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Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Volkswirtschaftliche Bedeutung

Über die Hälfte der seit 2005 neu entstandenen Unternehmen in Deutschland wurden von Menschen mit Migrationshintergrund gegründet. Die Gesamtzahl der migrantischen Unternehmen beträgt laut aktuellem Mikrozensus 755.000.

Im Durchschnitt erzielen unternehmerisch selbständige Migrantinnen und Migranten einen 40% höheren Nettoverdienst als Angestellte.

Mehr als ein Viertel aller Selbständigen mit Migrationshintergrund bieten wissensintensive Dienstleistungen an (28%). Jeweils 13 bis 16% sind in den Branchen Gastgewerbe, Handel oder Baugewerbe tätig.

 
Die Handlungsoptionen, die wir empfehlen sind:
  • Eine zielgruppenorientierte Gründungsunterstützung antwortet gezielt auf die Herausforderungen, denen migrantische Selbständige gegenüberstehen. Daher sollten bestehende Beratungsstrukturen migrationsspezifisch erweitert werden.
  • Es bedarf gesonderten Finanzierungsformaten für gründungserfahrene Personen mit Migrationshintergrund.
  • Eine intensivere Förderung von Aus- und Weiterbildungsangeboten in migrantischen KMU kann positive Auswirkungen auf die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrations- und Fluchtbiografie sowie für die Stärkung migrantischer KMU haben.
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