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Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Internationale Studierende

Aktuell studieren ca. 150.000 Personen mit einem Bildungsabschluss aus einem Nicht-EU-Land in Deutschland. Die Anzahl aller internationaler Studierender wächst seit der Überschreitung der 300.000er-Marke im Jahr 2014 ebenfalls.

Es besteht weiterhin eine überdurchschnittlich hohe Gründungsneigung bei migrantischen Akademikerinnen und Akademikern. Weiterhin könnte sich durch gezielte Unterstützungsangebote die Zahl der erteilten Aufenthaltstitel zur Ausübung einer selbständigen (§21 Abs. 1,2 und 2a) oder freiberuflichen Tätigkeit (§21 Abs. 5) in den nächsten Jahren vervielfachen.

Faktor persönliche Ressourcen: Internationale Studierende bringen wichtige persönliche Netzwerke mit und können dazu beitragen, neue Geschäftsfelder für den Standort Deutschland zu erschließen.

  • In den vergangenen Jahren war das Berufsbild Unternehmer/Unternehmerin eines der vier beliebtesten Berufe von bildungsausländischen Studienabsolventen in Deutschland.
  • Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften zählen zu den beliebtesten Fächern internationaler Studierender - eine gute Voraussetzung für die Umsetzung von Gründungsvorhaben.
  • Zwischen 60 bis 80% der internationalen Studierenden äußern ihre Bleibeabsicht nach Studien- und Promotionsabschluss.

 

Die Handlungsoptionen, die wir empfehlen sind:
  • Themenspezifische Sensibilisierungs- und Informationsangebote mit International Offices, Career Services und Gründungsbüros.
  • Seminare zu diversen Gründungsthemen, für die sich internationale und bildungsinländische Studierende Leistungspunkte anrechnen lassen können.
  • Regionale Gründungswettbewerbe, an denen internationale Studierende aus mehreren Hochschulen in Tandems mit bildungsinländischen Studierenden antreten.
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