Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

IQ Fachstelle Migrantenökonomie

Die Fachstelle entwickelt mehrsprachige Dossiers und Leitfäden, etwa zur Gründungsunterstützung, zum Aufenthaltsrecht, gesetzlichen Rahmenbedingungen etc. Darüber hinaus bietet sie Schulungen für Beraterinnen und Berater in der Gründungsberatung an. Migrationsspezifische Instrumente für die Konsolidierung von Unternehmen und die Unternehmensnachfolge sind in der Entwicklung.

Weiterhin konzentrieren sich einige Initiativen auf die hohe Zahl internationaler Studierender in Deutschland: Studierende, Akademikerinnen und Fachkräfte aus EU- und Nicht-EU-Ländern, die als potenzielle Selbständige in Frage kommen. Speziell an sie richtet sich die Plattform "Wir gründen in Deutschland" , auf der sie Informationen rund um den Gründungsprozess in derzeit 14 Sprachen abrufen können. Nutzerinnen und Nutzer werden konsequent zielgruppenbezogen und bedarfsorientiert durch die Seite gelotst und können sich für weiterführende Fragen sogar an Beraterinnen und Berater wenden, die Gründungsprozesse migrationsspezifisch begleiten.

Die Arbeit der Fachstelle Migrantenökonomie bleibt nicht im Verborgenen, sondern wird dank des engen Dialogs mit Praxis, Politik, Verwaltung und Wissenschaft an die breite Öffentlichkeit gebracht. Hierzu veranstaltet die Fachstelle dreimal jährlich das "Fachforum Migrantenökonomie" als Plattform für aktuelle Aspekte und Entwicklungen rund um die Migrantenökonomie in Deutschland.

Organisiert werden auch Veranstaltungen, um Akteurinnen und Akteure aus arbeitsmarktpolitischen Bereichen zusammenzubringen, die sich sonst nicht unmittelbar begegnen. Die Fachstelle pflegt zudem den Kontakt zu europäischen Gremien und internationalen Initiativen und engagiert sich auf Konferenzen, um Impulse in die nationale Beförderung des Themenfelds zu geben.

National wie international beteiligt sich die Fachstelle Migrantenökonomie an Studien und Forschungsprojekten, um Ist-Zustände zu ermitteln und Handlungsempfehlungen auszusprechen.

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