Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ https://www.netzwerk-iq.de/ News vom Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ de ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH Fri, 18 Sep 2020 19:11:48 +0200 Fri, 18 Sep 2020 19:11:48 +0200 TYPO3 EXT:news news-2569 Thu, 17 Sep 2020 17:26:13 +0200 Aktionswochen Fachkräftesicherung 2020: "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" vom 14. bis 27. September 2020 https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/aktionswochen-fachkraeftesicherung-2020-menschen-in-arbeit-fachkraefte-in-den-regionen-vom-14-bis-27-september-2020 [BMAS] Fachkräftesicherung ist dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) auch während der Corona-Pandemie ein wichtiges Anliegen. Fachkräfteengpässe werden in einigen Branchen und Regionen bleiben. In bestimmten Branchen, Regionen und für bestimmte Qualifikationen werden sie sich zusehends verschärfen. Deshalb müssen jede Region, jede Branche und jedes Unternehmen eigene, passgenaue Lösungen finden. Die Aktionswochen bilden die Möglichkeit, das regionale Engagement zur Fachkräftesicherung öffentlich zu würdigen. 
Im Rahmen der Aktionswochen Fachkräftesicherung 2020 finden bundesweit vom 14. bis 27. September 2020 rund 80 Veranstaltungen zum Thema Fachkräftesicherung statt. Auf diese möchten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Innovationsbüro Fachkräfte für die Region aufmerksam machen.

Dass es in Deutschland bereits viele gute Ideen für erfolgreiche Fachkräftesicherung gibt, zeigt die große Beteiligung an den Aktionswochen zur Fachkräftesicherung in den letzten Jahren. Doch dieses Jahr ist durch die Corona-Pandemie besonders. Die Veranstalter haben weit mehr als die Hälfte der Veranstaltungen digital organisiert. Die Digitalisierung beschleunigt sich enorm. In den letzten Jahren waren Veranstaltungen vor Ort ganz selbstverständlich, durch die Corona-Pandemie wird das digitale Arbeiten und das digitale Zusammenkommen immer mehr Normalität. Auch die Bereitschafft vieler Menschen sich weiterzubilden, sich auf die neue Situation einzustellen und die Bereitschaft der Unternehmen, das Thema Fachkräftesicherung trotz aller Einschränkungen nun verstärkt digital weiter zu verfolgen, verdient öffentliche Anerkennung.  Gerade deshalb soll auch in diesem Jahr mit den Aktionswochen dem Thema Fachkräftesicherung und seinen engagierten Akteuren deutschlandweit zu mehr Sichtbarkeit verholfen werden.

Weitere Informationen zu den Aktionswochen 2020 finden Sie hier auf der Website des Fachkräftebüros.

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news-2565 Thu, 17 Sep 2020 09:40:00 +0200 IQ Good Practice-Beispiel "Veranstaltungsformat ThAFF Praxisaustausch" aktuell veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-good-practice-beispiel-veranstaltungsformat-thaff-praxisaustausch-aktuell-veroeffentlicht Das neue IQ Good Practice-Beispiel "Veranstaltungsformat ThAFF Praxisaustausch", entstanden im IQ Netzwerk Thüringen, ist jetzt online. Das Veranstaltungsformat ist ein monatlich stattfindender Austausch für Unternehmensvertreter*innen, der vom IQ Teilprojektträger Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement gGmbH in Kooperation mit der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ThAFF) durchgeführt wird. Der Fachkräftebedarf in Thüringer Unternehmen ist hoch. Das IQ Teilprojekt "Regionale Fachkräftenetzwerke Einwanderung – Thüringen" und die Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ThAFF) kooperieren eng, um diese Lücke zu schließen. In einem gemeinsamen Austausch können besonders gute und nachhaltige Lösungen für eine erfolgreiche Einwanderung von internationalen Fachkräften gefunden werden. Um dies zu unterstützen wurde von den genannten Akteur*innen 2019 ein monatlicher kompakter zweistündiger Praxisaustausch gestartet. Bei jeder Veranstaltung wird ein anderer Schwerpunkt gesetzt, der sich mit der Integration internationaler Fachkräfte in den Arbeitsmarkt auseinandersetzt. Anders als bei einem Unternehmensfrühstück, bei dem sich die Unternehmen untereinander austauschen, bietet der ThAFF Praxisaustausch immer eine inhaltlich fundierte und praxisrelevante Fortbildungseinheit. Kurzen Einführungen in die Thematik folgt eine moderierte Diskussion, die durch Fragen und Erfahrungen bereichert wird. Erkenntnisse, Ergebnisse und Fragestellungen für künftige Lösungen werden gesammelt, dokumentiert und online zur Verfügung gestellt.

Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

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news-2567 Wed, 16 Sep 2020 16:35:32 +0200 IQ Fachstelle Migantenökonomie: EMN-Studie "Anwerbung und Förderung von außereuropäischen Startups auf Bundes- und Landesebene" heute vorgestellt https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-migantenoekonomie-emn-studie-anwerbung-und-foerderung-von-aussereuropaeischen-startups-auf-bundes-und-landesebene-heute-vorgestellt Die IQ Fachstelle Migantenökonomie hat in Kooperation mit der nationalen Kontaktstelle des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) in der heute erschienenen Studie "Anwerbung und Förderung von außereuropäischen Startups auf Bundes- und Landesebene" die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zur Anwerbung internationaler Startups, die Einreisebedingungen sowie die spezifischen Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene untersucht. Ralf Sänger, Leiter der IQ Fachstelle Migrantenökonomie, äußert sich im Interview auf der Webseite des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu der Studie, an der er gemeinsam mit seinem ehemaligen IQ Kollegen Kareem Bayo, maßgeblich mitgearbeitet hat.

Das Interview und die Studie finden Sie hier.

 

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news-2566 Tue, 15 Sep 2020 18:18:00 +0200 Neue IQ konkret zur Beratung in einer Einwanderungsgesellschaft veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neue-iq-konkret-zur-beratung-in-einer-einwanderungsgesellschaft-veroeffentlicht Das aktuelle Heft zeigt, weshalb Vielfalt die Zukunft der Beratung ist. Beratung wurde bereits seit der Gründung des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ im Jahr 2005 als zentrales Instrument definiert, um die berufliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu unterstützen. Die IQ Beratung wurde seither kontinuierlich weiterentwickelt. Dies hat dazu geführt, dass das Beratungsprofil von IQ in Deutschland heute einzigartig ist. Im Heft erläutern Fachleute, weshalb Migrationskompetenz für Berater*innen insgesamt immer wichtiger wird. Außerdem zeigen IQ konkret-Autor*innen, wie das Netzwerk IQ mit seinen Beratungsangeboten in die Fläche geht und seine Zielgruppe auch in den sozialen Medien erreicht – ein Beratungskanal, dessen Bedeutung während der Corona-Pandemie stark zugenommen hat. Ein Experte für elektronische Beratung erklärt im Interview, wie der Umstieg auf digitale Medien gelingen kann. Die aktuelle Ausgabe blickt auch zurück auf die Geschichte der Beratung, die bis zum antiken Orakel von Delphi zurückreicht. In 3000 Jahren des Ratens und Beratens gab es zahlreiche Umbrüche – doch eines blieb immer gleich, die Grundfrage der Beratung: Was soll ich tun?

Die aktuelle Ausgabe der IQ konkret 1/2020 finden sie hier zum Download.

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news-2568 Tue, 15 Sep 2020 18:10:00 +0200 Brandenburgs Arbeitsminister Steinbach: "Zuwanderung wichtig für die Fachkräftesicherung" https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/brandenburgs-arbeitsminister-steinbach-zuwanderung-wichtig-fuer-die-fachkraeftesicherung Neue Informationsangebote für die Gewinnung von Fachkräften aus Drittstaaten "Die Arbeitnehmer*innen sind das Kraftwerk, das unsere Wirtschaft am Laufen hält. Doch wird der Personalbedarf in unseren märkischen Betrieben allein national oft nicht mehr zu decken sein. Die Zuwanderung aus dem Ausland und die Integration in den betrieblichen und gesellschaftlichen Alltag werden künftig wichtige Aspekte für die Fachkräftesicherung unserer Wirtschaft sein. Wir benötigen in vielen Bereichen mehr ausländische Fachkräfte – ob das nun in der Pflege ist oder in Folge von Neuansiedlungen oder dem Ausbau von Betriebsstätten. Wir müssen alles daransetzen, um im Wettbewerb um die besten Köpfe interessierte Fachkräfte von Brandenburg überzeugen und sie in Brandenburg halten zu können. Damit das gelingt, ist ein gutes Unterstützungssystem unerlässlich. Zentrale Elemente dieses Systems sind jetzt vorhanden.“ Das erklärte Brandenburgs Arbeitsminister Jörg Steinbach am vergangenen Freitag, 11. September, in Potsdam.  

Am 1. März ist das Fachkräfteeinwanderungsgesetz des Bundes in Kraft getreten. Damit die neuen Möglichkeiten dieses Gesetzes auch genutzt und zukünftig verstärkt Fachkräfte aus Drittstaaten für Brandenburg gewonnen werden können, hat die brandenburgische Landesregierung unterdessen die notwendigen Strukturen geschaffen. Neben der Einrichtung der zentralen Ausländerbehörde im Landkreis Dahme-Spreewald, die am 1. Oktober startet, hat die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) einen "International Talent Service" eingerichtet.

WFBB-Geschäftsführer Steffen Kammradt betont: "Mit dem neuen International Talent Service unterstützt die WFBB das Land und die Brandenburger Unternehmen dabei, Fachkräfte aus Nicht-EU Drittstaaten sowie internationale Studierende in Brandenburg als Fachkräfte zu gewinnen. Kern des International Talent Service der WFBB ist die Beratung der Firmen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Brandenburger Betriebe sind zunehmend an internationalen Beschäftigten interessiert. Der Anteil ausländischer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter hat sich in den vergangenen zehn Jahren vervierfacht. Ein großer Teil ist bislang auf die europäische Arbeitsmarktmigration zurückzuführen. Doch auch die Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU Drittstatten nimmt zu, gerade im Bereich der qualifizierten Fachkräfte und der Spezialist*innen. Das neue Angebot ist damit eine hervorragende Ergänzung der bestehenden Fachkräfteservices der Brandenburger Wirtschaftsförderung."

Im Rahmen des IQ Netzwerks Brandenburg wurde zudem ein weiteres Informationszentrum für Fachkräfteeinwanderung geschaffen. Dieses ist bei der IHK-Projektgesellschaft mbH angesiedelt und ermöglicht zusammen mit dem schon bestehenden Projekt von DAREconsulting nun landesweit Beratungen zur Arbeitsmarktintegration internationaler Fachkräfte. "Denn auch mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz bleibt die Beschäftigung von ausländischen Fachkräften ein anspruchsvolles Unterfangen. Knackpunkt ist die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Hier brauchen Unternehmen zusätzlich Beratung und Unterstützung", hob Minister Steinbach hervor. Diese Unterstützung bieten schon jetzt zahlreiche Projekte aus dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" in Brandenburg. Auf diese vorhandenen Strukturen habe man aufgesattelt, so der Minister weiter. "Ab sofort stehen nun zwei ,Informationszentren für Fachkräfteeinwanderung‘ zur Verfügung. Damit unterstützen wir Unternehmen vor und während des Prozesses der Gewinnung einer ausländischen Fachkraft, ergänzend kann qualifiziert werden", erklärte Steinbach.

Der Minister warnte aber davor, die Möglichkeiten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes zu überschätzen: "Bis zum Jahr 2030 erwarten wir – verglichen mit dem Stand 2017 – einen Rückgang der Personen im erwerbsfähigen Alter um 13,3 Prozent erwartet – also de facto einen Rückgang um 210.400 Personen. Männer und Frauen aus dem Ausland für eine Tätigkeit in Brandenburg zu gewinnen, ist ein Baustein für die Fachkräftegewinnung. Aber damit allein werden wir das Problem des Fachkräftemangels aber nicht lösen können. Zentral bleibt, dass unsere Unternehmen weiter ausbilden, Weiterbildung ermöglichen, durch ,Gute Arbeit‘ attraktiv bleiben."

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news-2564 Mon, 14 Sep 2020 11:10:00 +0200 Neues IQ Themendossier "Berufsanerkennung Pflegefachfrau/ Pflegefachmann" erschienen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-iq-themendossier-berufsanerkennung-pflegefachfrau-pflegefachmann-erschienen Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung Pflegefachfrau/ Pflegefachmann – der Weg zum neuen Job" zeigt, wie der Einstieg in den Beruf als Pflegefachkraft gelingen kann. In fast allen deutschen Gesundheitseinrichtungen fehlen Pflegekräfte. Daher besteht eine sehr hohe Nachfrage nach Pflegefachkräften, die ihre Ausbildung im Ausland abgeschlossen haben und diese wird Demografie bedingt in den kommenden Jahren noch weiter steigen. Um als Pflegefachmann bzw. -fachfrau in Deutschland arbeiten zu können, muss ein ausländischer Abschluss anerkannt werden. Im Jahr 2018 wurden in Deutschland fast 13.000 Anträge auf volle Gleichwertigkeit gestellt. Davon wurden 47% positiv beschieden. 50% der Antragstellenden müssen eine Ausgleichsmaßnahme absolvieren. Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung Pflegefachfrau/ Pflegefachmann – der Weg zum neuen Job" erklärt, welche Wege es gibt, um in Deutschland als Pflegefachkraft arbeiten zu können. Wie genau die Anerkennung abläuft, erfahren Ratsuchende in den IQ Anerkennungsberatungsstellen. Die IQ Berater*innen helfen dabei, das Anerkennungsverfahren vorzubereiten und zu starten.

Die Adressen aller IQ Anerkennungsberatungsstellen vor Ort und zahlreiche weitere hilfreiche Informationen bietet das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung Pflegefachfrau/ Pflegefachmann – der Weg zum neuen Job".

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news-2563 Thu, 10 Sep 2020 17:40:00 +0200 IQ Good Practice-Beispiel "Konzept Weiterqualifikation für pädagogische Berufe" jetzt online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-good-practice-beispiel-weiterqualifikation-fuer-paedagogische-berufe-jetzt-online Die Brückenmaßnahme "Weiterqualifikation für pädagogische Berufe im Einwanderungsland Deutschland" richtet sich an Erwachsene, die in ihrem Herkunftsland ein Hochschulstudium im pädagogischen Bereich abgeschlossen haben. Häufig sind es Lehrer*innen, die aufgrund von Reglementierungen nach alternativen pädagogischen Berufsfeldern suchen müssen. Der einsemestrige Zertifikatsstudiengang bietet eine Erweiterung des relevanten pädagogischen Fachwissens bei gleichzeitiger Wertschätzung der bisherigen Bildungsbiografien der Teilnehmenden. Das neue IQ Good Practice-Beispiel "Konzept Weiterqualifikation für pädagogische Berufe", entstanden in MigraNet – IQ Netzwerk Bayern, wurde aktuell veröffentlicht. Menschen, die im Ausland ein pädagogisches Hochschulstudium abgeschlossen haben, haben häufig Schwierigkeiten in den deutschen Arbeitsmarkt einzumünden. Vielfach handelt es sich dabei beispielsweise um Lehrer*innen mit jahrelanger Berufserfahrung, die aufgrund von Reglementierungen ihren Beruf in Deutschland nicht ausüben können. Daher müssen Alternativen in pädagogischen Berufsfeldern – insbesondere in nicht-reglementierten Berufsfeldern – aufgezeigt werden. Das Konzept des Zertifikatsstudiengangs "Weiterqualifikation für pädagogische Berufe im Einwanderungsland Deutschland" ist begründet in der ganzheitlichen und dynamischen Leitidee, die Anforderungen des Arbeitsmarkts bzw. der Gesellschaft mit den individuellen Bedarfen der Teilnehmenden in Einklang zu bringen. Hierbei werden die bereits erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten einbezogen und wertgeschätzt. Die Heterogenität der Adressat*innengruppe erfordert ausgeprägte individuelle Unterstützungsmaßnahmen.

Das dynamische Konzept wird ständig evaluiert und auf der Basis der Erkenntnisse weiterentwickelt. Mit der Teilnahme an der Weiterqualifikation ist eine Anschlussfähigkeit an das internationale Hochschulsystem gegeben, d.h. ECTS-Punkte werden erworben, die auch auf andere Studiengänge angerechnet werden können. Ein zusätzliches Kursangebot für fachübergreifende Kompetenzen, das die Verbindung zu anderen wissenschaftlichen Fachdisziplinen und für den Arbeitsmarkt erforderlichen Fähigkeiten herstellt, rundet die Weiterbildung ab.

Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

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news-2562 Wed, 09 Sep 2020 13:23:00 +0200 IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung: Aktualisierung des IQ Trainer*innen-Portal https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-interkulturelle-kompetenzentwicklung-und-antidiskriminierung-aktualisierung-des-iq-trainerinnen-portal Die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung hat ihr Trainer*innen-Portal erweitert und neue Infopapiere zu den Themen "Gendergerechte Sprache am Beispiel des Gendersterns*" und "Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG)" hinzugefügt. Das Portal enthält insgesamt die Rubriken Wissen (kurze Infopapiere zu seminarrelevanten Themen im Bereich Interkultur, Vielfalt und Antidiskriminierung), Tools (neue Rubrik zu Seminarmaterialien), Aktivitäten (IQ interne Termine für IQ Trainer*innen im Bereich IKA) sowie Pool (Profile von Trainer*innen bundesweit im Bereich IKA).

Zum IQ Trainer*innen-Portal gelangen Sie hier.

 

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news-2561 Tue, 08 Sep 2020 13:16:24 +0200 IAB-Forschungsprojekt "Geflüchtete Frauen und Familien": Klares Gefälle in der sozialen und ökonomischen Teilhabe von geflüchteten Frauen und Männern https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iab-forschungsprojekt-gefluechtete-frauen-und-familien-klares-gefaelle-in-der-sozialen-und-oekonomischen-teilhabe-von-gefluechteten-frauen-und-maennern Das systematische Wissen über die Lebenslagen von geflüchteten Frauen, Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist beschränkt. Das Forschungsprojekt "Geflüchtete Frauen und Familien (GeFF)" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht deswegen systematisch die besonderen Umstände der Flucht und der Integration von geflüchteten Frauen und Familien auf der Grundlage der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten. Als zentraler Befund geht erstens hervor, dass sich die Familienstrukturen von Frauen und Männern mit Fluchthintergrund stark unterscheiden: Frauen erreichen Deutschland in der Mehrheit mit ihren Familien, während über die Hälfte der Männer zunächst alleine kommen. Dies ist unter anderem auf die Risiken und Kosten der Flucht zurückzuführen, die sich in den Fluchtmustern von Familien widerspiegeln: Frauen und Kinder fliehen im Gegensatz zu Männern in der Regel im Familienverband oder folgen Männern auf sichereren Routen nach. Die Trennung von Angehörigen während und nach der Flucht korreliert weiterhin mit erhöhten Gesundheitsrisiken, besonders für Frauen. Drittens zeichnet sich ein klares Gefälle in der sozialen und ökonomischen Teilhabe von geflüchteten Frauen und Männern ab. Dies könnte einerseits auf die geringere Berufserfahrung und die erhöhten gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Frauen zurückzuführen sein, andererseits leben Frauen öfter als Männer mit Familie in Deutschland, für die mehrheitlich sie die Versorgung übernehmen.

Den IAB-Forschungsbericht finden Sie hier.

 

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news-2560 Mon, 07 Sep 2020 12:47:00 +0200 IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung: Neues Kommunen-Portal online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-interkulturelle-kompetenzentwicklung-und-antidiskriminierung-neues-kommunen-portal-online Die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung hat ein wachsendes Online-Portal zu den Themen Kommune, Vielfalt und Arbeitsmarkt erstellt. Darin finden sich Kurzpublikationen (z.B. zu kommunalen Antidiskriminierungsberatungsstellen), Hinweise zu aktuellen Studien (z.B. zu Integrationspolitik in Stadt und Land), Tools und Materialien (z.B. Diversity-Dimensionen in der Kommunalverwaltung) sowie Kontakthinweise auf die entsprechenden IQ Teilprojekte.

Zum Kommunen-Portal gelangen Sie hier.

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news-2559 Thu, 03 Sep 2020 12:14:57 +0200 Dissertation zum Thema Kompetenzfeststellung für Geflüchtete https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/dissertation-zum-thema-kompetenzfeststellung-fuer-gefluechtete Dr. Windisch-Skelton hat in ihrer Studie die erschwerenden und erleichternden Faktoren bei der Anerkennung der nicht formalen Fähigkeiten von Geflüchteten untersucht. Eine duale Berufsausbildung wie in Deutschland gibt es in den Ländern, aus denen 2015 und 2016 die über eine Million Geflüchteten kamen, nicht. So ist durch den Zustrom an Asylbewerber*innen die Anerkennung von nicht formal und informell erworbenen beruflichen Fähigkeiten (NFIBEF) zu einer echten Intergrationsherausforderung geworden. Gleichzeitig würde eine solche Anerkennung den Geflüchteten den Zugang zu qualifizierten Arbeitsplätzen ermöglichen, die in der Regel formale Berufsqualifikationen erfordern.

Dr. Windisch-Skelton hat in ihrer Dissertation zum Thema „Kompetenzfeststellung und Geflüchtete“ die erschwerenden und erleichternden Faktoren bei der Anerkennung der Fähigkeiten von Geflüchteten untersucht. Als Interviewpartner stand ihr u.a. Hüseyin Ertunç, Gesamtkoordinator des IQ Netzwerkes Baden-Württemberg, zur Verfügung.

Mehr Infos: https://www.netzwerk-iq-bw.de/de/dissertation-zum-thema-kompetenzfeststellung-f%C3%BCr-gefl%C3%BCchtete.html

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news-2558 Thu, 27 Aug 2020 11:28:43 +0200 Das Anerkennungsgesetz wirkt! Mehr ausländische Fachkräfte im Jahr 2019 https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/das-anerkennungsgesetz-wirkt-mehr-auslaendische-fachkraefte-im-jahr-2019 Das Anerkennungsverfahren von ausländischen Berufsqualifikationen erreicht einen neuen Höchststand – starke Zuwächse in Pflegeberufen. Das Statistische Bundesamt hat die Ergebnisse der amtlichen Statistik zum Anerkennungsgesetz des Bundes veröffentlicht. Im Jahr 2019 sind die Antragszahlen im achten Jahr des Gesetzes erneut gestiegen: 33.120 Menschen haben die Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation beantragt. Fast die Hälfte der Anträge kam von Pflegekräften.

Hierzu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Das Anerkennungsgesetz wirkt und ermöglicht qualifizierten Fachkräften mit ausländischen Berufsqualifikationen in Deutschland in ihrem erlernten Beruf zu arbeiten. Das zeigen die jährlich steigenden Zahlen der Menschen, die die Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation beantragen. Seit dem Start des Anerkennungsgesetzes des Bundes 2012 waren es bereits mehr als 350.000 Anträge. Menschen mit ausländischen Qualifikationen, die in Deutschland leben, sollen ihre Potentiale ausschöpfen können. Für Fachkräfte aus dem Ausland schaffen wir Transparenz, welche Fähigkeiten und Kenntnisse sie für eine Beschäftigung in Deutschland brauchen. Beides stellen wir mit dem Anerkennungsgesetz sicher. Zudem leistet das Anerkennungsgesetz einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftepotenzials in Deutschland. Dies ist auch trotz der Pandemie weiterhin ein sehr relevantes Thema.

Auf die steigende Nachfrage nach Anerkennungsverfahren reagieren wir mit verbesserten Informationsmöglichkeiten. Ich freue mich sehr, dass im Februar die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung ihre Arbeit aufgenommen hat. Sie bietet zuwanderungsinteressierten Fachkräften aus dem Ausland eine zentrale Anlaufstelle, die sie individuell berät und bei den Anerkennungsverfahren unterstützt.“

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news-2557 Wed, 19 Aug 2020 11:10:00 +0200 IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Elektroniker*innen" neu erschienen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-themendossier-berufsanerkennung-fuer-elektronikerinnen-neu-erschienen Das IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Elektroniker*innen – der Weg zur Fachkraft" zeigt, wie der Einstieg in den Beruf als Elektroniker*in gelingen kann. In Industrie und Handel fehlen immer mehr Fachkräfte im Elektrobereich. Deshalb steigt die Nachfrage nach Personen, die einen vergleichbaren Abschluss im Ausland erworben haben. Die Berufe in der Elektronik und der Elektrotechnik gehören inzwischen zu den sogenannten Engpassberufen. Im Januar 2020 waren allein bei der Bundesagentur für Arbeit mehr als 34.000 offene Stellen gemeldet. Wer einen guten Job in dem Berufsfeld suchen, hat aktuell mit einer Anerkennung die besten Chancen. Im Jahr 2018 wurden 543 Anträge auf Anerkennung als Elektroniker*in gestellt, die zweithöchste Zahl im nicht-reglementierten Bereich. Es gibt mehrere unterschiedliche Fachrichtungen in Elektronik/Elektrotechnik, die infrage kommen können. Die IQ Anerkennungsberatungsstelle hilft Ihnen, den richtigen Referenzberuf zu finden.

Überdies finden Sie zahlreiche hilfreiche Informationen im neuen IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Elektroniker*innen – der Weg zur Fachkraft".

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news-2556 Tue, 18 Aug 2020 15:34:30 +0200 Drei Video-Podcasts von „Welcome to Bremen – Network” https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/drei-video-podcasts-von-welcome-to-bremen-network Neues aus dem Landesnetzwerk Bremen: Das Teilprojekt „Welcome to Bremen – Network” hat drei Video-Podcasts veröffentlicht. In diesen erzählen Menschen von ihrem beruflichen Weg in Deutschland. Informationsvermittlung, Vernetzung und Einbindung neuer Medien rund um die Themen Arbeit und Qualifizierung stehen im Mittelpunkt von Welcome to Bremen-NetWork. Ein neuer Videopodcast bietet Infos zu den Themen Arbeit und Qualifizierung, zum Beispiel Hinweise für das Bewerbungsgespräch. Zugewanderte Menschen, die erfolgreich eine Arbeit gefunden haben, geben Tipps und Unterstützung für Ratsuchende.

Im ersten Video berichtet Irina, die in Russland auf Lehramt studiert hat, von ihrer beruflichen Anerkennung in Deutschland. Im zweiten Video stellt Tarek dar, wie er mit 15 Jahren 2015 nach Deutschland gekommen ist und nun eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei der AWO Bremen macht. Und im dritten Video erzählt Taher, der im Iran Architektur studiert hat, wie er nun in Deutschland versucht, als Architekt Fuß zu fassen.

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news-2555 Tue, 18 Aug 2020 10:59:56 +0200 IW-Studie: Bestehende Gemeinschaften aus demselben EU-Herkunftsland macht Regionen für Fachkräftezuwander*innen attraktiv https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iw-studie-bestehende-gemeinschaften-aus-demselben-eu-herkunftsland-macht-regionen-fuer-fachkraeftezuwanderinnen-attraktiv [IW Köln] Von 2015 bis 2019 ist die Zahl der Menschen aus den neuen EU-Staaten in Deutschland um 744.000 gestiegen. Besonders viele kamen aus Rumänien und zogen nach Süddeutschland oder in das westliche Niedersachsen. Tschechen dagegen bleiben nah der Grenze zu ihrem Heimatland, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. In den vergangenen vier Jahren sind viele Menschen aus den neuen EU-Ländern nach Deutschland zugewandert, insbesondere aus Polen, Bulgarien, Rumänien, Kroatien und Ungarn. 2015 lag die Zahl der Personen aus den neuen EU-Ländern bei 2,1 Millionen. Vier Jahre später, Ende 2019, waren es bereits fast 2,9 Millionen. Mit einem Plus von 296.000 finden die Rumänen am meisten Gefallen an der Bundesrepublik, gefolgt von den Polen, Kroaten und Bulgaren.

Gemeinschaft und Jobchancen entscheidend

Die neue IW-Studie zeigt, wo genau die EU-Nachbarn hinziehen und arbeiten. Während Rumänen bevorzugt in Süddeutschland und im westlichen Niedersachen arbeiten und leben, zieht es die Polen eher in den Norden des Landes. Auch sie leben, genau wie die Tschechen, am liebsten in Nähe der Grenze zu ihrem Heimatland. Polen und Tschechen pendeln auch häufig über die Grenze, um in Deutschland zu arbeiten. Auffällig ist zudem, dass die Menschen lieber in Regionen ziehen, in denen bereits eine Gemeinschaft oder ein Netzwerk anderer aus demselben Herkunftsland besteht. Auch ein vielversprechender Arbeitsmarkt ist entscheidend.

Fachkräfte gezielt anwerben

Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels kann die Politik an diesen Stellschrauben ansetzen, um Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben. Bereits eine kleine Gemeinschaft aus dem Herkunftsland und gezielte Werbung mit Beschäftigungschancen können einer Region dabei helfen. Doch sollte sich die Politik dabei nicht nur auf andere EU-Mitgliedsländer konzentrieren. "Auch die anderen EU-Mitgliedsstaaten haben zunehmend ein demografisches Problem", sagt Studienautor und Migrationsexperte Wido Geis-Thöne. "Deshalb sollte Menschen aus Drittstaaten der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtert werden."

Die vollständige Pressemitteilung und die Studie zum Download finden Sie hier.
 

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news-2554 Thu, 06 Aug 2020 10:39:19 +0200 Aktualisiert: IQ Fact Sheet „Das Förderprogramm IQ in Zahlen” https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/aktualisiert-iq-fact-sheet-das-foerderprogramm-iq-in-zahlen Das aktuelle Fact Sheet gibt einen Einblick in die Programmumsetzung und umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2020. Das IQ Fact Sheet "Das Förderprogramm IQ in Zahlen" veranschaulicht die Anzahl der Angebote und Personen, die bundesweit in den vier Programmschwerpunkten Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung, Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext des Anerkennungsgesetzes, Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Regionale Fachkräftenetzwerke – Einwanderung durchgeführt bzw. erreicht werden. Hier einige Auszüge aus dem aktuellen Fact Sheet:

Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung

Das Förderprogramm IQ bietet Ratsuchenden mit ausländischen Qualifikationen eine bundesweite Beratungsstruktur. 74 feste und weitere 100 mobile Beratungsstellen unterstützen Personen zur Anerkennung ihrer ausländischen Abschlüsse. Von Januar 2019 bis Juni 2020 wurden in IQ insgesamt 131.133 Beratungen realisiert, davon 73.046 als Erstberatungen und 58.087 als Folgeberatungen. Von den 73.046 beratenen Personen nahmen 45.075 Ratsuchende nur die Anerkennungsberatung, 4.351 nur die Qualifizierungsberatung und 21.429 sowohl Anerkennungs- als auch Qualifizierungsberatung in Anspruch.

Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext des Anerkennungsgesetzes

Flankierend zur Anerkennungsgesetzgebung bietet das Förderprogramm IQ bundesweit passgenaue Qualifizierungen wie Ausgleichs- bzw.  Brückenmaßnahmen  oder  Anpassungsqualifizierungen  an. Von Januar 2019 bis Juni 2020 sind 2.862 Qualifizierungsmaßnahmen im Förderprogramm IQ gestartet, davon etwa 11 Prozent in Kursform und 89 Prozent als individuelle Qualifizierung. Von den 6.956 Personen, die seit Januar 2019 in eine Maßnahme eingetreten sind, haben bereits 2.579 Personen diese mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die volle Anerkennung der Qualifikation bzw. die Voraussetzung für eine qualifikationsadäquate Beschäftigung wurde erreicht.

Interkulturelle Kompetenzentwicklung

Das Programm unterstützt Arbeitsmarktakteure (u.a. Agenturen für Arbeit, Jobcenter) sowie Wirtschaftsakteure (u.a. Unternehmen, Verbände) mit Beratungen, Schulungen und Veranstaltungen. Von Januar 2019 bis Juni 2020 wurden für die Arbeitsmarktakteure 845 Schulungen mit 10.630 Teilnehmenden vorwiegend zu den Themen Interkulturelle Kompetenz und Antidiskriminierung durchgeführt. Zudem fanden 404 Veranstaltungen mit 8.394 Personen statt, die überwiegend Interkulturelle Öffnung und Anerkennung/Qualifizierung thematisierten.

Regionale Fachkräftenetzwerke – Einwanderung

Mit dem neuen Handlungsschwerpunkt werden Akteur*innen im Bereich der Fachkräftesicherung unterstützt und zusammengeführt. Der Handlungsschwerpunkt befindet sich noch im Aufbau. Im Zeitraum Januar 2019 bis Juni 2020 sind 3.514 Personen durch Schulungen, Veranstaltungen und Beratungen erreicht worden.

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news-2553 Tue, 04 Aug 2020 11:10:21 +0200 Neues IQ Themendossier: Berufsanerkennung für Lehrer*innen online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-iq-themendossier-berufsanerkennung-fuer-lehrerinnen Das IQ Themendossier zeigt, wie der Einstieg in den Lehrerberuf gelingen kann. An staatlichen Schulen in Deutschland fehlen immer mehr Lehrer*innen. Gleichzeitig gibt es Migrant*innen, die in ihrem Herkunftsland als Lehrer*in gearbeitet haben, momentan aber einem anderen Job nachgehen. Im neuen IQ Themendossier „Berufsanerkennung von Lehrer*innen – der Weg zum neuen Job“ wird gezeigt, wie der Einstieg in den Lehrerberuf gelingen kann. Neben Erfahrungsberichten aus der Praxis wird unter anderem auf folgende Fragen eingegangen:

  • Wie stehen meine Chancen, dass mein Berufsabschluss in Deutschland anerkannt wird?
  • Welche Wege gibt es, um in Deutschland als Lehrerin oder Lehrer zu arbeiten?
  • Wie kann ich als Lehrerin oder Lehrer an einer Schule arbeiten?
  • Welche Sprachkenntnisse brauche ich?
  • Was kostet ein Antrag auf Anerkennung?

Das Themendossier gibt es in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi und Russisch.

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news-2551 Thu, 30 Jul 2020 11:11:07 +0200 Diskriminierung kommt in der Krise noch mehr zum Vorschein! https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/diskriminierung-kommt-in-der-krise-noch-mehr-zum-vorschein Gemeinsame Erklärung des Förderprogramms IQ zu Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt Täglich machen Menschen mit Migrationsgeschichte, Geflüchtete, muslimische und Schwarze Menschen in Deutschland rassistische Erfahrungen, sei es bei der Wohnungs- und Jobsuche, auf der Arbeit oder im Alltag. Diskriminierung und Rassismus tritt nicht nur auf der persönlichen, sondern auch auf der strukturellen Ebene auf.

Menschen mit Migrationsgeschichte sind zum Beispiel wesentlich häufiger von Arbeitslosigkeit, von prekären Arbeitsverhältnissen oder von gering bezahlter Arbeit trotz guter Qualifikation betroffen. Auch verhindern Vorurteile und Stereotype nach wie vor eine Beschäftigung oder Aufstiegschancen. Die hohen Infektions­zahlen in einigen großen Schlachtbetrieben haben zudem die Aufmerksamkeit auf die katastrophalen Arbeits- und Unterbringungsbedingungen der überwiegend migrantischen Arbeitnehmer*innen gelenkt.

Um Diskriminierung abzubauen, müssen Zugangswege zum Arbeitsmarkt von verschiedenen Seiten weiter geöffnet werden. Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ setzt sich seit vielen Jahren für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt für Menschen mit Migrationsgeschichte ein. Teil der bundesweiten Arbeit sind Beratungen zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Qualifizierungsangebote im Bereich Fach- und Sprachlernen sowie Anpassungsqualifizierungen zur Erlangung der Gleichwertigkeit des Berufsabschlusses. Dadurch konnten viele Menschen mit Migrationsgeschichte eine qualifikationsadäquate Beschäftigung erlangen.

Zur Schaffung eines weltoffenen Arbeitsumfeldes müssen Unternehmen, Behörden und Verwaltungen zu (Anti-) Diskriminierung gezielt beraten und geschult werden. Menschen mit Migrationsgeschichte müssen dort, entsprechend der gesellschaftlichen Realität, auf allen Ebenen repräsentiert und tätig sein.

Sonst festigen die strukturellen Benachteiligungen und Diskriminierungen weiterhin eine bestehende Ungleichheit in Gesellschaft und Arbeitswelt, basierend auf der Herkunft eines Menschen. Durch die Corona-Pandemie sind diese Ungleichheitsmechanismen noch sichtbarer geworden.

Wichtig ist eine systematische und intensive Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Rassismus und ein Engagement aller zum Schutz von Chancengleichheit und Gleichbehandlung als zentrale Grundwerte unserer Demokratie. Das Netzwerk „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ trägt mit seinem Handlungsauftrag zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Menschen mit Migrationshintergrund gerade jetzt seinen Teil für eine weltoffene Gesellschaft bei.

Unterzeichnet von:

  • IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung, Träger: VIA Bayern e.V.
  • IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch, Träger: passage gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Integration mbH
  • IQ Fachstelle Einwanderung, Träger: Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung gemeinnützige GmbH
  • IQ Fachstelle Migrantenökonomie, Träger: Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V.
  • IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung, Träger: f-bb Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH
  • IQ Landesnetzwerk Bayern - MigraNet, Koordinierungsstelle: Tür an Tür – Integrationsprojekte gGmbH
  • IQ Landesnetzwerk Hessen, Koordinierungsstelle: INBAS – Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik GmbH
  • IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz, Koordinierungsstelle: Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V.
  • IQ Landesnetzwerk Schleswig-Holstein, Koordinierungsstelle: Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.
  • IQ Landesnetzwerk Bremen, Koordinierungsstelle: RKW Bremen GmbH
  • IQ Netzwerk Niedersachsen, Koordinierungsstelle: RKW Nord GmbH
  • IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt, Koordinierungsstelle: Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V.
  • IQ Netzwerk Baden-Württemberg, Koordinierungsstelle: Interkulturelles Bildungszentrum Mannheim gGmbH
  • IQ Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern, Koordinierungsstelle: migra e.V.
  • IQ Netzwerk Saarland, Koordinierungsstelle: fitt gGmbH
  • IQ Netzwerk Nordrhein-Westfalen, Koordinierungsstelle: Westdeutscher Handwerkskammertag e.V.
  • IQ Netzwerk Brandenburg, Koordinierungsstelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg
  • IQ Support Faire Integration, Gemeinnütziges Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes e.V.
  • Multiplikatorenprojekt im Förderprogramm IQ, ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH
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news-2550 Sun, 26 Jul 2020 10:08:00 +0200 Neues „Perspektivgeber”-Video mit Wolfgang Tröger, Inhaber des Alten- und Pflegeheims Palmenhof https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-perspektivgeber-video-mit-wolfgang-troeger-inhaber-des-alten-und-pflegeheims-palmenhof Wolfgang Tröger berichtet, wie einfach es dank des IQ Netzwerks Baden-Württemberg war, einen neuen Mitarbeiter aus Pakistan einzustellen. Das Alten- und Pflegeheim Palmenhof im Schwarzwald hat derzeit 68 Mitarbeiter*innen, 19 davon haben Migrationshintergrund. Inhaber Wolfgang Tröger berichtet, wie einfach es dank des Förderprogramms IQ war, einen neuen Mitarbeiter aus Pakistan einzustellen. Das IQ Netzwerk unterstützt Unternehmen bei der Einstellung und Integration von ausländischen Mitarbeitenden.

Die Dreharbeiten fanden vor der Corona-Krise statt. In „Perspektivgeber“ berichten Unternehmen aus Baden-Württemberg über die Integration von internationalen Mitarbeitenden in ihren Betrieben. Sie sichern nicht nur den eigenen Bedarf an Mitarbeitenden, sondern geben auch Migrant*innen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt.

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news-2549 Sat, 25 Jul 2020 14:04:00 +0200 ESF: And the winner is… https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/esf-and-the-winner-is In einem Wettbewerb des TLN-Mobility haben Jugendliche aus sechs europäischen Ländern in 14 Videos ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse dokumentiert. Allen jungen Menschen gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu geben und damit die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben zu legen, ist ein Ziel des Europäischen Sozialfonds (ESF). Wie sehr ein transnationales Mobilitätsprogramm dazu beitragen kann, zeigen die Erfahrungen aus dem vom ESF geförderten Learning Network on Transnational Mobility Measures for Disadvantaged Youth and Young Adults (TLN-Mobility): Sich in einem fremden Land behaupten zu müssen, lässt junge Menschen über sich hinauswachsen und löst oft tiefgreifende persönliche Entwicklungsprozesse aus. In einem Wettbewerb des TLN-Mobility haben Jugendliche aus sechs europäischen Ländern in 14 Videos ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse dokumentiert. And the winner ist: Jede*r Jugendliche, die*der mitgemacht hat.

Gestartet ist der Wettbewerb im November 2019 mit dem Ziel, mit individuellen Erfolgsgeschichten TLN-Mobility bekannter zu machen und weitere jungen Menschen und Partnerländer für das Programm zu gewinnen. Aber auch die teilnehmenden Jugendlichen sollten ein Forum erhalten, sich zu präsentieren und mit ihrer persönlichen Geschichte zu zeigen, wie sich durchgekämpft haben und welche Unterstützung sie dabei erhielten.

Deswegen war schon schnell klar, dass es keine*n einmaligen Gewinner*in und keine Verlierer*innen geben konnte; sondern dass alle teilnehmenden jungen Menschen Gewinner*innen sind und nur die Qualität der Videos selbst es erlaubt, drei Videos besonders herauszustellen.

Der Film #mytlnmobilityexperience ist ein Zusammenschnitt dieser drei Videos, die besonders gut die Erfolge der jungen Teilnehmenden zum Ausdruck bringen und zeigen, wie die Mobilitätsprogramme sie dabei unterstützt haben.

Sehr erfreulich war, dass der EU-Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, Nicolas Schmit, sofort zusagte hatte. Damit unterstreicht er nicht nur die Notwendigkeit des transnationalen Austauschens allgemein, sondern hebt die Bedeutung dieser Mobilitätsprogramme für ein soziales Europa hervor.

Hier finden Sie den Zusammenschnitt der Filme inkl. des Beitrags von EU-Kommissar Schmit und auch jeden einzelnen Landesbeitrag in ganzer Länge. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen!

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news-2552 Thu, 23 Jul 2020 23:49:00 +0200 Das Netzwerk IQ trauert um seinen langjährigen Kollegen Rainer Aliochin https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/das-netzwerk-iq-trauert-um-seinen-langjaehrigen-kollegen-rainer-aliochin Mit großer Bestürzung haben wir vom plötzlichen Tod unseres langjährigen Kollegen, Netzwerkpartners und Freundes Rainer Aliochin erfahren. Durch seine menschliche Größe und sein fachliches Können war Rainer Aliochin bei allen geachtet und geschätzt. Im IQ Förderprogramm war er seit Beginn engagiert. Als Geschäftsführer des AAU Nürnberg e.V. setzte er sich seit mehr als 20 Jahren für die Arbeitsmarktintegration von Migrant*innen ein. Seine große Leidenschaft war die Unterstützung bei der Existenzgründung. Hier war Aliochin nicht nur in Nürnberg, sondern auch bayern- und bundesweit sehr gut vernetzt. Durch seine Mitarbeit in MigraNet – IQ Netzwerk Bayern und der IQ Fachstelle Migrantenökonomie beteiligte er sich an zahlreichen Arbeitsgruppen, um sein umfangreiches praktisches Wissen auch in die konzeptionelle Arbeit einfließen zu lassen. Sicherlich erinnern sich alle, die Rainer Aliochin gekannt haben, an mindestens einen schönen Augenblick mit ihm. Er wird uns allen unvergessen bleiben. Insbesondere seiner Familie und den nächsten Angehörigen wünschen wir viel Kraft für die schwere Zeit, unser Mitgefühl gilt ihnen.

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news-2547 Tue, 21 Jul 2020 10:58:00 +0200 BMAS startet Bundesprogramm zum Aufbau von Weiterbildungsverbünden https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-startet-bundesprogramm-zum-aufbau-von-weiterbildungsverbuenden Meilenstein auf dem Weg zu einer neuen Weiterbildungskultur Ab sofort können Bewerbungen für das Bundesprogramm „Aufbau von Weiterbildungsverbünden“ eingereicht werden. Damit setzt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine zentrale Vereinbarung aus der Nationalen Weiterbildungsstrategie um. Für die Bewerbung müssen bis spätestens 25. August 2020 aussagekräftige Projektskizzen bei der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub) eingereicht werden.

Mit dem Förderprogramm sollen insbesondere Beschäftigte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Möglichkeit erhalten, häufiger an Weiterbildungen teilzunehmen. Ziel ist es, mit Hilfe regionaler Koordinierungsstellen verbindliche Kooperations- und Vernetzungsstrukturen zwischen Unternehmen, Bildungs- und Beratungseinrichtungen sowie allen weiteren wichtigen Akteuren der Weiterbildungslandschaft aufzubauen. Regionale Wirtschafts- und Innovationsnetzwerke sollen so gestärkt werden.

Des Weiteren geht es darum,

  • den Weiterbildungsbedarf der Beschäftigten zu identifizieren und die KMU trägerneutral zu beraten,
  • Informationen zu beruflicher Weiterbildung zu recherchieren und aufzubereiten sowie an die KMU weiterzugeben und
  • die Bildungsstätten bzw. -träger bei der inhaltlichen Ausgestaltung neuer Weiterbildungsmaßnahmen für die KMU zu unterstützen.
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news-2546 Thu, 16 Jul 2020 09:27:52 +0200 Neuer Podcast der Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neuer-podcast-der-fachstelle-berufsbezogenes-deutsch In der ersten Folge geht es um neue Wege und Lösungen für die Durchführung von Sprachkursen und Beratungen. Die IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch bietet jetzt einen Podcast an. In Interviews mit unterschiedlichsten Akteur*innen gibt es Einblicke in den facettenreichen Alltag des Deutschlehrens und -lernens. In der ersten Folge geht es um die coronabedingten neuen Wege und Lösungen für die Durchführung von laufenden Sprachqualifizierungen, Beratungen und vielen weiteren Angeboten im IQ Förderprogramm. Dazu berichten Dr. Eliška Dunowski und Rabiaa Cherif aus dem Landesnetzwerk Bremen im Teilprojekt "Brückenmaßnahmen für Fachkräfte im Bereich Bauingenieurwesen und Architektur" von ihren Erfahrungen.

Hier geht's zum Podcast: http://www.deutsch-am-arbeitsplatz.de/aktuelles/podcast.html

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news-2545 Mon, 13 Jul 2020 16:10:56 +0200 An­er­ken­nungs­be­richt 2019 auf Eng­lisch erschienen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/anerkennungsbericht-2019-auf-englisch-erschienen Die eng­li­sche Fas­sung des An­er­ken­nungs­be­richts 2019 ist jetzt zum Down­load und als Print­ver­si­on ver­füg­bar. [BIBB] Der Anerkennungsbericht 2019 ist das Ergebnis des gesetzlichen Monitorings zum Anerkennungsgesetz. Er wird vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) umgesetzt. Der Anerkennungsbericht informiert über die jüngsten Entwicklungen zum Anerkennungsgeschehen in Deutschland.

Im Anerkennungsverfahren wird geprüft, ob ein ausländischer Berufsabschluss dem jeweiligen deutschen Referenzberuf entspricht. Von 2012 bis 2018 verzeichnete die amtliche Statistik insgesamt rund 140.700 Anträge auf Anerkennung allein zu bundesrechtlich geregelten Berufen. Darunter waren etwa drei Viertel im reglementierten Bereich (insbesondere Gesundheits- und Krankenpfleger*in sowie Ärzt*in) und ein Viertel im nicht reglementierten Bereich. Im Jahr 2018 wurden für Berufe mit Bundeszuständigkeit rund 29.200 Gleichwertigkeitsprüfungen beantragt (plus 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Der Bericht wurde am 11. Dezember 2019 von der Bundesregierung beschlossen und anschließend dem Deutschen Bundestag vorgelegt. Der vollständige Bericht steht nun auch in einer englischen Fassung zur Verfügung und kann hier als PDF-Dokument heruntergeladen oder hier als Printversion bestellt werden.

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news-2544 Fri, 10 Jul 2020 13:15:09 +0200 IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch: Deutschkurse in Unternehmen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-berufsbezogenes-deutsch-deutschkurse-in-unternehmen Die IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch stellt Konzepte vor, die den Ausbau arbeitsplatzbezogener Deutschkenntnisse von Zweitsprachlernenden zielgerichtet fördern. Wenn die betriebliche Weiterbildung nach der Corona-Krise wieder Fahrt aufnimmt, ist es gut, wenn Beratende, Planende und DaZ-Lehrkräfte darauf vorbereitet sind, Betriebe zu unterstützen und zu beraten, wie Beschäftigte ihre Deutschkenntnisse am Arbeitsplatz erweitern können. Mit der Publikationsreihe "Deutsch am Arbeitsplatz. Bausteine zur sprachlichen Integration Zugewanderter in Betrieben" stellt die IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch miteinander kombinierbare Konzepte vor, die den Ausbau arbeitsplatzbezogener Deutschkenntnisse von Zweitsprachlernenden zielgerichtet fördern. Eine "Preview" des dritten Bausteins "Deutschkurse in Unternehmen" gibt Ihnen das  Erklärvideo "5 Minuten für ..." .

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news-2543 Thu, 09 Jul 2020 22:14:45 +0200 BDA-Broschüre "Arbeiten in Deutschland – Zuwanderungsmöglichkeiten ausländischer Fachkräfte" überarbeitet veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bda-broschuere-arbeiten-in-deutschland-zuwanderungsmoeglichkeiten-auslaendischer-fachkraefte-ueberarbeitet-veroeffentlicht Die Ersteinreise für ausländische Fachkräfte aus Drittstaaten zur Erwerbstätigkeit ist trotz der Corona-Krise in großen Teilen wieder möglich. [BDA] Die überarbeitete Broschüre "Arbeiten in Deutschland – Zuwanderungsmöglichkeiten ausländischer Fachkräfte" der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Gesamtmetall bietet eine Übersicht über die praxisrelevanten Aufenthaltstitel zur Erwerbsmigration. Überdies stellt sie die wesentlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die entsprechenden Aufenthaltstitel sowie hilfreiche Erläuterungen zum Prozess der Erteilung dar. Außerdem verweist die Broschüre auf weitergehende Informationen anderer Institutionen.

Die Broschüre finden Sie hier auf der Webseite der BDA zum Download.

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news-2542 Tue, 07 Jul 2020 19:30:38 +0200 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Herausforderung angenommen - IQ Beratung und Qualifizierung in pandemischen Zeiten https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-herausforderung-angenommen-iq-beratung-und-qualifizierung-in-pandemischen-zeiten Angesichts der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen konnten bzw. können viele IQ Angebote nicht wie gewohnt fortgeführt werden. Die Landesnetzwerke haben dies als Ansporn genommen, digitale Überbrückungslösungen für die Beratung und Qualifizierung zu entwickeln, um Menschen mit ausländischen Abschlüssen weiterhin auf ihrem Weg zur beruflichen Integration in Deutschland zu unterstützen.

Welche Erfahrungen dabei gemacht wurden und welche Elemente die Präsenzangebote auch zu pandemiefreien Zeiten sinnvoll ergänzen könnten, zeigt die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung anhand von Beispielen aus Brandenburg, Hamburg, dem Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Den vollständigen Beitrag aus dem Newsletter 2/2020 der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung finden Sie hier.

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news-2541 Mon, 06 Jul 2020 15:40:57 +0200 BAMF-Kurzanalyse: Einfluss von fluchtspezifischen Faktoren auf den Deutscherwerb https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bamf-kurzanalyse-einfluss-von-fluchtspezifischen-faktoren-auf-den-deutscherwerb Geflüchtete haben oft nachteiligere Voraussetzungen im Hinblick auf die sozioökonomische Struktur, die Familienkonstellation, den Gesundheitsstand sowie die Wohnsituation. [BAMF] Die BAMF-Kurzanalyse 4|2020 gibt für die Gruppe der Geflüchteten einen Überblick, welche individuellen fluchtspezifischen Faktoren einen Einfluss auf den Erwerb der deutschen Sprache haben. Als thematische Schwerpunktveröffentlichung basiert die Kurzanalyse auf dem Forschungsbericht 33, welcher als Zwischenbericht I zum Projekt Evaluation der Integrationskurse (EvIk) im September 2019 veröffentlicht wurde.

Die Autorinnen der Kurzanalyse haben hierfür 21 qualitative Interviews mit Integrationskursteilnehmenden, Vertreter*innen von Integrationskursträgern und Lehrkräften sowie Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten 2016 und 2017 analysiert. Ziel war es, aufzuzeigen, welche möglichen individuellen Voraussetzungen den Prozess des Deutscherwerbs bei Geflüchteten nachteilig beeinflussen.

Zu diesen nachteiligen Voraussetzungen zählen die sozio-ökonomische Struktur, die Familienkonstellation sowie die Gesundheits- und Wohnsituation. Insgesamt zeigt sich, dass nachteilige fluchtspezifische Voraussetzungen nicht auf alle Geflüchteten gleich oder gleich häufig zutreffen. Gerade aber wenn diese nachteiligen Voraussetzungen bestehen und gegebenenfalls auch kumuliert auftreten, wirken sie sich – je nach Konstellation – durchaus bedeutsam auf den Spracherwerb und somit auch auf die gesamte gesellschaftliche Teilhabe aus.

Die Kurzanalyse zum Download finden Sie hier.

 

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news-2540 Fri, 03 Jul 2020 19:31:00 +0200 Make it in Germany: Zentrale Anlaufstellen der Fachkräfteeinwanderung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/make-it-in-germany-zentrale-anlaufstellen-der-fachkraefteeinwanderung Das Förderprogramm IQ hilft Fachkräften bei der Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Qualifikationen. [Make it in Germany] Um ausländische Fachkräfte auf ihrem Weg nach Deutschland zu beraten und zu begleiten, existieren zahlreiche Institutionen und Strukturen im In- und Ausland, die Unterstützung bieten. Das Portal "Make it in Germany" gibt einen Überblick über die bei der Fachkräfteeinwanderung zuständigen Anlaufstellen und Ansprechpartner im In- und Ausland, darunter das Förderprogramm IQ.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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news-2539 Fri, 03 Jul 2020 09:12:00 +0200 IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung: Aktualisierung IQ Trainer*innen-Portal https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/aktualisierung-iq-trainerinnen-portal Neue Infopapiere zu den Themen Gendergerechte Sprache am Beispiel des Gendersterns* und Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) Die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung hat ihr Trainer*innen-Portal erweitert und neue Infopapiere zu den Themen Gendergerechte Sprache am Beispiel des Gendersterns* und Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) hinzugefügt.

Das Portal enthält insgesamt die Rubriken Wissen (kurze Infopapiere zu seminarrelevanten Themen im Bereich Interkultur, Vielfalt und Antidiskriminierung), Tools (neue Rubrik zu Seminarmaterialien), Aktivitäten (IQ interne Termine für IQ Trainer*innen im Bereich IKA) sowie Pool (Profile von Trainer*innen bundesweit im Bereich IKA).

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