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Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Starke Beteiligung von IQ auf der diesjährigen Metropolis-Konferenz "The Promise of Migration"

Auf der diesjährigen, internationalen Metropolis-Konferenz "The Promise of Migration", die vom 24. Juni bis 28. Juni 2019 im kanadischen Ottawa stattfand, organisierten und moderierten Vertreterinnen und Vertreter des Netzwerks IQ insgesamt neun Workshops. Außerdem beteiligten sich IQ Repräsentantinnen und Repräsentanten mit Vorträgen an weiteren Workshops.

Anerkennungsverfahren, branchenspezifische Fachkräftesicherung, digitale Sprach- und Integrationstools, Migrantenökonomie, migrantische Frauen, Diversity Management, Sprachförderung und Integrationsmaßnahmen am Arbeitsplatz: das waren die Hauptthemen der insgesamt neun Workshops, die von IQ Mitarbeitenden (co-)organsiert wurden. Zusammen mit externen Expertinnen und Experten aus u. a. Schweden, Österreich, Niederlande, USA und Kanada, wurden diese vielfältigen Themen vergleichend debattiert.

Die IQ Delegation spiegelte die Vielfalt der vorhandenen Akteurinnen und Akteure im Netzwerk IQ wider: Sprecherinnen und Sprecher der IQ Fachstellen Einwanderung (Johannes Remy), Berufsbezogenes Deutsch (Katrin Ransberger), Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung (Tina Lachmayr) und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung (Evelien Willems) waren genauso wie Personen aus den Landeskoordinierungen Bayern (Stephan Schiele, Anne Güller-Frey) und Thüringen (Dana Wunderlich) vertreten. An einem von der Landeskoordinierung Hamburg (Sonja Basjmeleh) organisiertem Workshop war das Multiplikatorenprojekt Transfer des Förderprogramms IQ - MUT IQ (Fabienne Braukmann) mit der Moderation beteiligt.

Eine Besonderheit war in diesem Jahr das von Jürgen Schröder, Bundesministerium für Arbeit (BMAS), initiierte Canada-Germany-Symposium, in dem Vertreterinnen bzw. Vertreter des BMAS, der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit ihren kanadischen ministerialen, verwalterischen und wissenschaftlichen Counterparts die beiden Einwanderungssysteme verglichen und diskutierten. Das Symposium stieß mit 70 anwesenden Personen auf hohes Interesse. Die anschließende Diskussion beinhaltete Fragen, wie beide Staaten ihre Attraktivität für potentielle Zuwanderer erhöhen werden, um diese langfristig an den Arbeitsmarkt zu binden. Weitere Fragen betrafen den Bedarf an Fachkräften in bestimmten Branchen und die rechtliche Ausgestaltung in Form des Gesetzespakets für bestimmte Sektoren.

Einen inhaltlichen Überblick der Workshops finden Sie hier.

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