Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ https://www.netzwerk-iq.de/ News vom Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ de ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH Mon, 18 Oct 2021 11:10:16 +0200 Mon, 18 Oct 2021 11:10:16 +0200 TYPO3 EXT:news news-2718 Mon, 11 Oct 2021 17:55:00 +0200 Virtueller Fachtag der IQ Fachstelle IKA: "FAIRänderung durch Digitalisierung? Diversität und die Zukunft der Arbeit" https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/virtueller-fachtag-der-iq-fachstelle-ika-fairaenderung-durch-digitalisierung-diversitaet-und-die-zukunft-der-arbeit Am Freitag, 29. Oktober, von 10 bis 16.15 Uhr, geben Expert*innen mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen interessante Impulse und den Teilnehmenden zahlreiche Möglichkeiten zum intensiven Austausch. Die Arbeitswelt verändert sich immer rasanter. Sie wird diverser und digitaler und verlangt ein hohes Maß an Flexibilität und Weiterbildung. Was bedeutet dies für das Förderprogramm IQ? Was sind die Auswirkungen auf unser Handlungsfeld? Wie kann Arbeit 4.0 gestaltet werden im Hinblick auf Diversität und Antidiskriminierung?

Vorträge und Podiumsdiskussionen beim virtuellen Fachtag "FAIRänderung durch Digitalisierung? Diversität und die Zukunft der Arbeit" am 29. Oktober 2021 geben dazu Impulse. Workshops zu den Bereichen Antidiskriminierung, Kommune, KMU, Arbeitsverwaltung, aber auch Empowerment und Internationale Perspektiven laden zu Austausch und Vertiefung ein. Ein virtueller Marktplatz wartet mit interessanten weiterführenden Broschüren, Flyern und Webseiten auf. 

Programmauszug

  • Impuls "Diversität als Normalität in Medien" Tyron Ricketts (Schauspieler, Produzent, Aktivist)
  • Vortrag "Haltung, Privileg, Kultur – über Rahmenbedingungen für Perspektivenvielfalt" Robert Franken (Digital & Diversity Consultant)
  • Vortrag "Digital Divers oder Digitales Echo? Digitale Medien zwischen Partizipation und Exklusion" Prof. Dr. David Kergel (IU International University of Applied Sciences Duisburg)
  • Podiumsdiskussion "Divers und Digital: wie sich der Arbeitsmarkt verändert"
  • Workshops:
  1. Chancen und Diskriminierungsrisiken der Digitalisierung in der Migrations- und Integrationsarbeit
  2. Lokale Erfahrungen digitaler Kommunikation mit Kund*innen in Arbeitsmarktinstitutionen
  3. Diversity und digitale Transformation in KMU
  4. Digitale Diversität im kommunalen Kontext
  5. Empowerment von Eingewanderten in der digitalen Arbeitswelt
  6. Digitalization and diversity: An international perspective

Auf der Website der IQ Fachstelle IKA finden Sie hier das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung für die Veranstaltung.

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news-2717 Fri, 08 Oct 2021 13:20:00 +0200 Hertie-Stiftung: Jetzt beim "MITWIRKEN"-Crowdfunding-Contest 2022 bewerben https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/hertie-stiftung-jetzt-beim-foerderprogramm-mitwirken-bewerben-1 [Gemeinnützige Hertie-Stiftung] MITWIRKEN – das Hertie-Förderprogramm für gelebte Demokratie sucht Projekte und Ideen, die die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Das Programm bietet individuelle Coachings, Crowdfunding-Qualifizierung und zusätzlich insgesamt 200.000 Euro an Preisgeldern. Demokratie-Projekte können sich noch bis zum 17. November 2021 für den Crowdfunding-Contest 2022 bewerben. Gesucht werden gemeinnützige Projekte, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

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news-2716 Fri, 01 Oct 2021 15:42:43 +0200 IQ Netzwerke Hamburg und Saarland: Mit INGA Pflegefachkräfte gewinnen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerke-hamburg-und-saarland-mit-inga-pflegefachkraefte-gewinnen 29 Hamburger Kliniken und Pflegeeinrichtungen haben am heutigen Freitag, 1. Oktober 2021, die Chance genutzt und sich bei einer Fachveranstaltung des IQ Netzwerks Hamburg über die neue Möglichkeit der Fachkräftegewinnung informiert: INGA Pflege. Hamburg ist neben dem Saarland eine von aktuell zwei Modellregionen, in denen die neue Qualifizierungsmaßnahme für internationale Gesundheitsfachkräfte erprobt wird. Ab Januar 2022 sollen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die ersten Fachkräfte von den Philippinen im Rahmen von INGA starten. Eine Fachgruppe aus Bundesgesundheitsministerium, Behörden und UKE informierte heute über Rahmenbedingungen, lieferte praktische Erfahrungen und beantwortete Fragen der Pflegeeinrichtungen. Interessierte Unternehmen wenden sich per E-Mail an iqnetzwerkhamburg(at)soziales.hamburg.de.

Nicht nur Hamburg braucht dringend Pflegefachkräfte! Mit der ersten bundeseinheitlichen Qualifizierung „INGA Pflege“ soll das Anerkennungsverfahren für Gesundheitsfachkräfte beschleunigt werden, ohne die Qualität zu mindern. Denn allein in der Hansestadt werden in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 700 ausländische Gesundheitsfachkräfte einen Antrag auf berufliche Anerkennung stellen– rund 90 Prozent kommen dabei aus Drittstaaten. Im Vergleich zur deutschen Ausbildung weist ihr Pflegestudium häufig Unterschiede auf. Diese können mit INGA Pflege innerhalb von nur 6 Monaten nachgeholt werden. INGA Pflege ist ein berufsintegrierender Anpassungslehrgang mit hohem Anteil angeleiteter Praxis in der aufnehmenden Einrichtung mit intensiver Deutschförderung. Das Konzept wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) von der Forschungs- und Transferstelle "Gesellschaftliche Integration und Migration (GIM)" an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) des Saarlands entwickelt. Vorbild war dabei die IQ Maßnahme am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Ulrich Dietz, Bundesministerium für Gesundheit: "Hamburg hat wertvolle Erfahrungen bei der Anpassungsqualifizierung von internationalen Gesundheits- und Pflegefachkräften geliefert, die in das bundeseinheitliche Konzept eingeflossen sind. Mit INGA Pflege können die ausländischen Pflegekräfte vom ersten Tag an in der aufnehmenden Einrichtung tätig sein, werden dabei von Fachlehr- und Deutschlehrkräften begleitet und zugleich in die Teams integriert."

Beate Spyrou, Referatsleiterin IQ Netzwerk Hamburg (Sozialbehörde):
"Es freut uns sehr, dass so viele Hamburger Pflegeeinrichtungen Interesse an der Umsetzung von INGA in ihrem Unternehmen haben. Das zeigt die rege Teilnahme an unserer heutigen Fachveranstaltung. Wir begleiten Unternehmen kostenfrei bei der operativen Umsetzung, verknüpfen die Geschäftsführungen mit allen beteiligten Akteuren und bereiten die Belegschaft auf interkulturelle Prozesse vor. Interessierte Unternehmen können sich auch jetzt noch bei uns melden."

Uta Schultheiß, Referatsleiterin Fachberufe im Gesundheitswesen (Sozialbehörde): "Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung von INGA ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der jeweiligen Bildungseinrichtung und uns als anerkennender Stelle für Gesundheitsberufe in Hamburg. Ob zum Defizitbescheid der Teilnehmenden, Verlauf der Maßnahme oder auch falls mal etwas nicht reibungslos klappt – wir sind im stetigen Dialog mit der Klinik oder Pflegeeinrichtung und ziehen an einem Strang."

Das UKE ist natürlich auch bei der Pilotphase von INGA Pflege mit dabei. Denn die regionale "Anpassungsqualifizierung (APQ) für Gesundheitsberufe" der UKE Akademie für Bildung und Karriere ist hier bereits seit 2015 ein großer Erfolg. Sie verbindet Praxis, integriertes Sprachtraining und moderne Lernmethoden wie Blended-Learning oder Video-Coaching. Rund 200 zugewanderte Gesundheitsfachkräfte wurden hier im Rahmen des Förderprogramms IQ erfolgreich qualifiziert. Im Januar beginnen am UKE die ersten philippinischen Fachkräfte ihre INGA Maßnahme – aktuell sind es sechs Personen. Die Teilnehmenden arbeiten die ersten drei Monate in sogenannten Portalstationen und wechseln dann in die einzelnen Fachgebiete. Zudem wird die sprachliche Begleitung stark ausgebaut und jeglicher Unterricht erfolgt im Tandem mit einer Sprachlehrkraft.

Die IQ Landesnetzwerke in Hamburg und dem Saarland sind aktuelle Modellregionen für die neue berufsintegrierte Ausgleichsmaßnahme "INGA Pflege" für internationale Gesundheitsfachkräfte, weitere sind in Planung. Das Förderprogramm IQ unterstützt damit das Anwerbeabkommen zwischen dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und Ländern wie den Philippinen, Mexiko und Brasilien. In Planung sind Indien und Indonesien.

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news-2715 Thu, 30 Sep 2021 13:30:11 +0200 Sachverständigenrat für Integration und Migration: Empfehlungen für eine nachhaltige Integrations- und Migrationspolitik https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/sachverstaendigenrat-fuer-integration-und-migration-empfehlungen-fuer-eine-nachhaltige-integrations-und-migrationspolitik [SVR] Anlässlich der nach den Sondierungsgesprächen anstehenden Koalitionsverhandlungen legt der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) eine Agenda für die neue Legislaturperiode vor. Die Gestaltung der vielfältigen Gesellschaft in Deutschland und die Stärkung des Zusammenhalts seien wichtige Prioritäten. Auch im Zuge der Corona-Pandemie sei deutlich geworden, dass eine chancengleiche Teilhabe noch nicht selbstverständlich sei. Außerdem müsse das Fachkräfteeinwanderungsgesetz nach dem Ende der Pandemie konsequent umgesetzt und eine weitere Verbesserung diskutiert werden. Um Migration zu steuern und Flüchtlingsschutz zu gewährleisten, seien Kooperationen auf europäischer und internationaler Ebene unabdingbar.

Die vollständige Pressemitteilung des SVR finden Sie hier.

 

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news-2714 Tue, 21 Sep 2021 10:51:00 +0200 Dritte clavis-Ausgabe 2021 aktuell veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/dritte-clavis-ausgabe-2021-aktuell-veroeffentlicht clavis ist ein Magazin für Arbeigeber*innen, das die berufliche Integration von Migrant*innen unterstützt. Diesmal steht das Thema Chancengerechtigkeit für Eingewanderte im Fokus. Für die September-Ausgabe "Chancengerechtigkeit für Eingewanderte“ nutzte die clavis-Redaktion die Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) als Anregung, um neue Perspektiven auf das Themenfeld der Arbeitsmarktintegration auszuloten. Die UNO fordert in SDG 10 klar: "Weniger Ungleichheit!" Die Autor*innen der clavis liefern Analysen und Praxisbeispiele zur Frage, wie Chancengerechtigkeit hergestellt werden kann in einer Gesellschaft, in der vor allem Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und solche mit niedrigem Bildungsstand von Armut betroffen sind.

Falls Sie eine kostenfreie Printausgabe der aktuellen clavis wünschen, wenden Sie sich gerne an: clavis(at)zwh.de

Die vollständige Ausgabe der aktuellen clavis lesen Sie hier.

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news-2713 Thu, 16 Sep 2021 18:49:32 +0200 Portal Anerkennung in Deutschland: Interview zum Online-Veranstaltungsformat "IQ Cafe" https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/portal-anerkennung-in-deutschland-interview-zum-online-veranstaltungsformat-iq-cafe [AiD] Michael Taeger vom IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt berichtet über die Konzeptionierung der Treffen im virtuellen Raum und die ersten Erfahrungen mit dem neuen Angebot. Der Koordinator für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des IQ Netzwerks Sachsen-Anhalt erzählt wann und mit welchem Ziel das IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt die virtuellen Cafés ins Leben gerufen hat, inwiefern sich das Format von anderen Angeboten aus dem IQ Netzwerk unterscheidet und wie Ratsuchende davon profitieren können.

Das Interview finden Sie hier auf der Website des Anerkennungsportals.
 

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news-2711 Tue, 14 Sep 2021 10:25:00 +0200 Neue Ausgabe des Magazins IQ konkret: Internationale Fachkräfte im deutschen Gesundheitswesen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neue-ausgabe-des-magazins-iq-konkret-internationale-fachkraefte-im-deutschen-gesundheitswesen Der Fachkräftemangel in vielen Gesundheitsberufen ist kein neues Phänomen. Durch die Corona-Pandemie wurde er jedoch noch sichtbarer. Ein Mittel, um Personallücken zu schließen, ist die Integration von ausländischen Fachkräften in das deutsche Gesundheitssystem. Wie steht es um die Anerkennung ausländischer Fachkräfte in den Gesundheitsberufen? Dieser Frage geht die aktuelle Ausgabe der IQ konkret "Einwanderung – Anerkennung – Arbeitsplatz: Internationale Fachkräfte im deutschen Gesundheitswesen" nach. Im Fokus stehen dabei Initiativen, mit denen die Verfahren vereinheitlicht und beschleunigt werden sollen. 

Diese Ausgabe der IQ konkret zeigt aber auch, wie das Netzwerk IQ und seine Partnerinstitutionen eingewanderte Gesundheitsfachkräfte auf dem Weg zur Beschäftigung unterstützen. Die IQ Netzwerke Hamburg, NRW, Brandenburg und Bayern sind zum Beispiel Modellregionen für die neue Ausgleichsmaßnahme "INGA Pflege", die philippinische Fachkräfte bei der Anerkennung ihrer Abschlüsse unterstützt.

Erfolgsgeschichten zeichnen nach, wie einer Apothekerin aus Bosnien-Herzegowina und einer Laborassistentin aus Albanien erst die Anerkennung ihrer Qualifikationen und dann der Berufseinstieg in Deutschland gelang. Die aktuelle IQ konkret beleuchtet aber auch Grauzonen, in denen die Beschäftigung von Pflegekräften aus dem Ausland hierzulande mitunter stattfindet. Eine Beraterin des IQ Projekts "Faire Integration" erklärt im Interview, mit welchen Problemen sich Ratsuchende aus der Pflegebranche an sie wenden. In einem weiteren Interview erklärt eine Soziologin, wie das Modell der häuslichen 24-Stunden-Pflege funktioniert und weshalb hier mehr Regulierung und Kontrolle vonnöten sind.

Viele Staaten sind darauf angewiesen, Gesundheitsfachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, um freie Stellen zu besetzen. Dabei ist es zentral, dass staatliche Programme bei der Rekrutierung faire Grundsätze beachten. Wie diese umgesetzt werden können, zeigen im Gastbeitrag Mitarbeiter*innen des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Vereinigten Königreichs, des National Health Service und des Europäischen Arbeitgeberverbands für Krankenhäuser und Gesundheitswesen. Den Gastbeitrag finden Sie hier in der englischen Version und hier in der deutschen Übersetzung.

Die aktuelle Ausgabe der IQ konkret 2/2021 finden Sie hier zum Download. 

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news-2710 Wed, 08 Sep 2021 14:57:45 +0200 IQ NRW Veranstaltung zu "60 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei" am 5. Oktober 2021 – Anmeldung zum Live-Stream https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-nrw-veranstaltung-zu-60-jahre-anwerbeabkommen-mit-der-tuerkei-am-05102021-anmeldung-zum-live-stream-1 2021 jährt sich die "Regelung der Vermittlung türkischer Arbeitnehmer nach der Bundesrepublik Deutschland – Deutsch-türkische Vereinbarung vom 30. Oktober 1961" zum 60. Mal. Zur Förderung einer gemeinsamen Erinnerungskultur lädt Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, gemeinsam mit dem IQ Netzwerk Nordrhein-Westfalen für den 5. Oktober 2021 zu einer hybriden Veranstaltung ein. Ziel ist es, im Austausch miteinander die Lebensleistungen von Menschen der ersten Anwerbegeneration würdigend in den Mittelpunkt zu stellen sowie thematisch die Fachkräfteeinwanderung und Teilhabe am Arbeitsmarkt hervorzuheben. Zeitzeugen und Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie Wissenschaft und Gesellschaft erinnern an die Ursprünge und Entwicklungen der Zuwanderung von Arbeitskräften nach Deutschland.

Teilnehmen können Sie nach vorheriger Anmeldung am 5. Oktober 2021 ab 13 Uhr über den Live-Stream. Das Programm finden Sie hier, zur Anmeldung für die Veranstaltung gelangen Sie hier.

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news-2708 Mon, 06 Sep 2021 18:40:00 +0200 IQ Good Practice-Beispiel "Brückenmaßnahme Umwelthandwerk" jetzt online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-good-practice-beispiel-brueckenmassnahme-umwelthandwerk-jetzt-online Das neue IQ Good Practice-Beispiel "Brückenmaßnahme Umwelthandwerk", entstanden im IQ Netzwerk Hamburg, wurde aktuell veröffentlicht. Die Brückenmaßnahme bietet Lösungsansätze für die beiden gesellschaftlichen Herausforderungen Energiewende und Arbeitsmarktintegration von umwelttechnisch vorgebildeten Migrant*innen. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, bereitet das IQ Teilprojekt „Mission Zukunft – Modul Umwelthandwerk“ des Trägers Zentrum für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik (Handwerkskammer Hamburg) die Teilnehmenden auf eine Tätigkeit innerhalb der Umwelttechnik vor. Aufbauend auf ihren technischen Vorerfahrungen werden sie für Berufe im Umwelthandwerk vorbereitet – von Fachkraftabschlüssen im Bereich der Gebäudetechnik über Anlagenmechanik, Elektronik oder Kälte- und Klimatechnik bis hin zur Leitung einer Biogasanlage. In sieben Lernfeldern geht es um Sprachförderung, Arbeitsmarkt, Grundlagen der Umwelttechnik, Umweltbelastungen sowie um dezentrale Energieversorgung. Die Teilnehmenden werden innerhalb der fünfmonatigen Qualifizierung betreut und anschließend in weiterführende Fachqualifizierungen und/oder auf umwelttechnische Arbeitsplätze vermittelt.

Hier geht’s direkt zu dem IQ Good Practice-Beispiel.

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news-2712 Tue, 24 Aug 2021 19:49:00 +0200 BMBF: "Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen bleibt trotz Coronakrise auf hohem Niveau" https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmbf-anerkennung-auslaendischer-berufsqualifikationen-bleibt-trotz-coronakrise-auf-hohem-niveau [BMBF] Fast 42.000 Menschen stellten 2020 einen Antrag auf die Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Ausbildung. Pflegeberufe erneut stärkster Bereich Das Statistische Bundesamt hat am heutigen Dienstag, 24. August 2021, die Ergebnisse der amtlichen Statistik zu den Anerkennungsgesetzen des Bundes und der Länder veröffentlicht. 

Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:

"Im vergangenen Jahr stellten fast 42.000 Menschen einen Antrag auf Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation. Bei fast einem Drittel wurden die Anträge von Pflegekräften gestellt. Diese hohen Zahlen zeigen: Das Anerkennungsgesetz hat sich auch in der Krise bewährt. Die Nachfrage nach Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen ist 2020 trotz Coronakrise auf hohem Niveau geblieben. Das Gesetz ermöglicht es Fachkräften, die ihre Ausbildung im Ausland gemacht haben, in Deutschland in ihrem erlernten Beruf zu arbeiten. Davon profitieren beide Seiten: Für die Fachkräfte steigt die Chance auf einen guten Arbeitsplatz, der Sicherheit bietet, Wertschätzung vermittelt und den eigenen Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Damit leistet das Anerkennungsgesetz einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Integration von Zugewanderten in unsere Gesellschaft. Gleichzeitig gewinnt Deutschland dringend benötigte Fachkräfte aus dem Ausland dazu. Seit dem Start des Anerkennungsgesetzes des Bundes 2012 haben über 422.000 Menschen die Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation beantragt. Die steigende Zahl der anerkannten Fälle zeigt, dass auch unsere Maßnahmen zur Begleitung der Anerkennungsverfahren wirksam sind. Seit Februar letzten Jahres bietet die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung zuwanderungsinteressierten Fachkräften aus dem Ausland einen zentralen Ansprechpartner, der sie individuell berät und bei den Anerkennungsverfahren unterstützt. Hierzu haben wir mit allen 16 Bundesländern Vereinbarungen zur Zusammenarbeit getroffen. Zudem bieten die Auslandshandelskammern im Rahmen des von uns geförderten Projekts ProRecognition in zehn Ländern weltweit Beratung zum Thema Anerkennung an."

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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news-2707 Thu, 12 Aug 2021 19:28:12 +0200 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Interview zum Anerkennungsprozesses für ausländische Fachkräfte im Gesundheitswesen in Rheinland-Pfalz https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-interview-zum-anerkennungsprozesses-fuer-auslaendische-fachkraefte-im-gesundheitswesen-in-rheinland-pfalz Bei der Anerkennung ausländischer Qualifikationen im Gesundheitswesen in Rheinland-Pfalz arbeiten die zuständige Stelle und das IQ Netzwerk eng zusammen. Im Interview erläutern Irmgard Rose-Natzschka, Abteilungsleiterin beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, und Dr. Ralf Sänger, Leiter des IQ Netzwerks Rheinland-Pfalz, wie es dazu kam und welcher Mehrwert spürbar ist.

Das Interview finden Sie hier auf der Webseite der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung.

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news-2705 Thu, 12 Aug 2021 10:39:00 +0200 Aktualisiert: IQ Fact Sheet „Das Förderprogramm IQ in Zahlen” https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/aktualisiert-iq-fact-sheet-das-foerderprogramm-iq-in-zahlen-1 Das aktuelle Fact Sheet gibt einen Einblick in die Programmumsetzung und umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2021. Das IQ Fact Sheet "Das Förderprogramm IQ in Zahlen" veranschaulicht die Anzahl der Angebote und Personen, die bundesweit in den vier Programmschwerpunkten Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung, Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext des Anerkennungsgesetzes, Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Regionale Fachkräftenetzwerke – Einwanderung durchgeführt bzw. erreicht werden. Hier einige Auszüge aus dem aktuellen Fact Sheet:

Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung

Das Förderprogramm IQ bietet Ratsuchenden mit ausländischen Qualifikationen eine bundesweite Beratungsstruktur. 74 feste und weitere 100 mobile Beratungsstellen unterstützen Personen zur Anerkennung ihrer ausländischen Abschlüsse. Von Januar 2019 bis Juni 2021 wurden in IQ insgesamt 241.534 Beratungen realisiert, davon 116.408 als Erstberatungen und 125.126 als Folgeberatungen. Von den 116.408 beratenen Personen nahmen 71.489 Ratsuchende nur die Anerkennungsberatung, 6.640 nur die Qualifizierungsberatung und 35.971 sowohl Anerkennungs- als auch Qualifizierungsberatung in Anspruch..

Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext des Anerkennungsgesetzes

Flankierend zur Anerkennungsgesetzgebung bietet das Förderprogramm IQ bundesweit passgenaue Qualifizierungen wie Ausgleichs- bzw.  Brückenmaßnahmen  oder  Anpassungsqualifizierungen  an. Von Januar 2019 bis Juni 2021 sind 4.836 Qualifizierungsmaßnahmen im Förderprogramm IQ gestartet, davon etwa 11 Prozent in Kursform und 89 Prozent als individuelle Qualifizierung. Von den 11.919 Personen, die seit Januar 2019 in eine Maßnahme eingetreten sind, haben bereits 5.819 Personen diese mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die volle Anerkennung der Qualifikation bzw. die Voraussetzung für eine qualifikationsadäquate Beschäftigung wurde erreicht.

Interkulturelle Kompetenzentwicklung

Das Programm unterstützt Arbeitsmarktakteure (u.a. Agenturen für Arbeit, Jobcenter) sowie Wirtschaftsakteure (u.a. Unternehmen, Verbände) mit Beratungen, Schulungen und Veranstaltungen. Von Januar 2019 bis Juni 2021 wurden für die Arbeitsmarktakteure 1.579 Schulungen mit 19.516 Teilnehmenden vorwiegend zu den Themen Interkulturelle Kompetenz und Antidiskriminierung durchgeführt. Zudem fanden 709 Veranstaltungen mit 14.379 Personen statt, die überwiegend Interkulturelle Öffnung und Anerkennung/Qualifizierung thematisierten.

Regionale Fachkräftenetzwerke – Einwanderung

Der Handlungsschwerpunkt ist nach seinem sukzessiven Aufbau in den Jahren 2019 und 2020 seit Anfang 2021 bundesweit im Förderprogramm IQ fest verankert. Das Programm bietet Beratungen, Schulungen und Veranstaltungen für Unternehmen und die Akteure im Bereich der Fachkräfteeinwanderung (u.a. Agenturen für Arbeit, Ausländerbehörden) an und arbeitet dabei eng mit dem Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit sowie der Zentralen Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA) zusammen. Von Januar 2019 bis Juni 2021 wurden insgesamt 6.411 Beratungen durchgeführt. Zudem nahmen 5.532 Personen an 342 Veranstaltungen sowie 754 Personen an 51 Schulungen teil, die vom Förderprogramm IQ ausgerichtet wurden oder in denen Projekte des Förderprogramms IQ involviert waren.

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news-2704 Wed, 11 Aug 2021 16:42:49 +0200 Neue Publikationen von Support Faire Integration veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neue-publikationen-von-support-faire-integration-veroeffentlicht Die unter der Programmlinie "Faire Integration" in allen IQ Landesnetzwerken eingerichteten Beratungsstellen haben den Auftrag, Geflüchtete und andere Migrant*innen, die nicht aus der EU kommen, bei arbeits-, sozial- und aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen zu beraten. Innerhalb des Netzwerks IQ werden die Beratungsstellen Faire Integration vom Projekt "Support Faire Integration" (SFI) unterstützt.

Aktuell hat SFI neue Publikationen veröfentlicht, unter anderem "Lohn - was steht mir zu?". Der Flyer beinhaltet allgemeine Infos zum Thema Lohn: Was ist der Branchenmindestlohn? Wer hat Anspruch auf Tariflohn? Und auch: Kein Lohn! Was kann ich tun? 

Außerdem stehen aktualisierte FAQ's zu den Themen Insolvenz, Arbeitsrecht u.v.m. zum Download bereit.

Die Materialien sind hier auf der Bundeswebseite der Fairen Integration zu finden.

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news-2703 Tue, 10 Aug 2021 16:55:01 +0200 Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland mit erweiterten Servicezeiten https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/hotline-arbeiten-und-leben-in-deutschland-mit-erweiterten-servicezeiten [BAMF] Mit welchem Visum kann ich nach Deutschland einreisen? Wie läuft die Anerkennung meiner Qualifikation ab? Kann ich am beschleunigten Fachkräfteverfahren teilnehmen? Die Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland (ALiD) gibt Antwort auf diese und weitere Fragen. Ab sofort steht die Hotline Ratsuchenden aus dem In- und Ausland von 8-18 Uhr zur Verfügung. Die Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland (ALiD) unter der Telefonnummer +49 (0)30-1815-1111 wird seit dem 1. Dezember 2014 gemeinsam vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit betrieben. Als zentrales Informations- und Beratungsangebot bietet sie persönliche Beratungen zu den Themen: Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Einreise und Aufenthalt, Jobsuche und Spracherwerb. Ziel ist eine kompetente Erstberatung und bei Bedarf der Verweis an zuständige Ansprechpersonen.

Um noch mehr Ratsuchende zu erreichen und insbesondere weiteren Ländern in mehr Zeitzonen die Möglichkeit einer qualitativ hochwertigen telefonischen Beratung durch die Hotline zu eröffnen, sind die Servicezeiten der ALiD seit 1. Juli 2021 auf montags bis freitags 8 bis 18 Uhr (MEZ) erweitert worden. Mit Blick auf die unterschiedlichen Zeitzonen schließt dies z.B. Anfragende aus dem lateinamerikanischen Raum mit ein.

Ob Ärztin aus Indien, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik aus Albanien, Ingenieurin aus Chile oder Pflegefachmann aus Indonesien - die Nachfrage nach einer kompetenten Erstberatung im Rahmen des Einwanderungsprozesses ist mehr als ein Jahr nach Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (FEG) kontinuierlich hoch, so dass bereits mehr als 300.000 Beratungen von der Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland durchgeführt worden sind. Seit ihrer Gründung gingen damit insgesamt mehr als 143.000 telefonische und 173.000 schriftliche Anfragen bei der Hotline ein. Dabei ist über die Jahre hinweg ein kontinuierlicher Anstieg der Beratungen zu beobachten.

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news-2702 Mon, 09 Aug 2021 21:12:41 +0200 BIBB-Studie: Ausländische Fachkräfte an Deutschland binden https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bibb-studie-auslaendische-fachkraefte-an-deutschland-binden [BIBB] Studie thematisiert langfristige Auswirkungen von qualifikationsspezifischen Wanderungsströmen auf Arbeitsangebot und wirtschaftliche Entwicklung. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland wird aufgrund der demografischen Entwicklung zwischen 2020 und 2040 um etwa 1,8 Millionen Personen zurückgehen. Das zeigen die Basisprojektionen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die von einem jährlichen Wanderungs­gewinn von etwa 240.000 Personen ausgehen. Schon eine geringfügige Erhöhung der Zuwanderung nach Deutschland („Pull-Szenario“) beziehungsweise eine Verringerung der Abwanderung ausländischer Fachkräfte aus Deutschland („Bleibe-Szenario“) um rund 50.000 Personen pro Jahr würde deutlich positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Fachkräfteangebots und die wirtschaftliche Entwicklung in Deutsch­land haben. Dies zeigt eine neue Studie des BIBB, veröffentlicht in der Reihe BIBB REPORT.

Die vollständige Pressemitteilung des BIBB zum Thema sowie den BIBB-Report zur Studie finden Sie hier.
 

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news-2701 Mon, 09 Aug 2021 10:28:03 +0200 IQ Fachstelle Einwanderung: Neue Analyse zur Situation von Betreuer*innen in der 24-Stunden-Pflege aus Drittstaaten erschienen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-einwanderung-neue-analyse-zur-situation-von-betreuerinnen-in-der-24-stunden-pflege-aus-drittstaaten-erschienen Die IQ Fachstelle Einwanderung untersucht in einer neuen Studie die Situation der Betreuer*innen in der 24-Stunden-Pflege (Live-ins) aus Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) in Deutschland. Aktuell leben in Deutschland 4,1 Mio. pflegebedürftige Personen (Tendenz steigend), von denen 80,2 Prozent zu Hause betreut werden. Die sich immer weiter verschärfende Versorgungslücke führt zum steigenden Bedarf an Pflegekräften. Live-in-Betreuer*innen stellen bereits jetzt eine wesentliche Stütze im deutschen Pflegesystem dar.

Die meisten der ca. 130.000 Live-in-Betreuer*innen aus Drittstaaten arbeiten in Deutschland ohne Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis und ohne Sozialversicherung. Das führt zu prekären Arbeits- und Lebensbedingungen, die jedoch bisher kaum sichtbar und erforscht sind, auch weil es an geschützten Räumen zum Austausch und zur Beratung fehlt.

Die Studie der IQ Fachstelle Einwanderung trägt dazu bei, diese Forschungslücke zu schließen. Auf Basis von Sekundärdaten, einer Social-Media-Analyse, einer Online-Umfrage und Expert*inneninterviews wurden die Zugänge zum Arbeitsmarkt, die Beschäftigungsmodelle, die Arbeitsbedingungen und die Netzwerke der Live-in-Betreuer*innen aus Drittstaaten analysiert.

Die vollständige Studie erscheint im aktuellen Working Paper der IQ Fachstelle Einwanderung. Sie können sie hier herunterladen (PDF).

 

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news-2700 Thu, 29 Jul 2021 13:02:24 +0200 IQ Netzwerk Brandenburg: Neue Podcastfolge zum Thema Diskriminierung und Willkommenskultur – jetzt reinhören! https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-brandenburg-neue-podcastfolge-zum-thema-diskriminierung-und-willkommenskultur-jetzt-reinhoeren In der neuen Podcast-Folge "Geschichten von Arbeit und Vielfalt in Brandenburg" hat das IQ Netzwerks Brandenburg verschiedene Projekte besucht, die die Arbeit gegen Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt verbindet.

Wie unterschiedlich diese aussehen kann, können Sie hier hören.

Zugleich ist der Podcast aus dem IQ Netzwerk Brandenburg nun auch bei Spotify zu hören.

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news-2699 Thu, 29 Jul 2021 10:51:13 +0200 Neue clavis-Ausgabe: Vielfalt gemeinsam gestalten https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neue-clavis-ausgabe-vielfalt-gemeinsam-gestalten clavis ist ein Magazin für Arbeigeber*innen, das die berufliche Integration von Migrant*innen unterstützt. Diesmal stehen die Themen Vielfalt und Anti-Diskriminierung im Fokus. Eine Gesellschaft in Vielfalt zielt auf die Anerkennung und Wertschätzung aller Menschen. Das bedeutet, die Unterschiedlichkeiten von Menschen und ihrer Lebensentwürfe zu respektieren und Gemeinsamkeiten zu entdecken. 

  • Im Artikel "Eine Gesellschaft in Vielfalt – mit gleicher Teilhabe für alle" werden Positionen und Vorschläge vorgestellt, wie sich eine vielfältige Gesellschaft weiterentwickeln kann, die künftig nicht mehr zwischen "Migrant*innen" und "Nicht-Migrant*innen" unterscheidet.
  • In mehreren Artikeln werden Beispiele aufgegriffen, wie Diskriminierungen in der Arbeitswelt entstehen und wie ihnen begegnet werden kann.
  • Die Beispiele aus dem Netzwerk IQ stellen vielfaltsorientierte Organisationsentwicklungen in Unternehmen und Arbeitsagenturen vor
  • Unser Länderporträt Polen schildert Migrationsbewegungen in grenznahen Regionen. 

Die vollständige Ausgabe lesen Sie hier

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news-2697 Thu, 08 Jul 2021 17:55:25 +0200 Save the date: Virtueller Fachtag der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/save-the-date-virtueller-fachtag-der-iq-fachstelle-interkulturelle-kompetenzentwicklung-und-antidiskriminierung-am-29-oktober-2021iq Die IQ Fachstelle IKA lädt zum virtuellen Fachtag "FAIRänderung durch Digitalisierung? Diversität und die Zukunft der Arbeit" am 29. Oktober ein. Die Arbeitswelt verändert sich immer rasanter. Sie wird diverser und digitaler und verlangt ein hohes Maß an Flexibilität und Weiterbildung. Was bedeutet dies für das Förderprogramm IQ? Was sind die Auswirkungen auf unser Handlungsfeld? Wie kann Arbeit 4.0 gestaltet werden im Hinblick auf Diversität und Antidiskriminierung?

Vorträge und Podiumsdiskussionen beim virtuellen Fachtag "FAIRänderung durch Digitalisierung? Diversität und die Zukunft der Arbeit" am 29. Oktober 2021 geben dazu Impulse. Workshops zu den Bereichen Antidiskriminierung, Kommune, KMU, Arbeitsverwaltung, aber auch Empowerment und Internationale Perspektiven laden zu Austausch und Vertiefung ein. Ein virtueller Marktplatz wartet mit interessanten weiterführenden Broschüren, Flyern und Webseiten auf. 

Anmeldung ab September möglich!

Auf der Website der IQ Fachstelle IKA folgen hier nach und nach weitere Informationen. Bleiben Sie dabei!

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news-2696 Thu, 08 Jul 2021 14:05:00 +0200 BMAS: Offizielle Website und Twitter-Kanal zur 25. Internationalen Metropolis Konferenz jetzt online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-offizielle-website-und-twitter-kanal-zur-25-internationalen-metropolis-konferenz-jetzt-online [BMAS] Vom 4. bis 9. September 2022 findet die 25. Internationale Metropolis Konferenz im bcc Berlin Congress Center statt, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem International Metropolis Steering Committee ausgerichtet wird.  Metropolis International ist das weltweit größte Netzwerk für Wissensaustausch zu Themen der Migration und Integration. Das Netzwerk fördert die gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Die Berliner Konferenz steht unter dem Thema "Changing migration, migration in change" und wird sich mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sowie des Technologie- und Klimawandels auf die Migration beschäftigen. Einen weiteren Schwerpunkt der Konferenz bildet die Frage, wie Migrationsprozesse fair und nachhaltig gestaltet werden können. 

Detaillierte Informationen gibt seit dem gestrigen Mittwoch, 8. Juli 2021, auf der Konferenz-Website www.imcb22.com, die laufend ausgebaut wird. Auf der Startseite finden Sie den Film zu den Schwerpunktthemen der Konferenz, zu denen sich auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil äußert.

Überdies ist aktuell auch der Twitter-Kanal (https://twitter.com/IMCB22) gestartet und informiert künftig über den aktuellen Stand der Vorbereitung sowie zu den Themen der Konferenz.

Der Call of Proposal für die Konferenz-Workshops startet am 1. November 2021 und endet voraussichtlich am 31. Januar 2022. Interessierte Teilnehmer*innen können sich ab dem 1. März 2022 (Early Bird bis 31. Mai 2022) auf der Konferenzwebsite registrieren. Für die Konferenz wird eine Teilnahmegebühr erhoben. Konferenzsprache ist Englisch (mit Übersetzung in Französisch und Deutsch).

Ansprechpartner*innen:

Jürgen Schröder
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Leiter des Organisationsteams der Internationalen Metropolis Konferenz 2022 - Berlin
E-Mail: imcb22(at)bmas.bund.de  

Anne Güller-Frey
Tür an Tür – Integrationsprojekte gGmbH
Organisationsteam (Verbindung zum ISC)
E-Mail: imcb22(at)bmas.bund.de  

Tara Käsmeier
ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH
Organisationsteam (Impacts of COVID-19 on migration)
E-Mail: imcb22(at)bmas.bund.de  

Juliane Keßler
ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH
Organisationsteam (Technological and climate change - impacts on migration)
E-Mail: imcb22(at)bmas.bund.de   

Fabienne Braukmann
ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH
Organisationsteam (Fair conditions for migration)
E-Mail: imcb22(at)bmas.bund.de 

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news-2694 Thu, 08 Jul 2021 11:32:00 +0200 Neues IQ Fact Sheet "Fachkräfteeinwanderung in Deutschland" erschienen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-iq-fact-sheet-fachkraefteeinwanderung-in-deutschland-erschienen Mit dem Handlungsschwerpunkt "Regionale Fachkräftenetzwerke – Einwanderung" unterstützt das Förderprogramm IQ bundesweit die Umsetzung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, das am 1. März 2020 in Kraft getreten ist. Das IQ Fact Sheet "Fachkräfteeinwanderung in Deutschland" geht auf den Fachkräftebedarf und die Regelungen zur Einwanderung von Fachkräften ein und beschreibt, welche konkreten Angebote das Programm für Arbeitgeber und Akteure im Kontext der Fachkräfteeinwanderung (z. B. Jobcenter, Agenturen für Arbeit) entwickelt hat. Informationen darüber, wie viele Personen IQ mit diesen Angeboten im Zeitraum Januar 2019 bis Dezember 2020 erreichen konnte, sind ebenfalls diesem Fact Sheet zu entnehmen..

Das neue IQ Fact Sheet "Fachkräfteeinwanderung in Deutschland" steht hier zum Download bereit.

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news-2693 Mon, 05 Jul 2021 13:26:09 +0200 BMAS: Berufssprachkurse feiern 5. Geburtstag https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-berufssprachkurse-feiern-geburtstag [BMAS] Vor fünf Jahren wurde die Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung erlassen. Zum fünften Mal jährte sich am vergangenen Donnerstag, 1. Juli 2021, das Inkrafttreten der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales erlassenen Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung (DeuFöV). Für viele in Deutschland lebende Menschen mit Migrationshintergrund sind die Berufssprachkurse eine wichtige Brücke in die Arbeitswelt.

"Egal ob es darum geht, in der Arbeitswelt zum ersten Mal Fuß zu fassen, oder als Fachkraft in Deutschland neu durchzustarten: Die Berufssprachkurse haben sich in den letzten fünf Jahren mit ihrem breit gefächerten Angebot als wichtiges Instrument der Arbeitsmarktintegration bewährt. Egal ob Auszubildende, Ärzt*innen oder Pflegefachkräfte mit einem Abschluss aus dem Ausland oder Hilfsarbeiter*innen: Für alle bieten die Berufssprachkurse ein passendes Angebot", so Staatssekretärin Leonie Gebers. "Mein Dank gilt neben dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auch den vielen engagierten Lehrkräften und Trägern, die in ihrer täglichen Arbeit zum Aufbau eines qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten Sprachkursangebotes beigetragen haben, und damit zur Förderung gleichberechtigter beruflicher und gesellschaftlicher Teilhabe."

Für eine nachhaltige berufliche Integration sind arbeitsweltbezogene und je nach Berufsfeld oft auch schriftliche Deutschkenntnisse auf einem gehobenen Niveau notwendig. Das ist für Zuwandernde, die nicht mit dem lateinischen Alphabet aufgewachsen sind, besonders herausfordernd.

Die Berufssprachkurse richten sich an zugewanderte Fachkräfte aus Drittstaaten und Geflüchtete ebenso wie an EU-Bürgerinnen und EU-Bürger sowie Deutsche mit Migrationshintergrund und sollen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch bessere Deutschkenntnisse vergrößern. Zunächst im Rahmen eines durch den Europäischen Sozialfonds geförderten Programms erprobt, konnten die Berufssprachkurse im Sommer 2016 in der DeuFöV verankert und seitdem in ihren Angeboten fortlaufend ausgebaut werden. Die Berufssprachkurse bauen konzeptionell wie inhaltlich auf den bereits seit dem Jahr 2005 bestehenden Integrationskursen auf und bilden gemeinsam mit ihnen das Gesamtprogramm Sprache des Bundes (vom Sprachniveau A1 bis C2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen). Umgesetzt wird die berufsbezogene Deutschsprachförderung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das neben der Zulassung von Trägern der Sprachkursangebote auch den pädagogischen Rahmen setzt und die Einhaltung von Qualitätsstandards sicherstellt.

Seit Einführung der Berufssprachkurse bis zum Beginn der COVID-19 Pandemie stieg die Zahl der Kurseintritte kontinuierlich und erreichte mit knapp 181.000 Eintritten im Jahr 2019 ihren Höchststand, mehr als 600.000 Eintritte in die vom BMAS finanzierten Sprachkurse konnten bis heute insgesamt verzeichnet werden. Dafür wurden insgesamt fast 32.000 Kurse bei aktuell 1.166 zugelassenen Kursträgern erfolgreich durchgeführt.

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt, dass die Erwerbsquote bei Geflüchteten, die eine berufsbezogene Deutschsprach­förderung abgeschlossen haben, um 14 Prozentpunkte höher liegt als bei Personen, die weder teilgenommen noch einen solchen Kurs abgeschlossen haben. Die Berufssprachkurse verbessern die individuellen Chancen am Arbeitsmarkt und helfen den Arbeits- und Fachkräftebedarf in Deutschland zu sichern.

Derzeit wird die Wirkung der berufsbezogenen Deutschsprachförderung umfassend wissenschaftlich evaluiert. Die für das zweite Halbjahr 2023 erwarteten Erkenntnisse sollen zur fortlaufenden Weiterentwicklung mit Blick auf das Gesamtziel der Förderung beruflicher Integration beitragen. Auch die derzeit pilotierten neuen Kursformate, zum Beispiel begleitend zur Berufs­ausbildung oder unter Einbeziehung fachpraktischer Unterrichts­elemente, werden auf ihren Erfolg überprüft und sollen gegebenenfalls verstetigt werden.

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news-2692 Fri, 02 Jul 2021 12:36:43 +0200 BMAS: "Arbeitsausbeutung und Schwarzarbeit ein Ende setzen" https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-arbeitsausbeutung-und-schwarzarbeit-ein-ende-setzen [BMAS] BMF, BMAS und DGB beschließen Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit  Viele mobile Beschäftigte kennen ihre Rechte und deutsche Mindeststandards wie Mindestlöhne oder Erholungsurlaub nicht. Oftmals sprechen sie auch nicht gut genug Deutsch, um ihre Rechte einzufordern. Dies wird teilweise von Arbeitgebern ausgenutzt. Dem möchten die Bundesministerien der Finanzen sowie für Arbeit und Soziales gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund ein Ende setzen. Mit der Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung soll die Zusammenarbeit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung, der gewerkschaftsnahen Beratungsstellen für ausländische Beschäftigte („Faire Integration“, „Faire Mobilität“) sowie der Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel verbessert werden. So wollen die Beteiligten das Unterlaufen des Arbeits- und Sozialrechts noch konsequenter bekämpfen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: 
"Wer die Not von Menschen auf dem Arbeitsmarkt ausnutzt, sie durch Zwangsarbeit ausbeutet oder Menschenhandel betreibt, muss die ganze Härte des Gesetzes spüren. Wir haben deshalb bereits 2019 gesetzlich die Prüf- und Ermittlungsbefugnisse der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls gestärkt. Für die wirksame Bekämpfung von ausbeuterischer Beschäftigung ist ebenso wichtig, dass ausländische Beschäftigte ihre Rechte kennen und sie auch geltend machen. Die Gewerkschaften leisten mit den Beratungs- und Servicestellen dafür einen wichtigen Beitrag. Mit der Rahmenvereinbarung stärken wir die Zusammenarbeit und bündeln die Kräfte, um ausbeuterische Arbeitsbedingungen noch effektiver zu bekämpfen und für mehr Fairness auf dem Arbeitsmarkt zu sorgen. Das ist soziale Marktwirtschaft."

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil:
"Die Corona-Krise hat überdeutlich gemacht, dass ausländische Arbeitskräfte zu häufig zu inakzeptablen Bedingungen arbeiten und untergebracht sind. Zugleich leisten viele Menschen mit Einwanderungsgeschichte einen erheblichen Beitrag für unser Gemeinwesen, da sie häufig in systemrelevanten Branchen arbeiten. Ob in der Fleischindustrie, der Landwirtschaft oder der Paketbranche - wir müssen die Ausbeutung von Menschen noch konsequenter bekämpfen."

DGB-Bundesvorstandsmitglied Anja Piel: 
"Nach den Skandalen in der Fleischindustrie kommen jetzt haarsträubende Berichte zu menschenunwürdigen und gesundheitsgefährdenden Arbeits- und Wohnbedingungen auf Spargel- und Erdbeerfeldern ans Licht der Öffentlichkeit. Die Ordnung der Verhältnisse und Klärung der Verantwortlichkeiten in der Fleischindustrie mit dem Arbeitsschutzkontrollgesetz war ein wichtiger Schritt. Die Beratungs- und Aufklärungsarbeit von Faire Mobilität und den landesfinanzierten Beratungsstellen ist neben der Arbeit der zuständigen Gewerkschaften unverzichtbar, um in der Zukunft die großen Baustellen prekärer Beschäftigung abzuräumen. Vor uns liegt noch viel Arbeit, wenn wir dafür sorgen wollen, dass mobile Beschäftigte in Deutschland geschützt sind vor Ausbeutung, Lohndumping und schlechten Arbeits- und Wohnbedingungen. Diese Rahmenvereinbarung kann ein wichtiger Baustein für bessere Arbeitsbedingungen für ausländische Beschäftigte in Deutschland werden, denn sie schafft Grundlagen für die Zusammenarbeit und Kooperation zwischen den unterschiedlichen Akteuren."

Die Vereinbarung tritt zum 1. Juli 2021 in Kraft. Sie schafft einen verbindlichen Rahmen für die Zusammenarbeit der beteiligten Stellen. Parallel sind auch Beratungsstellen, die durch die Bundesländer finanziert werden, durch eine eigene Vereinbarung in die Kooperation mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit eingebunden. Der bereits etablierte Austausch zwischen den Beratungsstellen und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit wird weiter ausgebaut. Die Vereinbarung etabliert feste Austauschformate. Sie schafft Leitlinien für Fälle, die sowohl arbeits- und sozialversicherungsrechtliche wie auch strafrechtliche Verstöße umfassen. Zudem sind mehr Schulungen der Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit geplant.  Auch sollen Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit die Opfer von Ausbeutung künftig vermehrt an die gewerkschaftsnahen Beratungsstellen verweisen. Bedeutsam ist ebenfalls die Einbindung der Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel. Sie soll bei allen Beteiligten Kompetenzen aufbauen, um derartige Straftaten besser aufdecken und bekämpfen zu können. 

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news-2691 Thu, 01 Jul 2021 10:55:46 +0200 IQ Fachstelle Migrantenökonomie: Virtueller Summit für und mit Gründer*innen und Unternehmer*innen aus aller Welt https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-migrantenoekonomie-virtuelles-summit-fuer-und-mit-gruenderinnen-und-unternehmerinnen-aus-aller-welt Vom 9. bis 10. September 2021 veranstalten die IQ Fachstelle Migrantenökonomie und das Sozialunternehmen Frauenalia gUG den virtuellen Summit "SIE gründet" für und mit Gründer*innen und Unternehmer*innen aus aller Welt. Der Fachkongress richtet sich an internationale Frauen, die in Deutschland ihren Weg als Selbständige und Unternehmer*innen gehen (wollen). "SIE gründet" möchte eine bundesweite Plattform für die Vernetzung bieten und Wissen aus der Praxis rund um Gründungen und Unternehmensführung vermitteln.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung für "SIE gründet" finden Sie hier.

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news-2690 Mon, 21 Jun 2021 13:56:39 +0200 Anerkennungsportal: Fachkräftezuwachs dank Anerkennungsberatung von ProRecognition https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/anerkennungsportal [AiD] Fachkräftezuwachs trotz Corona: Sofiane Ramdani ist Anerkennungsberater bei ProRecognition in Algier. Im heute (Montag, 21.06.2021) veröffentlichten Interview auf dem Portal „Anerkennung in Deutschland“ erklärt er, wie seit Jahresbeginn über 20 Fachkräfte aus Algerien nach Deutschland einreisen konnten.

Das Interview finden Sie hier auf der Website von "Anerkennung in Deutschland".

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news-2689 Mon, 21 Jun 2021 13:52:05 +0200 Institut der deutschen Wirtschaft: Fachkräftemangel bei Hochqualifizierten wieder über Vor-Corona-Niveau https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/institut-der-deutschen-wirtschaft-fachkraeftemangel-bei-hochqualifizierten-wieder-ueber-vor-corona-niveau [IW Köln] Das Institut der deutschen Wirtschaft hat in einem aktuellen Kurzbericht das Thema "Fachkräftemangel" beleuchtet. Die Autor*innen analysieren, dass die Corona-Krise zu einem Nachfrageeinbruch am Arbeitsmarkt geführt habe. Seit Mitte letzten Jahres steige die Fachkräftelücke jedoch bereits wieder an, vor allem bei Hochqualifizierten: Hier fehlten seit Mai 2021 bereits wieder mehr Fachkräfte als vor der Krise. Langfristig rücke jedoch der Mangel an Fachkräften mit Ausbildung in den Fokus. 

Den Kurzbericht zum Download finden Sie hier.

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news-2688 Mon, 14 Jun 2021 13:00:43 +0200 IQ Fachstelle Migrantenökonomie: Statistiken zur migrantischen Ökonomie aufbereitet https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-migrantenoekonomie-statistiken-zur-migrantischen-oekonomie-aufbereitet Wie hat sich die migantische Ökonomie in den vergangenen 15 Jahren entwickelt? Die IQ Fachstelle Migrantenökonomie stellt die wichtigsten Zahlen und Daten in Form von Grafiken zur freien Verfügung. Die Statistiken beantworten zahlreiche weitere Fragen, wie z. B. "Wie hat sich die migrantische Ökonomie verändert und welche Herkunftsländer sind besonders gründungsaffin?" oder "Welche Bedeutung hat die Selbständigkeit für Migrant*innen?". Neben Statistiken zur Bevölkerung, Erwerbspersonen, Erwerbstätigen und Selbständigen hat die Fachstelle zahlreiche weitere Zahlen und Daten aufbereitet, welche in visualisierter Form zum Download angeboten werden.

Die zugehörige Website der IQ Fachstelle Migrantenökonomie finden Sie hier.

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news-2687 Fri, 04 Jun 2021 12:25:51 +0200 Bertelsmann Stiftung: Potenzial innovativer Gründer*innen mit Migrationserfahrung wenig genutzt https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bertelsmann-stiftung-potenzial-innovativer-gruenderinnen-mit-migrationserfahrung-wenig-genutzt [Bertelsmann Stiftung] Innovative Gründungen sind eine wichtige Säule einer dynamischen Wirtschaft. Besonders Gründer*innen mit Migrationserfahrung bringen viele Qualitäten mit, um innovative Unternehmen aufzubauen. Dieses Potenzial kommt in Deutschland allerdings nur unzureichend zur Entfaltung, auch im internationalen Vergleich. Das zeigt die neue Studie der Bertelsmann Stiftung, die auch Maßnahmen zur besseren Entfachung der innovativen Gründungsdynamik in Deutschland vorschlägt. In Deutschland entfaltet sich das wirtschaftliche Potenzial innovativer Gründer*innen mit Migrationserfahrung nur gering. Das zeigt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung, die von Dr. Susann Schäfer vom Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Universität Jena verfasst wurde. Demnach sind Migrant*innen bei innovativen, d.h. Forschung und Entwicklung betreibenden Gründungen deutlich unterrepräsentiert. Nur drei Prozent der innovativen Unternehmen in Deutschland haben eine*n ausländische*n (Mit-)Gründer*in, während ihr Anteil an allen Gründungen bei 17 Prozent liegt. Außerdem sind ausländische Gründer*innen weniger in innovativen Branchen, wie z.B. Hightech-Dienstleistungen, vertreten als Gründer*innen ohne Migrationserfahrung. Auch bei der Entwicklung von Marktneuheiten sind ausländische Gründer*innen leicht unterrepräsentiert. Nur jedes fünfte innovative Unternehmen mit Migrationsbeteiligung entwickelt Marktneuheiten, wohingegen es bei einheimischen Gründer*innen jedes vierte Unternehmen ist.

Dabei wäre es im Sinne eines dynamischen und zukunftsorientierten Wirtschaftsstandorts, junge innovative Unternehmen zu fördern. Neben ihrem Beitrag zur Wertschöpfung beleben diese etablierte Märkte oder schaffen gar gänzlich neue. Zudem treiben sie Digitalisierung und strukturellen Wandel voran und gestalten beide mit. "Gerade internationale Gründer*innen bringen neben Sprachkenntnissen wertvolle Fähigkeiten und Erfahrungen mit, die für den erfolgreichen Aufbau eines innovativen Unternehmens von Bedeutung sind", so Dr. Matthias M. Mayer, Migrationsexperte der Bertelsmann Stiftung. Gründer*innen aus dem Ausland besäßen häufig Kenntnisse über internationale Märkte, Standorte und Geschäftspraktiken und verfügten über internationale Netzwerke sowie Erfahrung mit anderen Gründungskulturen, die es ihnen ermöglichten, unterschiedliche Perspektiven auf gründungspezifische Herausforderungen einzunehmen und diese erfolgreich zu bewältigen.

Die vollständige Pressemitteilung sowie die Studie zum Download finden Sie hier.

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news-2686 Mon, 31 May 2021 11:10:00 +0200 Neues IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Apotheker*innen" erschienen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-iq-themendossier-berufsanerkennung-fuer-apothekerinnen-erschienen Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Apotheker*innen – der Weg zur Fachkraft" zeigt, wie der Einstieg in den Beruf als Apotheker*in gelingen kann. In Deutschland fehlen immer mehr Apotheker*innen. Dies führt teilweise zu Schließungen von Läden, weil Inhaber*innen keine*n Nachfolger*in finden. Deshalb steigt die Nachfrage nach Mitarbeitenden, die einen Studienabschluss im Ausland erworben haben. Weil die offenen Stellen nicht vollständig durch Apotheker*innen besetzt werden können, die in Deutschland studiert haben, gibt es eine hohe Nachfrage nach Personen, die ihren Berufsabschluss als Apotheker*in im Ausland erworben haben und schon in Deutschland leben.

Wenn Sie in Deutschland als Apotheker*in arbeiten wollen, muss Ihr Abschluss anerkannt werden und Sie brauchen die Approbation. Die Aufnahme und Ausübung des Apothekerberufes ist an den Besitz bestimmter Qualifikationen gebunden, die im Rahmen eines Anerkennungsverfahrens nachgewiesen werden müssen. Die Approbation ist die Voraussetzung für die uneingeschränkte pharmazeutische Tätigkeit in Apotheken und das Führen der Berufsbezeichnung Apotheker*in.

Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Apotheker*innen – der Weg zur Fachkraft" erklärt, welche Wege es gibt, um in Deutschland als Apotheker*in arbeiten zu können. Wie genau die Anerkennung abläuft, erfahren Sie in der IQ Beratungsstelle. Die Berater*innen helfen Ihnen dabei, das Anerkennungsverfahren vorzubereiten und zu starten. Die Anerkennungsberatung ist für Sie kostenlos. 

Die Adressen aller IQ Anerkennungsberatungsstellen vor Ort und zahlreiche weitere hilfreiche Informationen bietet das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Apotheker*innen – der Weg zur Fachkraft".

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news-2684 Wed, 26 May 2021 21:12:55 +0200 Charta der Vielfalt: Über 700 Organisationen zeigten am 9. Deutschen Diversity-Tag Flagge für Vielfalt https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/charta-der-vielfalt-ueber-700-organisationen-zeigten-am-9-deutschen-diversity-tag-flagge-fuer-vielfalt [Charta der Vielfalt] Über 700 Organisationen setzten mit mehr als 2.500 Aktionen am 9. Deutschen Diversity-Tag ein Zeichen für Vielfalt in der Arbeitswelt. Die Kernthemen wurden von der Charta der Vielfalt in TV-Beiträgen, im Radio, in Podcasts und in Artikeln in Tages- und Wochenzeitungen platziert. Über 700 Organisationen zeigten Flagge für Vielfalt. Auf Twitter belegten die Hashtags #DDT21 und #FlaggefürVielfalt die vorderen Ränge der deutschen Twitter-Trends.

Die digitalen Beiträge auf Twitter, Facebook und Co. finden Sie hier auf der Social Media Wall zum 9. Deutschen Diversity-Tag.

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