Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ https://www.netzwerk-iq.de/ News vom Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ de ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH Thu, 08 Dec 2022 19:19:59 +0100 Thu, 08 Dec 2022 19:19:59 +0100 TYPO3 EXT:news news-2850 Thu, 01 Dec 2022 13:02:00 +0100 IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz: Neuer Podcast Aus:sicht zum Thema Anerkennung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-rheinland-pfalz-neuer-podcast-aussicht-zum-thema-anerkennung Awder Marouf ist Facharzt für Anästhesie. Studium, Prüfungen, Aus- und Weiterbildungen absolvierte der 38-Jährige im Irak, wo er, seine Frau und die beiden Söhne keine Perspektiven mehr für sich sahen. 2018 flüchteten sie nach Deutschland – eigentlich war Schweden das Ziel. Auf dem Weg zur vollständigen Anerkennung seines ausländischen Abschlusses und bis er eine Aufenthaltserlaubnis erhält, sind noch einige Hürden zu überwinden. Vieles hat er bereits geschafft wie etwa die Fachsprachprüfung, eine Stelle als Assistenzarzt und ein Zuhause für sich und seine Familie in Koblenz gefunden.
Was er sich für die Zukunft wünscht? Dass er und seine Familie dauerhaft in Sicherheit leben können, dass er seiner Frau, den beiden Kindern und sich ein gutes Leben ermöglichen kann und dass er seine Familie im Irak wiedersieht.
Awder Marouf schildert im Podcast sehr eindrücklich seine Bildungs-, Familien- und Migrationsgeschichte und legt schonungslos die Hindernisse offen.

Seine Geschichte im Podcast hören Sie hier

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news-2849 Wed, 30 Nov 2022 13:16:49 +0100 BMAS: Deutschland wird das Einwanderungsrecht grundlegend modernisieren https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-deutschland-wird-das-einwanderungsrecht-grundlegend-modernisieren [BMAS] Die Bundesregierung hat heute im Kabinett Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten beschlossen. Damit setzt sie ein starkes Signal für die Zukunft der deutschen Wirtschaft und des deutschen Arbeitsmarkts. Die Bundesregierung ebnet den Weg für das modernste Einwanderungsrecht, das Deutschland je hatte.

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales: Trotz der aktuellen Krisen sind unsere Wirtschaft und der Arbeitsmarkt stabil. Doch unser wirtschaftlicher Wohlstand entscheidet sich nicht nur an der Frage, wie wir eine nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung sicherstellen, sondern auch daran, wie wir auf den Fachkräftemangel antworten. Schon heute fehlen vielen Unternehmen und Betrieben Arbeitskräfte, so dass die Fachkräftesicherung für sie zur Existenzfrage geworden ist. Der Fachkräftemangel darf aber nicht dauerhaft zur Wachstumsbremse werden. Deshalb setzen wir schon jetzt auf mehr Aus- und Weiterbildung, eine höhere Frauenerwerbstätigkeit und flexible Übergänge in die Rente. Doch ohne Zuwanderung aus dem Ausland werden wir die Lücke bei den Arbeits- und Fachkräften nicht schließen können. Mit dem neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz sorgen wir deshalb für den nötigen Fortschritt bei der Fachkräftesicherung. Im Wettbewerb um Talente und helfende Hände bieten wir neue, und vor allem einfachere Wege, um in Deutschland zu arbeiten. Unser Ziel ist es, das modernste Einwanderungsrecht in Europa zu schaffen. Und zwar so, dass alle davon profitieren - die Menschen, die schon in Deutschland leben und die, die neu zu uns kommen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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news-2848 Thu, 03 Nov 2022 11:01:40 +0100 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Analyse zu Ratsuchenden mit ukrainischer Staatsangehörigkeit in IQ veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-analyse-zu-ratsuchenden-mit-ukrainischer-staatsangehoerigkeit-in-iq-veroeffentlicht Seit Februar wurden in den Anerkennungsberatungsstellen des Förderprogramms IQ über 8.800 Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit beraten. Welche Berufe haben sie erlernt, und wie steht es um ihre Deutschkenntnisse? Dies und mehr fasst die Analyse der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung zusammen.

Die Übersicht zum Download finden Sie hier.

 

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news-2847 Thu, 27 Oct 2022 11:54:42 +0200 Neues Fact Sheet des Anerkennungsportals veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-fact-sheet-des-anerkennungsportals-veroeffentlicht Der Beruf "Elektroniker*in für Betriebstechnik" ist erstmals unter den Top Ten der am häufigsten aufgerufenen Tätigkeitsfelder im Anerkennungs-Finder von "Anerkennung in Deutschland" zu finden. Diese und viele weitere aktuelle Zahlen zur Nutzung des Portals bietet das neue AiD-Factsheet Q3/2022, dieses finden Sie hier.

Weitere Infos zur Anerkennung im Profi-Bereich von "Anerkennung in Deutschland" finden Sie hier.  

 

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news-2845 Fri, 21 Oct 2022 20:09:35 +0200 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Geflüchtete aus der Ukraine - Folgen für die Anerkennungsberatung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-gefluechtete-aus-der-ukraine-folgen-fuer-die-anerkennungsberatung Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine löste eine plötzliche Fluchtbewegung in Europa aus. Auch in Deutschland haben viele Betroffene Zuflucht gefunden. Wenn Ukrainer*innen auf dem hiesigen Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen, ist die Anerkennung ihrer beruflichen Abschlüsse ein maßgeblicher Faktor. Wie ist ihre Ausgangslage und wie reagieren die IQ Anerkennungsberatungen darauf?

Die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung hat zu diesem Thema einen Fachbeitrag veröffentlicht, diesen finden Sie hier.

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news-2846 Thu, 20 Oct 2022 20:41:00 +0200 IQ Fachstelle IKA: Neue Diversity-Videos aus der Praxis https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-ika-neue-diversity-videos-aus-der-praxis Die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung hat drei neue Diversity-Videos erstellt. Expert*innen aus dem Handwerk, der IT und der Pflege berichten davon, wie sie Diversity in ihren Organisationen angegangen sind und welche Herausforderungen dabei zu meistern waren. Konkrete Praxistipps für Unternehmen, die selbst Diversity implementieren möchten, runden die Videos von jeweils knapp sieben Minuten ab.

Die Videos sind im Onlinekurs "Vielfaltsorientierte Personalarbeit" der IQ Fachstelle IKA zu sehen (Kapitel 1.6 Diversity in der Praxis). Sie können sie auch direkt hier auf dem YouTube-Kanal des Förderprogramms IQ aufrufen, siehe Diversity in der Pflege, Diversity in der IT und Diversity im Handwerk.

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news-2844 Wed, 19 Oct 2022 20:03:00 +0200 Anerkennung in Deutschland: Interview mit Dilek Intepe, Betriebslotsin für das Handwerk, veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/anerkennung-in-deutschland-interview-mit-dilek-intepe-betriebslotsin-fuer-das-handwerk-veroeffentlicht-1 [AiD] Dilek Intepe, UBA-Betriebslotsin an der Handwerkskammer Berlin, unterstützt Handwerksbetriebe bei der Berufsanerkennung. Im Interview des Portals "Anerkennung in Deutschland" berichtet sie über ihre aktuelle Rolle im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projekts "Unternehmen Berufsanerkennung: HWK". 

Das Interview finden Sie hier auf dem Anerkennungsportal.

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news-2842 Thu, 13 Oct 2022 15:56:03 +0200 Jubiläumswebseite zu zehn Jahre "Make it in Germany" online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/jubilaeumswebseite-zu-zehn-jahre-make-it-in-germany-online [make-it-in-germany.com] Das offizielle Portal der Bundesregierung "Make it in Germany" bündelt alle wichtigen Informationen für Fachkräfte aus dem Ausland zu Karriere und Leben in Deutschland. Die Bundesregierung gewinnt mithilfe der Website internationale Fachkräfte für Deutschland und wirkt dem demografisch bedingten Fachkräftemangel entgegen.

Seit zehn Jahren begleitet Make it in Germany viele Geschichten im Bereich der Fachkräfteeinwanderung. Auf einer Jubiläumsseite des Portals berichten Fachkräfte von ihren persönlichen Erfahrungen, Stimmen aus dem Make it in Germany-Netzwerk reflektieren über die politischen Entwicklungen und Arbeitgeber*innen geben Einblicke, wie die Rekrutierung aus dem Ausland gelingt.

Die Jubiläumsseite finden Sie hier.

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news-2841 Wed, 12 Oct 2022 14:41:51 +0200 BMAS: Kabinett beschließt Fachkräftestrategie der Bundesregierung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-kabinett-beschliesst-fachkraeftestrategie-der-bundesregierung [BMAS] Die Bundesregierung hat heute ihre neue Fachkräftestrategie im Kabinett beschlossen. Mit dem Maßnahmenpaket der Fachkräftestrategie unterstützt die Bundesregierung die Anstrengungen der Unternehmen und Betriebe, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Damit das gelingt, müssen alle Akteure des Arbeitsmarktes - Unternehmen und Betriebe, Beschäftigte, Länder und Kommunen, Sozialpartner, Kammern, die Bundesagentur für Arbeit, Bildungs- und Weiterbildungsträger sowie die Bundesregierung - ihren Beitrag leisten.

Fünf Handlungsfelder sind für die Bundesregierung bei ihrer Fachkräftestrategie zentral:

  • Zeitgemäße Ausbildung
  • Gezielte Weiterbildung
  • Arbeitspotenziale wirksamer heben und Erwerbsbeteiligung erhöhen
  • Verbesserung der Arbeitsqualität und Wandel der Arbeitskultur
  • Einwanderung modernisieren und Abwanderung reduzieren

"Fachkräftesicherung ist Wohlstandssicherung. Wir brauchen jeden klugen Kopf und jede helfende Hand, um wirtschaftlich stark zu bleiben. Denn wir können unser Land nur mit ausreichend gut qualifizierten Fachkräften moderner, digitaler und nachhaltiger gestalten. Deshalb gehört die Fachkräftesicherung zu unseren dringlichsten Aufgaben. Gemeinsam mit den Sozialpartnern haben wir die Fachkräftestrategie der Bundesregierung neu aufgestellt, um noch mehr Fachkräfte im In- und Ausland zu gewinnen. Dafür stärken wir weiter die gezielte Aus- und Weiterbildung der Menschen, die hier leben, mit einer Ausbildungsgarantie, der Bildungszeit und einem Qualifizierungsgeld. Wir wollen den Erwerbsanteil bei Frauen weiter steigern und mehr qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland den Zugang zu unseren Firmen und Betrieben erleichtern. Dafür wird die Ampel im Herbst Eckpunkte für ein modernes Einwanderungsgesetz vorlegen. Mit der Fachkräftestrategie stellen wir die richtigen Weichen, damit Fachkräftemangel nicht zur Wachstumsbremse wird." Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales

"Gut ausgebildete Fachkräfte sind unser Kapital. Mit fast zwei Millionen sind in Deutschland so viele Stellen offen wie noch nie. Die heute vom Kabinett beschlossene Fachkräftestrategie bündelt die gemeinsamen Aktivitäten der Fachkräftesicherung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ein wesentlicher Baustein ist die Exzellenzinitiative Berufliche Bildung, mit der wir für neuen Schub in der Fachkräftesicherung und Qualifizierung sorgen wollen. Wir werden die berufliche Orientierung für junge Menschen ausbauen und gerade die Gymnasien für eine bildungswegoffene Berufsorientierung stärker einbeziehen. Wir werden die Innovation, die Attraktivität und Exzellenz der Berufsbildung mit einer neuen Initiative InnoVET plus ab 2023 stärken. Und wir werden für beruflich qualifizierte Fachkräfte die Chancen für berufliches Weiterkommen mit dem Aufstiegs-BAföG gezielt verbessern. Akademische und berufliche Bildung sind unterschiedlich, aber gleichwertig und beide sind tolle Sprungbretter in ein erfolgreiches Berufsleben." Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung

"Wir sind uns alle bewusst: der Handlungsdruck ist hoch. Unsere Wirtschaft braucht dringend mehr Fachkräfte. Daran arbeiten wir gemeinsam mit der Wirtschaft und den Gewerkschaften. Wir müssen alle Hebel in Bewegung setzen sowohl für die Potenziale, die wir inländisch haben, aber wir brauchen vor allem auch mehr Offenheit für ausländische Fachkräfte. Im Inland gibt es immer noch Potenziale mit Blick auf die Erwerbstätigkeit von Frauen, die natürlich mit mehr Kita-Plätzen und Betreuungsmöglichkeiten zusammenhängt. Und es gilt für ältere Menschen, die für sich entscheiden, länger arbeiten zu wollen. Für mehr Fachkräfte-Einwanderung brauchen wir wiederum mehr Klarheit, an welche Bedingungen wir dies knüpfen. Dafür schaffen wir noch in diesem Jahr die gesetzlichen Grundlagen. Wir brauchen Fachkräfte in vielen Bereichen, aber vor allem auch für die Energiewende und den Klimaschutz. Hier wird mein Haus zusammen mit den Handwerkskammern und Verbänden eigene Akzente setzen. Ich sehe hier eine große Bereitschaft neue Qualifizierungsmöglichkeiten anzugehen und die Aus- und Weiterbildung attraktiver zu machen." Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz

Weitere Informationen sowie die Publikation "Fachkräftestrategie der Bundesregierung" zum Download finden Sie hier.

 

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news-2840 Wed, 05 Oct 2022 12:20:31 +0200 IQ Fachstelle Einwanderung: Der Migrant-Gender-Pay-Gap - sind die Gehälter niedrig, trifft es alle https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-einwanderung-der-migrant-gender-pay-gap-sind-die-gehaelter-niedrig-trifft-es-alle Die IQ Fachstelle Einwanderung untersucht in der vorliegenden Analyse die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen und eingewanderten und nichteingewanderten Personen - den sogenannten Migrant-Gender-Pay-Gap. Zentral ist dabei die Frage: Verdienen, trotz gleichem Bildungs- oder Anforderungsniveau und gleichem Berufszweig, Männer mehr als Frauen und Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit mehr als Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit? Datengrundlage ist eine Erhebung aller Vollzeitbeschäftigten in Deutschland.

Die zentralen Erkenntnisse der Analyse finden Sie hier.

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news-2839 Tue, 04 Oct 2022 15:05:07 +0200 "100 Fachbegriffe" – Neues Online Tool der Bundesagentur für Arbeit https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/100-fachbegriffe-neues-online-tool-der-bundesagentur-fuer-arbeit Auf der Website www.100-fachbegriffe.de sind die 100 wichtigsten Fachbegriffe in zehn Berufsfeldern und in zwölf Sprachen von Arabisch über Deutsch bis Ukrainisch leicht erklärt. Das neue Angebot der Bundesagentur für Arbeit (BA) unterstützt Berufseinsteiger*innen bei Vorbereitung auf ein Praktikum oder die Ausbildung. Erwachsenen Fachkräften hilft es, Sprachbarrieren bei der Aufnahme einer Arbeit zu überwinden, aber auch für Ausbilder*innen kann es die Arbeit mit nicht-muttersprachlichen Auszubildenden unterstützen.

 

 

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news-2838 Thu, 29 Sep 2022 09:55:12 +0200 Anerkennung in Deutschland: Ab sofort digitale Antragstellung der Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen in NRW möglich https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/anerkennung-in-deutschland-ab-sofort-digitale-antragstellung-der-anerkennung-von-auslaendischen-berufsqualifikationen-in-nrw-moeglich [AiD] Seit gestern, 28. September 2022, können Ärzt*innen die Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation in NRW online beantragen. Der Online-Antrag ist über den Anerkennungs-Finder des Portals "Anerkennung in Deutschland" verfügbar. Die digitale Antragstellung zur Anerkennung wird im Rahmen der sogenannten OZG-Umsetzung ermöglicht: Mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG) haben sich Bund und Länder verpflichtet, bis Ende 2022 alle Verwaltungsleistungen zu digitalisieren. Die digitale Antragstellung wird vom OZG-Projekt „Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen“ unter Federführung von NRW umgesetzt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) begleitet diesen Prozess. Ziel ist ein bundesweit einheitliches System zur Antragstellung, das vom Anerkennungs-Finder auf „Anerkennung in Deutschland“ ausgeht. Im Interview auf "Anerkennung in Deutschland" erläutert Gesamtprojektleiterin Beatrice Berbig den Prozess, das Interview finden Sie hier.

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news-2837 Thu, 22 Sep 2022 11:14:44 +0200 Träger von IQ Fachstelle für besonderen Einsatz in der Sprachförderung ausgezeichnet https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/traeger-von-iq-fachstelle-fuer-besonderen-einsatz-in-der-sprachfoerderung-ausgezeichnet Die passage gGmbH, Träger der IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch, gewinnt den Hauptpreis der Joachim-Herz-Stiftung für herausragendes Engagement in der Sprachförderung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Joachim Herz Stiftung hat am heutigen Freitag, 23. September 2022, die passage gGmbH, Träger der IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch, mit dem Megafon-Preis in der Kategorie „Sprachförderprojekte für junge Erwachsene von 17 bis 25 Jahren“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.
 
Die passage gGmbH entwickelte eine Projektidee zu #Escape Room "Mission Klinik" zur Sprachförderung in der Pflege. Das digitale Tool soll auf spielerische und realitätsnahe Art dabei unterstützen, sich mit dem Arbeitsalltag an einer Klinik vertraut zu machen, und vermittelt zugleich sprachliche Kompetenzen.
 
Gekoppelt sind die Lernräume beispielsweise an Wortfelder, Strukturen, Redemittel, Hör-und Lesetexte, Video und Audiobeiträge. Quasi nebenbei werden sprachlich kommunikative, fachliche und soziale Kompetenzen benötigt, durch die die Anwendung integrativer, handlungsorientierter und motivierender Ansätze gewährleistet wird.

Den Film "Mission Klinik" - #Escape Room zur Sprachförderung in der Pflege finden Sie hier.

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news-2836 Tue, 20 Sep 2022 11:10:00 +0200 Neues IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Hebammen" erschienen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-iq-themendossier-berufsanerkennung-fuer-hebammen-erschienen Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Hebammen – der Weg zur Fachkraft" zeigt, wie der Einstieg in den Beruf gelingen kann. Seit Jahren fehlen mehr und mehr Hebammen in Deutschland. Obwohl vom Schuljahr 2008/2009 bis zum Schuljahr 2018/2019 ein Anstieg der Auszubildenden um 44 % auf 2.688 zu verzeichnen war, gehört der Beruf Hebamme/Entbindungspfleger zu den Mangelberufen in Deutschland. Weil die offenen Stellen nicht vollständig besetzt werden können, gibt es eine hohe Nachfrage nach Personen, die ihren Berufsabschluss als Hebamme/Entbindungspfleger im Ausland erworben haben.

Hebamme gehört in Deutschland zu den Berufen mit einer gesetzlich geschützten Berufsbezeichnung. Das bedeutet, dass eine staatliche Erlaubnis erforderlich ist, um in Deutschland die Berufsbezeichnung Hebamme führen zu dürfen und als Hebamme zu arbeiten. Wer den Berufsabschluss im Ausland erworben hat, kann auf Antrag bei der zuständigen Behörde einen Anerkennungsprozess durchlaufen.

Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Hebammen – der Weg zur Fachkraft" erklärt, welche Wege es gibt, um in Deutschland als Hebamme arbeiten zu können. Wie genau die Anerkennung abläuft, erfahren Sie in der IQ Beratungsstelle. Die Berater*innen helfen Ihnen dabei, das Anerkennungsverfahren vorzubereiten und zu starten. Die Anerkennungsberatung ist für Sie kostenlos. 

Die Adressen aller IQ Anerkennungsberatungsstellen vor Ort und zahlreiche weitere hilfreiche Informationen bietet das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Hebammen – der Weg zur Fachkraft".

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news-2835 Mon, 19 Sep 2022 14:19:00 +0200 BMAS: Aktionswochen zur Fachkräftesicherung gestartet https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-aktionswochen-zur-fachkraeftesicherung-gestartet [BMAS] Bis zum 30. September 2022 finden die Aktionswochen "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" statt. Die jährlich stattfindenden Aktionswochen des Bundesarbeits­­ministeriums machen regionales Engagement zur Fachkräfte­­sicherung und zur Gestaltung der Arbeitswelt sichtbar. Unter dem Motto "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" finden bundesweit 276 Veranstaltungen unter diesem Dach statt. Zahlreiche Institutionen, Unternehmen und viele weitere Arbeitsmarktakteure, die oft auch in Netzwerken zusammenarbeiten, beteiligen sich.

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, sagt: "Unser Land braucht Fachkräfte. Die Politik setzt dafür den Rahmen – aber ohne das vielfältige Engagement von Institutionen und Unternehmen, von Netzwerken und Arbeitsmarktakteuren vor Ort geht es nicht. Sie kümmern sich jeden Tag mit viel Einsatz darum, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Und sie gehen dabei neue Wege. Die jährlichen Aktionswochen machen dieses vielfältige Engagement sichtbar. Sie zeigen, was tagtäglich an Veranstaltungen, Beratungsangeboten, Vernetzungstreffen und Aktionen überall in Deutschland angeboten wird. Und die Aktionswochen zeigen eindrücklich: Die beste Antwort auf den Mangel an Fachkräften ist die Fülle der Lösungsansätze vor Ort. Sie leisten einen zentralen Beitrag dazu, dass der Fachkräftemangel keine Wachstumsbremse für unser Land wird."

Die Vielfalt der Formate ist dabei genauso groß wie die thematische Bandbreite der lokalen, regionalen und überregionalen Veranstaltungen. Auf dem Programm stehen Ausbildungsmessen, Informationsveranstaltungen zur Weiterbildung von Beschäftigten und zahlreiche weitere Angebote zur Fachkräftesicherung. Auch Themen wie Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Pflege oder die Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt werden in den gemeldeten Veranstaltungen behandelt.

Einen Überblick über alle Veranstaltungen der diesjährigen Aktionswochen gibt es im Aktionswochen-Kalender auf der Internetseite der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), diesen finden Sie hier.

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news-2834 Thu, 15 Sep 2022 16:43:48 +0200 BIBB: Mehr Anträge, schnellere Verfahren https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bibb-mehr-antraege-schnellere-verfahren [AiD] Das Statistische Bundesamt hat die Anerkennungszahlen für 2021 veröffentlicht. Das BIBB-Anerkennungsmonitoring betrachtet, wie in jedem Jahr, die Zahlen der Bundesberufe genauer. Das Statistische Bundesamt weist in seiner Pressemitteilung vom 15.09.2022 das gesamte Anerkennungsgeschehen aus, das heißt Bundes- als auch Länderberufe zusammen. Darin meldet es in Summe 43.900 neue Anträge. 79 Prozent (34.700) der neuen Anträge entfielen auf Bundesberufe, 21 Prozent (9.200) auf Länderberufe. Während im Vergleich zum Vorjahr Anträge zu Bundesberufen einen Zuwachs von zehn Prozent verzeichneten, sank die Zahl der Anträge zu landesrechtlich geregelten Berufen um zwölf Prozent. Insgesamt (Bundes- und Länderberufe zusammen) ergibt sich damit ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.  

Das BIBB-Anerkennungsmonitoring nimmt die Veröffentlichung der Statistik zum Anlass, einen genaueren Blick auf die Bundesberufe zu werfen:

34.700 neue Anträge zu Bundesberufen gingen bei den Anerkennungsstellen im Jahr 2021 ein (+ zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr); 41 Prozent davon – und damit deutlich mehr als in den Jahren zuvor – wurden aus dem Ausland gestellt, vor allem aus Drittstaaten.

Medizinische Gesundheitsberufe bestimmten mit fast 13.800 Anträgen von Gesundheits- und Krankenpfleger*in bzw. Pflegefachleuten erneut das Anerkennungsgeschehen. An zweiter Stelle folgte der Arztberuf mit rund 6.400 Anträgen. Zu den nachgefragtesten Berufen gehörten aber auch nicht reglementierte Berufe wie Elektroniker*in oder Koch*Köchin.

Den Anträgen zu Bundesberufen lagen in den vergangenen Jahren zunehmend Qualifikationen aus Drittstaaten zugrunde. Dieser Trend setzte sich weiter fort: Bei 78 Prozent der neuen Anträge 2021 stammte die berufliche Qualifikation aus einem Drittstaat. Am häufigsten waren dies Abschlüsse aus Bosnien und Herzegowina (3.600 Anträge), gefolgt von Anträgen zu philippinischen und serbischen Qualifikationen (jeweils gut 2.000 Anträge).

Gut die Hälfte der Verfahren zu Bundesberufen hatte 2021 die volle und elf Prozent eine teilweise Gleichwertigkeit zum Ergebnis. Bei einem weiteren guten Drittel entschieden die zuständigen Stellen die "Auflage" einer Ausgleichsmaßnahme. Zwei Prozent der Verfahren endeten ohne Anerkennung.

Bei steigenden Antragszahlen sind die Verfahren zu Bundesberufen 2021 gleichzeitig schneller geworden. So wurden bei nicht reglementierten Berufen knapp 80 Prozent der Verfahren innerhalb von drei Monaten beschieden. Das ist eine Steigerung um 20 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Im Bereich der reglementierten Berufe zeichnete sich ebenfalls eine leichte Verbesserung ab.

Zudem meldeten die zuständigen Stellen 2021 bei fast 1.130 der neuen Anträge, dass es sich um ein Anerkennungsverfahren im Rahmen des beschleunigten Fachkräfteverfahrens nach §81a AufenthG handelte.

Weitere Informationen finden Sie hier auf der Website des Portals Anerkennung in Deutschland.

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news-2833 Mon, 12 Sep 2022 10:00:31 +0200 BIBB: Erste Daten zur Dauer der Anerkennungsverfahren https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bibb-erste-daten-zur-dauer-der-anerkennungsverfahren [BIBB] Studie analysiert Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und benennt Optimierungspotenzial Um den Fachkräftemangel zu lindern und mehr internationale Fachkräfte zu gewinnen, hat sich die Bundesregierung unter anderem das Ziel gesetzt, die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) veröffentlicht nun erstmals eine Studie, die die Dauer der Anerkennungsverfahren untersucht hat und Stellschrauben zur Optimierung benennt.

Das BIBB Discussion Paper "Wie lange dauert die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen?" analysiert auf Grundlage der amtlichen Statistik die Dauer der Anerkennungsverfahren zu Berufen nach Bundesrecht für die Jahre 2017 bis 2020. Betrachtet wird der Zeitraum zwischen dem formal vollständig vorliegenden Antrag und dem ersten Bescheid. Zudem wird analysiert, wie viel Zeit es braucht, Ausgleichsmaßnahmen zu absolvieren, wenn der ausländische Abschluss nicht direkt voll anerkannt werden kann. Die Schritte vor dem Antrag sind nicht Gegenstand der Studie.

"Unsere Analyse zeigt, dass ein Großteil der Anträge in den vorgesehenen Fristen bearbeitet wird. Das ist auch insoweit bemerkenswert, als die Antragszahlen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind", erläutert BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. Im Anerkennungsverfahren gleichen die zuständigen Stellen die ausländischen Qualifikationsnachweise mit den Anforderungen der deutschen Referenzqualifikation ab. Dafür sieht die gesetzliche Frist abhängig vom Beruf drei beziehungsweise vier Monate vor.

Zentrales Ergebnis der BIBB-Studie: Die Verfahren dauern vor allem dann länger, wenn für die Bearbeitung weitere Dokumente notwendig sind oder Antragstellende Ausgleichsmaßnahmen benötigen, um die volle Anerkennung zu erhalten. "Es braucht deshalb ausreichende und flächendeckende Qualifizierungsangebote, um die dringend benötigten Fachkräfte schneller in den Arbeitsmarkt integrieren zu können", ergänzt Esser.

Die vollständige Pressemitteilung des BIBB sowie die Studie zum Download finden Sie hier.

 

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news-2830 Fri, 02 Sep 2022 13:00:00 +0200 Neue IQ konkret veröffentlicht: Internationale Metropolis Konferenz Berlin (IMCB22) - Changing Migration, Migration in Change https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neue-iq-konkret-veroeffentlicht-internationale-metropolis-konferenz-berlin-2022-changing-migration-migration-in-change Die aktuelle Ausgabe der IQ konkret ist anders: Sie erscheint nämlich auf Deutsch und Englisch. Der Grund dafür ist, dass das Förderprogramm IQ an der Organisation der 25. Internationalen Metropolis Konferenz Berlin (IMCB22) beteiligt ist. Ausgerichtet wird die IMCB22 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Das Ministerium hat Metropolis International, das weltweit größte internationale Netzwerk für den Wissensaustausch zu Migrations-, Integrations- und Diversitätsfragen,
in die Hauptstadt eingeladen, um zukunftsorientiert über diese Themen zu diskutieren.

Die Autor*innen und Interviewpartner*innen in dieser Ausgabe sind Chairs der Plenarsitzungen, Redner*innen oder an der Organisation der Konferenz beteiligt; in ihren Beiträgen erläutern sie die Kernthemen der Konferenz:

  • Auswirkungen von multiplen Krisen auf Migration und Mobilität
  • Auswirkungen technologischer Entwicklungen und Zukunft der Arbeit
  • Klimatische Veränderungen – Auswirkungen auf Migration
  • Bedingungen für faire Migration

Das Netzwerk IQ ist nicht nur in der eigens für die Konferenz eingerichteten Task Force vertreten. Es beteiligt sich auch an der Gestaltung des Programms: in Form von Workshops und Study-Touren. Eine Übersicht über die von IQ angebotenen Workshops finden Sie in diesem Heft. Und drei IQ Projekte, die auf der IMCB22 auch Study-Touren anbieten, geben Einblicke in ihre Arbeit. Die Migrantenorganisation Club Dialog berät ukrainische Geflüchtete zur Anerkennung ihrer Abschlüsse. LIFE e.V. bildet Akademikerinnen zu Klimawandelbotschafterinnen weiter. Faire Integration bekämpft unfaire Arbeitsbedingungen und Ausbeutung.

Eine interessante Lektüre und eine spannende Konferenz wünscht die IQ konkret Redaktion, die IQ konkret 02/2022 finden Sie hier zum Download.

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news-2832 Thu, 01 Sep 2022 14:51:00 +0200 Bertelsmann Stiftung: Einladung zum Online Austausch "Ukrainische Unternehmer*innen in Deutschland" https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bertelsmann-stiftung-einladung-zum-online-austausch-ukrainische-unternehmerinnen-in-deutschland Am kommenden Dienstag, 6. September, von 11.30 bis 12.30 Uhr, laden die Bertelsmann Stiftung und Alliance4Ukraine zu einem Zoom-Meeting mit dem Titel "Ukraine: Online Austausch - Potenzial Selbständigkeit" ein.

Immer mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte oder Fluchtbiografie werden in Deutschland unternehmerisch aktiv. Viele Studien belegen, dass diese Menschen einen substanziellen Beitrag zu Innovationskraft, Beschäftigungsdynamik und zur Lebendigkeit der deutschen Unternehmenslandschaft leisten. Auch unter den Schutzsuchenden aus der Ukraine gibt es Menschen mit unternehmerischer Erfahrung und dem Wunsch, hier selbständig tätig zu sein. Aber Selbständigkeit ist voraussetzungsvoll und oft entsteht Reibung, wenn Bleibeperspektiven nicht klar sind oder staatliche Unterstützungsstrukturen willentlich oder unabsichtlich den Weg in abhängige Beschäftigung bevorzugen.

Aus dem Netzwerk IQ wird Ralf Sänger, Leiter der IQ Fachstelle Migrantenökonomie, die mit dem Thema verbundenen Herausforderungen in einem Impulsbeitrag erläutern und mögliche Lösungswege aufzeigen.

Den Zugang zum Zoom-Meeting finden Sie hier.   

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news-2829 Thu, 01 Sep 2022 09:53:47 +0200 SVR: Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter - Voraussetzungen geschaffen, Umsetzung entscheidet https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/svr-arbeitsmarktintegration-ukrainischer-gefluechteter-voraussetzungen-geschaffen-umsetzung-entscheidet [SVR] Ob und wie ukrainischen Geflüchteten in Deutschland die Arbeitsmarktintegration gelingt, hängt nicht nur von einem gesicherten Aufenthaltsrecht und Arbeitsmarktzugang ab – diese Voraussetzungen wurden mit der kollektiven Anerkennung und weiteren Regelungen geschaffen. Um prekäre Arbeitsverhältnisse zu verhindern, müssen individuelle und strukturelle Risikofaktoren berücksichtigt und abgemildert werden, so der wissenschaftliche Stab des Sachverständigenrats für Integration und Migration (SVR) zu Ergebnissen aus einem aktuellen Forschungsprojekt. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde untersucht, welche rechtlichen und strukturellen Teilhabebeschränkungen zu prekären Arbeitsverhältnissen führen können und was dies für eine erfolgreiche Integration ukrainischer Geflüchteter in den Arbeitsmarkt bedeutet. Die Voraussetzungen sind grundsätzlich gut: Durch die Aktivierung der sog. EU-Massenzustrom-Richtlinie wurden ukrainische Geflüchteten kollektiv anerkannt; sie haben ein Aufenthaltsrecht und eine Arbeitserlaubnis. Zugleich wurden sie in Deutschland dem Rechtskreis des Sozialgesetzbuchs zugeordnet; dadurch wurden zentrale rechtliche Teilhabebeschränkungen abgebaut.

"Bei den nach Deutschland geflohenen Menschen aus der Ukraine handelt es sich außerdem überwiegend um gut ausgebildete Arbeitskräfte. Zusammen mit den geschaffenen rechtlichen Rahmenbedingungen trägt das dazu bei, dass ihr Risiko, in ein prekäres Arbeitsverhältnis zu kommen, deutlich geringer ist – ganz ausgeschlossen ist es aber nicht", sagt Dr. Holger Kolb, Leiter des Forschungsprojekts. Besonders wichtig sei deshalb, wie die Regelungen behördlich umgesetzt würden. "Es handelt sich hier um administratives Neuland. Es fehlen Informationen und Routinen. Konkret geht es deshalb darum, wie schnell und reibungsarm Leistungsauszahlung, Weiterbildung und Arbeitsvermittlung im Falle der Geflüchteten erfolgen, wie gut sie ineinandergreifen und ob dabei individuelle Faktoren berücksichtigt werden können. Es geht um Fragen der Kinderbetreuung, des Spracherwerbs, der Beratung zu sozial- und arbeitsrechtlichen Themen und der zügigen Anerkennung von Qualifikationen", erläutert Dr. Kolb.

Als Vergleichsgruppe für die Arbeitsmarktintegration wurden ukrainische Staatsangehörige betrachtet, die insbesondere seit dem Wegfall der Visumpflicht im Jahr 2017 vermehrt im deutschen Niedriglohnsektor beschäftigt sind. "Diese Menschen arbeiten überwiegend im juristischen Nischen- und Graubereich des deutschen Arbeitsmarkts, was mit erheblichen rechtlichen und strukturellen Teilhabebeschränkungen verbunden ist", berichtet Dr. Franziska Loschert, wissenschaftliche Projektmitarbeiterin. Die Auswertung qualitativer Interviews von Fachleuten ergab, dass vor allem solche ukrainischen Betreuungskräfte gefährdet sind, die über private Vermittlungsagenturen mit polnischen Dienstleistungsverträgen in deutschen Privathaushalten arbeiten. "In der Branche wird diese Vereinbarung ‚Müllvertrag‘ genannt: Die Beschäftigten haben häufig keinen Anspruch auf Urlaub oder Krankengeld, sie sind sofort kündbar und es werden keine oder nur geringe Sozialversicherungsbeiträge für sie gezahlt. Das bedroht auch langfristig ihre finanzielle Sicherheit und soziale Teilhabe. Besonders problematisch ist, dass sie meist unangemeldet in Deutschland arbeiten; das macht sie wehrlos gegen Arbeitsrechtsverstöße und ebnet den Weg in die Prekarität", so Dr. Loschert.

Ukrainische Geflüchtete haben hier aufgrund des ihnen von der EU zuerkannten Kollektivschutzes eine weitaus bessere Ausgangsposition. "Ein gesicherter Aufenthaltsstatus wie hier über § 24 Aufenthaltsgesetz kann grundsätzlich das Risiko mindern, in prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse zu rutschen", fasst Franziska Schork, wissenschaftliche Projektmitarbeiterin, die Forschungsergebnisse zusammen. Für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt müssten aber noch weitere Faktoren berücksichtigt werden. So bilden Geflüchtete generell eine besonders vulnerable Gruppe. "Viele haben traumatische Erfahrungen gemacht, nahestehende Menschen und Besitz zurückgelassen oder gar verloren. Ein Großteil der Geflüchteten aus der Ukraine sind Frauen – viele von ihnen haben Kinder, für die sie verlässliche und erreichbare Betreuungsangebote brauchen. Auch eine individuelle und gendersensible Beratung ist wichtig, um auf Berufswünsche und -fähigkeiten der Frauen eingehen zu können", ergänzt Schork.

In Bezug auf die Arbeitsmarktintegration sind verschiedene Szenarien denkbar. "Im besten Fall gelingt den Geflüchteten nicht nur eine schnelle, sondern auch eine ihren individuellen Qualifikationen angemessene Integration in den Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist vor allem die schnelle Anerkennung beruflicher Qualifikationen. Dies wäre auch angesichts des akuten Fachkräftemangels das beste Szenario", erläutert Projektleiter Dr. Holger Kolb. Bei einer Beschäftigung unterhalb ihrer Qualifikation könnten Geflüchtete dagegen schnell in eine Dequalifizierungsspirale geraten. "Das Risiko erhöht sich, wenn sie unter dem Druck stehen, möglichst schnell eine Beschäftigung aufzunehmen, etwa weil sich Leistungsauszahlungen verzögern, die Anerkennung von Qualifikationen nicht beantragt wird oder sehr viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt, wenn Sprachkenntnisse unzureichend sind oder Beratungsangebote fehlen. Als Folge können sich prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen verfestigen", so Dr. Kolb.

Das von der Mercator Stiftung geförderte Forschungsprojekt "Prekäre Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften und Perspektiven für ihre Teilhabe in Deutschland" des wissenschaftlichen Stabs des SVR untersucht die Teilhabehürden und Teilhabechancen von zugewanderten Arbeitskräften aus EU- und Drittstaaten im Niedriglohnsektor systematisch und soll Wege aufzeigen, wie Teilhabehürden überwunden werden können. Das Projekt läuft bis September 2023.

Der Policy Brief ",Zeitenwende‘ bei der Arbeitsmarktintegration? Teilhabe und Prekarität von Ukrainerinnen und Ukrainern am deutschen Arbeitsmarkt" kann hier heruntergeladen werden.

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news-2828 Wed, 31 Aug 2022 12:58:00 +0200 Neue clavis-Ausgabe: Integration - vom Willkommen zum Bleibenwollen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neue-clavis-ausgabe-integration-vom-willkommen-zum-bleibenwollen Die neuste Ausgabe des Magazins "clavis" beleuchtet das Thema Integration und ihre Umsetzung. Aus verschiedenen Perspektiven, unter ihnen Stimmen von Verbänden, Migrationsorganisationen und Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen, wird der Begriff der Integration beleuchtet und durch Projektbeispiele und Arbeitshilfen mit Leben gefüllt. Des Weiteren wird thematisiert, was eine Einwanderungsgesellschaft zusammenhält und welche Faktoren dazu beitragen, dass Menschen in ihrer neuen Umgebung und am Arbeitsplatz ankommen und bleiben wollen. clavis ist ein Magazin für Entscheidungsverantwortliche aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Verwaltung, das die berufliche Integration von Migrant*innen unterstützt.

Die vollständige Ausgabe lesen Sie hier

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news-2826 Mon, 29 Aug 2022 16:28:39 +0200 BMAS: Neue Impulse für die Fachkräftesicherung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-neue-impulse-fuer-die-fachkraeftesicherung [BMAS] "Jeden Tag hören wir davon, dass viele Betriebe händeringend nach Fachkräften suchen. Für viele Unternehmen wird das auch in den nächsten Jahren eine große, manchmal sogar eine existenzielle Herausforderung bleiben", so Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales. "Wir müssen alles dafür tun, dass der Fachkräftemangel unsere Wirtschaft nicht ausbremst. Deshalb laden die Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger, der Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck und ich die zentralen Akteure aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik für den 7. September 2022 zu einem Fachkräftegipfel nach Berlin ein, um die neue Fachkräftestrategie der Bundesregierung zu diskutieren."

Für die Wirtschaft wird es zunehmend schwerer, Fachkräfte zu rekrutieren. Das zeigt die aktuelle Prognose des Fachkräftemonitorings bis zum Jahr 2026, die das wissenschaftlich unabhängige Konsortium QuBe ("Qualifikation und Beruf in der Zukunft") im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt hat.   

Zentrale Ergebnisse des Fachkräftemonitorings sind:

  • Die Rekrutierung von Fachkräften wird für die Wirtschaft immer schwerer. Vor allem, weil die geburtenstarken Jahrgänge zunehmend in den Ruhestand eintreten.
  • Im Jahr 2026 wird die Suche der Arbeitgeber in einem knappen Viertel der betrachteten Berufsgruppen länger als 90 Tage dauern.
  • Zu den Berufsgruppen mit erwarteten Engpässen gehören im Jahr 2026 Berufe, die einen starken Arbeitsplatzaufbau verzeichnen (z.B. Berufe in Informationstechnologie, Erziehung, Gesundheit und Hotellerie) oder einen hohen, demografisch bedingten Ersatzbedarf haben (z.B. Metallbau und Elektrotechnik).
  • Fachkräfteengpässe drohen vor allem in Berufen mit hohem Männeranteil, neben der Informationstechnologie auch im Hochbau und in Handwerksberufen wie Klempnerei, Sanitär, Heizung und Klimatechnik sowie Aus- und Trockenbau und Energietechnik. In den 25 Berufsgruppen mit Fachkräfteengpässen und über 150.000 Erwerbstätigen sind dies 16 Berufe mit hohem Männeranteil, sechs Berufe mit hohem Frauenanteil und drei mit eher ausgewogener Geschlechterverteilung.
  • Die Engpässe in den Bauberufen werden andauern. Ein hoher Ersatzbedarf geht einher mit steigendem Neubedarf aufgrund der anstehenden Bauvorhaben. Engpässe sind vor allem in Tätigkeiten zu erwarten, die mindestens einen beruflichen Abschluss voraussetzen, wozu auch "Bauplanung und -überwachung, Architektur" gehören.

Die Publikation "Fachkräftemonitoring für das BMAS – Mittelfristprognose bis 2026" zum Download finden Sie hier.

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news-2825 Mon, 29 Aug 2022 11:56:20 +0200 Start der digitalen Antragstellung zur Anerkennung ausländischer Qualifizerungen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/start-der-digitalen-antragstellung-zur-anerkennung-auslaendischer-qualifizerungen [AiD] Die digitale Antragstellung zur Anerkennung ausländischer Qualifizerungen wird im Rahmen der sogenannten OZG-Umsetzung ermöglicht: Mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG) haben sich Bund und Länder verpflichtet, bis Ende 2022 alle Verwaltungsleistungen zu digitalisieren. Verantwortlich für das gemeinsame Umsetzungsprojekt von Bund und Ländern ist Nordrhein-Westfalen. Im Interview mit „Anerkennung in Deutschland“ erläutert Gesamtprojektleiterin Beatrice Berbig den Prozess und aktuellen Stand der Umsetzung. Das Interview finden Sie hier.

 

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news-2824 Tue, 16 Aug 2022 09:00:00 +0200 Portal Anerkennung in Deutschland: Interview zum IQ Projekt "Internationaler Anpassungslehrgang soziale Professionen (ApaLe)" https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/portal-anerkennung-in-deutschland-interview-zum-iq-projekt-internationaler-anpassungslehrgang-soziale-professionen-apale Das IQ Projekt ApaLe ist ein Best Practice-Beispiel für Anpassungslehrgänge zur Berufsanerkennung im Bereich Heilpädagogik, Soziale Arbeit oder Kindheitspädagogik. Im Interview mit dem Portal Anerkennung in Deutschland erzählt Projektleiterin Prof. Dr. Meike Günther, wie "ApaLe" ausländische Fachkräfte aus den sozialen Berufen unterstützt.

Das Interview finden Sie hier auf der Website des Anerkennungsportals.

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news-2823 Mon, 15 Aug 2022 11:28:38 +0200 Fachkräftezuwanderung: Deutschlandfunk berichtet über IQ Anpassungsqualifizierung für Hebammen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/fachkraeftezuwanderung-deutschlandfunk-berichtet-ueber-iq-anpassungsqualifizierung-fuer-hebammen In einem ausführlichen Radiobeitrag hat der Deutschlandfunk am 8. August über die Fachkräftezuwanderung von Hebammen berichtet. Auch die Teilnehmerinnen an der IQ Anpassungsqualifizierung für zugewanderte Hebammen in Mönchengladbach sowie Kursleiterin Anna Richardt kommen zu Wort.

Den Beitrag können Sie hier auf der Webseite des Deutschlandfunks nachhören.

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news-2822 Mon, 15 Aug 2022 10:50:15 +0200 Netzwerk IQ beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung: Besuchen Sie uns! https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/netzwerk-iq-beim-tag-der-offenen-tuer-der-bundesregierung-besuchen-sie-uns [BPA] Am kommenden Wochenende, dem 20. und 21. August, öffnen das Bundeskanzleramt, die Bundesministerien und das Bundespresseamt ihre Türen. Auch das Netzwerk IQ ist dabei. Besuchen Sie uns an unserem Stand beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf dem Zietenplatz! Beim Tag der offenen Tür haben alle Bürger*innen die Möglichkeit, auf Entdeckungsreise durch das politische Berlin zu gehen. Bundesministerinnen und -minister beantworten in ihren Häusern oder bei Gesprächsrunden im Bundespresseamt Fragen der Bürger*innen. Bundeskanzler Olaf Scholz wird am Sonntag, 21. August, von 13 Uhr bis 15 Uhr im Kanzleramt dabei sein.

Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) – Mittelgeber des IQ Netzwerks – öffnet seine Türen. An den Info-Ständen, bei den Hausführungen und beim Kinderprogramm können Sie sich am 20. und 21. August jeweils von 11 bis 18 Uhr über die Arbeit des Ministeriums informieren. Bundesminister Hubertus Heil wird die Veranstaltung am Samstag, 20. August, um 11:30 Uhr offiziell eröffnen.

Das Netzwerk IQ ist am Tag der offenen Tür beim BMAS vor Ort mit dabei. Getreu dem Tagesmotto „Demokratie lädt ein“ freuen wir uns, Sie an unserem Stand zu begrüßen. Kommen Sie mit uns ins Gespräch und informieren Sie sich über unsere Angebote.

Alle Informationen zum Tag der offenen Tür im BMAS hier.

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news-2820 Tue, 02 Aug 2022 17:12:44 +0200 IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz: Studie zur Umsetzung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes - ein Zwischenfazit https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-rheinland-pfalz-studie-zur-umsetzung-des-fachkraefteeinwanderungsgesetzes-ein-zwischenfazit Im März 2020 trat das Fachkräfteeinwanderungsgesetzt in Kraft mit dem Ziel, zugewanderten Menschen aus Drittstaaten die Einwanderung und Arbeitsaufnahme in Deutschland zu erleichtern. Grund genug für die Koordination des IQ Netzwerks Rheinland-Pfalz, Umsetzung und Wirkungsweise wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Für die Erstellung der Studie unter dem Titel "Regionale Bestandsaufnahme Fachkräfteeinwanderung in Rheinland-Pfalz" konnte die Berliner Soziologin Dr. Ilka Sommer gewonnen werden. Die Wissenschaftlerin führte Ende 2021 Interviews mit Mitarbeitenden aus IQ Service- und Beratungsstellen, die branchenspezifisch Unternehmen bei der Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte beraten und begleiten. Die gesammelten Erfahrungen bilden den Kern der Studie. Ergänzt wird die Untersuchung durch Gespräche mit Partner*innen in der Landesregierung und der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit sowie durch eine umfassende Literaturrecherche.

Zentrale Ergebnisse der Studie sowie eine Land- und eine Kurzfassung der Studie finden Sie hier zum Download.

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news-2821 Mon, 01 Aug 2022 17:27:00 +0200 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Gesucht und gefunden? Qualifizierungen für neu einreisende Fachkräfte https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-gesucht-und-gefunden-qualifizierungen-fuer-neu-einreisende-fachkraefte Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes stellte sich für die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung die Frage: Welche Herausforderungen stellen sich bei der Qualifizierung in reglementierten und nicht reglementierten Berufen und welche Lösungsansätze wurden dafür entwickelt? Die Fachstelle hat deshalb ein Austauschformat mit Vertreter*innen der IQ Landesnetzwerke zum Finden und Konzipieren von bedarfsgerechten Angeboten im Kontext des §16d Aufenthaltsgesetz durchgeführt. 

Die wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier zusammengefasst.

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news-2819 Fri, 29 Jul 2022 19:40:00 +0200 IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz: Erfolgreicher Apotheker Hussam Helal sprach bei Tagung zur Fachkräftestrategie und eröffnete zweite Staffel des Podcasts "Aus:sicht" https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-rheinland-pfalz-apotheker-hussam-helal-eroeffnete-zweite-staffel-des-podcasts-aussicht-und-sprach-bei-der-tagung-zur-rheinland-pfaelzischen-fachkraeftestrategie Vor eineinhalb Wochen wurde die neue Fachkräftestrategie für Rheinland-Pfalz 2022-2026 vorgestellt und unterzeichnet. Mit dabei war der Apotheker Hussam Helal, der im Beisein der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer seinen Weg der Anerkennung und Approbation in Rheinland-Pfalz schilderte und seinen Dank an die Verantwortlichen der von ihm absolvierten IQ Qualifizierung "Apotheker für die Zukunft" richtete. Hussam Helal stammt aus Syrien und verließ 2016 aus dem Bürgerkrieg heraus sein Land. Heute lebt er mit seiner Frau und seinem Sohn in Rheinland-Pfalz und leitet eine Apotheke. Einblicke in seinen Lebensweg gab er auch in der Auftaktfolge der zweiten Staffel des Podcasts Aus:sicht im IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz. In dieser zweiten Staffel geht es um beeindruckende Lebenswege und Erfahrungen „internationaler Fachkräfte“.

Den Podcast mit Hussam Helal finden Sie hier.

 

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news-2818 Fri, 29 Jul 2022 12:02:15 +0200 Antrag auf Berufsanerkennung in zwei neuen und zwölf modernisierten Berufen möglich https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/antrag-auf-berufsanerkennung-in-zwei-neuen-und-zwoelf-modernisierten-berufen-moeglich [AiD] Am 1. August gehen zwei neue und zwölf modernisierte duale Ausbildungsberufe an den Start. Bereits mit Inkrafttreten der Ausbildungsordnungen können interessierte Fachkräfte die Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation für die neuen Berufe beantragen.

Weitere Infos finden Sie hier auf "Anerkennung in Deutschland".

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