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Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Selbständigkeit von Geflüchteten

Handlungsempfehlung zur Stärkung der Gründungsinfrastruktur für geflüchtete Personen:

  • Aufbau einer inkludierenden Unterstützungsstruktur, die für geflüchtete Personen im Asylantragsverfahren, für anerkannte Flüchtlinge, für Migrantinnen und Migranten und für deutsche Gründungspersonen eine zielgerichtete, individuelle und bedarfsorientierte Gründungsunterstützung vorhält.
  • Aufbau eines Pools von Beraterinnen und Beratern für migrantische und geflüchtete Gründungspersonen, die hierfür ausgewiesen sind. Diese Kenntnisse sind über Erfahrungen in der Beratung von Migrantinnen und Migranten oder durch den Aufbau spezifischer Kenntnisse durch die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen nachzuweisen.
  • Proaktive Ansprache des Themas "Selbständigkeit" in den institutionellen Beratungsstrukturen (u.a. Ankunftszentren des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter) als auch in den Beratungsinstitutionen für geflüchtete Personen und für Migrantinnen und Migranten (Beratungsstellen der Förderprogramme "Integration durch Qualifizierung" und "Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales) und Aufnahme der Thematik in den entsprechenden Instrumenten (Screening-Verfahren, Kompetenzfeststellung, Erstberatungsgespräche, Beratungsgespräche).
  • Sensibilisierung der Mitarbeitenden in den Agenturen für Arbeit, Jobcentern sowie in den (geförderten) Beratungseinrichtungen für das Themenfeld "Selbständigkeit und Unternehmertum", um etwaigen Vorbehalten gegenüber einer beruflichen Selbständigkeit von Geflüchteten entgegenzuwirken und um ein Verweiswissen in den (Regel-)Strukturen aufzubauen.
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