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Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Neue Studie der Bertelsmann-Stiftung: Freiwillig Engagierte für die Integration von Geflüchteten notwendig

[Bertelsmann Stiftung] Jeder vierte Geflüchtete, der seit 2015 nach Deutschland gekommen ist, hat inzwischen einen Job. Freiwillig engagierte Helferinnen bzw. Helfer unterstützen bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Diese Hilfe könnten die Agentur für Arbeit und die Jobcenter in diesem Umfang ohne die Freiwilligen nicht gewährleisten. Wie kann eine realistische Perspektive für die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt aussehen? Die Bertelsmann Stiftung ermittelt anhand von fünf lokalen Beispielen einen Ansatzpunkt. Unter dem Titel "'Ausbildung und Arbeit für Flüchtlinge? – Ohne die Freiwilligen können Sie das vergessen!' Über bürgerschaftliches Engagement zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration" zeigt die Studie, dass freiwilliges Engagement ein erfolgversprechendes Instrument zur Hinführung zum Arbeitsmarkt darstellt.

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer begleiten die Geflüchteten oft zur Agentur für Arbeit und zu den Jobcentern. Sie helfen bei der Anerkennung von Bildungs- und Berufsabschlüssen, beim Erstellen von Lebensläufen und Bewerbungsunterlagen. Außerdem begleiten sie die Bewerberinnen bzw. Bewerber zu Vorstellungsterminen, helfen ihnen, sich beruflich zu orientieren und motivieren sie, beständig bei der Sache zu bleiben. Freiwillige Helferinnen bzw. Helfer sind vor Ort für diese Prozesse oft unersetzlich.

Gerd Placke, Experte der Bertelsmann Stiftung für freiwilliges Engagement, sagt: "Wir könnten mehr Menschen in Arbeit bringen, wenn diese Kraft noch aktiver in die bestehenden Arbeitsvermittlungs-System eingebracht wird. Deutschland sollte das Engagement der freiwilligen Flüchtlingshelferinnen und -helfer besser nutzen. Es wird künftig noch relevanter werden, weil die Geflüchteten mit ihren mittlerweile erworbenen Deutschkenntnissen für den Arbeitsmarkt vorbereitet sind und sich inzwischen besser im deutschen Alltag zurechtfinden."

Die Studie der Bertelsmann Stiftung finden Sie hier zum Download.

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