in-die-dritte-runde Das Diversity-Tool für kleine und mittlere Unternehmen ist in der dritten, erweiterten Auflage erschienen. Es ist in Druckform, online und als App kostenfrei erhältlich. Im Zuge von demographischem Wandel und wachsendem Fachkräftebedarf richten immer mehr Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen ihre Personalarbeit auf Fachkräfte mit Migrationshintergrund, aus dem internationalen Ausland oder auf Geflüchtete aus.

Als unterstützendes Instrument hat das Förderprogramm IQ die KMU-Toolbox "Interkultur & Vielfalt im Betrieb" erstellt. Die kostenfreie Toolbox enthält in der erweiterten Auflage mehr als 70 kurze und prägnante Karten mit zahlreichen praktischen Tipps und Informationen für Geschäftsführende und Personalverantwortliche.

Schwerpunkt der Erweiterung sind Praxistipps rund um das Thema Fachkräftesicherung wie Mobile Recruiting, vielfaltsgerechte Vorstellungsgespräche, Onboarding, soziale Integration inklusive Familiennachzug sowie zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG).

Hier können Sie online auf die KMU-Toolbox zugreifen.

Die Toolbox ist auch als hochwertiges Druckprodukt kostenfrei erhältlich. Die komplette Toolbox oder der Satz "Erweiterung", sofern Sie bereits eine Toolbox haben, kann ab sofort bei der IQ Fachstelle IKA bestellt werden: bestellungen(at)via-bayern.de  

Die IQ KMU-Toolbox ist ein Gemeinschaftsprodukt der IQ Fachstellen und der IQ Teilprojekte.

]]>
news-2631 Wed, 10 Feb 2021 15:09:22 +0100 IAB-Studie: Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse steigert die Beschäftigungschancen um 25 Prozent https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iab-studie-anerkennung-auslaendischer-berufsabschluesse-steigert-die-beschaeftigungschancen-um-25-prozent [IAB] Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse steigert die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Einwander*innen nach einem Jahr um 17 Prozent und nach drei Jahren um 25 Prozent im Vergleich zu Personen, die keine Anerkennung ihres Berufsabschlusses beantragt haben. Dies zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vom gestrigen Dienstag, 9. Februar 2021. Eine Anerkennung führe demnach sehr schnell zu positiven Arbeitsmarkteffekten und diese bleiben auch über die Zeit bestehen, so die Autor*innen. Die IAB-Studie untersucht auch, welche Lohneffekte eine Anerkennung des Berufsabschlusses, also eine Feststellung der Gleichwertigkeit von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen, nach sich zieht. Zwölf Monate nach der Anerkennung steigen die Tagesverdienste von Personen, deren Abschlüsse anerkannt wurden, um rund 8 Prozent im Vergleich zu der Gruppe, die keine Anerkennung beantragt hat. Im Zeitverlauf nimmt diese Differenz zu und steigt drei Jahre nach Anerkennung auf 20 Prozent. Danach verbleibt sie bei durchschnittlich 16 Prozent.

Die Autor*innen unterscheiden in ihrer Studie zwischen reglementierten und nicht reglementierten Berufen. Ein reglementierter Beruf kann nur ausgeübt werden, wenn ein entsprechender Abschluss, der zur Berufsausübung befähigt, vorliegt. Insbesondere in den reglementierten Berufen steigen die Beschäftigungschancen und die Löhne nach der Anerkennung. Die Autor*innen betonen aber: "Auch in anderen Berufen bieten anerkannte Abschlüsse ein wichtiges Kriterium für Arbeitgeber, um die Qualifikation von Migrant*innen einzuschätzen."

Die IAB-Studie beruht auf der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe, die in dem Beobachtungszeitraum rund 5.000 Migrant*innen unter anderem zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und weiteren Merkmalen wie Zuzugszeitpunkt und Deutschkenntnissen befragt werden. Diese Daten wurden mit den Integrierten Erwerbsbiografien verknüpft, die u.a. tagesgenaue Angaben zur Beschäftigung und den Verdiensten aus der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit enthalten. Dies ermöglicht es, die Beschäftigungsentwicklung und Verdienstverläufe von Personen, die eine Anerkennung ihrer Abschlüsse erhalten haben, mit denen von Personen, die keine Anerkennung beantragt haben, zu vergleichen.

Die Studie zum Download finden Sie hier.
 

]]>
news-2630 Thu, 04 Feb 2021 15:47:46 +0100 BMAS mit neu gestalteter Website https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-mit-neu-gestalteter-website [BMAS] Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat seine Website überarbeitet und neu gestaltet. Im Fokus der Verbesserungen standen die Bedürfnisse der Nutzer*innen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat seine neu gestaltete Website am vergangenen Montag, 1. Februar 2021, veröffentlicht. Im Fokus der Verbesserungen standen die Bedürfnisse der Nutzer*innen. Die neue Webseite verfolgt den „mobile-first-Ansatz“, ist also für die Nutzung mit mobilen Endgeräten optimiert und intuitiv bedienbar, in einem modernen und barrierefreien Design.

Als generelle Gestaltungslinie setzt das Ministerium auf eine visuelle Klarheit durch den reduzierten Einsatz von Symbolbildern. Die wesentlichen Inhalte rücken damit stärker in den Fokus.

Die neue Website des BMAS finden Sie hier.

]]>
news-2629 Thu, 04 Feb 2021 11:38:03 +0100 Neue clavis-Ausgabe: Berufliche Weiterbildung als Chance für die Integration https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neue-clavis-ausgabe-berufliche-weiterbildung-als-chance-fuer-die-integration-1 clavis ist ein Magazin für Arbeitgeber*innen, das die berufliche Integration von Migrant*innen unterstützt. In der neuesten Ausgabe steht das Thema Ausbildung von Migrant*innen im Fokus. In der neuen Ausgabe des Arbeitgeber*innemagazins clavis dreht sich alles um die Ausbildung von Migrant*innen. Eine Reportage beleuchtet die Freuden und Herausforderungen bei der Ausbildung junger Menschen mit Fluchthintergrund. Harte Faken über Herkunft und Potenziale junger Migrant*innen im ausbildungsfähigen Alter von 15 bis 35 liefern ein Leitartikel und eine Analyse von Professor Matthias Knut. Weitere Artikel befassen sich mit der 3+2-Regelung zur Ausbildung geduldeter Menschen und mit den persönlichen Schicksalen verschiedener Auszubildender in einem Migrantenunternehmen.

Die vollständige Ausgabe lesen Sie hier.

]]>
news-2628 Wed, 03 Feb 2021 11:10:00 +0100 IQ Themendossier "Berufsanerkennung Pflegefachfrau/ Pflegefachmann" jetzt in fünf Sprachen verfügbar https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-themendossier-berufsanerkennung-pflegefachfrau-pflegefachmann-jetzt-in-fuenf-sprachen-verfuegbar Das Themendossier liegt jetzt auch auf Englisch, Arabisch, Farsi und Russisch vor. Das Dossier zeigt, wie der Einstieg in den Beruf als Pflegefachkraft gelingen kann. In fast allen deutschen Gesundheitseinrichtungen fehlen Pflegekräfte. Daher besteht eine sehr hohe Nachfrage nach Pflegefachkräften, die ihre Ausbildung im Ausland abgeschlossen haben und diese wird Demografie bedingt in den kommenden Jahren noch weiter steigen. Um als Pflegefachmann bzw. -fachfrau in Deutschland arbeiten zu können, muss ein ausländischer Abschluss anerkannt werden. Das Dossier erklärt nicht nur, wie das Anerkennungsverfahren abläuft. Es enthält auch Erfahrungsberichte und nennt bundesweite Anlaufstellen für die persönliche Beratung.

Das IQ Themendossier gibt es als PDF in den Sprachen DeutschEnglischArabischFarsi und Russisch.

]]>
news-2626 Mon, 01 Feb 2021 12:20:37 +0100 Neues Infoportal für Unternehmen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-infoportal-fuer-unternehmen Fachkräftegewinnung aus dem Ausland wird auch für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) immer wichtiger. Doch wie gelingt die Rekrutierung, und wo kann man sich Unterstützung holen? Ein neues Infoportal aus dem IQ Netzwerk Baden-Württemberg informiert. In Zeiten des Fachkräftemangels interessieren sich immer mehr Unternehmen für Fachkräfte aus dem Ausland. Von der Gewinnung bis zur langfristigen Integration einer Fachkraft in das Unternehmen ist es häufig ein langer Weg mit einigen Hürden. Der Prozess der Fachkräftegewinnung aus dem Ausland verläuft erfolgreicher, wenn Verantwortliche in Unternehmen gut vorbereitet sind und wissen, wo sie schnell und direkt Unterstützung bekommen.

Ein neues Portal aus dem IQ Netzwerk Baden-Württemberg informiert kleine und mittlere Unternehmen (KMU) darüber, wie sie Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen können, unter welchen Bedingungen Fachkräfte nach Deutschland einreisen können und wie die berufliche Integration am besten gelingen kann.

Das Portal gibt Tipps, wo interessierte Personen weitere Informationen und Unterstützung im Internet und in ihrer Nähe bekommen – und das nicht nur in Baden-Württemberg.

Das neue Infoportal für Unternehmen finden Sie hier.

]]>
news-2625 Mon, 01 Feb 2021 11:52:57 +0100 Helfen und heilen – neues Portrait aus dem IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/helfen-und-heilen-neues-portrait-aus-dem-iq-netzwerk-rheinland-pfalz Mohammad Ebrahim arbeitet als Medizinisch-Technischer Radiologie-Assistent in der Praxis für Strahlentherapie in Neuwied. Bei der Anerkennung seines Abschlusses unterstützte ihn das IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz. Menschen helfen, Dankbarkeit erfahren, ihre Genesungsprozesse beobachten, mit ihnen hoffen und mitfühlen – Erlebnisse wie diese hat Mohammad Ebrahim fast täglich. Der 34-Jährige arbeitet als Medizinisch-Technischer Radiologie-Assistent (MTRA) in der Praxis für Strahlentherapie in Neuwied.

Mit Individualförderung und Sprachkursen unterstützte das IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz den in Syrien zum MTRA ausgebildete Familienvater bei seinem Neuanfang in Deutschland.

Das ganze Portrait von Mohammad Ebrahaim lesen Sie hier (PDF).

]]>
news-2624 Thu, 21 Jan 2021 14:44:15 +0100 Neue Arbeitshilfe erleichtert Selbstständigen die Beantragung von Unterstützung beim Jobcenter https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neue-arbeitshilfe-erleichtert-selbststaendigen-die-beantragung-von-unterstuetzung-beim-jobcenter Wenn Selbstständige in die Situation kommen, Unterstützung beim Jobcenter zu beantragen, müssen Sie das umfangreiche Formular "Anlage EKS" ausfüllen. Eine neue Broschüre der IQ Fachstelle Migrantenökonomie hilft dabei. Einer der Schlüssel, die eigene Selbständigkeit verantwortlich umzusetzen, ist es, ihre formalen Voraussetzungen in Deutschland zu verstehen. Wenn Selbstständige in die Situation kommen, Unterstützung beim Jobcenter zu beantragen, müssen Sie das Formular "Anlage zum Einkommen Selbständiger (EKS)" ausfüllen.

Eine neue Broschüre der IQ Fachstelle Migrantenökonomie bietet dabei Unterstützung. Das Formular "Anlage EKS" enthält viele voraussetzungsreiche Begriffe aus der Verwaltungssprache. Die neue Broschüre erklärt die einzelnen Elemente des Formulars, erläutert Begriffe und übersetzt sie in einfachere Sprache.

Die Broschüre "Lexikon für Selbständige. Arbeitshilfe für das 'EKS'-Formular" finden Sie hier zum Download (PDF).

Eine Druckversion können Sie formlos per E-Mail bestellen. Schreiben Sie unter Angabe Ihrer Postanschrift an: fachstelle(at)migrantenoekonomie-iq.de

]]>
news-2623 Thu, 21 Jan 2021 08:41:51 +0100 IQ Fachstelle IKA: Neuer Selbstcheck unterstützt Kommunen bei der Interkulturellen Öffnung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/kommunen-selbstcheck-standortbestimmung-zu-interkultureller-oeffnung Mit dem im IQ Netzwerk entwickelten Arbeitsheft können Verantwortliche eine Selbsteinschätzung vorzunehmen. So erkennen sie, wie weit sie auf dem Weg zu einer interkulturell geöffneten Verwaltung bereits gekommen sind. Mit der wachsenden gesellschaftlichen Vielfalt sind auch Kommunen aufgefordert, sich strukturell anzupassen. Ein interkultureller Öffnungsprozess unterstützt dabei, sich auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen und die öffentlichen Aufgaben zukunftsfähig zu gestalten.

Die Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung (IKA) hat in Kooperation mit dem Projekt "NIKO – Netzwerk Interkulturelle Öffnung Kommunen Bayern" (MigraNet – IQ Netzwerk Bayern) einen Selbstcheck zum Thema Interkulturelle Öffnung für Kommunen entwickelt.

In Form eines Arbeitsheftes erhalten Interessierte und Verantwortliche damit die Möglichkeit eine Selbsteinschätzung vorzunehmen, um zu sehen, wie weit sie auf dem Weg zu einer interkulturell geöffneten Verwaltung bereits gekommen sind.

Das Arbeitsheft "Kommunen-Selbstcheck. Standortbestimmung zu Interkultureller Öffnung" finden Sie hier (PDF).

]]>
news-2622 Thu, 21 Jan 2021 08:36:17 +0100 Neue Broschüre diskutiert innovative Ansätze zur vielfaltsorientierten Organisationsentwicklung aus dem Förderprogramm IQ https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/von-der-interkulturellen-oeffnung-zur-vielfaltsorientierten-organisationsentwicklung-innovative-prozesse-und-ansaetze-im-foerderprogramm-iq Im Förderprogramm IQ wurden vielfältige Ansätze zur Interkulturellen Öffnung und vielfaltsorientierten Organisationsentwicklung entwickelt und erprobt. Eine neue Broschüre stellt sie vor. In einem Organisationsentwicklungsprozess betrach­ten Institutionen und Unternehmen kritisch ihre bestehenden Strukturen, inwiefern die vielfältigen Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen und Kund*innen berücksichtigt werden. Die Ausgangsbasis, die Rahmenbedingungen und die Vorgehensweise bei Interkulturellen Öffnungspro­zessen sind sehr unterschiedlich. Diese Heterogeni­tät möchte die Publikation "Von der Interkulturellen Öffnung zur vielfaltsorientierten Organisationsentwicklung – Innovative Prozesse und Ansätze im Förderprogramm IQ" vorstellen. Herausgegeben wurde sie von der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung.

Die Publikation beginnt mit einem Überblick über die Anfänge von Interkultureller Öffnung, be­leuchtet anschließend die theoretischen Grundlagen und endet mit einer kritischen Reflexion: Ist Inter­kulturelle Öffnung noch zeitgemäß? Braucht es eine Weiterentwicklung der Ansätze, um einer zuneh­mend heterogenen und vielfältigen Gesellschaft und Arbeitswelt gerecht zu werden?

Die Broschüre "Von der Interkulturellen Öffnung zur vielfaltsorientierten Organisationsentwicklung – Innovative Prozesse und Ansätze im Förderprogramm IQ" finden Sie hier (PDF).

]]>
news-2620 Tue, 19 Jan 2021 16:23:11 +0100 Bertelsmann Stiftung: Trotz Corona - Unternehmen rechnen auch für 2021 mit Fachkräfteengpässen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bertelsmann-stiftung-trotz-corona-unternehmen-rechnen-auch-fuer-2021-mit-fachkraefteengpaessen [Bertelsmann Stiftung] Viele Unternehmen sehen sich auch in der Corona-Krise mit einem Mangel an Fachkräften konfrontiert. Allerdings spielt die Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland bislang nur eine untergeordnete Rolle, wie der neue Fachkräftemigrationsmonitor der Bertelsmann Stiftung zeigt. Dabei liegt hier Potenzial, um die Auswirkungen des demografischen Wandels abzumildern. Der Fachkräftemangel in der Bundesrepublik bleibt auch in Zeiten der Corona-Pandemie eine Herausforderung für die deutsche Wirtschaft. Das zeigt der aktuelle Fachkräftemigrationsmonitor der Bertelsmann Stiftung, der eine Umfrage bei Entscheider*innen in Unternehmen umfasst. Demnach rechnen 54 Prozent der Unternehmen mit Fachkräfteengpässen im Jahr 2021. Im vergangenen Jahr gaben 55 Prozent der Unternehmen an, über weniger Fachkräfte als benötigt zu verfügen. Am stärksten war der Bedarf an Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung (37 Prozent), gefolgt von Akademiker*innen (27 Prozent). Die Situation stellt sich je nach Betriebsgröße, Berufsfeld und Region unterschiedlich dar.

Die vollständige Mitteilung der Bertelsmann Stiftung und die Studie zum Download finden Sie hier.

]]>
news-2619 Thu, 14 Jan 2021 14:39:45 +0100 IQ Arbeitshilfe: Auswirkungen von Corona auf den Aufenthalt von ausländischen Arbeitnehmer*innen, Auszubildenden und Studierenden https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-arbeitshilfe-auswirkungen-von-corona-auf-den-aufenthalt-von-auslaendischen-arbeitnehmerinnen-auszubildenden-und-studierenden Für viele ausländische Staatsangehörige sind die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie doppelt gefährlich - bei Verlust des Lebensunterhalts droht in bestimmten Fällen der Verlust der Aufenthaltserlaubnis. Eine neue IQ Arbeitshilfe gibt detaillierte Informationen zu aufenthaltsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Für viele nicht-deutsche Staatsangehörige haben die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen auf mehreren Ebenen Auswirkungen: Falls durch den Verlust der Arbeit oder durch Kurzarbeit der Lebensunterhalt nicht mehr gesichert ist, droht in bestimmten Fällen der Verlust der Aufenthaltserlaubnis.

Diese und andere aufenthalts- und sozialrechtliche Problemlagen behandelt die Arbeitshilfe "Auswirkungen von Corona auf den Aufenthalt von ausländischen Arbeitnehmer*innen, Auszubildenden und Studierenden". Besonders Berater*innen in der Migrations-, Asyl- oder Anerkennungsberatung profitieren von den detaillierten und fundierten Sachinformationen.

Herausgeber der Arbeitshilfe sind die Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V., die Teil des IQ Netzwerks Niedersachsen ist, und die IQ Fachstelle Einwanderung.

Die IQ Arbeitshilfe "Auswirkungen von Corona auf den Aufenthalt von ausländischen Arbeitnehmer*innen, Auszubildenden und Studierenden" finden Sie hier

]]>
news-2618 Tue, 12 Jan 2021 11:00:00 +0100 IQ Good Practice International "DUO for a JOB" jetzt auch auf Deutsch verfügbar https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-good-practice-international-duo-for-a-job-jetzt-auch-auf-deutsch-verfuegbar Das IQ Good Practice International über die erfolgreiche belgische Initiative "DUO for a JOB" ist jetzt auch in deutscher Sprache verfügbar. 

Das Programm DUO for a JOB bringt junge Menschen mit Migrationshintergrund mit über 50-Jährigen mit Berufserfahrung zusammen. Die Arbeit in den Mentoring-Tandems hilft beiden Seiten und erhöht die Berufsaussichten für die jungen Mentees.

Die deutsche Ausgabe des IQ Good Practice International "DUO for a JOB" finden Sie hier.

Die englische Ausgabe des IQ Good Practice International "DUO for a JOB" finden Sie hier.

]]>
news-2617 Thu, 07 Jan 2021 14:00:28 +0100 IQ Fachstelle Fachstelle Einwanderung: Fallstudie "Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen" veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-fachstelle-einwanderung-fallstudie-arbeitsmarktintegration-von-migrantinnen-veroeffentlicht Vergleichende Analyse regionaler und kommunaler Förderkonzepte Nach wie vor sind Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt unterrepräsentiert. Welchen Beitrag Jobcenter und Agenturen für Arbeit leisten können, um migrantische Frauen auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit zu unterstützen, dieser Frage geht die vorliegende Fallstudie der IQ Fachstelle Einwanderung nach. Basierend auf einer Online-Befragung von Jobcentern, Agenturen für Arbeit und Jobcentern zugelassener kommunaler Träger analysiert sie günstige Rahmenbedingungen, stellt konkrete Angebote vor und skizziert Empfehlungen der Befragten. Eine zentrale Erkenntnis: Die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen kann nur gelingen, wenn ein breites Netzwerk die Frauen bedarfsgerecht unterstützt und die verschiedenen Akteure dabei an einem Strang ziehen.

Die Studie zum Download finden Sie hier.

]]>
news-2616 Tue, 05 Jan 2021 11:10:00 +0100 Neues IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Ingenieur*innen" erschienen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-iq-themendossier-berufsanerkennung-fuer-ingenieurinnen-erschienen Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Ingenieur*innen – der Weg zur Fachkraft" zeigt, wie der Einstieg in den Beruf als Ingenieur*in gelingen kann. In unterschiedlichen ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen fehlen immer mehr Fachkräfte. Deshalb steigt die Nachfrage nach Mitarbeitenden, die einen Studienabschluss im Ausland erworben haben. Wirtschaftsinstitute sehen aktuell und auch in Zukunft gute Chancen, eine passende Arbeitsstelle als Ingenieur*in zu finden. Vor allem neue Branchen wie die Robotik, erneuerbare Energien oder elektrische Antriebe bieten innovative Arbeitsplätze auf dem Arbeitsmarkt für Ingenieur*innen. Die traditionellen Branchen wie Maschinenbau und Elektrotechnik verändern sich gerade sehr stark, was ebenfalls viele interessante Stellen und neue Arbeitgeber*innen bedeuten kann. 

Der Beruf als Ingenieur*in ist in Deutschland länderrechtlich reglementiert, d.h. die Anerkennung eines ausländischen Abschlusses erfolgt in dem Bundesland, in dem Menschen mit einer solchen Qualifizierung arbeiten wollen. Im Jahr 2018 wurden in den Bundesländern mehr als 3.000 Anträge auf volle Gleichwertigkeit eines ausländischen Abschlusses gestellt. Davon wurden etwa 95 Prozent positiv beschieden.

Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Ingenieur*innen – der Weg zur Fachkraft" erklärt, welche Wege es gibt, um in Deutschland als Ingenieur*in arbeiten zu können. Wie genau die Anerkennung abläuft, erfahren Sie in der IQ Beratungsstelle. Die Berater*innen helfen Ihnen dabei, das Anerkennungsverfahren vorzubereiten und zu starten. Die Anerkennungsberatung ist für Sie kostenlos. 

Die Adressen aller IQ Anerkennungsberatungsstellen vor Ort und zahlreiche weitere hilfreiche Informationen bietet das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Ingenieur*innen – der Weg zur Fachkraft".

]]>
news-2615 Mon, 04 Jan 2021 10:21:43 +0100 IAB-Studie: Migrant*innen am deutschen Arbeitsmarkt - Qualität der Arbeitsplätze als wichtiger Gradmesser einer gelungenen Integration https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iab-studie-migrantinnen-am-deutschen-arbeitsmarkt-qualitaet-der-arbeitsplaetze-als-wichtiger-gradmesser-einer-gelungenen-integration [IAB] Die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund ist ein wichtiges Thema im öffentlichen Diskurs in Deutschland. Ob und wie schnell Zugewanderte und deren Nachkommen am Arbeitsmarkt Fuß fassen, ist maßgeblich für ihre gesellschaftliche Integration und ihre Chancen auf soziale und wirtschaftliche Teilhabe. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei die Qualität der Arbeitsplätze, die in einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für abhängig Beschäftigte mit und ohne Migrationshintergrund vergleichend untersucht wird. Die Studie zeigt, dass sich Zugewanderte bezüglich der Arbeitsplatzqualität deutlich unterscheiden von Beschäftigten ohne Migrationshintergrund, insbesondere in den ersten Jahren nach dem Zuzug. Untersucht werden objektive und subjektive Faktoren wie Einkommen, berufliche Stellung, intrinsische Arbeitsqualität, psychosoziale und physische Belastungen oder Arbeitsplatzsicherheit. Die Befunde deuten darauf hin, dass die Arbeitsqualität mit der Aufenthaltsdauer und über Generationen hinweg steigt.

Den Kurzbericht zur IAB-Studie finden Sie hier.

]]>
news-2614 Fri, 18 Dec 2020 08:16:00 +0100 IQ Spezial zur mobilen Anerkennungsberatung in IQ veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-spezial-zur-mobilen-anerkennungsberatung-in-iq-veroeffentlicht Die aktuelle Situation im Rahmen der Corona-Pandemie schränkt die Anerkennungsberatung im Förderprogramm IQ in einer persönlichen Begegnung sehr stark ein und rückt virtuelle Angebote in den Mittelpunkt. Beratung zur Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen in IQ erfolgte in den vergangenen Jahren vor allem standortgebunden in erster Linie in größeren und mittelgroßen Städten. In vielen Regionen wurde vor der Pandemie zusätzlich mobile Anerkennungsberatung angeboten. Dabei handelt es sich um über hundert Angebote von unterschiedlichen Trägern. Mehr als 13.500 Beratungskontakte fanden 2019 mobil statt, das entspricht 20 Prozent der Erstberatungen und zehn Prozent der Folgeberatungen. Mit dem Begriff "mobile Beratung" werden dabei Beratungsangebote bezeichnet, die außerhalb der Räumlichkeiten des Trägers an mehreren ggf. wechselnden Standorten stattfinden, die für die Zielgruppe gut erreichbar sind.

Zu diesem Thema haben wir ein IQ Spezial erstellt, das Dokument zum Download finden Sie hier.

]]>
news-2613 Thu, 17 Dec 2020 09:18:47 +0100 Beratungsstelle "Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher – Wege in den Beruf" unterstützt beim Einstieg in das Arbeitsfeld Kita https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/beratungsstelle-fachkraefteoffensive-fuer-erzieherinnen-und-erzieher-wege-in-den-beruf-unterstuetzt-beim-einstieg-in-das-arbeitsfeld-kita Die Beratungsstelle "Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher – Wege in den Beruf", gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), getragen von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, ist bundesweit und nichtkommerziell in der Beratung zum (Quer-)Einstieg in das Arbeitsfeld "Kita" tätig. Neben individueller Unterstützung Interessierter per Telefon und E-Mail stellt sie für jedes einzelne Bundesland eine aktuelle und umfassende Informationsübersicht zum Einstieg in die Ausbildung und das Berufsfeld zur Verfügung, Diese finden Sie hier hier.

Auf dem Weg vom Wunsch bis zur Umsetzung des Einstiegs in die Ausbildung und/oder den Beruf gibt es häufig einen hohen Bedarf an Beratung. Die Beratungsstelle "Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher – Wege in den Beruf" zeigt Interessierten alle individuellen Möglichkeiten auf, erläutern deren Vor- und Nachteile und informiert unter anderem ausführlich zu den Finanzierungsmöglichkeiten.

In den bundesländerspezifischen Informationsübersichten der Beratungsstelle (in Kapitel 4: Beratung und Zuständigkeiten) werden die jeweils verbindlich zuständigen behördlichen Stellen aufgezeigt und auf Unterstützungsangebote wie durch das jeweilige IQ Netzwerk im Bundesland verwiesen.

Bei Fragen zum Thema können Sie sich an den zuständigen Ansprechpartner der Beratungsstelle wenden:

Tim Frauendorf
Telefon: 01573 / 221 721 1
E-Mail: wegeindenberuf(at)fruehe-chancen.de 
Website: https://fachkraefteoffensive.fruehe-chancen.de/wege-in-den-beruf/ 

]]>