Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ https://www.netzwerk-iq.de/ News vom Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ de ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH Wed, 19 Jan 2022 11:10:28 +0100 Wed, 19 Jan 2022 11:10:28 +0100 TYPO3 EXT:news news-2753 Thu, 13 Jan 2022 13:24:25 +0100 IQ Online-Seminar "Kompetenzentwicklung, Weiterbildung und Arbeitsmarktintegration von Eingewanderten ab 45 Jahren" am 24. Februar https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-online-seminar-kompetenzentwicklung-weiterbildung-und-arbeitsmarktintegration-von-eingewanderten-ab-45-jahren-am-24-februar Das nächste IQ Online-Seminar beschäftigt sich mit der Weitbildung und Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund in der Altersgruppe 45+ und stellt Ansätze und Praxiserfahrungen aus Rumänien vor. In dem englischsprachigen IQ Online-Seminar am 24. Februar 2022 von 11 bis 12 Uhr wird Denisa Centea, Wissenschaftlerin und Trainerin am Rumänischen Institut für Erwachsenenbildung in Timisoara, über Konzepte und Erfahrungen bei der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund berichten. Im Fokus stehen zielgruppenspezifische Weiterbildungen für Erwachsenbildner*innen und Konzepte für Kompetenzentwicklung und Arbeitsmarktintegration von Migrant*innen in der Altersgruppe 45+.

Erwachsenenbildner*innen, Arbeitgeber*innen, Berater*innen, Kommunalbeamt*innen, Wirtschaftsförderer*innen und alle interessierten Personen, die sich mit der Arbeitsmarktintegration von Eingewanderten befassen, sind herzlich zu dem Online-Seminar eingeladen.

Folgende Themen werden diskutiert:

  • Welche Ansätze eignen sich besonders für die Kompetenzentwicklung und Integration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund in der Altersgruppe 45+ in den Arbeitsmarkt?
  • Wie erreicht das Projekt "UPAM45+" Migrant*innen, die älter als 45 Jahre sind? Wie berücksichtigen Community Organisationen und Bildungseinrichtungen die Eingewanderten?
  • Wie schult das Projekt "UPAM45+" Anbieter im Bereich der Erwachsenenbildung?
  • Welche integrierten Lösungen sollten in der Erwachsenenbildung tätige Personen bei der Zusammenarbeit mit Eingewanderten in der Altersgruppe 45+ berücksichtigen?
  • Welches sind die spezifischen Herausforderungen bei der beruflichen sowie sozialen Integration von Migrant*innen in der Altersgruppe 45+ und wie kann man sie angehen?
  • Wie reagiert "UPAM45+" auf die Arbeitsmarktsituation von Rückkehrmigrant*innen in Rumänien?

Referentin:

  • Denisa Centea, Researcher and Trainer, Romanian Institute for Adult Education, Timisoara, Rumänien

Moderation:

  • Fabienne Braukmann, Referentin bei MUT IQ/ebb GmbH, Förderprogramm IQ
  • Fabian Junge, Referent bei MUT IQ/ebb GmbH, Förderprogramm IQ

Das Online-Seminar findet am 24. Februar 2022 von 11 bis 12 Uhr (CET, Berlin) via Zoom statt.

Bitte registrieren Sie sich mit Ihren Kontaktdaten unter folgendem Link:

https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZckce2gqTkrHdWQIYgKl_S0dtXlt80tyCwz

Die Arbeitssprache ist Englisch.

Bei Fragen mailen Sie gerne an: online-seminar(at)ebb-bildung.de

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news-2752 Wed, 12 Jan 2022 18:27:41 +0100 Online-Vorbereitungskurs auf die Kenntnisprüfung (Approbation) für Apotheker*innen startet https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/online-vorbereitungskurs-auf-die-kenntnispruefung-approbation-fuer-apothekerinnen-startet In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit führt die BGI Berliner Gesellschaft für Integration mbH einen Vorbereitungskurs auf die Kenntnisprüfung (Approbation) für Apotheker*innen durch, der vom 1. Februar bis 30. Juli 2022 Online stattfindet. Das bedeutet, dass die Teilnahme deutschlandweit möglich ist. 

Die BGI unterstützt alle Interessierten bei Fragen zur Förderung des Kurses über Bildungsgutscheine oder bei der Rücksprache mit Sachbearbeitenden bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter. 

Ein verspäteter Einstieg ist bis vier Wochen nach Beginn möglich. Zielgruppe des Kurses sind ausgebildete Apotheker*innen z. B. aus Syrien, Irak, Iran, Eritrea, Somalia oder Migrant*innen anderer Herkunftsländer sowie EU-Eingewanderte aus EU-Ländern.

Weitere Infos finden Sie hier.

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news-2751 Mon, 03 Jan 2022 15:46:57 +0100 IQ Fachstelle IKA: Umfangreiche Dokumentation des virtuellen Fachtags "FAIRänderung durch Digitalisierung? online https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-ika-umfangreiche-dokumentation-des-virtuellen-fachtags-fairaenderung-durch-digitalisierung-online Am 29. Oktober 2021 fand der virtuelle Fachtag "FAIRänderung durch Digitalisierung? Diversität und die Zukunft der Arbeit" der IQ Fachstelle IKA mit rund 300 Teilnehmer*innen statt. Die gesamte Dokumentation mit Video, Text und Bild ist jetzt online. Diese finden Sie hier auf den Webseiten der Fachstelle.

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news-2750 Wed, 22 Dec 2021 13:26:11 +0100 BMBF: Anerkennungszuschuss um ein Jahr verlängert https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmbf-anerkennungszuschuss-um-ein-jahr-verlaengert [AiD] Seit fünf Jahren bietet der Anerkennungszuschuss finanzielle Förderung für Fachkräfte mit ausländischem Berufs- oder Studienabschluss. Die Antragsfrist wurde jetzt bis Ende 2022 verlängert. Die Anerkennung eines im Ausland abgeschlossenen Studien- oder Berufsabschlusses ist zum Teil mit hohen Kosten verbunden. Das stellt eingewanderte Fachkräfte vor finanzielle Herausforderungen. Um diese Hürde zu überwinden, startete Ende 2016 das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Pilotprojekt "Anerkennungszuschuss". Hierüber können Personen mit ausländischem Berufs- oder Studienabschluss eine finanzielle Förderung von bis zu 600 Euro erhalten. Die Förderung deckt neben den Gebühren für das Anerkennungsverfahren oder die Zeugnisbewertung auch Kosten für Übersetzungen, Beglaubigungen und Gutachten ab. Seit Januar 2020 wird als weiterer Baustein die Förderung von Qualifizierungskosten im Kontext der Anerkennung erprobt.

Der Anerkennungszuschuss und die Qualifizierungsförderung werden nun fortgeführt. Damit können Anträge für beide Förderinstrumente bis 31. Dezember 2022 bei der zentralen Förderstelle im Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gestellt werden. Grundsätzlich können Anträge auf Kostenerstattung innerhalb von neun Monaten ab der Förderzusage, in jedem Fall aber spätestens am 31. März 2024 eingereicht werden. Darüber hinaus umfasst die Qualifizierungsförderung künftig auch Fahrt- und Übernachtungskosten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den geförderten Qualifizierungen entstehen. Pro Person können weiterhin bis zu 3.000 Euro erstattet werden.

Der Anerkennungszuschuss schließt eine Förderlücke insbesondere für Erwerbstätige mit geringem Einkommen. Die Förderung richtet sich an Personen, die seit mindestens drei Monaten in Deutschland leben, unabhängig von Staatsangehörigkeit oder Aufenthaltsstatus. Der Anerkennungszuschuss ist vor Beginn des Anerkennungsverfahrens zu beantragen, die Qualifizierungsförderung frühzeitig vor Beginn der Qualifizierung. Die Förderanträge können bei den meisten Einrichtungen ausgefüllt werden, die auch zur Anerkennung beraten. Bisher nehmen bundesweit über 500 Stellen Förderanträge entgegen.

Fünf Jahre Anerkennungszuschuss

Seit dem Start des Anerkennungszuschusses Ende 2016 wurden über 4.500 Personen mit durchschnittlich rund 410 Euro gefördert. Anerkennungsinteressierte aus 150 Herkunftsländern stellten Anträge für 360 Referenzberufe. Die meisten Antragstellenden kamen aus Syrien, Polen und Rumänien. Neben vielen Zeugnisbewertungen waren bei den Anerkennungsverfahren die Referenzberufe Ingenieur*in, Gesundheits- und Krankenpfleger*in sowie Lehrer*in bisher am häufigsten vertreten.

Umgesetzt wird das Projekt "Anerkennungszuschuss" vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb). Weitere Informationen erhalten Sie hier beim Portal "Anerkennung in Deutschland" oder per E-Mail unter: anerkennungszuschuss(at)f-bb.de

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news-2749 Fri, 17 Dec 2021 14:05:00 +0100 BMAS: Call for Proposal zur 25. Internationalen Metropolis Konferenz https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-offizielle-website-und-twitter-kanal-zur-25-internationalen-metropolis-konferenz-jetzt-online-1 [BMAS] Vom 4. bis 9. September 2022 findet die 25. Internationale Metropolis Konferenz im bcc Berlin Congress Center statt, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem International Metropolis Steering Committee ausgerichtet wird.  Metropolis International ist das weltweit größte Netzwerk für Wissensaustausch zu Themen der Migration und Integration. Das Netzwerk fördert die gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Die Berliner Konferenz steht unter dem Thema "Changing migration, migration in change" und wird sich mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sowie des Technologie- und Klimawandels auf die Migration beschäftigen. Einen weiteren Schwerpunkt der Konferenz bildet die Frage, wie Migrationsprozesse fair und nachhaltig gestaltet werden können. 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Projekt Metropolis International laden dazu ein, Vorschläge für Workshops, individuelle Paper und Poster für die 25. Internationale Metropolis Konferenz 2022 einzureichen. Willkommen sind alle Einreichungen, die sich mit Migration, Mobilität und deren Steuerung auf der Welt, Integration und Inklusion oder mit Diversität beschäftigen.

Besonders freuen sie die Organisator*innen über Vorschläge, die direkt mit den Themen der Konferenz oder einem der Plenarthemen in Verbindung stehen. Dies gilt auch für solche, die sich Migration, Integration und Inklusion sowie Vielfalt aus einer vergleichenden und interdisziplinären Perspektive nähern. 

Allgemeine Voraussetzungen für einen Vorschlag

  • Alle Vorschläge sind auf Englisch einzureichen.
  • Alle Einreichungen müssen über das bereitgestellte Online-Tool erfolgen.
  • Mit der Einreichung wird der Veröffentlichung der Beiträge auf der Konferenzwebsite und im Pre-Conference-Prozess zugestimmt.
  • Die Einreichungen dürfen keine Rechtschreib- oder Grammatikfehler enthalten.
  • Standardabkürzungen dürfen ausschließlich für geläufige Begriffe verwendet werden. Alle anderen Abkürzungen sind bei der ersten Verwendung in nachgestellten Klammern zu erklären. Im Titel dürfen Abkürzungen verwendet werden, sofern der vollständige Name im Fließtext angegeben ist.
  • Autor*innen sind dafür verantwortlich, dass Titel, Namen und Institutionen korrekt angegeben sind, da diese im gesamten Konferenzmaterial veröffentlicht werden.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Konferenzwebsite www.imcb22.com, die laufend ausgebaut wird. Überdies informiert der Twitter-Kanal (https://twitter.com/IMCB22) über den aktuellen Stand der Vorbereitung sowie zu den Themen der Konferenz.

Interessierte Teilnehmer*innen können sich ab dem 1. März 2022 (Early Bird bis 31. Mai 2022) auf der Konferenzwebsite registrieren. Für die Konferenz wird eine Teilnahmegebühr erhoben. Konferenzsprache ist Englisch (mit Übersetzung in Französisch und Deutsch).

 

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news-2747 Fri, 17 Dec 2021 13:02:00 +0100 IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz: Podcast Aus:sicht - Neue Folge mit Nadine Förster, Leiterin der IQ Fachstelle Migrantenökonomie https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-brandenburg-neue-podcastfolge-zum-thema-diskriminierung-und-willkommenskultur-jetzt-reinhoeren-1 Als Motoren der Transformation erkennt Nadine Förster Frauen mit Migrationsgeschichte, die ein Unternehmen gründen. Sie ist Leiterin der IQ Fachstelle Migrantenökonomie, die sich das Ziel setzt, migrationsspezifische Gründungsprozesse in Deutschland voranzubringen. Neben ihrer IQ Tätigkeit ist sie nebenberuflich selbständig als Facilitatorin für Führungskräfte und Teams.

Im Interview mit Eva Stauf berichtet Nadine Förster vom internationalen Gründungsgeschehen in Deutschland: Es geht zum einen um Hürden, die internationale Gründerinnen zu bewältigen haben sowie um die unglaublichen Potenziale, die sie mitbringen - und die noch viel zu selten erkannt und bekannt sind. Dabei könnten Gründerinnen wichtige "role models" sein, um andere Frauen zu empowern.

Hier hat Nadine Förster, zusammen mit Begoña de la Marta vom Verein "Frauenalia - Existenzgründung in Deutschland" in diesem Jahr ein ganz besonderes Zeichen gesetzt: Sie waren Initiatorinnen des Summits "SIE gründet", der im September 2021 virtuell mit 600 Teilnehmenden und mit Unterstützung von drei Bundesministerien stattfand. Das Ziel, internationalen Gründerinnen eine Bühne zu geben, sie zu vernetzen und sich wechselseitig zu unterstützen, wurde in vielfacher Hinsicht erreicht. "Der Summit SIE gründet hat mir ein Mandat erteilt, um am Thema dranzubleiben. Eines meiner ersten Kapitel im Jahr 2022 wird sein, mit neuer Kraft auf die politischen Akteure zuzugehen, um die Barrieren für internationale Gründerinnen weiter abzubauen", so Nadine Förster.

Zum Podcast gelangen Sie hier
 

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news-2746 Mon, 13 Dec 2021 10:28:47 +0100 Bundeszentrale für politische Bildung: Jetzt als Projekt für das Förderprogramm "Antirassistische/rassismuskritische politische Bildung stärken" bewerben https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bundeszentrale-fuer-politische-bildung-jetzt-als-projekt-fuer-das-foerderprogramm-antirassistische-rassismuskritische-politische-bildung-staerken-bewerben [bpb] Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sucht im Rahmen einer Ausschreibung für eine Projektförderung Projekte, die in der antirassistischen oder rassismuskritischen politischen Bildung aktiv sind. Die Projekte müssen zwischen Februar 2022 und Dezember 2024 durchgeführt werden.

Gesucht werden insbesondere Projekte die antirassistische oder rassismuskritische Bildungsarbeit etablieren, weiterentwickeln und verstetigen sowie Projekte, die in diesem Rahmen Empowerment, Gleichstellungs- und Teilhabestrategien fokussieren. Der Schwerpunkt des Förderprogramms liegt auf der Unterstützung von Trägern der politischen Bildung sowie Migrant*innenselbstorganisationen, die bereits im Bereich antirassistischer oder rassismuskritischer Bildung tätig sind. Für die Ausschreibung wird vorausgesetzt, dass die eingereichten Projekte eine langfristige Wirkung anstreben und messbare Projektziele benennen.

Frühester Termin für den Projektstart ist der 15. Februar 2022. Die Projekte müssen zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen werden. Die jeweilige Zuwendung beträgt zwischen 40.000 und 150.000 Euro.

Weitere Informationen, die Kriterien für die Bewerbung sowie den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie hier.

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news-2745 Fri, 10 Dec 2021 11:10:00 +0100 Neues IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Physiotherapeut*innen" erschienen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-iq-themendossier-berufsanerkennung-fuer-physiotherapeutinnen-erschienen Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Physiotherapeut*innen – der Weg zur Fachkraft" zeigt, wie der Einstieg in den Beruf als Physiotherapeut*in gelingen kann. Seit über einem Jahrzehnt fehlen mehr und mehr Physiotherapeut*innen in Deutschland. So meldet zum Beispiel die Bundesagentur für Arbeit für das Jahr 2020, dass die gemeldeten vorhandenen Stellen für Physiotherapeut*innen mehr als sechs Monate offen bleiben. Weil die offenen Stellen nicht vollständig durch Therapeut*innen besetzt werden können, die in Deutschland studiert oder eine Ausbildung gemacht haben, gibt es eine hohe Nachfrage nach Personen, die ihren Berufsabschluss als Physiotherapeut*in im Ausland erworben haben.

Physiotherapeut*in gehört in Deutschland zu den Berufen mit einer gesetzlich geschützten Berufsbezeichnung. Das bedeutet, dass eine staatliche Erlaubnis erforderlich ist, um in Deutschland die Berufsbezeichnung Physiotherapeut*in führen zu dürfen und als solche*r zu arbeiten. Wer seinen Berufsabschluss im Ausland erworben hat, kann auf Antrag bei der zuständigen Behörde einen Anerkennungsprozess durchlaufen, um eine Berufszulassung in Deutschland zu erhalten. Grundvoraussetzung dafür ist eine Ausbildung oder ein Studium der Fachrichtung Physiotherapie. Der Abschluss muss im Heimatland dazu berechtigen, als Physiotherapeut*in zu arbeiten.

Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Physiotherapeut*innen – der Weg zur Fachkraft" erklärt, welche Wege es gibt, um in Deutschland als Physiotherapeut*in arbeiten zu können. Wie genau die Anerkennung abläuft, erfahren Sie in der IQ Beratungsstelle. Die Berater*innen helfen Ihnen dabei, das Anerkennungsverfahren vorzubereiten und zu starten. Die Anerkennungsberatung ist für Sie kostenlos. 

Die Adressen aller IQ Anerkennungsberatungsstellen vor Ort und zahlreiche weitere hilfreiche Informationen bietet das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung für Physiotherapeut*innen – der Weg zur Fachkraft".

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news-2744 Thu, 09 Dec 2021 19:06:46 +0100 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Vom Präsenzunterricht hin zu virtuellem Lernen - Erfahrungen aus IQ Qualifizierungen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-beratung-und-qualifizierung-vom-praesenzunterricht-hin-zu-virtuellem-lernen-erfahrungen-aus-iq-qualifizierungen Anpassungslehrgang, Vorbereitungskurs auf die Kenntnisprüfung, Brückenmaßnahme für Akademiker*innen … – das Förderprogramm IQ bietet eine breite Palette an Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext des Anerkennungsgesetzes. Bis zum Beginn der Corona-Pandemie fand ein Großteil davon vorwiegend im Präsenzunterricht statt. Eine Abfrage bei den Landesnetzwerken Anfang 2021 hat ergeben, dass sich das inzwischen deutlich geändert hat: Gut die Hälfte der befragten Qualifizierungsmaßnahmen wurde zu diesem Zeitpunkt überwiegend online durchgeführt. Ein Fünftel fand ausschließlich im virtuellen Format statt. Die Mehrheit dieser virtuellen Angebote soll auch weiterhin online stattfinden oder zumindest virtuelle Lernphasen beibehalten. Welche positiven und negativen Erfahrungen haben die Qualifizierungsprojekte mit dieser Umstellung gemacht?

Die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung gibt Ihnen hier einen Einblick.

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news-2743 Thu, 09 Dec 2021 12:58:59 +0100 Neues clavis-Ausgabe: Migration global – Partnerschaften zur Fachkräfteentwicklung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/neues-clavis-ausgabe-migration-global-partnerschaften-zur-fachkraefteentwicklung clavis ist ein Magazin für Entscheidungsverantwortliche aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Verwaltung, das die berufliche Integration von Migrant*innen unterstützt. Diesmal steht das Thema internationale Zusammenarbeit im Fokus. Die Dezember-Ausgabe der clavis versammelt eine Vielfalt von Stimmen, von internationalen Organisationen bis hin zu diasporischen Selbstorganisationen von Migrant*innen. Die Beiträge zeigen, wie internationale Zusammenarbeit dem Fachkräftemangel entgegenwirken und zur wirtschaftlichen Entwicklung in Ziel- und Herkunftsländern von Migrationsbewegungen beitragen kann. Neben Chancen und guten Beispielen werden auch Risiken und Handlungsbedarfe in der internationalen Migrationspolitik näher beleuchtet.

Ein regionaler Schwerpunkt der Ausgabe liegt auf afrikanischen Ländern. Praxisbeiträge und Analysen zeigen das Potenzial, das in der vertieften Zusammenarbeit für Migration und Entwicklung mit Partner*innen von unserem Nachbarkontinent steckt.

Zudem gibt es aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zur Erwerbsmigration in und nach Deutschland mit aktuellen Praxisbeispielen.

Die vollständige Ausgabe lesen Sie hier

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news-2742 Wed, 08 Dec 2021 19:30:06 +0100 Portal "Anerkennung in Deutschland": Initiative "Tage der Anerkennung" gestartet https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/portal-anerkennung-in-deutschland-initiative-tage-der-anerkennung-gestartet [AiD] Veranstaltungen, Publikationen und weitere Aktionen rund um den 10. Jahrestag des Anerkennungsgesetzes Die "Tage der Anerkennung" bündeln bundesweit und international geplante Aktionen zum 10. Jahrestag des Anerkennungsgesetzes. Veranstaltungen, Publikationen und viele weitere Beiträge machen darauf aufmerksam, was in den letzten zehn Jahren erreicht wurde. Die "Tage der Anerkennung" sind eine Initiative des Portals "Anerkennung in Deutschland" im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Aktionen informieren zudem über aktuelle sowie zukünftige Entwicklungen und verdeutlichen, wie die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen Perspektiven für internationale Fachkräfte in Deutschland eröffnet.

Die interaktive Landkarte des Portals "Anerkennung in Deutschland" gibt einen Überblick über die geplanten Aktionen, dort können Interessierte auch ihren Beitrag zu den "Tagen der Anerkennung" platzieren lassen.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier auf der Website des Anerkennungsportals.
 

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news-2740 Wed, 01 Dec 2021 11:04:44 +0100 Erster Afrozensus veröffentlicht: Diskriminierungserfahrungen, Perspektiven und Engagement Schwarzer Menschen in Deutschland https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/a [antidiskriminierungsstelle.de] Der #Afrozensus ist die erste umfassende Studie, die sich mit den Lebensrealitäten, Perspektiven und Diskriminierungserfahrungen von Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Menschen in Deutschland befasst. Das Bildungs- und Empowerment-Projekt Each One Teach One (EOTO) hat dazu gemeinsam mit Citizens For Europe (CFE) und gefördert von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes knapp 6.000 Tausend Schwarze, afrikanische und afrodiasporische Menschen in Deutschland befragt und Interviews und Fokusgruppen mit Expert*innen aus dem Gesundheits- und Bildungsbereich geführt. Der #Afrozensus ist die erste umfassende Datensammlung dieser Art in Deutschland. Auf der Online-Tagung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zum #Afrozensus am vergangenen Dienstag, 30. November 2021, wurden die Ergebnisse vorgestellt - und konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um rassistische Diskriminierung abzubauen und Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland zu schützen und zu fördern.

Einige ausgewählte Ergebnisse: Anti-Schwarzer Rassismus ist verbreitet. Die Befragten nannten keinen Lebensbereich, in dem Diskriminierung und Rassismus keine umfassenden Probleme sind. So gaben beispielsweise 56 Prozent an, bereits grundlos von der Polizei kontrolliert worden zu sein. 90 Prozent sagten, dass ihnen nicht geglaubt wird, wenn sie Rassismus ansprechen. Zwei Drittel der Afrozensus-Befragten (67,6 %) geben an, dass sie aufgrund rassistischer Zuschreibungen in der Schule/Universität bei gleicher Leistung schlechtere Bewertungen als andere Mitschüler*innen/Kommiliton*innen erhalten.

Die Keynotes auf der Veranstaltung hielten Michaela Moua, Anti-Rassismus-Koordinatorin der Europäischen Kommission, und Prof. Dr. Maisha M. Auma, Hochschule Magdeburg-Stendal.

Mehr Informationen zum #Afrozensus finden Sie hier.

 

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news-2739 Tue, 30 Nov 2021 14:55:47 +0100 IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch: Virtueller Adventskalender mit Empfehlungen für Ihren Online- und Präsenzunterricht startet morgen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-berufsbezogenes-deutsch-virtueller-adventskalender-mit-empfehlungen-fuer-ihren-online-und-praesenzunterricht-startet-morgen Bringen Sie Spaß und Bewegung in Ihren Advent! Holen Sie sich mit den "Energizern" der IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch lebendige Gruppendynamik in Ihren Online- und Präsenzunterricht. 24 Tipps für einladende Einstiege, Konzentrations- und Kennenlernspiele mit Fingerspitzengefühl hat die IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch für Sie hinter den Türchen ihres diesjährigen Adventskalenders versteckt.

Neugierig geworden? Den virtuellen Adventkalender finden Sie hier.

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news-2738 Tue, 30 Nov 2021 13:17:10 +0100 BIBB: Projekt NetQA geht in Verlängerung https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bibb-projekt-netqa-geht-in-verlaengerung [AiD] Das Projekt Netzwerk Qualifikationsanalyse (NetQA) wird bis Ende 2022 verlängert. Ziel ist es, die Qualifikationsanalyse als Verfahren bei der Anerkennung weiter zu etablieren. Vom ersten Beratungsgespräch mit den Anerkennungsinteressierten über die Expertensuche und Durchführung der Qualifikationsanalyse (QA) bis zur Entscheidung über die Gleichwertigkeit der Berufsqualifikation: Das Projekt Netzwerk Qualifikationsanalyse (NetQA) fördert die Vernetzung und den Austausch der zuständigen Stellen in allen Fragen rund um die QA. Zum 1. Januar 2022 wird das Projekt um ein weiteres Jahr verlängert und somit auch der Sonderfonds Qualifikationsanalysen.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist in dem vom BMBF geförderten Projekt verantwortlich für die Gesamtkoordination und das Wissensmanagement. Ziel des Projekts ist es, das Verfahren der QA im System der Berufsanerkennung weiter zu etablieren und somit die stärkere und nachhaltige Nutzung der QA voranzutreiben.

Der Sonderfonds Qualifikationsanalysen sichert die finanzielle Förderung. Anerkennungssuchende, die keine andere Möglichkeit zur Finanzierung der QA haben, können die Mittel über den Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) oder die IHK FOSA (Foreign Skills Approval) beantragen.

Die am Projekt NetQA beteiligten Kammern stehen den zuständigen Stellen und Kammern in festgelegten Transferregionen für alle Fragen rund um die QA zur Verfügung. Die Projektpartner mit Ansprechperson und Transferregion finden Sie über die Deutschlandkarte auf der Projektseite von NetQA.

Weitere Informationen finden Sie hier auf der Website des Portals Anerkennung in Deutschland.

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news-2737 Fri, 26 Nov 2021 17:43:11 +0100 IQ Netzwerk Brandenburg: Video zu Migrantenunternehmer und Erfinder Majid Pakniyat veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-brandenburg-video-zu-migrantenunternehmer-und-erfinder-majid-pakniyat-veroeffentlicht Der Erfinder Majid Pakniyat und seine Frau sind 2017 als Ingenieur*innen aus dem Iran nach Deutschland gekommen. Vor drei Jahren haben sie sich mit einer Erfindung in Brandenburg selbstständig gemacht. Was genau die Migrantenunternehmer*innen erfunden haben, sehen Sie hier in dem Video des IQ Netzwerks Brandenburg.

Weitere Informationen zum IQ Projekt "Qualifizierung von Migrantenunternehmen" gibt es hier: www.socialimpact-migrantenunternehmen.eu

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news-2736 Fri, 26 Nov 2021 15:39:55 +0100 Aktuelle Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Gründungspotenzial von Geflüchteten veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/aktuelle-studie-der-friedrich-ebert-stiftung-zum-gruendungspotenzial-von-gefluechteten-veroeffentlicht Das Gründungspotenzial von Geflüchteten wird mittelbar durch die Dauer des Aufenthalts bestimmt, denn erst mit der Zeit können institutionelle Barrieren im Zugang zu Selbstständigkeit überwunden werden. Gleichzeitig steigen die Chancen zum Erwerb gründungsrelevanter Ressourcen, darunter Deutschkenntnisse, systemrelevantes Wissen, Erkenntnisse über Märkte sowie Beziehungen zu Lieferant_innen und Kund_innen. Dies sind zwei zentrale Ergebnisse der aktuell veröffentlichten Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung "Das Gründungspotenzial von Geflüchteten - Selbstständigkeit als Weg zur Arbeitsmarktintegration?" der Autor*innen René Leicht, Carina Hartmann und Ralf Philipp.

Die Studie zum Download finden Sie hier.

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news-2735 Thu, 25 Nov 2021 10:04:00 +0100 OECD-Publikationsreihe "Erfolgreiche Integration": Band "Sprachförderung für erwachsene Zugewanderte" veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/oecd-sprachfoerderung-fuer-erwachsene-zugewanderte [OECD] Die Publikationsreihe "Erfolgreiche Integration" erörtert klar und übersichtsartig zentrale Fragen der Integration von Eingewanderten und ihren Kindern. Jeder Band enthält konkrete Empfehlungen zum jeweiligen Thema, ergänzt durch Beispiele guter Praxis und Vergleiche zwischen den integrationspolitischen Konzepten verschiedener OECD-Länder. Der fünfte Band "Sprachförderung für erwachsene Zugewanderte" befasst sich mit Sprachkursen für erwachsene Eingewanderte und untersucht, wie dafür gesorgt werden kann, dass diese Kurse wirkungsvoll sind und unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lebensumständen Rechnung tragen.

Weitere Informationen zur Publikation finden Sie hier.
 

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news-2734 Mon, 22 Nov 2021 16:05:32 +0100 IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch: Fünf Szenarien für Lehrkräfte aus aller Welt https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-berufsbezogenes-deutsch-fuenf-szenarien-fuer-lehrkraefte-aus-aller-welt Mit den in dem Projekt „Deutsch für Lehrkräfte aus aller Welt“ des IQ Netzwerks Bremen erstellten Szenarien wird eine Verzahnung von fachlichen Inhalten mit den sprachlichen Anforderungen, die an Lehrpersonen gestellt werden, erreicht. Sie ermöglichen eine zielgruppenspezifische sprachliche Begleitung von Lehrer*innen mit Zuwanderungsgeschichte, um zum einen die für die Anerkennung notwendige Sprachkompetenz zu erlangen und zum anderen optimal für die sprachlichen Anforderungen des Schulalltags vorzubereiten.

Zu den Szenarien gelangen Sie hier.

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news-2733 Mon, 22 Nov 2021 14:23:27 +0100 Infoportal hilft dabei, sich mit Einfacher Sprache besser zu verstehen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/infoportal-hilft-mit-einfacher-sprache-erfolgreich-zu-kommunizieren Texte in Einfacher Sprache zu schreiben ist nicht einfach. Dazu gehört sprachliches Können und Erfahrung. Es gibt eine Einfache Sprache. Sie ist nützlich für viele Menschen, die normale deutsche Texte schwierig finden. Einfache Sprache ist schlicht, klar und verständlich. Sie folgt den Regeln der Standardsprache. Das unterscheidet sie von Leichter Sprache, die stark vereinfacht und besonders geregelt ist. Vieles hat die Einfache Sprache mit der Klaren oder Verständlichen Sprache gemeinsam.

Zum Infoportal Einfache Sprache gelangen Sie hier.
 

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news-2732 Fri, 19 Nov 2021 13:36:21 +0100 Bundesarbeitsminister Hubertus Heil prämierte innovativste Fachkräftenetzwerke https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-bundesarbeitsminister-hubertus-heil-praemiert-die-innovativsten-fachkraeftenetzwerke-deutschlands [BMAS] Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, hat am gestrigen Donnerstag, 18. November 2021, vier herausragende Fachkräftenetzwerke als "Innovatives Netzwerk 2021" ausgezeichnet. Gemeinsam mit Sebastian Knobloch, Geschäftsführer der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH), ehrte er die Netzwerke im Rahmen der Aktionswochen "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen". Die ZWH ist Partner im Multiplikatorenprojekt Transfer des Förderprogramms IQ (MUT IQ). Mit den Aktionswochen bieten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) seit 2012 eine bundesweite Plattform für regionale Aktionen und Veranstaltungen zu den Themen Fachkräftesicherung und Zukunft der Arbeit.

"Die Megatrends – Digitalisierung, Dekarbonisierung und Demographie – stellen die Regionen in unserem Land vor unterschiedliche Herausforderungen. Klar ist aber: Ohne qualifizierte Fachkräfte ist der Strukturwandel nicht zu bewältigten. Hinzu kommt die besondere Lage der Corona-Pandemie. Daher freut es mich umso mehr, dass die Netzwerke in den Regionen mit innovativen Projekten kreative Lösungsansätze schaffen. Sie zeigen, wie wichtig gemeinsames Handeln und professionelle Netzwerkarbeit sind", so Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

Am diesjährigen Wettbewerb "Innovatives Netzwerk 2021" haben sich insgesamt 30 Netzwerke aus nahezu allen Bundesländern beteiligt und ihre guten Ideen vorgestellt. Folgende Netzwerke wurden als "Innovatives Netzwerk 2021" ausgezeichnet: Nordsee Kollektiv, Wachstumsregion Ems-Achse, SCHULEWIRTSCHAFT Bayern und Familienfreundliche Unternehmen im Hochsauerlandkreis.

Weitere Informationen zu den Netzwerken finden Sie hier auf der Webseite des BMAS.

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news-2730 Tue, 16 Nov 2021 15:18:56 +0100 IQ Netzwerk Brandenburg: "Das kleine 1x1 zur Fachkräfteeinwanderung" – jetzt auch zum Hören! https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-brandenburg-das-kleine-1x1-zur-fachkraefteeinwanderung-jetzt-auch-zum-hoeren Das IQ Informationszentrum für Fachkräfteeinwanderung Süd & Ost des IQ Netzwerks Brandenburg präsentiert: "Das kleine 1x1 zur Fachkräfteeinwanderung" – jetzt auch zum Hören! Für alle Audiophilen, die sich lieber entspannt im Zug über die verschiedenen Einreisezwecke für ihre zukünftige Fachkraft informieren möchten, gibt es die Broschüre nun auch vertont! Hören Sie die Fallbeispiele mit konkreten Tipps ganz bequem beim Autofahren oder auf der Couch.
Zum Nachlesen finden Sie hilfreiche Links und Zusatzinfos in der Episodenbeschreibung.

Viel Spaß beim Reinhören!

Zu finden unter diesen Links:

 Oder alternativ unter https://dareconsulting.de/podcast-fachkraefteeinwanderung-teil-1/  

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news-2731 Tue, 16 Nov 2021 12:26:00 +0100 Niedersächsische Sozialministerin Behrens eröffnete das Fachforum zur Zuwanderung von Pflegefachkräften des IQ Netzwerks Niedersachsen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/niedersaechsische-sozialministerin-behrens-eroeffnete-das-fachforum-zur-zuwanderung-von-pflegefachkraeften-des-iq-netzwerks-niedersachsen „Und wer pflegt uns?“ Unter diesem Titel fand vom 9. bis 11. November 2021 das virtuelle IQ Fachforum statt. Rund 100 Teilnehmende aus Kliniken, Pflegeeinrichtungen und relevanten Institutionen haben an der Auftaktveranstaltung sowie an den vier Foren, die an den darauffolgenden Tagen stattfanden, teilgenommen. Die Niedersächsische Sozialministerin, Frau Daniela Behrens, eröffnete das Fachforum mit einer deutlichen Botschaft: "Wir brauchen Fachkräfte aus dem Ausland. […] Es bedarf dafür jedoch einer deutlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen." Wie genau diese Rahmenbedingungen aussehen müssen, wurde im weiteren Verlauf der Veranstaltung besprochen.

Ingo Henning von der Servicestelle Fachkräftesicherung der RKW Nord GmbH stellte die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einreise vor: Neben einem qualifizierten Abschluss benötigen ausländische Pflegekräfte die berufliche Anerkennung und einen Arbeitsplatz in Deutschland. Da das Anerkennungsverfahren bei Fachkräften aus Drittstaaten meist auf eine Teil-Anerkennung hinausläuft, müssen sie hier eine Anpassungsqualifizierung absolvieren, bevor sie in Unternehmen eingesetzt werden können.

Im Fokus der folgenden Diskussionsrunden standen die Rekrutierung und Integration in das Unternehmen. Hier kamen Expert*innen aus der Praxis zu Wort. So verriet die Integrationsbeauftragte des Klinikums Osnabrück auf welche Kriterien sie bei der Zusammenarbeit mit Personalvermittlungsagenturen besonders achte, während weitere Referierende das Gütesiegel "Faire Anwerbung Pflege Deutschland" und neue Unterstützungsangebote für Kliniken und Pflegeinrichtungen vorstellten.

Aber auch ausländische Pflegekräfte selbst berichteten von ihren Erfahrungen. So zum Beispiel Leandro De Abreu Montanhana, der aus dem Hochsommer in Sao Paulo ins winterliche Osnabrück kam und hier mit Schneechaos und Lockdown erstmal einen kleinen Kulturschock erlebte. Er betonte, wie sehr es ihm geholfen habe besonders in den ersten Wochen viel Unterstützung bei Behördengängen und vielen anderen Formalitäten erhalten zu haben.

Der Fachkräftemangel in der Pflege verschärft sich auch durch die Corona-Pandemie dramatisch. Bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in der Pflege, eine höhere Entlohnung der Pflegekräfte und die Erleichterung der Fachkräfteeinwanderung aus dem Ausland sind die zentralen Stellschrauben, um die Situation in der Branche zu verbessern.

Weitere Informationen zum IQ Fachforum "Und wer pflegt uns?"  finden Sie unter: https://www.migrationsportal.de/iq-netzwerk/veranstaltungen/iq-fachforum.html

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news-2727 Fri, 12 Nov 2021 15:20:00 +0100 IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung: Anerkennungs- und Einreiseprozesse ausländischer Fachkräfte in Bildern https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-leporellos-anerkennungs-und-einreiseprozesse-auslaendischer-fachkraefte Die Leporellos geben einen Überblick über die Anerkennungs- und Einreiseprozesse ausländischer Fachkräfte und die Unterstützungsleistungen durch IQ in diesem Prozess anhand fiktiver Fallbeispiele aus ausgewählten Berufen. Dabei werden jeweils unterschiedliche Aspekte der Einreise und Anerkennung dargestellt (s. Hinweise in Klammern). Zwei Leporellos sind auch als Poster verfügbar.

Folgende Leporellos der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung stehen hier zum Download bereit:

  • Leporello Pflegefachmann (Inhalte u.a.: Bescheid mit Auflagen, Visum nach § 16d Abs. 1 AufenthG, Anpassungslehrgang, Fachsprachkurs, Berufszulassung)
  • Leporello Ingenieurin für Elektrotechnik (Inhalte u.a.: beschleunigtes Fachkräfteverfahren, Einordnung Abschluss über anabin, Blaue Karte EU)
  • Leporello Ärztin (Inhalte u.a.: Bescheid mit Auflagen, Visum nach § 16d Abs. 1 AufenthG, Fachsprachprüfung, Berufserlaubnis, Kenntnisprüfung, Aufenthaltstitel § 18b AufenthG, Approbation)
  • Leporello Anlagenmechaniker SHK (Inhalte u.a.: teilweise Gleichwertigkeit, Visum nach § 16d Abs. 3 AufenthG)
  • Leporello Mechatroniker (Inhalte u.a.: beschleunigtes Fachkräfteverfahren, volle Gleichwertigkeit, Visum nach § 18a AufenthG)
  • Poster Mechatroniker
  • Poster Ärztin
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news-2728 Thu, 11 Nov 2021 15:56:00 +0100 IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung: Neue Publikation "Diskriminierung im Kontext Arbeit" erschienen https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-interkulturelle-kompetenzentwicklung-und-antidiskriminierung-diskriminierung-im-kontext-arbeit-praxisfallsammlung-und-handlungsempfehlungen Arbeit ist für Menschen zum einen zentrale Einkommensquelle. Zum anderen hängt der soziale Status maßgeblich von der beruflichen Stellung ab. Arbeitserfahrungen sind ein Kernstück unserer Identität. In der Folge sind wir im Arbeitskontext auch besonders anfällig für Erfahrungen von Benachteiligung, Herabwürdigung und Ausgrenzung. Was tun? Wie reagieren? Wie vorbeugen? Mit der vorliegenden Publikation will die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung diesen Fragen auf den Grund gehen, denn es besteht Handlungs- und Verbesserungsbedarf zum Schutz vor Diskriminierung.

Diese Publikation ist in Zusammenarbeit mit den IQ Teilprojekten im Bereich Faire Integration sowie im Bereich Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung entstanden. Sie ist sowohl Erfahrungsbericht der Beratungsstellen als auch eine Handreichung und enthält Empfehlungen zur Verbesserung der Einstiegs- und Teilhabemöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Deshalb richtet sich die Publikation an zentrale Arbeitsmarktakteur*innen, wie Arbeitsverwaltungen, Kommunen und Unternehmen, sowie staatliche Akteur*innen, Beratungsstellen, Gewerkschaften und soziale Dienste im Bereich Arbeitsmarktintegration.

Die Publikation zum Download finden Sie hier.
 

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news-2725 Wed, 10 Nov 2021 14:05:38 +0100 Bertelsmann Stiftung: Fachkräftemangel in deutschen Unternehmen größer als erwartet https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bertelsmann-stiftung-fachkraeftemangel-in-deutschen-unternehmen-groesser-als-erwartet [Bertelsmann Stiftung] Schon im vergangenen Jahr gingen viele Unternehmen davon aus, dass ihnen 2021 Fachkräfte fehlen werden. Tatsächlich hat sich die Lage noch weiter verschärft, das zeigt eine aktuelle Analyse der Bertelsmann Stiftung. Fachkräftezuwanderung trägt dazu bei, das Problem zu mildern. Allerdings spielt sie für Unternehmen weiterhin nur eine untergeordnete Rolle. Deutsche Unternehmen berichten von einem noch größeren Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, als vor Jahresfrist angenommen. In einer aktuellen Civey-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung mit einer Stichprobe von 7.500 befragten Unternehmensentscheider*innen gaben zwei Drittel (66 Prozent) an, dass bei ihnen momentan Fachkräfteengpässe bestehen. Im Fachkräftemigrationsmonitor der Bertelsmann Stiftung von Ende 2020 hatte etwas mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (54 Prozent) die Erwartung geäußert, dass ihnen in diesem Jahr Personal fehlen wird.

Die Lage unterscheidet sich je nach Branche, Region, Berufsbild und Qualifikation. Insbesondere fällt auf, dass die Fachkräftelücke bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung am größten ist: 48 Prozent der befragten Unternehmen berichten hier von einem Mangel, während nur 27 Prozent über fehlende Akademiker*innen klagen. Mit Blick auf die Branchen zeigt sich, dass der Pflegebereich sowie der Gesundheitssektor insgesamt besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen sind. Regional betrachtet, bestehen Engpässe in allen Bundesländern. Etwas stärker fallen sie in Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus, tendenziell weniger ausgeprägt sind sie in Berlin, Bremen und im Saarland.

Anwerbung ausländischer Fachkräfte spielt weiterhin eine geringe Rolle

Mit einer Trendwende ist den Ergebnissen zufolge nicht zu rechnen, im Gegenteil: 67 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, im kommenden Jahr über weniger Fachkräfte zu verfügen, als sie benötigen. "Fachkräfteengpässe verschärfen sich weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Wir als Gesellschaft brauchen nachhaltige Lösungen, um den demografischen Wandel und die sozial-ökologische Transformation zu meistern. Dabei spielt Zuwanderung neben Aus- und Weiterbildung eine wichtige Rolle", sagte Matthias Mayer, Migrationsexperte der Bertelsmann Stiftung.

Allerdings setzen nur 16 Prozent der befragten Unternehmen auf die Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland. Eine viel größere Rolle spielen die Ausbildung im eigenen Betrieb, gute Modelle zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Zurückhaltung hat verschiedene Gründe. Am häufigsten führen die Unternehmen sprachliche Barrieren, die schwierige Einschätzung ausländischer Qualifikationen sowie falsche Vorstellungen der Bewerber*innen an. Zwar lassen die Daten erkennen, dass es im Vergleich zur Vorjahresumfrage leichte Verbesserungen auf diesen Gebieten gibt. Aber: "Hürden zur Gewinnung ausländischer Fachkräfte bestehen trotz erheblicher Fortschritte weiterhin", sagte Matthias Mayer.

Gezieltere Bedarfsdeckung durch Ausbildungspartnerschaften

Dabei bietet das Anfang 2020 verabschiedete Fachkräfteeinwanderungsgesetz aus Sicht des Experten eine gute Grundlage. Es komme entscheidend darauf an, die darin verankerten Instrumente endlich konsequent und praxistauglich umzusetzen – beispielsweise im Ausland erworbene Kompetenzen nachvollziehbarer zu machen und einfacher anzuerkennen. "Gerade die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften mit abgeschlossener Ausbildung zeigt: Deutschland sollte die Möglichkeiten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes noch besser nutzen, um sich viel gezielter um ausländische Fachkräfte mit mittlerer Qualifikation für diejenigen Branchen bemühen, in denen der Mangel besonders groß ist", sagte Mayer.

Einen wesentlichen Beitrag hierzu können Ausbildungspartnerschaften zwischen der Bundesrepublik und anderen Ländern liefern. Sie dienen dem Ziel, ausländische Qualifikationen besser mit dem deutschen System der dualen Berufsausbildung zu vereinbaren sowie das gegenseitige Verständnis von Betrieben und zuwanderungswilligen Arbeitskräften zu verbessern. Auch 57 Prozent der befragten Unternehmen fänden es hilfreich, wenn es mehr transnationale Vereinbarungen zur Vermittlung oder Ausbildung von Fachkräften gäbe. Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich seit einigen Jahren auf diesem Gebiet und begleitet Projekte mit verschiedenen Ländern, zum Beispiel mit den Philippinen im Pflegebereich.

Zusatzinformationen

Die Ergebnisse basieren auf einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey. Dafür wurden zwischen dem 10. August und 3. Oktober 2021 je nach Frage rund 7.500 bzw. 500 Entscheider*innen aus deutschen Unternehmen mit einer Größe von mindestens zehn Mitarbeitenden befragt. 

Weitere Informationen zur Analyse der Bertelsmann Stiftung finden Sie hier
 

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news-2726 Mon, 08 Nov 2021 14:21:00 +0100 IQ Fachstelle IKA und IQ Netzwerk Schleswig-Holstein: Der Diversity-Kalender 2022 ist da! https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-fachstelle-ika-und-iq-netzwerk-schleswig-holstein-der-diversity-kalender-2022-ist-da Die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung (IKA) erstellt gemeinsam mit dem IQ Netzwerk Schleswig-Holstein jährlich einen Diversity-Kalender. Der Kalender in DIN A3-Format zeigt säkulare Gedenktage rund um das Thema Diversity sowie wichtige Feiertage unterschiedlicher Religionen. Der Kalender für 2022 kann kosten- und portofrei bestellt werden. Der Versand erfolgt ab Mitte Oktober.

Die Informationen zur Bestellung finden Sie hier.

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news-2729 Mon, 08 Nov 2021 14:19:00 +0100 BMAS: Aktionswochen zur Fachkräftesicherung und zum Wandel der Arbeit gestartet https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-aktionswochen-zur-fachkraeftesicherung-und-zum-wandel-der-arbeit-gestartet [BMAS] Vom 8. bis zum 21. November 2021 finden die diesjährigen Aktionswochen "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" statt. Mit den Aktionswochen bieten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform für regionale Aktionen und Veranstaltungen zu den Themen Fachkräftesicherung und Wandel der Arbeit.

Unternehmen, Verwaltungen, Institutionen und Netzwerke beteiligen sich bundesweit mit 223 Veranstaltungen an den diesjährigen Aktionswochen "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" und geben einen Einblick in ihr Engagement vor Ort. Die Themen der Veranstaltungen spiegeln die Trends auf dem Arbeitsmarkt wieder. Die Formate und Aktionen machen auf gute Ideen und innovative Lösungsansätze in den Regionen aufmerksam.

Vom 8. bis zum 21. November geht es in den 223 Veranstaltungen um Themen wie Berufsorientierung, Weiterbildung, Arbeitgeberattraktivität, die Integration von Geflüchteten und Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt oder die Gesundheit am Arbeitsplatz. Hier finden Sie eine Übersicht über alle Veranstaltungen [PDF].

Organisiert werden die Aktionswochen vom INQA-Netzwerkbüro im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Das INQA-Netzwerkbüro steht Ihnen bei Fragen oder dem Bedarf an weiteren Informationen unter der E-Mail-Adresse netzwerkbuero(at)inqa.de oder der Telefonnummer 030 20619 546 gerne zur Verfügung.

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news-2724 Fri, 05 Nov 2021 10:04:43 +0100 BMAS: Schlussbericht "Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete" veröffentlicht https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/bmas-schlussbericht-begleitevaluation-der-arbeitsmarktpolitischen-integrationsmassnahmen-fuer-gefluechtete-veroeffentlicht [BMAS] Evaluation zeigt: Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik verbessern die Integration von Geflüchteten in Arbeit und in die Gesellschaft Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am Mittwoch, 3. November 2021, den Schlussbericht zur "Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrations­maßnahmen für Geflüchtete" veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik die Integration von Geflüchteten in Arbeit und in die Gesellschaft verbessern.

Ein Beispiel: Nach Berechnungen aus der Evaluation erzielt der Staat im Durchschnitt für jede Person, die mit Eingliederungszuschüssen gefördert wird, nach fünf Jahren ein Plus von 17.600 Euro in der Einnahmen- und Ausgabenbilanz. Auch Maßnahmen bei einem Arbeitgeber, Maßnahmen bei einem Träger, ausbildungsbegleitende Hilfen, Einstiegsqualifizierung, Förderung der beruflichen Weiterbildung und Einstiegsgeld zahlen sich spätestens nach fünf Jahren aus. Der positive Effekt kommt vor allem daher, dass die Geflüchteten, wenn sie eine Arbeit gefunden haben, in die Sozialversicherung einzahlen.

Die Evaluation zeigt auch: Geflüchtete Frauen profitieren ebenfalls, wenn sie von den Arbeitsagenturen und Jobcentern gefördert werden – bei manchen Maßnahmen sogar stärker als geflüchtete Männer. Allein die Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II erzielten für die Zielgruppe der Geflüchteten keine positiven Effekte.

Das BMAS hatte das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Jahr 2017 mit der Durchführung der Evaluation beauftragt. Projektpartner waren das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW), die Public Division bei Kantar in Deutschland (Kantar GmbH), das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen, das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI).

Die Wissenschaftler*innen haben die Inanspruchnahme, Umsetzung und Wirkung der wesentlichen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik im SGB II und SGB III zur Förderung der Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit evaluiert. Es werden Fragen beantwortet, wie effektiv und effizient die zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Geflüchtete im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktintegration und soziale Teilhabe sind, und welche Faktoren, wie etwa Sprachförderung und individuelle und lokale Kontextfaktoren, die Maßnahmenwirksamkeit verstärken oder hemmen. Aus den Ergebnissen wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet, wie das Instrumentarium und die Rahmenbedingungen für die Integration von Geflüchteten weiter verbessert werden können.

Den Schlussbericht zum Download finden Sie hier.

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news-2720 Tue, 19 Oct 2021 11:49:37 +0200 IQ Netzwerk Hamburg: Ratsuchende des Trägers Bildungs- und Beratungskarawane e. V. in ZDF-Magazin vorgestellt https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/iq-netzwerk-hamburg-teilproke-forum-am-freitag-migrantinnen-auf-dem-arbeitsmarkt Migrantische Frauen haben es auf dem deutschen Arbeitsmarkt schwer. Das gilt für Akademikerinnen genau so wie für Frauen in Lehrberufen. Woran das liegt hat die Moderatorin Homeira Rhein in einem Beitrag des ZDF-Magazins "Forum am Freitag" über Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt verdeutlicht, an dem auch das Hamburger IQ Teilprojekt "AMinA – Arabische Migrantinnen in Anerkennung" der Bildungs- und Beratungskarawane e. V. (BBK) mitgewirkt hat.

Den 15-minütigen Beitrag finden Sie hier in der ZDF-Mediathek.

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news-2719 Tue, 19 Oct 2021 09:52:50 +0200 Fortschrittliche Strategien zur Aufnahme von Migrant*innen und Geflüchteten: Online-Portal "Moving Cities" startet https://www.netzwerk-iq.de/presse/news/meldung/dvg Am kommenden Donnerstag, 21. Oktober 2021, startet die Online-Plattform "Moving Cities", ein Mapping, das detaillierte Recherchen über 28 fortschrittliche solidarische Städte und ihre Strategien zur Aufnahme von Migrant*innen und Geflüchteten in zehn europäischen Ländern bietet. Städte und Gemeinden in ganz Europa zeigen, dass eine andere Migrationspolitik nicht nur möglich ist, sondern bereits stattfindet. Während nationale und EU-geführte politische Reformen seit Jahren in einer Sackgasse stecken, setzen sich bereits mehr als 600 Kommunen von Polen bis Portugal für eine solidarische Migrationspolitik ein, und Dutzende von Städten gehen mit innovativen lokalen Lösungen mit gutem Beispiel voran.

Durch die Hervorhebung guter Beispiele der Migrationspolitik und der Beschreibung  erfolgreicher lokalen Ansätze trägt "Moving Cities" zu einem gegenseitigen Lernprozess bei, der Synergien zwischen Kommunen in ganz Europa ermöglicht. Das Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der einzelnen Kommunen auf lokaler Ebene zu verbessern und die Stimmen der Städte und Städtenetzwerke als politische Akteure in der europäischen Migrationsdebatte zu stärken.

Die Website ist als Instrument für Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen gedacht, die auf der Suche nach Anregungen und Strategien zur Veränderung ihrer lokalen Migrationspolitik sind. Bislang fehlte ein umfassendes und leicht zugängliches Mapping, das sich auf Schlüsselfaktoren für Kommunen und die Zivilgesellschaft konzentriert. "Moving Cities" bietet daher:

  1. Eine Übersicht über bereits aktive Städte und Netzwerke in ganz Europa
  2. Eingehende Recherchen über 28 fortschrittliche Städte und ihre Strategien in zehn europäischen Ländern
  3. Mehr als 45 inspirierende lokale Ansätze in verschiedenen Politikbereichen: soziale Rechte und Inklusion, Aufnahme und Aufenthaltssicherheit, politische Partizipation, interkulturelle Inklusion und Antirassismus, Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Vernetzung und Lobbyarbeit
  4. Sieben verschiedene Sprachversionen: Englisch, Französisch, Deutsch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Spanisch

Die Idee zu dem Projekt entstand 2019 in einem europäischen Vernetzungsprozess im Rahmen der Palermo Plattform, an dem rund 20 Initiativen beteiligt waren. Verantwortlich für die Umsetzung sind Seebrücke, die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung sowie Tesserae, eine Plattform für soziale Stadtforschung. Das Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung und dem Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung kofinanziert.

Am kommenden Donnerstag, 21. Oktober 2021, von 10 bis 14 Uhr findet die begleitende Onlinekonferenz zum Livegang des Portals statt. Neben einer Vorstellung der Website und einzelner Beispiele gelungener Migrationspolitik ist eine Diskussion zu ihrer politischen Bedeutung geplant. Im Anschluss folgen Workshops für kommunale Mitarbeitende, Lokalpolitiker*innen, und Zivilgesellschaft über Wege zur  solidarischen Kommunalpolitik. Die Veranstaltung wird simultan auf Deutsch, Englisch und Griechisch übersetzt werden. Die Veranstaltung findet online mit dem Videokonferenztool "Zoom" statt. Das Programm, den Link zur Veranstaltung und die URL des Portals (ab 21. Oktober 2021) finden Sie hier.

 

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