Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ https://www.netzwerk-iq.de/ News vom Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ de ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH Sat, 13 Aug 2022 23:01:05 +0200 Sat, 13 Aug 2022 23:01:05 +0200 TYPO3 EXT:news news-2820 Tue, 02 Aug 2022 17:12:44 +0200 IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz: Studie zur Umsetzung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes - ein Zwischenfazit https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-rheinland-pfalz-studie-zur-umsetzung-des-fachkraefteeinwanderungsgesetzes-ein-zwischenfazit Im März 2020 trat das Fachkräfteeinwanderungsgesetzt in Kraft mit dem Ziel, zugewanderten Menschen aus Drittstaaten die Einwanderung und Arbeitsaufnahme in Deutschland zu erleichtern. Grund genug für die Koordination des IQ Netzwerks Rheinland-Pfalz, Umsetzung und Wirkungsweise wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Für die Erstellung der Studie unter dem Titel "Regionale Bestandsaufnahme Fachkräfteeinwanderung in Rheinland-Pfalz" konnte die Berliner Soziologin Dr. Ilka Sommer gewonnen werden. Die Wissenschaftlerin führte Ende 2021 Interviews mit Mitarbeitenden aus IQ Service- und Beratungsstellen, die branchenspezifisch Unternehmen bei der Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte beraten und begleiten. Die gesammelten Erfahrungen bilden den Kern der Studie. Ergänzt wird die Untersuchung durch Gespräche mit Partner*innen in der Landesregierung und der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit sowie durch eine umfassende Literaturrecherche.

Zentrale Ergebnisse der Studie sowie eine Land- und eine Kurzfassung der Studie finden Sie hier zum Download.

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news-2821 Mon, 01 Aug 2022 17:27:00 +0200 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Gesucht und gefunden? Qualifizierungen für neu einreisende Fachkräfte https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-gesucht-und-gefunden-qualifizierungen-fuer-neu-einreisende-fachkraefte Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes stellte sich für die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung die Frage: Welche Herausforderungen stellen sich bei der Qualifizierung in reglementierten und nicht reglementierten Berufen und welche Lösungsansätze wurden dafür entwickelt? Die Fachstelle hat deshalb ein Austauschformat mit Vertreter*innen der IQ Landesnetzwerke zum Finden und Konzipieren von bedarfsgerechten Angeboten im Kontext des §16d Aufenthaltsgesetz durchgeführt. 

Die wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier zusammengefasst.

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news-2819 Fri, 29 Jul 2022 19:40:00 +0200 IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz: Erfolgreicher Apotheker Hussam Helal sprach bei Tagung zur Fachkräftestrategie und eröffnete zweite Staffel des Podcasts "Aus:sicht" https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-rheinland-pfalz-apotheker-hussam-helal-eroeffnete-zweite-staffel-des-podcasts-aussicht-und-sprach-bei-der-tagung-zur-rheinland-pfaelzischen-fachkraeftestrategie Vor eineinhalb Wochen wurde die neue Fachkräftestrategie für Rheinland-Pfalz 2022-2026 vorgestellt und unterzeichnet. Mit dabei war der Apotheker Hussam Helal, der im Beisein der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer seinen Weg der Anerkennung und Approbation in Rheinland-Pfalz schilderte und seinen Dank an die Verantwortlichen der von ihm absolvierten IQ Qualifizierung "Apotheker für die Zukunft" richtete. Hussam Helal stammt aus Syrien und verließ 2016 aus dem Bürgerkrieg heraus sein Land. Heute lebt er mit seiner Frau und seinem Sohn in Rheinland-Pfalz und leitet eine Apotheke. Einblicke in seinen Lebensweg gab er auch in der Auftaktfolge der zweiten Staffel des Podcasts Aus:sicht im IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz. In dieser zweiten Staffel geht es um beeindruckende Lebenswege und Erfahrungen „internationaler Fachkräfte“.

Den Podcast mit Hussam Helal finden Sie hier.

 

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news-2818 Fri, 29 Jul 2022 12:02:15 +0200 Antrag auf Berufsanerkennung in zwei neuen und zwölf modernisierten Berufen möglich https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/antrag-auf-berufsanerkennung-in-zwei-neuen-und-zwoelf-modernisierten-berufen-moeglich [AiD] Am 1. August gehen zwei neue und zwölf modernisierte duale Ausbildungsberufe an den Start. Bereits mit Inkrafttreten der Ausbildungsordnungen können interessierte Fachkräfte die Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation für die neuen Berufe beantragen.

Weitere Infos finden Sie hier auf "Anerkennung in Deutschland".

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news-2817 Fri, 29 Jul 2022 10:34:34 +0200 Handreichung für Journalist*innen für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/handreichung-fuer-journalistinnen-fuer-einen-rassismuskritischen-sprachgebrauch-veroeffentlicht Die Autor*innen des Leitfadens für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch geben Journalist*innen praxisnahe Tipps, wie sich Diskriminierung in der Berichterstattung vermeiden lässt. Dabei zeigen sie auch auf, wie die vorherrschenden Bilder über Schwarze Menschen, Sinti*zze und Rom*nja sowie muslimische Menschen entstanden sind.

Der Leitfaden wurde vom AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln herausgegeben, Sie finden die Publikation hier zum Download.

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news-2816 Thu, 28 Jul 2022 14:30:00 +0200 BMAS: Tag der offenen Tür am 20. und 21. August 2022 in Berlin https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-tag-der-offenen-tuer-am-20-und-21-august-2022-in-berlin [BMAS] Nach zweijähriger Corona-Pause freuen sich die Verantwortlichen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), Sie zum Tag der offenen Tür am 20. und 21. August 2022 wieder auf dem Zietenplatz in Berlin begrüßen zu dürfen. Die Themen des BMAS sind so vielfältig wie unser Land. Sie sind herzlich eingeladen! Die Mitarbeiter*innen des BMAS kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch – an den Info-Ständen, bei den Hausführungen, beim Kinderprogramm!

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news-2815 Tue, 26 Jul 2022 10:44:00 +0200 10. Deutscher Diversity-Tag: Gemeinsam wurde eine enorme mediale Resonanz für Vielfalt erzielt https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/10-deutscher-diversity-tag-gemeinsam-wurde-eine-enorme-mediale-resonanz-fuer-vielfalt-erzielt [Charta der Vielfalt] Über 1.100 Organisationen, darunter zahlreiche IQ Teilprojekte aus den Landesnetzwerken sowie IQ Fachstellen, setzten mit mehr als 3.000 Aktionen am 10. Deutschen Diversity-Tag, 31. Mai 2022, ein Zeichen für Vielfalt in der Arbeitswelt. Die Aktionen erzielten mit 703 Millionen erreichten Kontakten und rund 2.400 Media-Meldungen eine Rekord-Medienreichweite. Nach dem Diversity-Tag ist vor dem Diversity-Tag: Im kommenden Jahr findet der 11. Diversity-Tag am Dienstag, 23. Mai 2023, statt.

Weitere Informationen zum 10. Deutschen Diversity-Tag finden Sie hier.

 

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news-2814 Mon, 25 Jul 2022 10:32:00 +0200 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Situationsanalyse der Anerkennung von Ingenieur*innen veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-situationsanalyse-der-anerkennung-von-ingenieurinnen-veroeffentlicht Wie stehen die Chancen auf Anerkennung für Ingenieur*innen mit ausländischer Qualifikation? In der Situationsanalyse „Berufliche Anerkennung von Ingenieur*innen mit einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation“ der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung wurde dieser Frage auf den Grund gegangen. Wie bei den zuvor veröffentlichten Situationsanalysen der Fachstelle geht die Publikation auf Besonderheiten der Anerkennung, Qualifizierung und des Berufszugangs des Berufsfeldes ein. Dabei werden spezifische Herausforderungen für Ingenieur*innen beleuchtet und Gute-Praxis-Beispiele aufgezeigt sowie Handlungsempfehlungen gegeben.

Die Publikation zum Download finden Sie hier.

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news-2813 Fri, 22 Jul 2022 14:01:38 +0200 Mediendienst Integration: Pressegespräch zur Arbeitskräfteinwanderung jetzt online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/mediendienst-integration-pressegespraech-zur-arbeitskraefteinwanderung-jetzt-online [Mediendienst Integration] "Wie können mehr Fachkräfte nach Deutschland kommen?" Die Bundesregierung will einen Gesetzentwurf vorlegen, damit Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten leichter einwandern können. Das Gesetzesvorhaben gehe in die richtige Richtung, werde aber alleine nicht reichen, um dem zunehmenden Arbeitskräftemangel entgegenzutreten, sagten Expert*innen bei einem Pressegespräch des Mediendienstes Integration. 

Mehr zum Pressegespräch und zu den Gesetzesreformen der vergangenen Jahre finden Sie hier.

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news-2812 Wed, 13 Jul 2022 18:15:16 +0200 IQ Netzwerk Niedersachsen: Veranstaltungen zur beruflichen Anerkennung und Beschäftigung ukrainischer Geflüchteter https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-niedersachsen-veranstaltungen-zur-beruflichen-anerkennung-und-beschaeftigung-ukrainischer-gefluechteter Das IQ Netzwerk informiert Geflüchtete aus der Ukraine ab sofort regelmäßig online und auf Russisch über das berufliche Anerkennungsverfahren. Auch Unternehmen erhalten IQ Know-how aus einer Hand. Seit Kriegsbeginn in der Ukraine sind Tausende Menschen nach Deutschland geflohen. Auch Niedersachsen versorgt Geflüchtete. Der humanitären Erstversorgung sollen zeitnah Angebote für diejenigen folgen, die länger in Deutschland bleiben und arbeiten wollen. Sie richten sich an Geflüchtete und Arbeitgeber gleichermaßen, um eine geregelte Integration in den Arbeitsmarkt zu gewährleisten und zu beschleunigen.

Neben den Einzelberatungen, die in den letzten Wochen stark zugenommen haben, informiert IQ in Niedersachsen online und auf Russisch darüber, was eine Berufsanerkennung bedeutet, warum sie sinnvoll ist und wie die Verfahren in Niedersachsen ablaufen. Die nächsten Infoveranstaltungen im IQ Netzwerk Niedersachsen finden am 25.07.2022, 08.08.2022 und 22.08.2022 jeweils von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Den Login zu den Veranstaltungen und weitere Informationen finden Sie hier auf der Website des IQ Netzwerks Niedersachsen.

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news-2811 Wed, 06 Jul 2022 16:47:32 +0200 Jetzt bewerben für das Förderprogramm IQ! https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neue-foerderrichtlinie-zum-foerderprogramm-integration-durch-qualifizierung-iq-im-bundesanzeiger-veroeffentlicht [BMAS] Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Förderrichtlinie zum ESF Plus-Programm "IQ - Integration durch Qualifizierung" am heutigen Donnerstag, 7. Juli 2022, 15 Uhr, im Bundesanzeiger veröffentlicht. Das Interessenbekundungsverfahren startet ab sofort. Am 13. Juli 2022 wird für interessierte Träger eine Infoveranstaltung angeboten. Antragsberechtigt sind grundsätzlich alle juristischen Personen des privaten und öffentlichen Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften mit Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland, d.h. unter anderem freie und öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Kommunen, Bildungsträger, Forschungseinrichtungen oder Verbände. Natürliche Personen können keine Zuwendungsempfänger sein.

Für interessierte Träger wird am 13. Juli 2022 eine Infoveranstaltung zum Interessenbekundungsverfahren ESF Plus-Programm "IQ - Integration durch Qualifizierung" angeboten. Im Fokus stehen die Vorstellung der Richtlinie sowie technische und Verständnisfragen, die alle Träger betreffen. Eine Einschätzung der Förderwürdigkeit einzelner Projektideen kann nicht vorgenommen werden. Es wird um Anmeldung einer Person pro Träger gebeten.

Termin: 13.07.2022 von 10:00 bis 13:30 Uhr
Veranstaltungsort: online (webex)

Anmeldung unter: www.bamf.de/iq-info-anmeldung (Das Anmeldetool steht in Kürze zur Verfügung)
Im Anschluss werden die Einwahldaten für die Infoveranstaltung per E-Mail verschickt.

Das BMAS entwickelt das bestehende Förderprogramm IQ weiter, um die nachhaltige und bildungsadäquate Integration von erwachsenen Menschen ausländischer Herkunft in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Deutschland steht vor tiefgreifenden Transformationsprozessen. Zentrale Treiber - Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel - gehen mit dem grundlegenden Strukturwandel unserer Wirtschaft einher. In Deutschland werden in den kommenden fünf Jahren eine halbe Million mehr Arbeitsplätze zu besetzen sein als Arbeitskräfte verfügbar sind. Eine zentrale Herausforderung dabei sind berufliche Passungsprobleme (Mismatch) am Arbeitsmarkt, bedingt durch die zunehmende Gleichzeitigkeit von Fachkräftemangel in einigen Branchen und Regionen und Arbeitsplatzabbau in anderen Branchen und Regionen.

Parallel dazu haben Menschen ausländischer Herkunft bundesweit größere Schwierigkeiten beim Zugang zum für sie bildungsadäquaten Arbeitsmarkt. Um qualifiziert zu arbeiten, müssen im Ausland erworbene Qualifikationen anerkannt, Zeugnisse bewertet oder andere Schritte unternommen werden, damit die mitgebrachten Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland eingesetzt werden können. Die Schritte zur Berufsanerkennung sowie zur bildungsadäquaten und nachhaltigen Einmündung in den Arbeitsmarkt sind Menschen ausländischer Herkunft jedoch nicht immer ausreichend bekannt oder werden als zu kompliziert wahrgenommen. Die Heterogenität der Anerkennungsverfahren, die Besonderheiten der dualen Berufsausbildung in Deutschland sowie hohe Kosten sind dabei besondere Herausforderungen. Bereits in Deutschland lebende Zugewanderte haben daher ein höheres Risiko, unterhalb ihres eigentlich vorhandenen Qualifikationsniveaus beschäftigt zu sein und sind häufiger von Arbeitslosigkeit bedroht oder betroffen.

Das Förderprogramm IQ wird im Förderzeitraum 2023-2028 inhaltlich weiterentwickelt. Kern ist die Unterstützung von Arbeits- oder Anerkennungssuchenden ausländischer Herkunft vor Ort. Neunzig Prozent der Budgetlinie von 420 Millionen Euro Gesamtausgaben werden durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfonds finanziert, zehn Prozent steuern die antragstellenden Träger aus Eigen- oder Drittmitteln bei. Das BMAS begrüßt insbesondere Bewerbungen von Migrantenselbstorganisationen und Betroffenenorganisationen, von neuen und erfahrenen Trägern. Die Fristen des Interessenbekundungsverfahrens für die unterschiedlichen Programmteile entnehmen Sie bitte der Förderrichtlinie und der Webseite www.esf.de.

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news-2810 Fri, 01 Jul 2022 14:31:05 +0200 ZDF heute-journal: Beitrag zur IQ Anerkennungsberatung ukainischer Geflüchteter https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/zdf-heute-journal-beitrag-zur-iq-anerkennungsberatung-ukainischer-gefluechteter Mit einem kurzen Beitrag hat das ZDF im heute-journal am gestrigen Donnerstag, 30. Juni 2022, die IQ Anerkennungsberatung einer ukainischen Geflüchteten in Nordrhein-Westfalen thematisiert.

Den Beitrag finden Sie hier in der Mediathek des ZDF.

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news-2809 Fri, 01 Jul 2022 12:01:29 +0200 IQ: Aktuelles zur Anerkennung und Beratung von Geflüchteten aus der Ukraine https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-aktuelles-zur-anerkennung-und-beratung-von-gefluechteten-aus-der-ukraine Die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung hat eine Liste mit wichtigen Informationen erstellt, die für die Beratung von Menschen mit Abschlüssen aus der Ukraine hilfreich sein können.

Die IQ Fachstelle Einwanderung bietet Informationen zu aufenthaltsrechtlichen Fragen. Hinweise für den Unterricht mit Geflüchteten gibt die IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch. Günder*innen aus dem Ausland finden auf der Seite der IQ Fachstelle Migrantenökonomie Antworten auf ihre Fragen.

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news-2808 Fri, 24 Jun 2022 11:49:09 +0200 IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung: Starten Sie in den IQ Onlinekurs Antidiskriminierung! https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-interkulturelle-kompetenzentwicklung-und-antidiskriminierung-starten-sie-in-den-iq-onlinekurs-antidiskriminierung Antidiskriminierung ist ein wichtiges Querschnittsthema und geht jede*n an. Daher richtet sich der IQ Onlinekurs im Prinzip an alle Menschen aus allen Lebens- und Arbeitsbereichen mit oder ohne Diskriminierungserfahrungen, egal ob Sie in Unternehmen, Arbeitsverwaltung, Kommunen, sozialen Diensten oder Bildungseinrichtungen tätig sind. Der Selbstlernkurs Antidiskriminierung verfolgt das Ziel einen Impuls zu geben, sich mit dem Thema Diskriminierung auseinanderzusetzen, Wissen zu erweitern und bestehende Kenntnisse zu vertiefen.

Die Mitarbeiter*innen der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung freuen sich, wenn Sie am Kurs teilnehmen und ihn im Kollegium, bei Kooperationspartner*innen und in ihrem Netzwerk weiterempfehlen.

Hier gelangen Sie zur Anmeldung.

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news-2807 Fri, 17 Jun 2022 10:52:00 +0200 IQ Good Practice-Beispiele "Instrument MigraWiki", "Produkt Podcast" und "Format Energizer" veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-good-practice-beispiele-instrument-migrawiki-produkt-podcast-und-format-energizer-veroeffentlicht Die neuen IQ Good Practice-Beispiele, entstanden in den IQ Netzwerken Bayern und Brandenburg sowie der IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch, sind jetzt online. Die drei IQ Good Practices überzeugen insbesondere durch ihre Umsetzung als virtuelle Formate. Das Instrument MigraWiki ist eine Informationsplattform mit Fachwissen und regionsspezifischen Inhalten zur Praxis der Anerkennung beruflicher Qualifikationen und Qualifizierungsangeboten im IQ Netzwerk Bayern. Dokumentiert werden Informationen, die nicht online zu finden sind, sondern in langjähriger Beratungserfahrung und vielfältigen Kooperationen von Berater*innen erworben wurden. Die Informationen werden nach einem einheitlichen System dokumentiert und abrufbar gemacht. Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

Die Informationsbroschüre "Das kleine 1x1 zur Fachkräfteeinwanderung" aus dem IQ Netzwerk Brandenburg bietet mit vielen Praxisbeispielen eine gute Möglichkeit für Unternehmen sich über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz und die verschiedenen Einreisezwecke zu informieren. Alternativ oder ergänzend nutzbar ist eine Audioversion in sieben Folgen, die etwa zehnminütigen Folgen sind auf gängigen Streaming-Plattformen abrufbar. Das Produkt Podcast ermöglicht es, die Informationen der Broschüre noch leichter zugänglich zu machen und einer weiteren Zielgruppe aufzuschließen. Interessierte können so die Fallbeispiele mit konkreten Tipps gut portioniert und auf einen Themenschwerpunkt fokussiert hören. Der Podcast gibt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auf diese Weise in so wenig Fachsprache wie möglich einen praktischen Überblick zu komplexen Paragrafen und Weisungen. Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

Die IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch hat Aktivierungsübungen, Konzentrations- und Kennenlernspiele für den Unterricht, für Konferenzen, Online-Meetings oder andere virtuelle oder analoge Treffen erdacht und gesammelt. Das Format Energizer dient zum Einleiten bzw. Vertiefen von Themen oder zum Auflockern und gibt den Lernenden Energie. Die Übungen durchbrechen dabei die Aneinanderreihung von Präsentationen, Sprecher*innen oder Online-Terminen und erhöhen die Aufmerksamkeitsspanne. Die Übungen liegen als Postkarten und digital vor. Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

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news-2806 Thu, 02 Jun 2022 21:29:04 +0200 Neuer Leitfaden "Einfach gründen in Deutschland" veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neuer-leitfaden-einfach-gruenden-in-deutschland-veroeffentlicht Der neu erschienene Leitfaden "Einfach gründen in Deutschland", herausgegeben vom RKW Kompetenzzentrum unter Mitwirkung von Dr. Ralf Sänger, Leiter der IQ Fachstelle Migrantenökonomie, Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e. V., unterstützt vor allem Fachkräfte und Gründungsinteressierte aus dem Ausland sowie geflüchtete Personen bei ihrer Gründung in Deutschland und gibt einen Überblick zu den aktuellen Rahmenbedingungen, konkreten Anforderungen und Unterstützungsleistungen. Schritt für Schritt bietet der Leitfaden in deutscher und englischer Sprache Informationen zu den vier Phasen des Gründungsprozesses – inklusive zahlreicher Linktipps zu praktischen Tools und weiterführenden Hinweisen.

Den Leitfaden zum Download finden Sie hier.

 

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news-2805 Fri, 13 May 2022 14:42:36 +0200 IQ Fachstelle IKA: Aktualisierung der Publikation zum IQ Selbstverständnis über Antidiskriminierung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-ika-aktualisierung-der-publikation-zum-iq-selbstverstaendnis-ueber-antidiskriminierung Die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung hat ihre Publikation "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung. IQ Selbstverständnis über Antidiskriminierung" aktualisiert. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Verortung des Querschnittsziels "Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung" des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Förderprogramm IQ gelegt. In den "Handlungsleitenden Grundsätzen" werden das Verständnis über Antidiskriminierung im Förderprogramm IQ, gemeinsame Absichten aller IQ Akteur*innen und erste Umsetzungsmöglichkeiten benannt. Der Aufklärung von Menschen mit Migrationsgeschichte über ihre Rechte in der Beratungs- und Qualifizierungsarbeit fällt hierbei eine zentrale Rolle zu. Im Selbstverständnis werden daher auch das AGG, weitere nationale Rechtsnormen sowie supranationale und internationale Übereinkünfte gegen Diskriminierung skizziert.

Die Publikation zum Download finden Sie hier.

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news-2804 Tue, 10 May 2022 12:15:20 +0200 SVR-Jahresgutachten: Systemrelevant – der Beitrag von Zugewanderten im Gesundheitswesen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/svr-jahresgutachten-systemrelevant-der-beitrag-von-zugewanderten-im-gesundheitswesen [SVR] Ein funktionierendes Gesundheitssystem ist maßgeblich für das Wohlergehen einer Gesellschaft. Im Jahresgutachten 2022 stellt der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) fest, dass Migrant*innen einen unverzichtbaren Beitrag zum deutschen Gesundheitssystem leisten. Um eine chancengleiche Gesundheitsversorgung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sicherzustellen, muss das Gesundheitswesen diversitätssensibler gestaltet werden. Fachkräfte mit Zuwanderungsgeschichte leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Deutschland. Bereits jetzt ist etwa jede bzw. jeder sechste Erwerbstätige in den Gesundheits- und Pflegeberufen im Ausland geboren. Mehr als ein Viertel der Ärzt*innen hat einen Migrationshintergrund. Tendenz deutlich steigend. "Zugewanderte sind auf allen Ebenen des Gesundheitswesens tätig – zum Beispiel im ärztlichen Dienst oder im Bereich der Alten- und Krankenpflege. Ohne sie stünde das deutsche Gesundheitssystem vor einem Kollaps. Das hat spätestens die Corona-Pandemie gezeigt", erklärt Prof. Dr. Petra Bendel, Vorsitzende des SVR, anlässlich der Vorstellung des Jahresgutachtens 2022. "Angesichts des demographischen Wandels wird der Bedarf an Fachkräften weiter steigen, Zugangsmöglichkeiten müssen folglich vereinfacht und nachhaltig gestaltet werden."

Anerkennung beschleunigen; Nachqualifizierung erleichtern; fair rekrutieren

Im Bereich der reglementierten Berufe ist für ausländische Fachkräfte, die in Deutschland arbeiten wollen, ein Gleichwertigkeitsnachweis erforderlich. "Zuwandernde müssen darlegen, dass ihre Qualifikationen deutschen Standards entsprechen. Für Gesundheits- und Pflegeberufe ist dies enorm wichtig. Es geht um den Schutz von Patient*innen", sagt Prof. Dr. Daniel Thym, stellvertretender Vorsitzender des SVR. "Entscheidend für den Erfolg von Anwerbestrategien ist deshalb, wie die Anerkennungsverfahren in der Praxis umgesetzt werden. Zuwanderung muss dabei als Gesamtprozess verstanden werden, bei dem die einzelnen Schritte wirksam ineinandergreifen. Hier sehen wir noch viel Nachbesserungsbedarf, die Verfahren dauern teilweise lange und es ist für die Betroffenen schwer zu verstehen, wer wofür zuständig ist. Prozesse müssen beschleunigt, weiter vereinfacht und einheitlicher gestaltet, die beteiligten Behörden – darunter deutsche Konsulate im Ausland, Ausländer- und Anerkennungsbehörden sowie die Bundesagentur für Arbeit – stärker verzahnt werden", so Thym.

Der SVR empfiehlt zudem, die Zuständigkeit für die Anerkennung im Gesundheitsbereich innerhalb der Länder zu bündeln und die Potenziale einer digitalisierten Verwaltung auszuschöpfen. Erforderliche Nachqualifizierungsmaßnahmen sollten zügig erfolgen können. Dafür müssen modularisierte Anpassungslehrgänge ausgebaut und vermehrt mit (fach-)sprachlichen Komponenten verbunden werden. Anwerbeprozesse sollten dabei so transparent wie möglich gestaltet werden. "Das bedeutet, dass Anzuwerbende vorab umfassend informiert und anschließend bei den behördlichen Verfahren und von den Unternehmen unterstützt werden", ergänzt Prof. Thym. Im Gesundheitsbereich ist besonders entscheidend, dass Rekrutierung nicht auf Kosten der Gesundheitsversorgung im Herkunftsland geht. "Über bilaterale Vereinbarungen sollte sichergestellt werden, dass beide Länder von der Migration profitieren. Besonders befürworten wir Ausbildungspartnerschaften, die den Kapazitätsaufbau auch im Herkunftsland fördern", so die SVR-Vorsitzende Bendel.

Zuwanderung in die Ausbildung und betriebliche Integration gezielt fördern

Um den Fachkräftebedarf im Gesundheitswesen langfristig zu sichern, empfiehlt der SVR, stärker für Zuwanderung in die Ausbildung zu werben. "Das hat viele Vorteile: Es werden nicht fertig im Ausland ausgebildete Fachkräfte abgeworben; zugleich entfallen langwierige Anerkennungsverfahren und Transferprobleme aufgrund unterschiedlicher Berufsbilder und Ausbildungsinhalte. Durch den Kontakt zu anderen Auszubildenden können die Zugewanderten schneller und besser Deutsch lernen. Das erleichtert die soziale und damit auch die betriebliche Integration. Schließlich sollen ausländische Fachkräfte nicht nur kommen, sie sollen auch bleiben wollen", erklärt die SVR-Vorsitzende Bendel. Unternehmen, die Mitarbeitende aus dem Ausland rekrutieren, sollten ein Integrationskonzept entwickeln und Ansprechpersonen benennen, die den Zuwandernden zur Seite stehen.

Um Fachkräfte langfristig zu halten, müssen nach Ansicht des SVR die Arbeitsbedingungen im Gesundheitssektor und besonders in der Pflege grundlegend verbessert werden. "Zuwanderung allein kann den strukturellen Fachkräftemangel im Gesundheitswesen nicht lösen", so Prof. Bendel. "Wir müssen auch die Potenziale im Inland ausschöpfen und mehr Menschen, darunter auch diejenigen mit eigener oder familiärer Zuwanderungsgeschichte, für eine Ausbildung in Gesundheits- und Pflegeberufen gewinnen. Dafür müssen sich die Arbeitsbedingungen bessern. Entscheidend ist zudem eine diversitätssensible Gestaltung unseres Gesundheitssystems. Davon profitieren alle Menschen in Deutschland."

Diversitätssensible Gesundheitsversorgung kommt allen zugute

Die gesundheitliche Lage eines Menschen wird maßgeblich von sozioökonomischen Faktoren bestimmt. Dennoch kann sich das Merkmal "Migrationshintergrund" nachteilig auswirken. So befinden sich Menschen mit Migrationshintergrund statistisch gesehen häufiger in einer ungünstigen sozioökonomischen Lage. Das Jahresgutachten identifiziert weitere Hürden, die einen chancengleichen Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen erschweren – zum Beispiel Sprachbarrieren, fehlende Gesundheitskompetenz und Diskriminierung. Hier müssen die Rahmenbedingungen angepasst werden, damit die Gesundheitsversorgung diversitätssensibel gestaltet werden kann. Dazu haben manche Zugewanderte nur einen eingeschränkten Zugang zu öffentlich finanzierten Gesundheitsleistungen. "Zwar sind die allermeisten Menschen in Deutschland krankenversichert. Dennoch gibt es einige Versorgungslücken, etwa für EU-Bürger*innen in prekären Jobs. Hier können Clearingstellen helfen. Bei Asylsuchenden und ausreisepflichtigen Personen haben Gesundheitskarten viele Vorteile: Sie sind unbürokratischer, ändern aber nichts an der Leistungshöhe, die durch das Asylbewerberleistungsgesetz definiert ist", sagt der stellvertretende SVR-Vorsitzende Prof. Thym.

Auch irregulär aufhältigen Migrant*innen stehen Gesundheitsleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu. In der Praxis nutzen sie diese aber oft nicht, da sie eine Ausweisung befürchten. Der Gesetzgeber könnte durch eine Änderung von § 87 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz klarstellen, dass der Gesundheitsbereich auch jenseits medizinischer Notfälle von der Übermittlungspflicht gegenüber Ausländerbehörden ausgenommen ist.

Weitere Themen im SVR-Jahresgutachten 2022

  • In der Grauzone: Die pflegerische Versorgung durch ausländische Betreuungskräfte in Privathaushalten
  • Risikofaktor Sammelunterkunft: Medizinische Versorgung in (Erst-)Aufnahmeeinrichtungen
  • Flucht und Trauma: Psychosoziale Versorgung von Asylsuchenden

Das SVR-Jahresgutachten 2022, das Faktenpapier und weitere Informationen können Sie hier herunterladen.

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news-2803 Fri, 29 Apr 2022 13:27:00 +0200 Neue Ausgabe des Fachmagazins IQ konkret beleuchtet die Rolle von Migrant*innenorganisationen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neue-ausgabe-des-fachmagazins-iq-konkret-beleuchtet-die-rolle-von-migrantinnenorganisationen Migrant*innenorganisationen (MO) sind ein unverzichtbarer Teil der Zivilgesellschaft. Sie sind im gesamten Spektrum des bürgerschaftlichen Engagements aktiv, ihre Angebote und Tätigkeitsfelder sind so vielfältig wie ihre Zielgruppen. MO sind gleichermaßen Botschafter, Begleiter, Türöffner, Mittler und Brückenbauer.

Die neue Ausgabe des Fachmagazins IQ konkret beleuchtet die Rolle von MO - sowohl im Netzwerk IQ als auch in der gesamten Gesellschaft. Lange gab es allerdings auf die Fragen, wie viele MO es in Deutschland überhaupt gibt und welche Aufgaben sie übernehmen, kaum gesicherte Antworten. Diese Wissenslücken hat 2020 eine Studie des Sachverständigenrats für Integration und Migration geschlossen. Im Interview erläutern die Studienautor*innen Dr. Nils Friedrichs und Dr. Marie Mualem Sultan die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung.

Im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ sind MO schon seit langem aktiv. Sie verfügen über besondere Zugangswege in die Communities und erreichen daher die Zielgruppen besonders gut. In ihrem Artikel geben Fabienne Braukmann, Kaan Öztürk und Sabine Schröder einen Überblick über das Engagement von MO im Netzwerk IQ. Stellvertretend für alle MO im Förderprogramm IQ stellen aus jedem Handlungsschwerpunkt die Teilprojekte von kargah, Kontakt Eberswalde, Migration und Arbeitswelt sowie CLUB DIALOG ihre Arbeit vor.

Die aktuelle Ausgabe der IQ konkret „Partner und Brückenbauer. Migrant*innenorganisationen in Deutschland“ steht ab sofort hier auf der Seite des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)" zur Verfügung.

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news-2801 Mon, 25 Apr 2022 13:59:04 +0200 BMAS: Aktionswochen "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" vom 19. bis zum 30. September 2022 https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-aktionswochen-menschen-in-arbeit-fachkraefte-in-den-regionen-vom-19-bis-zum-30-september-2022 [BMAS] Mit den jährlich stattfindenden Aktionswochen bieten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform, auf der regionales Engagement zur Fachkräftesicherung und zur Gestaltung der Arbeitswelt sichtbar wird. Unternehmen, Netzwerke, Institutionen und weitere Arbeitsmarktakteure können sich mit ihren Veranstaltungen, Aktionen, Projekten und Angeboten an den Aktionswochen beteiligen. Das vielfältige Veranstaltungsprogramm zeigt, welche Themen vor Ort wichtig sind und welche Lösungsansätze es in den Regionen für aktuelle Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt gibt.

Die diesjährigen Aktionswochen "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" des BMAS finden vom 19. bis zum 30. September 2022 statt. Alle gemeldeten Veranstaltungen und Aktionen werden in einem Veranstaltungskalender auf www.inqa.de präsentiert. Dort ist auch bis zum 14. September 2022 eine Online-Anmeldung von Veranstaltungen für die Aktionswochen möglich.

Organisiert werden die Aktionswochen durch das INQA-Netzwerkbüro, das Ihnen bei allen Fragen zur Teilnahme unter netzwerkbuero(at)inqa.de zur Verfügung steht.

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news-2800 Wed, 20 Apr 2022 16:04:00 +0200 IQ Fachstelle IKA: Neues Praxis-Handbuch zur erfolgreichen Integration von internationalen Fachkräften in KMU https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-ika-neues-praxis-handbuch-zur-erfolgreichen-integration-von-internationalen-fachkraeften-in-kmu Das Praxis-Handbuch "Erfolgreiche Integration von internationalen Fachkräften in KMU. So gelingt erfolgreiche Integration Schritt für Schritt" richtet sich an Führungskräfte und Personalentwickler*innen in KMU, die internationale Fachkräfte erfolgreich integrieren und langfristig binden möchten. Es basiert auf dem gleichnamigen Trainings-Konzept, das die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung im vergangenen Jahr als Unterstützung für die IQ Trainer*innen und Berater*innen entwickelt hat.

Das Themenspektrum reicht von den Grundlagen der Fachkräftesicherung und des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (FEG) über Strategien und Tools für die Rekrutierung, Integration und Bindung internationaler Fachkräfte bis hin zur Weiterentwicklung von Vielfaltskompetenz von Führungskräften und Mitarbeitenden sowie dem praktischen Umgang mit Diskriminierung und Rassismus.

Im Fokus steht der Praxisbezug: Das Handbuch bietet einen knackigen Überblick zu den wichtigsten Strategien und Tools für die Integration und langfristige Bindung internationaler Fachkräfte. Darüber hinaus enthält es zahlreiche Praxistipps für den direkten Transfer in den Unternehmensalltag.

Das Handbuch zum Download finden Sie hier.

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news-2799 Tue, 19 Apr 2022 15:45:03 +0200 Support Faire Integration: Erklärvideo "Neu im Job – Welche Unterlagen sind wichtig?" jetzt online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/support-faire-integration-erklaervideo-neu-im-job-welche-unterlagen-sind-wichtig-jetzt-online Das Projekt Support Faire Integration (SFI) bietet im Rahmen des Förderprogramms IQ eine Unterstützungsstruktur für die Beratungsstellen der Programmlinie "Faire Integration". Aktuell haben die Verantwortlichen von SFI ein neues Erklärvideo mit dem Titel "Neu im Job – Welche Unterlagen sind wichtig?" erstellt und veröffentlicht. Im Laufe der kommenden Monate werden nach und nach Untertitel in verschiedenen Sprachen hinzugefügt.

Das Video findet Sie hier.

 

 

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news-2798 Tue, 19 Apr 2022 13:15:08 +0200 Charta der Vielfalt: Social Media-Aktion zum 10. Deutschen Diversity-Tag https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/charta-der-vielfalt-social-media-aktion-zum-10-deutschen-diversity-tag [Charta der Vielfalt] Sie wollen zum 10. Deutschen Diversity-Tag #FlaggefürVielfalt zeigen und wissen noch nicht wie? Machen Sie bei der großen Social Media-Aktion der Charta der Vielfalt mit! Am 31. Mai 2022 initiert die Charta der Vielfalt zum 10. Mal den Deutschen Diversity-Tag, um die Vielfalt der Arbeitswelt und der Gesellschaft zu feiern. Erinnern Sie am Deutschen Diversity-Tag mit einem Foto oder einem Video an Ihren Lieblings-Diversity-Moment der vergangenen zehn Jahre. Diese Momente wollen die Verantworltichen der CHarta der Vielfalt gemeinsam auf Social Media feiern und würdigen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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news-2797 Mon, 18 Apr 2022 13:09:00 +0200 BIBB-Studie "Wege zur Gleichwertigkeit: anerkennungsbezogene Qualifizierungen in Heilberufen und dualen Berufen" veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bibb-studie-wege-zur-gleichwertigkeit-anerkennungsbezogene-qualifizierungen-in-heilberufen-und-dualen-berufen-veroeffentlicht [BIBB] Das BIBB-Anerkennungsmonitoring untersucht in seiner neuen Studie Angebot, Organisation und Herausforderungen anerkennungsbezogener Qualifizierungen in Heilberufen und dualen Berufen. Für Fachkräfte mit ausländischen Abschlüssen ergibt sich auf dem Weg zur Berufsanerkennung ein erheblicher Qualifizierungsbedarf, dessen Ausgleich in vielen Fällen für die Berufsausübung oder Einreise nach Deutschland obligatorisch ist. Die Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung untersucht die Organisation von Ausgleichs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Ärzt*innen, Gesundheits- sowie Krankenpfleger*innen und nicht reglementierte Berufe im Bereich Industrie und Handel sowie im Handwerk. Anhand von Interviews mit Bildungsanbietern, zuständigen Stellen, Projekten des Förderprogramms IQ, Arbeitgebern und anderen Akteuren liefert sie Erkenntnisse zum Angebot und der Nachfrage, den regionalen Unterschieden, der Passgenauigkeit und der Finanzierung von Maßnahmen. Sie zeigt Herausforderungen auf und zieht Schlussfolgerungen für die Praxis.

Die Studie finden Sie hier zum Download.

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news-2796 Thu, 14 Apr 2022 13:35:56 +0200 Statistisches Bundesamt: Gut jede vierte Person in Deutschland hatte 2021 einen Migrationshintergrund https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/statistisches-bundesamt-gut-jede-vierte-person-in-deutschland-hatte-2021-einen-migrationshintergrund Bevölkerung mit Migrationshintergrund wächst 2021 um 2,0 % auf 22,3 Millionen Im Jahr 2021 hatten 22,3 Millionen Menschen und somit 27,2 % der Bevölkerung in Deutschland einen Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus weiter mitteilt, entspricht dies einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % (2020: 21,9 Millionen). Eine Person hat nach der hier verwendeten Definition einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.

Im Jahr 2021 hatten 53 % der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (knapp 11,8 Millionen Menschen) die deutsche Staatsangehörigkeit und gut 47 % eine ausländische Staatsangehörigkeit (knapp 10,6 Millionen Menschen). Dabei ist die überwiegende Mehrheit der ausländischen Bevölkerung mit Migrationshintergrund selbst zugewandert (84 %), bei den Deutschen mit Migrationshintergrund waren es nur 43 %.

Mehr als die Hälfte der 11,8 Millionen Deutschen mit Migrationshintergrund besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit seit der Geburt (54 %). Sie haben einen Migrationshintergrund, weil mindestens ein Elternteil ausländisch, eingebürgert, deutsch durch Adoption oder (Spät-)Aussiedlerin oder Aussiedler ist. Weitere 23 % sind selbst als (Spät-)Aussiedlerin oder Aussiedler nach Deutschland gekommen, 22 % sind eingebürgert und etwa 1 % besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit durch Adoption.

Mehrheitlich europäische Herkunftsregionen

Knapp zwei Drittel (62 %) aller Personen mit Migrationshintergrund sind aus einem anderen europäischen Land Eingewanderte oder deren Nachkommen. Dies entspricht 13,9 Millionen Menschen, von denen 7,5 Millionen Wurzeln in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben. Die zweitwichtigste Herkunftsregion ist Asien. Die 5,1 Millionen aus Asien Eingewanderten und ihre Nachkommen machen 23 % der Personen mit Migrationshintergrund aus, darunter haben 3,5 Millionen einen Bezug zum Nahen und Mittleren Osten. Knapp 1,1 Millionen Menschen (5 %) haben Wurzeln in Afrika. Weitere 0,7 Millionen Menschen (3 %) sind aus Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Australien Eingewanderte und deren Nachkommen.

Knapp die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund spricht zu Hause überwiegend deutsch

Von den 22,3 Millionen Personen mit Migrationshintergrund sprechen zu Hause 7,2 Millionen (32 %) ausschließlich und weitere 3,1 Millionen (14 %) vorwiegend deutsch. Dies entspricht zusammen knapp der Hälfte (46 %) aller Menschen mit Migrationshintergrund. Neben Deutsch sind die am häufigsten gesprochenen Sprachen Türkisch (8 %) gefolgt von Russisch (7 %) und Arabisch (5 %).

Knapp die Hälfte (49 %) aller Personen mit Migrationshintergrund ist mehrsprachig und spricht zu Hause sowohl Deutsch als auch (mindestens) eine weitere Sprache. Dies trifft nur auf 2 % der Personen ohne Migrationshintergrund zu.

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news-2795 Thu, 14 Apr 2022 10:52:16 +0200 IQ Good Practice-Beispiel "DaZ@work" veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-good-practice-beispiel-dazwork-veroeffentlicht Das neue IQ Good Practice-Beispiel, entstanden in der IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch ist jetzt online. Der Podcast DaZ@work bietet einen niederschwelligen Einstieg in ein Thema bei gleichzeitiger inhaltlicher Tiefe. Die Pandemie hat bei der IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch zu einem Umdenken hinsichtlich der bisher gestalteten Interviews und Präsenzvorträge geführt. Um einen "ortsunabhängigen" Austausch zu ermöglichen, wurde ein Podcast initiiert.

Der Podcast "DaZ@work" bietet einen lebendigen Einstieg in Themen rund um Sprache und Kommunikation. Er richtet sich an Sprach- und Fachlehrende, Praxisanleitende und Berater*innen, Unternehmen sowie Multiplikator*innen im Bereich Arbeitsmarktintegration. Die Podcasts erreichen als direkte Verteiler-Info etwa 1.600 Newsletter-Abonnent*innen und circa 1.500 Facebook-Follower*innen.

Im Fokus des Podcasts standen dabei bisher IQ Qualifizierungen aber auch Konzepte und Methoden wie Sprachstandermittlung und Szenariendidaktik. Um Wissenschaft und Praxis miteinander ins Gespräch zu bringen, wurden jeweils zwei oder drei Interviewpartner*innen zu einem Thema befragt.

Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

 

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news-2793 Fri, 01 Apr 2022 18:48:00 +0200 SAMF-Jahrestagung 2021 am 19. und 20. Mai 2022 in Berlin https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/samf-jahrestagung-2021-am-19-und-20-mai-2022-in-berlin Zum Thema "Die geschlechtergerechte Gestaltung des Arbeitsmarktes – Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarktpolitik" trifft sich die Deutsche Vereinigung für Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (SAMF) zu ihrer Jahrestagung am 19. und 20. Mai 2022 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Auch nach mehr als 30 Jahren verstärkter Bemühungen in der Gleichstellungspolitik bestehen deutliche Differenzen zwischen Frauen und Männern im Arbeitsmarkt: Bis heute haben Frauen beim Zugang und Verbleib in Beschäftigung, bei der Bezahlung, der Qualität der Arbeit und auch bei den Aufstiegsmöglichkeiten geringere Erfolgsaussichten. Zwar wurden seit Ende der 1990er Jahre einige Erfolge erzielt. Viele Unternehmen entwickeln Aktivitäten zur Anwerbung oder Förderung von weiblichen Fach- und Führungskräften und auch die Gewerkschaften greifen zunehmend qualitative Aspekte – Arbeitszeit und Vereinbarkeit – auf. In der Arbeitsmarktforschung hat der Fokus auf Gleichstellungsthemen ebenfalls an akademischer Anerkennung gewonnen. In der Praxis aber bestehen Lücken in der beruflichen Gleichstellung zuweilen unverändert fort. Dass auch die Digitalisierung die Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt nicht verringert, hat der Dritte Gleichstellungsbericht der Bundesregierung gezeigt. Bedeutet dies, dass die Gleichstellungspolitik an ihre Grenzen gelangt? Und welchen Beitrag kann die sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Forschung zur Minderung der Ungleichheit leisten? Die diesjährige SAMF-Jahrestagung zieht Bilanz und blickt nach vorn. In fünf thematischen Blöcken stellen Wissenschaftler*innen ihre aktuellen Befunde vor. Die Programmübersicht und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Anmeldeschluss ist 11. Mai 2022.

Die Deutsche Vereinigung für sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (SAMF) e.V. ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftler*nnen verschiedener Fachdisziplinen, z. B. aus der Soziologie, der Volks- und Betriebswirtschaft, der Politik- und Bildungswissenschaft sowie von Praktiker*innen aus Politik und öffentlicher Verwaltung.

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news-2792 Fri, 01 Apr 2022 13:50:51 +0200 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Was bedeuten 10 Jahre Anerkennungsgesetz aus Sicht der IQ Beratung? https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-umfrage-zu-den-tagen-der-anerkennung-2022 Die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung hat das Jubiläum der Verabschiedung des Anerkennungsgesetzes vor zehn Jahren zum Anlass genommen, die IQ Beratungsfachkräfte - also diejenigen, die einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung von Anerkennungsprozessen leisten - zu Wort kommen zu lassen. Dafür haben die Verantwortlichen der Fachstelle eine Online-Umfrage durchgeführt, in der Fachkräfte der Anerkennungsberatung ihre Erfahrungen, Geschichten und Tipps für Ratsuchende einbringen konnten.

Was bedeutet das Anerkennungsgesetz für IQ Beratungsfachkräfte? Was sind ihre wichtigsten Tipps und was die schönsten Fälle in der Beratung? Welche Erwartungen und Wünsche haben sie an die Zukunft? Die Antworten auf diese Fragen werden nach und nach hier über die interaktive Karte "Tage der Anerkennung" des Anerkennungsportals veröffentlicht.

Die Antworten auf die erste Frage finden Sie bereits hier auf der Webseite der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung.

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news-2791 Fri, 01 Apr 2022 10:14:56 +0200 Zehn Jahre Anerkennungsgesetz – eine Chance für Integration und Fachkräftesicherung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/zehn-jahre-anerkennungsgesetz-eine-chance-fuer-integration-und-fachkraeftesicherung [BIBB] BIBB startet zum Jubiläum die Initiative "Tage der Anerkennung" Das Anerkennungsgesetz des Bundes regelt und vereinfacht seit dem 1. April 2012 die Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) trägt seit Inkrafttreten des Gesetzes durch wissenschaftliche Begleitung und Öffentlichkeitsarbeit zu dessen erfolgreicher Umsetzung bei. Aus Anlass des 10. Jahrestages hat das BIBB, im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die Initiative "Tage der Anerkennung" gestartet. Sie bündelt auf einer interaktiven Landkarte Veranstaltungen und Publikationen zahlreicher Institutionen im Zusammenhang mit dem Jubiläum, um auf die Bedeutung der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen aufmerksam zu machen.

"Das Anerkennungsgesetz leistet seit zehn Jahren einen aktiven Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland sowie zur Integration der Menschen in unsere Gesellschaft", betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. "Die gewissenhafte Überprüfung der Qualifikationen gewährleistet Qualität und Transparenz für Betriebe und Arbeitgeber. Außerdem eröffnet eine offizielle Anerkennung ihrer Qualifikationen berufliche und persönliche Perspektiven für Menschen mit Einwanderungsbiografie. Dies gilt auch für die Geflüchteten, die aktuell aus der Ukraine zu uns kommen. Bei allem menschlichen Leid kann das Arbeiten im erlernten Beruf für diese Menschen Sinn stiften und das Ankommen in Deutschland erleichtern."

Aktuell häufen sich Nachfragen von ukrainischen Geflüchteten nach Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikationen. Der Anerkennungsantrag ist unabhängig vom Aufenthaltsstatus möglich und teilweise Voraussetzung, um in bestimmten Berufen in Deutschland arbeiten zu dürfen. Falls die erforderlichen Dokumente für eine Anerkennung nicht vorgelegt werden können, kann auf andere Verfahren wie zum Beispiel eine Qualifikationsanalyse oder Prüfung zurückgegriffen werden. Das BIBB hat in der Vergangenheit mit Projekten dazu beigetragen, dass das spezielle Verfahren der Qualifikationsanalyse weiterentwickelt wurde und in der Beratung und Durchführung Anwendung findet.

Mit dem Portal "Anerkennung in Deutschland" leistet das BIBB seit zehn Jahren im Auftrag des BMBF einen zentralen Beitrag zur Auffindbarkeit aller wichtigen Informationen zum Thema Anerkennung. Das mittlerweile elfsprachige Portal fungiert mit dem "Anerkennungs-Finder" als Wegweiser durch das Verfahren. Mit fast 20 Millionen Besuchen seit 2012 ist "Anerkennung in Deutschland" das meistgenutzte Online-Angebot für Anerkennungsinteressierte und Beratungsfachkräfte.

Zudem beobachtet das BIBB-Anerkennungsmonitoring die Umsetzung des Gesetzes. Mit der Auswertung der amtlichen Statistik zum Anerkennungsgeschehen, wissenschaftlichen Untersuchungen und im Dialog mit der Praxis schafft es Transparenz, leistet einen Beitrag zur Qualitätssicherung und zeigt Chancen der Anerkennung auf.

Einen Schwerpunkt der Aktivitäten stellt derzeit die Digitalisierung der Anerkennungsverfahren dar, denn bis Ende 2022 müssen alle Anträge bei einer deutschen Behörde online eingereicht werden können. Das BIBB beteiligt sich daher an einem Bund-Länder-Projekt, das internationalen Fachkräften die Online-Antragstellung aus dem "Anerkennungs-Finder" heraus ermöglichen soll. "Die elektronische Einreichung wird ein wichtiger Beitrag sein, um langfristig Hürden bei der Antragstellung zu senken", erklärt BIBB-Präsident Esser.

Zur interaktiven Landkarte zu den Tagen der Anerkennung auf dem Portal "Anerkennung in Deutschland" gelangen Sie hier.

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news-2789 Tue, 29 Mar 2022 18:40:00 +0200 IQ Good Practice-Beispiel "VielFalter*" jetzt online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-good-practice-beispiel-vielfalter-jetzt-online Das neue IQ Good Practice-Beispiel "VielFalter*", entstanden im IQ Netzwerk Thüringen, wurde aktuell veröffentlicht. Die Akteur*innen des Trägers Interculture.de entwickelten im Rahmen des IQ Projekts Transfer IKÖ ein Produkt, das ostdeutschen Organisationen und ihren Veränderungsprozessen eine Bühne gibt. Dies wurde als Online-Publikationsreihe mit dem Titel "VielFalter*" umgesetzt. Das Thema Interkulturelle Öffnung (IKÖ) in der öffentlichen Verwaltung konnte pandemiebedingt ab März 2020 von zahlreichen Trägern nur bedingt platziert werden, da viele Projekte wegen der damit einher gehenden Beschränkungen ausgesetzt oder Projektmitarbeiter* innen in Corona-Krisenstäben eingesetzt wurden. Überdies ist die migrationshistorische und strukturelle Situation in den neuen Bundesländern eine deutlich andere als in den alten Bundesländern. Es gibt zahlreiche Gute-Praxis-Beispiele zur Interkulturellen Öffnung aus den westlichen Bundesländern. Für eine bessere Wahrnehmung des Themenbereichs durch ostdeutsche Organisationen sind jedoch auch konkrete Beispiele aus diesen Regionen notwendig.

In der Online-Publikationsreihe VielFalter* bringt das Thüringer Zentrum für Interkulturelle Öffnung regelmäßig Gute- Praxis-Beispiele von Öffnungsprozessen aus verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen heraus. Die Beispiele geben einen Einblick, wie sich interkulturelle Öffnungsprozesse entwickeln können und welche Herausforderungen dabei entstehen. Als VielFalter* werden diese regelmäßig in digitalen Broschüren, Webtalks und Videos aufbereitet. Sie werden analog sowie per Online-Abruf als Inspiration für interessierte Nutzer*innen bereitgestellt.

Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

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