Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ https://www.netzwerk-iq.de/ News vom Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ de ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH Sun, 15 May 2022 16:48:06 +0200 Sun, 15 May 2022 16:48:06 +0200 TYPO3 EXT:news news-2805 Fri, 13 May 2022 14:42:36 +0200 IQ Fachstelle IKA: Aktualisierung der Publikation zum IQ Selbstverständnis über Antidiskriminierung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-ika-aktualisierung-der-publikation-zum-iq-selbstverstaendnis-ueber-antidiskriminierung Die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung hat ihre Publikation "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung. IQ Selbstverständnis über Antidiskriminierung" aktualisiert. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Verortung des Querschnittsziels "Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung" des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Förderprogramm IQ gelegt. In den "Handlungsleitenden Grundsätzen" werden das Verständnis über Antidiskriminierung im Förderprogramm IQ, gemeinsame Absichten aller IQ Akteur*innen und erste Umsetzungsmöglichkeiten benannt. Der Aufklärung von Menschen mit Migrationsgeschichte über ihre Rechte in der Beratungs- und Qualifizierungsarbeit fällt hierbei eine zentrale Rolle zu. Im Selbstverständnis werden daher auch das AGG, weitere nationale Rechtsnormen sowie supranationale und internationale Übereinkünfte gegen Diskriminierung skizziert.

Die Publikation zum Download finden Sie hier.

]]>
news-2804 Tue, 10 May 2022 12:15:20 +0200 SVR-Jahresgutachten: Systemrelevant – der Beitrag von Zugewanderten im Gesundheitswesen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/svr-jahresgutachten-systemrelevant-der-beitrag-von-zugewanderten-im-gesundheitswesen [SVR] Ein funktionierendes Gesundheitssystem ist maßgeblich für das Wohlergehen einer Gesellschaft. Im Jahresgutachten 2022 stellt der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) fest, dass Migrant*innen einen unverzichtbaren Beitrag zum deutschen Gesundheitssystem leisten. Um eine chancengleiche Gesundheitsversorgung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sicherzustellen, muss das Gesundheitswesen diversitätssensibler gestaltet werden. Fachkräfte mit Zuwanderungsgeschichte leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Deutschland. Bereits jetzt ist etwa jede bzw. jeder sechste Erwerbstätige in den Gesundheits- und Pflegeberufen im Ausland geboren. Mehr als ein Viertel der Ärzt*innen hat einen Migrationshintergrund. Tendenz deutlich steigend. "Zugewanderte sind auf allen Ebenen des Gesundheitswesens tätig – zum Beispiel im ärztlichen Dienst oder im Bereich der Alten- und Krankenpflege. Ohne sie stünde das deutsche Gesundheitssystem vor einem Kollaps. Das hat spätestens die Corona-Pandemie gezeigt", erklärt Prof. Dr. Petra Bendel, Vorsitzende des SVR, anlässlich der Vorstellung des Jahresgutachtens 2022. "Angesichts des demographischen Wandels wird der Bedarf an Fachkräften weiter steigen, Zugangsmöglichkeiten müssen folglich vereinfacht und nachhaltig gestaltet werden."

Anerkennung beschleunigen; Nachqualifizierung erleichtern; fair rekrutieren

Im Bereich der reglementierten Berufe ist für ausländische Fachkräfte, die in Deutschland arbeiten wollen, ein Gleichwertigkeitsnachweis erforderlich. "Zuwandernde müssen darlegen, dass ihre Qualifikationen deutschen Standards entsprechen. Für Gesundheits- und Pflegeberufe ist dies enorm wichtig. Es geht um den Schutz von Patient*innen", sagt Prof. Dr. Daniel Thym, stellvertretender Vorsitzender des SVR. "Entscheidend für den Erfolg von Anwerbestrategien ist deshalb, wie die Anerkennungsverfahren in der Praxis umgesetzt werden. Zuwanderung muss dabei als Gesamtprozess verstanden werden, bei dem die einzelnen Schritte wirksam ineinandergreifen. Hier sehen wir noch viel Nachbesserungsbedarf, die Verfahren dauern teilweise lange und es ist für die Betroffenen schwer zu verstehen, wer wofür zuständig ist. Prozesse müssen beschleunigt, weiter vereinfacht und einheitlicher gestaltet, die beteiligten Behörden – darunter deutsche Konsulate im Ausland, Ausländer- und Anerkennungsbehörden sowie die Bundesagentur für Arbeit – stärker verzahnt werden", so Thym.

Der SVR empfiehlt zudem, die Zuständigkeit für die Anerkennung im Gesundheitsbereich innerhalb der Länder zu bündeln und die Potenziale einer digitalisierten Verwaltung auszuschöpfen. Erforderliche Nachqualifizierungsmaßnahmen sollten zügig erfolgen können. Dafür müssen modularisierte Anpassungslehrgänge ausgebaut und vermehrt mit (fach-)sprachlichen Komponenten verbunden werden. Anwerbeprozesse sollten dabei so transparent wie möglich gestaltet werden. "Das bedeutet, dass Anzuwerbende vorab umfassend informiert und anschließend bei den behördlichen Verfahren und von den Unternehmen unterstützt werden", ergänzt Prof. Thym. Im Gesundheitsbereich ist besonders entscheidend, dass Rekrutierung nicht auf Kosten der Gesundheitsversorgung im Herkunftsland geht. "Über bilaterale Vereinbarungen sollte sichergestellt werden, dass beide Länder von der Migration profitieren. Besonders befürworten wir Ausbildungspartnerschaften, die den Kapazitätsaufbau auch im Herkunftsland fördern", so die SVR-Vorsitzende Bendel.

Zuwanderung in die Ausbildung und betriebliche Integration gezielt fördern

Um den Fachkräftebedarf im Gesundheitswesen langfristig zu sichern, empfiehlt der SVR, stärker für Zuwanderung in die Ausbildung zu werben. "Das hat viele Vorteile: Es werden nicht fertig im Ausland ausgebildete Fachkräfte abgeworben; zugleich entfallen langwierige Anerkennungsverfahren und Transferprobleme aufgrund unterschiedlicher Berufsbilder und Ausbildungsinhalte. Durch den Kontakt zu anderen Auszubildenden können die Zugewanderten schneller und besser Deutsch lernen. Das erleichtert die soziale und damit auch die betriebliche Integration. Schließlich sollen ausländische Fachkräfte nicht nur kommen, sie sollen auch bleiben wollen", erklärt die SVR-Vorsitzende Bendel. Unternehmen, die Mitarbeitende aus dem Ausland rekrutieren, sollten ein Integrationskonzept entwickeln und Ansprechpersonen benennen, die den Zuwandernden zur Seite stehen.

Um Fachkräfte langfristig zu halten, müssen nach Ansicht des SVR die Arbeitsbedingungen im Gesundheitssektor und besonders in der Pflege grundlegend verbessert werden. "Zuwanderung allein kann den strukturellen Fachkräftemangel im Gesundheitswesen nicht lösen", so Prof. Bendel. "Wir müssen auch die Potenziale im Inland ausschöpfen und mehr Menschen, darunter auch diejenigen mit eigener oder familiärer Zuwanderungsgeschichte, für eine Ausbildung in Gesundheits- und Pflegeberufen gewinnen. Dafür müssen sich die Arbeitsbedingungen bessern. Entscheidend ist zudem eine diversitätssensible Gestaltung unseres Gesundheitssystems. Davon profitieren alle Menschen in Deutschland."

Diversitätssensible Gesundheitsversorgung kommt allen zugute

Die gesundheitliche Lage eines Menschen wird maßgeblich von sozioökonomischen Faktoren bestimmt. Dennoch kann sich das Merkmal "Migrationshintergrund" nachteilig auswirken. So befinden sich Menschen mit Migrationshintergrund statistisch gesehen häufiger in einer ungünstigen sozioökonomischen Lage. Das Jahresgutachten identifiziert weitere Hürden, die einen chancengleichen Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen erschweren – zum Beispiel Sprachbarrieren, fehlende Gesundheitskompetenz und Diskriminierung. Hier müssen die Rahmenbedingungen angepasst werden, damit die Gesundheitsversorgung diversitätssensibel gestaltet werden kann. Dazu haben manche Zugewanderte nur einen eingeschränkten Zugang zu öffentlich finanzierten Gesundheitsleistungen. "Zwar sind die allermeisten Menschen in Deutschland krankenversichert. Dennoch gibt es einige Versorgungslücken, etwa für EU-Bürger*innen in prekären Jobs. Hier können Clearingstellen helfen. Bei Asylsuchenden und ausreisepflichtigen Personen haben Gesundheitskarten viele Vorteile: Sie sind unbürokratischer, ändern aber nichts an der Leistungshöhe, die durch das Asylbewerberleistungsgesetz definiert ist", sagt der stellvertretende SVR-Vorsitzende Prof. Thym.

Auch irregulär aufhältigen Migrant*innen stehen Gesundheitsleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu. In der Praxis nutzen sie diese aber oft nicht, da sie eine Ausweisung befürchten. Der Gesetzgeber könnte durch eine Änderung von § 87 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz klarstellen, dass der Gesundheitsbereich auch jenseits medizinischer Notfälle von der Übermittlungspflicht gegenüber Ausländerbehörden ausgenommen ist.

Weitere Themen im SVR-Jahresgutachten 2022

  • In der Grauzone: Die pflegerische Versorgung durch ausländische Betreuungskräfte in Privathaushalten
  • Risikofaktor Sammelunterkunft: Medizinische Versorgung in (Erst-)Aufnahmeeinrichtungen
  • Flucht und Trauma: Psychosoziale Versorgung von Asylsuchenden

Das SVR-Jahresgutachten 2022, das Faktenpapier und weitere Informationen können Sie hier herunterladen.

]]>
news-2803 Fri, 29 Apr 2022 13:27:00 +0200 Neue Ausgabe des Fachmagazins IQ konkret beleuchtet die Rolle von Migrant*innenorganisationen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neue-ausgabe-des-fachmagazins-iq-konkret-beleuchtet-die-rolle-von-migrantinnenorganisationen Migrant*innenorganisationen (MO) sind ein unverzichtbarer Teil der Zivilgesellschaft. Sie sind im gesamten Spektrum des bürgerschaftlichen Engagements aktiv, ihre Angebote und Tätigkeitsfelder sind so vielfältig wie ihre Zielgruppen. MO sind gleichermaßen Botschafter, Begleiter, Türöffner, Mittler und Brückenbauer.

Die neue Ausgabe des Fachmagazins IQ konkret beleuchtet die Rolle von MO - sowohl im Netzwerk IQ als auch in der gesamten Gesellschaft. Lange gab es allerdings auf die Fragen, wie viele MO es in Deutschland überhaupt gibt und welche Aufgaben sie übernehmen, kaum gesicherte Antworten. Diese Wissenslücken hat 2020 eine Studie des Sachverständigenrats für Integration und Migration geschlossen. Im Interview erläutern die Studienautor*innen Dr. Nils Friedrichs und Dr. Marie Mualem Sultan die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung.

Im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ sind MO schon seit langem aktiv. Sie verfügen über besondere Zugangswege in die Communities und erreichen daher die Zielgruppen besonders gut. In ihrem Artikel geben Fabienne Braukmann, Kaan Öztürk und Sabine Schröder einen Überblick über das Engagement von MO im Netzwerk IQ. Stellvertretend für alle MO im Förderprogramm IQ stellen aus jedem Handlungsschwerpunkt die Teilprojekte von kargah, Kontakt Eberswalde, Migration und Arbeitswelt sowie CLUB DIALOG ihre Arbeit vor.

Die aktuelle Ausgabe der IQ konkret „Partner und Brückenbauer. Migrant*innenorganisationen in Deutschland“ steht ab sofort hier auf der Seite des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)" zur Verfügung.

]]>
news-2801 Mon, 25 Apr 2022 13:59:04 +0200 BMAS: Aktionswochen "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" vom 19. bis zum 30. September 2022 https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-aktionswochen-menschen-in-arbeit-fachkraefte-in-den-regionen-vom-19-bis-zum-30-september-2022 [BMAS] Mit den jährlich stattfindenden Aktionswochen bieten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform, auf der regionales Engagement zur Fachkräftesicherung und zur Gestaltung der Arbeitswelt sichtbar wird. Unternehmen, Netzwerke, Institutionen und weitere Arbeitsmarktakteure können sich mit ihren Veranstaltungen, Aktionen, Projekten und Angeboten an den Aktionswochen beteiligen. Das vielfältige Veranstaltungsprogramm zeigt, welche Themen vor Ort wichtig sind und welche Lösungsansätze es in den Regionen für aktuelle Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt gibt.

Die diesjährigen Aktionswochen "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" des BMAS finden vom 19. bis zum 30. September 2022 statt. Alle gemeldeten Veranstaltungen und Aktionen werden in einem Veranstaltungskalender auf www.inqa.de präsentiert. Dort ist auch bis zum 14. September 2022 eine Online-Anmeldung von Veranstaltungen für die Aktionswochen möglich.

Organisiert werden die Aktionswochen durch das INQA-Netzwerkbüro, das Ihnen bei allen Fragen zur Teilnahme unter netzwerkbuero(at)inqa.de zur Verfügung steht.

]]>
news-2800 Wed, 20 Apr 2022 16:04:00 +0200 IQ Fachstelle IKA: Neues Praxis-Handbuch zur erfolgreichen Integration von internationalen Fachkräften in KMU https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-ika-neues-praxis-handbuch-zur-erfolgreichen-integration-von-internationalen-fachkraeften-in-kmu Das Praxis-Handbuch "Erfolgreiche Integration von internationalen Fachkräften in KMU. So gelingt erfolgreiche Integration Schritt für Schritt" richtet sich an Führungskräfte und Personalentwickler*innen in KMU, die internationale Fachkräfte erfolgreich integrieren und langfristig binden möchten. Es basiert auf dem gleichnamigen Trainings-Konzept, das die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung im vergangenen Jahr als Unterstützung für die IQ Trainer*innen und Berater*innen entwickelt hat.

Das Themenspektrum reicht von den Grundlagen der Fachkräftesicherung und des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (FEG) über Strategien und Tools für die Rekrutierung, Integration und Bindung internationaler Fachkräfte bis hin zur Weiterentwicklung von Vielfaltskompetenz von Führungskräften und Mitarbeitenden sowie dem praktischen Umgang mit Diskriminierung und Rassismus.

Im Fokus steht der Praxisbezug: Das Handbuch bietet einen knackigen Überblick zu den wichtigsten Strategien und Tools für die Integration und langfristige Bindung internationaler Fachkräfte. Darüber hinaus enthält es zahlreiche Praxistipps für den direkten Transfer in den Unternehmensalltag.

Das Handbuch zum Download finden Sie hier.

]]>
news-2799 Tue, 19 Apr 2022 15:45:03 +0200 Support Faire Integration: Erklärvideo "Neu im Job – Welche Unterlagen sind wichtig?" jetzt online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/support-faire-integration-erklaervideo-neu-im-job-welche-unterlagen-sind-wichtig-jetzt-online Das Projekt Support Faire Integration (SFI) bietet im Rahmen des Förderprogramms IQ eine Unterstützungsstruktur für die Beratungsstellen der Programmlinie "Faire Integration". Aktuell haben die Verantwortlichen von SFI ein neues Erklärvideo mit dem Titel "Neu im Job – Welche Unterlagen sind wichtig?" erstellt und veröffentlicht. Im Laufe der kommenden Monate werden nach und nach Untertitel in verschiedenen Sprachen hinzugefügt.

Das Video findet Sie hier.

 

 

]]>
news-2798 Tue, 19 Apr 2022 13:15:08 +0200 Charta der Vielfalt: Social Media-Aktion zum 10. Deutschen Diversity-Tag https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/charta-der-vielfalt-social-media-aktion-zum-10-deutschen-diversity-tag [Charta der Vielfalt] Sie wollen zum 10. Deutschen Diversity-Tag #FlaggefürVielfalt zeigen und wissen noch nicht wie? Machen Sie bei der großen Social Media-Aktion der Charta der Vielfalt mit! Am 31. Mai 2022 initiert die Charta der Vielfalt zum 10. Mal den Deutschen Diversity-Tag, um die Vielfalt der Arbeitswelt und der Gesellschaft zu feiern. Erinnern Sie am Deutschen Diversity-Tag mit einem Foto oder einem Video an Ihren Lieblings-Diversity-Moment der vergangenen zehn Jahre. Diese Momente wollen die Verantworltichen der CHarta der Vielfalt gemeinsam auf Social Media feiern und würdigen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

]]>
news-2797 Mon, 18 Apr 2022 13:09:00 +0200 BIBB-Studie "Wege zur Gleichwertigkeit: anerkennungsbezogene Qualifizierungen in Heilberufen und dualen Berufen" veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bibb-studie-wege-zur-gleichwertigkeit-anerkennungsbezogene-qualifizierungen-in-heilberufen-und-dualen-berufen-veroeffentlicht [BIBB] Das BIBB-Anerkennungsmonitoring untersucht in seiner neuen Studie Angebot, Organisation und Herausforderungen anerkennungsbezogener Qualifizierungen in Heilberufen und dualen Berufen. Für Fachkräfte mit ausländischen Abschlüssen ergibt sich auf dem Weg zur Berufsanerkennung ein erheblicher Qualifizierungsbedarf, dessen Ausgleich in vielen Fällen für die Berufsausübung oder Einreise nach Deutschland obligatorisch ist. Die Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung untersucht die Organisation von Ausgleichs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Ärzt*innen, Gesundheits- sowie Krankenpfleger*innen und nicht reglementierte Berufe im Bereich Industrie und Handel sowie im Handwerk. Anhand von Interviews mit Bildungsanbietern, zuständigen Stellen, Projekten des Förderprogramms IQ, Arbeitgebern und anderen Akteuren liefert sie Erkenntnisse zum Angebot und der Nachfrage, den regionalen Unterschieden, der Passgenauigkeit und der Finanzierung von Maßnahmen. Sie zeigt Herausforderungen auf und zieht Schlussfolgerungen für die Praxis.

Die Studie finden Sie hier zum Download.

]]>
news-2796 Thu, 14 Apr 2022 13:35:56 +0200 Statistisches Bundesamt: Gut jede vierte Person in Deutschland hatte 2021 einen Migrationshintergrund https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/statistisches-bundesamt-gut-jede-vierte-person-in-deutschland-hatte-2021-einen-migrationshintergrund Bevölkerung mit Migrationshintergrund wächst 2021 um 2,0 % auf 22,3 Millionen Im Jahr 2021 hatten 22,3 Millionen Menschen und somit 27,2 % der Bevölkerung in Deutschland einen Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus weiter mitteilt, entspricht dies einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % (2020: 21,9 Millionen). Eine Person hat nach der hier verwendeten Definition einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.

Im Jahr 2021 hatten 53 % der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (knapp 11,8 Millionen Menschen) die deutsche Staatsangehörigkeit und gut 47 % eine ausländische Staatsangehörigkeit (knapp 10,6 Millionen Menschen). Dabei ist die überwiegende Mehrheit der ausländischen Bevölkerung mit Migrationshintergrund selbst zugewandert (84 %), bei den Deutschen mit Migrationshintergrund waren es nur 43 %.

Mehr als die Hälfte der 11,8 Millionen Deutschen mit Migrationshintergrund besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit seit der Geburt (54 %). Sie haben einen Migrationshintergrund, weil mindestens ein Elternteil ausländisch, eingebürgert, deutsch durch Adoption oder (Spät-)Aussiedlerin oder Aussiedler ist. Weitere 23 % sind selbst als (Spät-)Aussiedlerin oder Aussiedler nach Deutschland gekommen, 22 % sind eingebürgert und etwa 1 % besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit durch Adoption.

Mehrheitlich europäische Herkunftsregionen

Knapp zwei Drittel (62 %) aller Personen mit Migrationshintergrund sind aus einem anderen europäischen Land Eingewanderte oder deren Nachkommen. Dies entspricht 13,9 Millionen Menschen, von denen 7,5 Millionen Wurzeln in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben. Die zweitwichtigste Herkunftsregion ist Asien. Die 5,1 Millionen aus Asien Eingewanderten und ihre Nachkommen machen 23 % der Personen mit Migrationshintergrund aus, darunter haben 3,5 Millionen einen Bezug zum Nahen und Mittleren Osten. Knapp 1,1 Millionen Menschen (5 %) haben Wurzeln in Afrika. Weitere 0,7 Millionen Menschen (3 %) sind aus Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Australien Eingewanderte und deren Nachkommen.

Knapp die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund spricht zu Hause überwiegend deutsch

Von den 22,3 Millionen Personen mit Migrationshintergrund sprechen zu Hause 7,2 Millionen (32 %) ausschließlich und weitere 3,1 Millionen (14 %) vorwiegend deutsch. Dies entspricht zusammen knapp der Hälfte (46 %) aller Menschen mit Migrationshintergrund. Neben Deutsch sind die am häufigsten gesprochenen Sprachen Türkisch (8 %) gefolgt von Russisch (7 %) und Arabisch (5 %).

Knapp die Hälfte (49 %) aller Personen mit Migrationshintergrund ist mehrsprachig und spricht zu Hause sowohl Deutsch als auch (mindestens) eine weitere Sprache. Dies trifft nur auf 2 % der Personen ohne Migrationshintergrund zu.

]]>
news-2795 Thu, 14 Apr 2022 10:52:16 +0200 IQ Good Practice-Beispiel "DaZ@work" veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-good-practice-beispiel-dazwork-veroeffentlicht Das neue IQ Good Practice-Beispiel, entstanden in der IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch ist jetzt online. Der Podcast DaZ@work bietet einen niederschwelligen Einstieg in ein Thema bei gleichzeitiger inhaltlicher Tiefe. Die Pandemie hat bei der IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch zu einem Umdenken hinsichtlich der bisher gestalteten Interviews und Präsenzvorträge geführt. Um einen "ortsunabhängigen" Austausch zu ermöglichen, wurde ein Podcast initiiert.

Der Podcast "DaZ@work" bietet einen lebendigen Einstieg in Themen rund um Sprache und Kommunikation. Er richtet sich an Sprach- und Fachlehrende, Praxisanleitende und Berater*innen, Unternehmen sowie Multiplikator*innen im Bereich Arbeitsmarktintegration. Die Podcasts erreichen als direkte Verteiler-Info etwa 1.600 Newsletter-Abonnent*innen und circa 1.500 Facebook-Follower*innen.

Im Fokus des Podcasts standen dabei bisher IQ Qualifizierungen aber auch Konzepte und Methoden wie Sprachstandermittlung und Szenariendidaktik. Um Wissenschaft und Praxis miteinander ins Gespräch zu bringen, wurden jeweils zwei oder drei Interviewpartner*innen zu einem Thema befragt.

Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

 

]]>
news-2793 Fri, 01 Apr 2022 18:48:00 +0200 SAMF-Jahrestagung 2021 am 19. und 20. Mai 2022 in Berlin https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/samf-jahrestagung-2021-am-19-und-20-mai-2022-in-berlin Zum Thema "Die geschlechtergerechte Gestaltung des Arbeitsmarktes – Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarktpolitik" trifft sich die Deutsche Vereinigung für Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (SAMF) zu ihrer Jahrestagung am 19. und 20. Mai 2022 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Auch nach mehr als 30 Jahren verstärkter Bemühungen in der Gleichstellungspolitik bestehen deutliche Differenzen zwischen Frauen und Männern im Arbeitsmarkt: Bis heute haben Frauen beim Zugang und Verbleib in Beschäftigung, bei der Bezahlung, der Qualität der Arbeit und auch bei den Aufstiegsmöglichkeiten geringere Erfolgsaussichten. Zwar wurden seit Ende der 1990er Jahre einige Erfolge erzielt. Viele Unternehmen entwickeln Aktivitäten zur Anwerbung oder Förderung von weiblichen Fach- und Führungskräften und auch die Gewerkschaften greifen zunehmend qualitative Aspekte – Arbeitszeit und Vereinbarkeit – auf. In der Arbeitsmarktforschung hat der Fokus auf Gleichstellungsthemen ebenfalls an akademischer Anerkennung gewonnen. In der Praxis aber bestehen Lücken in der beruflichen Gleichstellung zuweilen unverändert fort. Dass auch die Digitalisierung die Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt nicht verringert, hat der Dritte Gleichstellungsbericht der Bundesregierung gezeigt. Bedeutet dies, dass die Gleichstellungspolitik an ihre Grenzen gelangt? Und welchen Beitrag kann die sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Forschung zur Minderung der Ungleichheit leisten? Die diesjährige SAMF-Jahrestagung zieht Bilanz und blickt nach vorn. In fünf thematischen Blöcken stellen Wissenschaftler*innen ihre aktuellen Befunde vor. Die Programmübersicht und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Anmeldeschluss ist 11. Mai 2022.

Die Deutsche Vereinigung für sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (SAMF) e.V. ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftler*nnen verschiedener Fachdisziplinen, z. B. aus der Soziologie, der Volks- und Betriebswirtschaft, der Politik- und Bildungswissenschaft sowie von Praktiker*innen aus Politik und öffentlicher Verwaltung.

]]>
news-2792 Fri, 01 Apr 2022 13:50:51 +0200 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Was bedeuten 10 Jahre Anerkennungsgesetz aus Sicht der IQ Beratung? https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-umfrage-zu-den-tagen-der-anerkennung-2022 Die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung hat das Jubiläum der Verabschiedung des Anerkennungsgesetzes vor zehn Jahren zum Anlass genommen, die IQ Beratungsfachkräfte - also diejenigen, die einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung von Anerkennungsprozessen leisten - zu Wort kommen zu lassen. Dafür haben die Verantwortlichen der Fachstelle eine Online-Umfrage durchgeführt, in der Fachkräfte der Anerkennungsberatung ihre Erfahrungen, Geschichten und Tipps für Ratsuchende einbringen konnten.

Was bedeutet das Anerkennungsgesetz für IQ Beratungsfachkräfte? Was sind ihre wichtigsten Tipps und was die schönsten Fälle in der Beratung? Welche Erwartungen und Wünsche haben sie an die Zukunft? Die Antworten auf diese Fragen werden nach und nach hier über die interaktive Karte "Tage der Anerkennung" des Anerkennungsportals veröffentlicht.

Die Antworten auf die erste Frage finden Sie bereits hier auf der Webseite der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung.

]]>
news-2791 Fri, 01 Apr 2022 10:14:56 +0200 Zehn Jahre Anerkennungsgesetz – eine Chance für Integration und Fachkräftesicherung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/zehn-jahre-anerkennungsgesetz-eine-chance-fuer-integration-und-fachkraeftesicherung [BIBB] BIBB startet zum Jubiläum die Initiative "Tage der Anerkennung" Das Anerkennungsgesetz des Bundes regelt und vereinfacht seit dem 1. April 2012 die Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) trägt seit Inkrafttreten des Gesetzes durch wissenschaftliche Begleitung und Öffentlichkeitsarbeit zu dessen erfolgreicher Umsetzung bei. Aus Anlass des 10. Jahrestages hat das BIBB, im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die Initiative "Tage der Anerkennung" gestartet. Sie bündelt auf einer interaktiven Landkarte Veranstaltungen und Publikationen zahlreicher Institutionen im Zusammenhang mit dem Jubiläum, um auf die Bedeutung der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen aufmerksam zu machen.

"Das Anerkennungsgesetz leistet seit zehn Jahren einen aktiven Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland sowie zur Integration der Menschen in unsere Gesellschaft", betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. "Die gewissenhafte Überprüfung der Qualifikationen gewährleistet Qualität und Transparenz für Betriebe und Arbeitgeber. Außerdem eröffnet eine offizielle Anerkennung ihrer Qualifikationen berufliche und persönliche Perspektiven für Menschen mit Einwanderungsbiografie. Dies gilt auch für die Geflüchteten, die aktuell aus der Ukraine zu uns kommen. Bei allem menschlichen Leid kann das Arbeiten im erlernten Beruf für diese Menschen Sinn stiften und das Ankommen in Deutschland erleichtern."

Aktuell häufen sich Nachfragen von ukrainischen Geflüchteten nach Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikationen. Der Anerkennungsantrag ist unabhängig vom Aufenthaltsstatus möglich und teilweise Voraussetzung, um in bestimmten Berufen in Deutschland arbeiten zu dürfen. Falls die erforderlichen Dokumente für eine Anerkennung nicht vorgelegt werden können, kann auf andere Verfahren wie zum Beispiel eine Qualifikationsanalyse oder Prüfung zurückgegriffen werden. Das BIBB hat in der Vergangenheit mit Projekten dazu beigetragen, dass das spezielle Verfahren der Qualifikationsanalyse weiterentwickelt wurde und in der Beratung und Durchführung Anwendung findet.

Mit dem Portal "Anerkennung in Deutschland" leistet das BIBB seit zehn Jahren im Auftrag des BMBF einen zentralen Beitrag zur Auffindbarkeit aller wichtigen Informationen zum Thema Anerkennung. Das mittlerweile elfsprachige Portal fungiert mit dem "Anerkennungs-Finder" als Wegweiser durch das Verfahren. Mit fast 20 Millionen Besuchen seit 2012 ist "Anerkennung in Deutschland" das meistgenutzte Online-Angebot für Anerkennungsinteressierte und Beratungsfachkräfte.

Zudem beobachtet das BIBB-Anerkennungsmonitoring die Umsetzung des Gesetzes. Mit der Auswertung der amtlichen Statistik zum Anerkennungsgeschehen, wissenschaftlichen Untersuchungen und im Dialog mit der Praxis schafft es Transparenz, leistet einen Beitrag zur Qualitätssicherung und zeigt Chancen der Anerkennung auf.

Einen Schwerpunkt der Aktivitäten stellt derzeit die Digitalisierung der Anerkennungsverfahren dar, denn bis Ende 2022 müssen alle Anträge bei einer deutschen Behörde online eingereicht werden können. Das BIBB beteiligt sich daher an einem Bund-Länder-Projekt, das internationalen Fachkräften die Online-Antragstellung aus dem "Anerkennungs-Finder" heraus ermöglichen soll. "Die elektronische Einreichung wird ein wichtiger Beitrag sein, um langfristig Hürden bei der Antragstellung zu senken", erklärt BIBB-Präsident Esser.

Zur interaktiven Landkarte zu den Tagen der Anerkennung auf dem Portal "Anerkennung in Deutschland" gelangen Sie hier.

]]>
news-2789 Tue, 29 Mar 2022 18:40:00 +0200 IQ Good Practice-Beispiel "VielFalter*" jetzt online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-good-practice-beispiel-vielfalter-jetzt-online Das neue IQ Good Practice-Beispiel "VielFalter*", entstanden im IQ Netzwerk Thüringen, wurde aktuell veröffentlicht. Die Akteur*innen des Trägers Interculture.de entwickelten im Rahmen des IQ Projekts Transfer IKÖ ein Produkt, das ostdeutschen Organisationen und ihren Veränderungsprozessen eine Bühne gibt. Dies wurde als Online-Publikationsreihe mit dem Titel "VielFalter*" umgesetzt. Das Thema Interkulturelle Öffnung (IKÖ) in der öffentlichen Verwaltung konnte pandemiebedingt ab März 2020 von zahlreichen Trägern nur bedingt platziert werden, da viele Projekte wegen der damit einher gehenden Beschränkungen ausgesetzt oder Projektmitarbeiter* innen in Corona-Krisenstäben eingesetzt wurden. Überdies ist die migrationshistorische und strukturelle Situation in den neuen Bundesländern eine deutlich andere als in den alten Bundesländern. Es gibt zahlreiche Gute-Praxis-Beispiele zur Interkulturellen Öffnung aus den westlichen Bundesländern. Für eine bessere Wahrnehmung des Themenbereichs durch ostdeutsche Organisationen sind jedoch auch konkrete Beispiele aus diesen Regionen notwendig.

In der Online-Publikationsreihe VielFalter* bringt das Thüringer Zentrum für Interkulturelle Öffnung regelmäßig Gute- Praxis-Beispiele von Öffnungsprozessen aus verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen heraus. Die Beispiele geben einen Einblick, wie sich interkulturelle Öffnungsprozesse entwickeln können und welche Herausforderungen dabei entstehen. Als VielFalter* werden diese regelmäßig in digitalen Broschüren, Webtalks und Videos aufbereitet. Sie werden analog sowie per Online-Abruf als Inspiration für interessierte Nutzer*innen bereitgestellt.

Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

]]>
news-2787 Tue, 29 Mar 2022 15:31:00 +0200 Handbook Germany stellt Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine zusammen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/handbook-germany-stellt-informationen-fuer-gefluechtete-aus-der-ukraine-zusammen Auf Handbook Germany sind Fragen und Antworten zu Aufenthalt und Einreise für Ukrainer*innen in vier verschiedenen Sprachen zu finden. [handbookgermany.de] Der russische Einmarsch in die Ukraine zwingt viele Menschen aus der Ukraine zu fliehen. Bei Handbook Germany finden Sie Informationen zur Situation an den Grenzen und zur Einreise und zum weiteren Aufenthalt in Deutschland für ukrainische Staatsbürger*innen und Menschen anderer Nationalitäten, die in der Ukraine gelebt haben. Auch Ukrainer*innen, die bereits in Deutschland sind, finden hier zuverlässige und aktuelle Informationen.

Hier gehts zu den Infos auf Handbook Germany. Unter "Arbeit" sind die Angebote des Förderprogramms IQ aufgeführt, diese finden Sie hier.

]]>
news-2790 Tue, 29 Mar 2022 08:40:00 +0200 IQ Good Practice-Beispiel "Interaktiver Onlinekurs ,Vielfaltsorientierte Personalarbeit'" aktuell veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-good-practice-beispiel-interaktiver-onlinekurs-vielfaltsorientierte-personalarbeit-aktuell-veroeffentlicht Das neue IQ Good Practice-Beispiel, entstanden in der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung, ist jetzt online. Der interaktive Onlinekurs "Vielfaltsorientierte Personalarbeit" unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Suche und Bindung von Fachkräften. Der Kurs ist modular aufgebaut, Teilnehmende können die Lektionen im Ganzen bearbeiten oder einzelne Themen selektiv heraussuchen, die für sie besonders relevant und interessant sind. Wie können Geschäftsführende und Personalverantwortliche ihre Personalgewinnung erweitern und die Vielfalt der Mitarbeitenden erfolgreich gestalten? Antworten auf diese Fragen konnten die Vertreter*innen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bisher häufig nur durch aufwendige und erschöpfende Lektüre von recht statischen Printbroschüren, Informationswebsites oder PDFs erhalten. Um die Informationen zu vielfaltsorientierter Personalarbeit attraktiver zu gestalten, setzte die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung auf die Gestaltung eines neuen Instruments, den interaktiven Onlinekurs.

Der Kurs stellt seine Inhalte auf selbstlernende, spielerische und interaktive Weise digital zur Verfügung. Die Teilnehmenden können Bilder oder Karten anklicken sowie Videos oder Memories betrachten, jedes Thema endet mit einem Quiz zur Wissensabfrage. In drei übersichtlichen Lektionen mit den Titeln "Einführung und Vorteile interkultureller Vielfalt im Betrieb", "Wie Sie Fachkräfte am besten finden", "Wie Sie Fachkräfte gekonnt halten und binden" können Personalverantwortliche und Geschäftsführende sich weiterbilden, um Vielfalt in ihrem Betrieb erfolgreich zu gestalten.

Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

]]>
news-2788 Mon, 28 Mar 2022 16:40:58 +0200 BIBB: Neue Studie zu Fachkräftebedarfen aus den Zielsetzungen der neuen Regierung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bibb-neue-studie-zu-fachkraeftebedarfen-aus-den-zielsetzungen-der-neuen-regierung [BIBB] Die neue Bundesregierung setzt ambitionierte Ziele für den Klimaschutz und den sozialen Wohnungsbau. Wie sich dies auf die Fachkräftebedarfe niederschlägt und ob diese vom vorhandenen Angebot gedeckt werden können, zeigt eine neue Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) . Eine neue Studie der Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe-Projekt) untersucht, inwieweit sich die Zielsetzungen der neuen Bundesregierung auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland in Abgrenzung zu den Plänen der Vorgängerregierung (Große Koalition) auswirken könnten. Anhand einer Szenarioanalyse werden die daraus hervorgehenden Fachkräftebedarfe abgeschätzt und aufgezeigt, inwieweit diese vom Angebot gedeckt werden können. Diese Wirkungsanalyse beschränkt sich dabei auf einen Zeitraum bis zum Jahr 2030 und wurde als IAB-Forschungsbericht veröffentlicht. 

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Maßnahmen bis 2030 positive ökonomische Impulse erzeugen und insgesamt zu einer gesteigerten Wirtschaftskraft führen werden. Dies hat entsprechend positive Folgen für den Arbeitsmarkt: So werden ab 2025 etwa 400.000 Erwerbstätige zusätzlich benötigt. Ebenso werden durch die besseren Wirtschaftsaussichten langfristig zwischen 200.000 und 250.000 Personen zusätzlich ihre Arbeitskraft anbieten.

Das QuBe-Projekt wird unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) durchgeführt.

Die vollständige Mitteilung des BIBB und die Möglichkeit zum Download der Studie finden Sie hier.

]]>
news-2785 Mon, 28 Mar 2022 14:34:41 +0200 Internationale Metropolis Konferenz 2022: Online-Seminar "Global human trafficking trends: an obstacle to fair migration" https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/internationale-metropolis-konferenz-2022-online-seminar-global-human-trafficking-trends-an-obstacle-to-fair-migration Die Veranstaltung findet am Dienstag, 5. April 2022 von 9 bis 10 Uhr in englischer Sprache statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ausgehend von dem Kapitel über Menschenhandel im IOM-Migrationsbericht werden in diesem Webinar die aktuellen Definitionen und Zusammenhänge zwischen Menschenhandel und Migration erläutert.

Basierend auf den Daten der IOM zu identifizierten Opfern und regionalen Unterschieden werden neue Formen der Zusammenarbeit mit Banken und dem privaten Sektor diskutiert. Zwei zusätzliche regionale Perspektiven aus Forschung und Anwaltschaft aus Südafrika und Deutschland werden einen genaueren Blick auf bestehende politische Lücken in der Gesetzgebung werfen und Initiativen zur Förderung menschenwürdiger Arbeit vorstellen.

Zum Online-Seminar gelangen Sie hier

]]>
news-2784 Mon, 28 Mar 2022 11:25:17 +0200 IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch: Hinweise zum Deutschunterricht für und mit Geflüchteten https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-berufsbezogenes-deutsch-hinweise-zum-deutschunterricht-fuer-und-mit-gefluechteten Im Arbeitsbereich der IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch wachsen aktuell die Anfragen zu Hinweisen auf sinnvolle Übersetzungstools, Angebote zur Orientierung und Deutschlernangebote speziell für Personen aus der Ukraine. Dazu kommen Lehrkräfte, die Material für den Unterricht mit Geflüchteten suchen. Die Fachstelle stellt auf der Website www.deutsch-am-arbeitsplatz.de Informationen sowohl für Geflüchtete bereit, die Deutsch lernen möchten, als auch für Lehrende im Kontext des Unterrichts mit Geflüchteten.

Die in Padlets (digitalen Pinnwänden) bereitgestellten Informationen zu Übersetzungstools, Orientierungs- und Deutschlernangeboten können ergänzt werden, hier geht es zum Padlet für Lehrende und hier zum Padlet für Geflüchtete.

 

 

]]>
news-2783 Mon, 28 Mar 2022 11:15:29 +0200 BAMF: Wichtige Information für Geflüchtete aus der Ukraine https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bamf-wichtige-information-fuer-gefluechtete-aus-der-ukraine [BAMF] Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat wichtige Fragen und Antworten zur Einreise aus der Ukraine und zum Aufenthalt in Deutschland zusammengestellt. Überdies hat das BAMF Angebote zur Integration für Geflüchtete aus der Ukraine und eine Online-Befragung für Geflüchtete aus der Ukraine veröffentlicht.

Zu den Webseiten mit den "Willkommensangeboten" gelangen Sie hier.

]]>
news-2782 Fri, 25 Mar 2022 13:53:13 +0100 IQ Fachstelle Migrantenökonomie: Studie zur Resilienz migrantischer Unternehmer*innen in der Covid-19 Pandemie veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-migrantenoekonomie-studie-zur-resilienz-migrantischer-unternehmerinnen-in-der-covid-19-pandemie-veroeffentlicht Die Pandemie hat viele Kleinunternehmer*innen und Soloselbständige vor massive Herausforderungen gestellt. Welche Folgen hatten die Einschränkungen der vergangenen zwei Jahre aus Sicht dieser Gruppe? Wie haben staatliche Hilfsmaßnahmen gewirkt? Und wo gibt es Defizite? Erste Antworten gibt eine aktuelle Studie. Ab März 2020 haben Bund und Länder zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie das Wirtschaftsleben immer wieder eingeschränkt. Betriebe in unterschiedlichen Branchen waren hiervon betroffen – kleine Betriebe oft in besonderem Ausmaß. Unterstützungsmaßnahmen wie die Corona-Soforthilfe oder KfW-Schnellkredite sollten diesen Unternehmen helfen, den Schock zu verkraften.

Die Studie "ReCOVery. Unternehmerisches Handeln und staatliche Unterstützungsmaßnahmen in der COVID-19-Pandemie" zieht auf der Basis von Tiefeninterviews mit Unternehmer*innen aus ganz Deutschland eine erste Bilanz: Wie sind Kleinunternehmer*innen und Soloselbständige mit der Krise umgegangen? Wie haben staatliche Unterstützungsmaßnahmen gewirkt? Fünf Forschungsinstitute, darunter die IQ Fachstelle Migrantenökonomie sowie die Bertelsmann Stiftung haben die Untersuchung gemeinsam durchgeführt.

Zentrales Ergebnis von ReCOVery: Die unterschiedlichen Hilfspakete haben bei vielen Soloselbständigen und Kleinunternehmer*innen die erhoffte stabilisierende Wirkung entfaltet. Direktzahlungen wie die Corona-Überbrückungshilfen, aber auch die Möglichkeit der Kurzarbeit für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, haben Handlungsspielräume für den aktiven Umgang mit der Krise eröffnet. "Die Corona-Hilfen haben positiv gewirkt. Doch Zielgerichtetheit und Bedarfsorientierung und auch der faire, schnelle und reibungslose Zugang zu den Hilfen sollten bei künftigen Krisen besser organisiert sein", so Dr. Alexandra David, Institut Arbeit und Technik (IAT),
Co-Autorin von ReCOVery.

Die Studie zeigt aber auch, dass die staatlichen Hilfsmaßnahmen nur eines der Elemente sind, die über die Überlebensfähigkeit der Betriebe entschieden. Der unternehmerische Geist und die Kreativität der Selbständigen waren ebenfalls wichtig. Wer aktiv mit der wirtschaftlichen Ausnahmesituation umgegangen ist, konnte dem eigenen Betrieb in der Regel eine Perspektive eröffnen. So zeigt die Studie, dass viele Unternehmer*innen im Bereich der Gastronomie und des Einzelhandels Spielräume nutzten, um neue Vertriebskanäle aufzubauen oder Teile ihres Geschäftsmodells zu digitalisieren.

Das positive Gesamtbild darf jedoch nicht über konkrete Mängel bei Umsetzung und Kommunikation der Corona-Hilfen hinwegtäuschen. Die Angaben der Unternehmer*innen aus wissensintensiven Bereichen sowie der Gastronomie und dem Einzelhandel lassen darauf schließen, dass die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen mehr Wirkung entfaltet hätten, wenn sie durch zielgruppengerechtere Kommunikations- und Informationsmaßnahmen flankiert worden wären. "Eine zentrale Informationsseite und eine Netzwerk-Plattform für den Austausch der Selbstständigen sollten präventiv für künftige Krisen eingerichtet werden“, unterstreicht Dr. Susann Schäfer, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Co-Autorin von ReCOVery.

Darüber hinaus empfehlen die Expert*innen die Entwicklung eines Finanzinstruments zur Sicherung eines Mindesteinkommens für Soloselbständige und Kleinunternehmer*innen. Die Studie deute darauf hin, dass der vorübergehende erleichterte Zugang zur Grundsicherung für Soloselbstständige, Freiberufler*innen und Kleinunternehmer*innen nur bedingt in Anspruch genommen wurde. Denkbar wäre beispielsweise, künftig in den Überbrückungshilfen auch die Lebenshaltungskosten dieser Gruppe zu berücksichtigen. Die Autor*innen empfehlen auch den Aufbau von Strukturen zur Bewältigung kommender Krisen. Ein Baustein hierfür könne ein dauerhafter Expert*innenrat sein. Dieser solle darauf hinwirken, dass im Falle künftiger Krisen schneller, bedarfsorientierter und zielgerichteter agiert werden könne. "Solch ein fachübergreifender Rat wäre ein konkreter Beitrag, die Resilienz der Unternehmen und damit auch der Gesamtwirtschaft gegen künftige externe Schocks zu erhöhen", sagt Co-Autor Armando García Schmidt von der Bertelsmann Stiftung.

Die Studie zum Download finden Sie hier.

Information zur Studie
Das Projekt "ReCOVery" wurde gemeinsam vom Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen (IAT), der Universität Jena, dem Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim (IfM Mannheim), dem Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn), der IQ Fachstelle Migrantenökonomie und der Bertelsmann Stiftung durchgeführt. Zehn Autor*innen, darunter Dr. Ralf Sänger, Leiter der IQ Fachstelle Migrantenökonomie, haben an der Studie mitgewirkt. Grundlage der Untersuchung bilden semi-strukturierte Tiefeninterviews mit insgesamt 34 Unternehmer*innen aus Deutschland. Die Interviews wurden von Januar bis August 2021 geführt. Die Auswahl der Interviewpartner*innen zielte auf maximale Variation mit Blick auf Krisenbetroffenheit der Branche (wissensintensive Dienstleistungen sowie dem Einzelhandel und der Gastronomie), Geschlecht und Migrationshintergrund.

]]>
news-2781 Thu, 24 Mar 2022 18:40:00 +0100 IQ Good Practice-Beispiel "Virtuelles Veranstaltungsformat ,Schon gewusst? IQ Zeit…'" aktuell veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-good-practice-beispiel-virtuelles-veranstaltungsformat-schon-gewusst-iq-zeit-aktuell-veroeffentlicht Das neue IQ Good Practice-Beispiel, entstanden im IQ Netzwerk Thüringen, ist jetzt online. "Schon gewusst? IQ Zeit…" ist ein virtuelles Veranstaltungsformat, mit dem die Teilprojekte der Bereiche "Interkulturelle Kompetenzentwicklung der zentralen Arbeitsmarktakteure" und "Fachkräftesicherung bzw. -integration" des IQ Netzwerks Thüringen einen praxisnahen und verständlichen Einblick in ihre Angebote und Arbeitsweisen geben können. Zweimal pro Monat wird jeweils in 30 Minuten ein kurzer und knackiger Input gegeben. Für Inhalte und Gestaltung der aktuellen Themen sind die Teilprojekte verantwortlich. Die Bewerbung und technische Betreuung des Formats übernimmt die Koordination des Landesnetzwerks Thüringen.

Die virtuelle Umsetzung ist ideal für einen kurzen, aber informativen, Einblick in die Projektangebote. Die Teilnahme ist ausgesprochen unkompliziert und niedrigschwellig. Mit den neuen, kreativen Wegen der Darstellung können mögliche vorhandene Barrieren abgebaut werden; die Motivation, sich näher mit den Themenbereichen zu beschäftigen, steigt. Von einer Interviewreihe mit Expert*innen zu Fragen der Beschäftigung und Integration ausländischer Fach- und Arbeitskräfte über interkulturelle Öffnung in der Praxis bis hin zu anonymisierten Bewerbungsverfahren wurde bisher ein breites Themenspektrum beleuchtet.

Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

]]>
news-2780 Mon, 21 Mar 2022 15:58:47 +0100 Mediendienst Integration: Neue E-Learning-Plattform zu den Themen Migration, Medien und Diskriminierung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/mediendienst-integration-neue-e-learning-plattform-zu-den-themen-migration-medien-und-diskriminierung [mediendienst-integration.de] Der Mediendienst Integration hat zusammen mit der TU Dortmund eine neue E-Learning-Plattform zu den Themen Migration, Medien und Diskriminierung entwickelt. Ab sofort können sich Medienschaffende und andere Interessierte dort in mehr als 20 kostenlosen Kursen weiterbilden.

In mehr als 250 Videos, Grafiken und Checklisten sind Fakten und Hintergründe zusammengetragen. Die Kurse behandeln Themen wie: Was ist über postsowjetische Communities in Deutschland bekannt? Welche sind die wichtigsten Fluchtrouten in Europa? Wie können Journalist*innen Moscheegemeinden kontaktieren?

Für Journalist*innen schließt diese E-Learning-Plattform eine Lücke in der Aus- und Fortbildung: Bislang gibt es für Medienschaffende kaum Trainingsmaterial zu den Themen Migration und Integration.

Das Projekt ist ein Vorhaben im Rahmen des Medienforums des "Nationalen Aktionsplans Integration" der Bundesregierung und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.

Zur E-Learning-Plattform gelangen Sie hier.

 

]]>
news-2779 Fri, 18 Mar 2022 09:42:14 +0100 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Aktuelles zur Anerkennung, Beratung und Qualifizierung von Geflüchteten aus der Ukraine https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-aktuelles-zur-anerkennung-beratung-und-qualifizierung-von-gefluechteten-aus-der-ukraine Im Zuge des wachsenden Zustroms von aus der Ukraine geflüchteten Menschen zeichnen sich bereits wachsende Beratungsanfragen von Personen mit beruflichen Abschlüssen aus der Ukraine in der IQ Anerkennungsberatung ab. Auf einer Webseite der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung finden Sie ab sofort gesammelte Informationen, die für die Beratung von Menschen mit Abschlüssen aus der Ukraine hilfreich sein können. Die Webseite wird fortlaufend um weitere relevante Informationen ergänzt. 

Zur Webseite der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung gelangen Sie hier.

]]>
news-2778 Wed, 16 Mar 2022 17:40:41 +0100 Internationale Metropolis Konferenz 2022: Online-Seminar zum Thema "Zwangsmigration und regionale Solidarität: Ukraine und Europa" https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/internationale-metropolis-konferenz-2022-online-seminar-zum-thema-zwangsmigration-und-regionale-solidaritaet-ukraine-und-europa [imcb22.de] Die Veranstaltung findet am Dienstag, 22. März 2022 von 16 bis 17 Uhr in englischer Sprache statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch die Internationale Metropolis Konferenz 2022 in Berlin beschäftigt sich mit den derzeitigen Entwicklungen in der Ukraine. Das in Kooperation mit dem Vernetzungsprojekt "Paradigm Shift" der TU Berlin durchgeführte Online-Seminar mit dem Titel "Forced migration and regional solidarity: Ukraine and Europe" widmet sich dieser aktuellen Thematik.

Im Online-Seminar diskutieren Vertreter*innen aus Verwaltung, Forschung und Politik europäische Perspektiven und werfen einen ersten Blick auf derzeitige und künftige Entwicklungen.

Fabian Langenbruch (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) leitet die Veranstaltung. Die Referent*innen sind:

  • Prof. Dr. Herbert Brücker, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Leiter des Forschungsbereichs "Migration, Integration und internationale Arbeitsmarktforschung"
  • Michael van der Cammen, Bundesagentur für Arbeit, Bereichsleiter Migration und Geflüchtete
  • Marta Pachocka, Wissenschaftlerin und Assistant Professor der Warsaw School of Economics, Migrationsforschungszentrum der Universität Warschau
  • Katarina Niewiedzial, Beauftragte für Integration und Migration des Berliner Senats.

Zum Online-Seminar gelangen Sie hier

]]>
news-2777 Wed, 16 Mar 2022 14:37:55 +0100 Anerkennungsportal: Info-Flyer auf Ukrainisch veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/anerkennungsportal-info-flyer-auf-ukrainisch-veroeffentlicht [AiD] Der aktuelle Info-Flyer des Portals „Anerkennung in Deutschland“ beschreibt wichtige Stationen auf dem Weg zur Anerkennung und nennt kostenlose Quellen für Information und Beratung. Jetzt  wurde er auch auf Ukrainisch veröffentlicht.

Den Flyer finden Sie hier zum Download.   

]]>
news-2776 Tue, 15 Mar 2022 11:23:47 +0100 BMAS: Fragen und Antworten für Geflüchtete aus der Ukraine https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-fragen-und-antworten-fuer-gefluechtete-aus-der-ukraine Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen umfangreichen Katalog an Informationen auf der BMAS-Webseite bereitgestellt. Hier finden Sie insgesamt 17 häufig gestellte Fragen und die entsprechenden Antworten zu Arbeit und Sozialleistungen in Deutschland sowie Links zu weiterführenden Informationen für Menschen aus der Ukraine des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums des In­nern und für Hei­mat, des Bun­des­amts für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge und der Be­auf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Mi­gra­ti­on, Flücht­lin­ge und In­te­gra­ti­on.

]]>
news-2775 Mon, 07 Mar 2022 11:10:00 +0100 Neues IQ Themendossier "Berufsanerkennung für KFZ-Mechatroniker*innen" jetzt online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-iq-themendossier-berufsanerkennung-fuer-kfz-mechatronikerinnen-jetzt-online Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für KFZ-Mechatroniker*innen – der Weg zum neuen Job" verdeutlicht, wie der Einstieg in diesen Beruf in Deutschland funktioniert. Seit einigen Jahren zeichnet sich in den dualen Berufen ein erheblicher Fachkräfteengpass ab. Fast jedes zweite Unternehmen kann offene Stellen längerfristig nicht besetzen, weil es keine passenden Arbeitskräfte findet. Auch die Berufe in der Mechatronik gehören inzwischen zu den sogenannten Engpassberufen. Im Jahr 2020 konnte eine offene Stelle für eine*n KFZ-Mechatroniker*in im Durchschnitt erst nach 192 Tagen besetzt werden. Weil die offenen Stellen nicht vollständig durch Personen besetzt werden können, die in Deutschland eine Ausbildung gemacht haben, gibt es eine hohe Nachfrage nach KFZ-Mechatroniker*innen, die ihren Berufsabschluss im Ausland erworben haben.

Personen mit ausländischen Berufsqualifikationen, die bereits in Deutschland leben, können sich an die regionalen IQ Beratungsstellen wenden, um sich zu den Anerkennungsmöglichkeiten zu informieren. Von 2019 bis Mitte 2021 wurden hier 682 Personen beraten, 182 konnten eine IQ Anpassungsqualifizierung zum zur KFZ-Mechatroniker*in beginnen. Wenn Sie einen guten Job in dem Berufsfeld suchen, haben Sie aktuell mit einer Anerkennung die besten Chancen.

Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für KFZ-Mechatroniker*innen – der Weg zum neuen Job" verdeutlicht, wie der Einstieg in diesen Beruf in Deutschland funktioniert. Wie genau die Anerkennung abläuft, erfahren Sie in der IQ Beratungsstelle. Die Berater*innen helfen Ihnen dabei, das Anerkennungsverfahren vorzubereiten und zu starten. Die Anerkennungsberatung ist für Sie kostenlos. 

Die Adressen aller IQ Anerkennungsberatungsstellen vor Ort und zahlreiche weitere hilfreiche Informationen bietet das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für KFZ-Mechatroniker*innen – der Weg zum neuen Job".

]]>
news-2774 Fri, 04 Mar 2022 11:28:25 +0100 Antidiskriminierungsstelle: Studie sieht große Unterschiede beim Umgang mit Vielfalt in Unternehmen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/antidiskriminierungsstelle-studie-sieht-grosse-unterschiede-beim-umgang-mit-vielfalt-in-unternehmen [Antidiskriminierungsstelle des Bundes] 16 Jahre nach Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gibt es in Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung weiterhin große Unterschiede im Umgang mit Vielfalt und bei Strategien gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie "Der Schutz vor Diskriminierung und die Förderung personaler Vielfalt im Arbeitsleben - Umsetzungsstand und Praxis in Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen des Dritten Sektors", die die Antidiskriminierungsstelle des Bundes zum "Zero Discrimination Day" am 1. März 2022 vorgelegt hat. Ziel der Untersuchung ist es, die Umsetzung des AGG und den Umgang mit personeller Vielfalt in Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen des Dritten Sektors aus Sicht von Personalverantwortlichen zu beleuchten.

In jedem der insgesamt 50 befragten Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen des Dritten Sektors werden Diversity-Maßnahmen ergriffen. Bei allen Organisationen steht das Thema Gleichstellung der Geschlechter im Vordergrund, gefolgt von Maßnahmen zu Behinderung und Alter. Die Befragung zeigte weiterhin, dass die Unternehmensgröße eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung des AGG spielt. Während große Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen sich meist gut aufgestellt präsentieren, besteht bei kleinen Unternehmen und auch kleineren Organisationen des dritten Sektors Verbesserungspotenzial. Mehr als die Hälfte der befragten kleinen Unternehmen kannte das AGG auch mehr als 15 Jahre nach seinem Inkrafttreten nicht.

Auch wenn alle Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen ähnliche Diskriminierungsdimensionen im Blick haben, unterscheiden sie sich in ihrer Vorgehensweise: Verwaltungen und große Unternehmen haben Maßnahmen zur Unterstützung von nicht-diskriminierendem Verhalten und zur Förderung personeller Vielfalt institutionalisiert. Sie verfügen u.a. über Gleichstellungs-, Diversity- und Integrationsbeauftragte. Bei kleineren Unternehmen und Organisationen ist dies in der Regel nicht der Fall.

In ihren Handlungsempfehlungen sprechen sich die Autor*innen der Studie unter anderem für eine stärker auf Zielgruppen orientierte Ansprache und einen verbesserten Zugang zu Informationen über Antidiskriminierungsmaßnahmen durch unterstützende Institutionen wie Kammern und Unternehmensverbände aus. Sinnvoll seien überdies gut sichtbare Praxisbeispiele und Konzepte zur Einrichtung von AGG-Beschwerdestellen und Fallbeispielsammlungen zur Datenerhebung und Weiterentwicklung im Bereich Diversity Monitoring.

Die Untersuchung wurde vom Institut für Mittelstandsforschung in Bonn und "pro diversity" durchgeführt und besteht aus einer umfassenden Literaturanalyse, einer Expert*innenbefragung und einer Hauptbefragung von 32 Unternehmen und jeweils neun Verwaltungen und Organisationen des Dritten Sektors. Sie steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Der Zero Discrimination Day wurde vom Hilfsprogramm UNAIDS ins Leben gerufen und wird von den Vereinten Nationen jährlich am 1. März begangen. Der Tag soll weltweit Aufmerksamkeit auf den Kampf für die Beseitigung jeglicher Form von Diskriminierung lenken.
 

]]>
news-2771 Wed, 02 Mar 2022 20:03:17 +0100 IQ Fachstelle Einwanderung: Antworten auf aufenthaltsrechtliche Fragen für Menschen aus der Ukraine in Deutschland https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-einwanderung-antworten-auf-aufenthaltsrechtliche-fragen-fuer-menschen-aus-der-ukraine-in-deutschland Die Arbeitshilfe in deutsch, englisch, ukrainisch und russisch widmet sich den FAQs zu verschiedenen Themen, wie z. B. Visa, biometrische Pässe oder Einreisewege. Aufgrund des Kriegs in der Ukraine und der damit verbundenen Migration von Menschen aus der Ukraine stellen sich aktuell eine Vielzahl von aufenthaltsrechtlichen Fragen. Die IQ Fachstelle Einwanderung versucht diese Fragen aufgrund der Rechtslage zum jeweils aktuellen Stand zu beantworten. Einige Fragen sind noch nicht geklärt bzw. die Rechtslage wird sukzessive durch die Bundesregierung, die Landesregierungen und die zuständigen Behörden angepasst. Die jeweils aktuellen Informationen werden in die Darstellung auf der Website der Fachstelle eingearbeitet, es handelt sich um ein sogenanntes living document. Diese Darstellung ist keine offizielle Auskunft der Bundesregierung oder einer sonstigen öffentlichen Stelle. Sie können sich deshalb bei Kontakt mit deutschen Behörden nicht darauf berufen.

Die Arbeitshilfe enthält einen Überblick über rechtliche Regelungen zum Zeitpunkt der letzten Aktualisierung, diese soll und kann eine rechtliche Beratung nicht ersetzen und entfaltet keinerlei Bindungswirkung. Trotz Sorgfalt bei der Zusammenstellung der Informationen sind Fehler, Ungenauigkeiten oder veraltete Sachstände nicht auszuschließen. Die Darstellung gibt ausschließlich die Rechtsauffassung der Verfasser*innen wieder.

Die Antworten auf die FAQs finden Sie hier auf der Website der Fachstelle.

]]>