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Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"
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Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)


Erstellt: 14.10.2018  |  Zuletzt geändert: 06.11.2018, 13:20 Uhr

Gefördert und unterstützt wird das BIM von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung (Förderpartner), dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) (Förderpartner), der Bundesagentur für Arbeit (BA) (Unterstützungspartner) und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (Unterstützungspartnerin).

"Mit der Entwicklung Europas zu einer globalen Einwanderungsregion sind Fragen nach Integrations- und Migrationsprozessen, speziell auch in Deutschland, seit Beginn der 1980er Jahre zu zentralen gesellschafts- und politikleitenden Forschungsschwerpunkten geworden. Welche Bilder und Erkenntnisse entstehen jedoch, wenn moderne Gesellschaften als 'Migrationsgesellschaften' in ihrer Dynamik als Ganzes beobachtet und erforscht werden? Diesen Fragen wird in der Forschung bislang eher getrennt und arbeitsteilig nachgegangen. Deshalb will das BIM die vielfach noch unübersichtlichen wissenschaftlichen Perspektiven und politischen Debatten zusammenführen und neu bündeln." Das BIM konzentriert sich dabei auf theoriegeleitete empirische Forschung, die sie immer wieder an die Grundlagenforschung zurückbindet. Zugleich strebt es einen systematischen Forschungstransfer in den öffentlichen Raum an. Insofern versteht sich das BIM als aktiver Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen.

Acht Abteilungen, die ihr Forschungswissen aus unterschiedlichen Instituten in Berlin mitbringen, reflektieren die inhaltliche Bandbreite des Themengebiets Integration und Migration. 

(1) Integration, Sport und Fußball: Struktur- und Funktionswandel von Sport und Fußball in modernen Gesellschaften mit besonderem Fokus auf deren gesellschaftlichen Integrationsleistungen.

(2) Arbeitsmarkt, Migration und Integration: Analyse der Arbeitsmarktverläufe von Migrantinnen und Migranten und deren Nachkommen, Abbau von Arbeitsmarkthürden für Geflüchteten.

(3) Integration, soziale Netzwerke und kulturelle Lebensstile: Analyse der Prozesse der Migration in der Gesellschaft.

(4) Wissenschaftliche Grundfragen zu Integration und Migration: Theoretisch-konzeptionelle und empirisch-methodologische Grundfragen der Integrations- und Migrationsforschung.

(5) Bildung und Integration: Bedingungen des Kompetenzerwerbs und Bildungserfolgs von Heranwachsenden aus zugewanderten Familien.

(6) Migration, psychische und körperliche Gesundheit und Gesundheitsförderung: Forschung, Lehre und Versorgung im Bereich der psychischen und körperlichen Gesundheit von Menschen aus diversen Herkunftskontexten.

(7) Ökonomische Migrations- und Integrationsforschung: Die Abteilung untersucht die wirtschaftlichen Ursachen und Folgen der Migration und Integration von Migrantinnen und Migranten.

(8) Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik: Aufarbeitung theoretischer Integrationsforschung im sozialwissenschaftlichen Feld, vergleichende Analyse internationaler Integrationskonzepte und Integrationspolitiken, und ihrer politischen Wirkungen auf die postmigrantische Gesamtgesellschaft.

Das breite Spektrum der Forschungsergebnisse bietet Praktikerinnen und Praktikern je nach Handlungsfeld neue Kenntnisse zu Themen der Integration von Zugewanderten und Geflüchteten in unterschiedlichen Feldern (Arbeitsmarktintegration, Bildung, Soziale Arbeit, Kultur, Sport, Psychologie, Medizin).

Gemeinsam mit dem Bonn International Center for Conversion (BICC) hat das IMIS im Forschungsprojekt "Flucht: Forschung und Transfer. Flüchtlingsforschung in der Bundesrepublik Deutschland" (IMIS) im Bereich „Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten“.

Ansprechpartnerin

Christiane Tieben-Westkamp

Tel.: 0221 93298111
christiane.tieben(at)ebb-bildung.de



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