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Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Berufssprache im Klassenzimmer: Heterogenität als positiver Faktor im Lerngeschehen am Beispiel eines digital-analogen Materialpakets

 In Berufen, in denen das fachliche Handeln stark von der komplexen Kommunikation mit Menschen (Pflegende, Ärzte, Lehrende, Dienstleistende) geprägt ist, spielt authentisches Sprachhandeln eine zentrale Rolle. Dies macht Unterrichtskonzepte für den berufsbezogenen Deutschunterricht erforderlich, die  den größtmöglichen Raum für die Kommunikation zwischen SuS bietet. Sowohl für Fach- als auch für Sprachlehrende bedeutet dies, Teilnehmende mit unterschiedlichen fachlichen als auch sprachlichen Kompetenzen zu dem Ziel zu begleiten, am Arbeitsplatz kompetent und „auf den Punkt“  sprachhandeln zu können.

Daneben erleichtert Weltwissen, Wissen über die Arbeitsweltkultur und strategisches Wissen für ein langfristiges Selbstlernen ein Bestehen in der Arbeitswelt.

In diesem Praxisforum wird ein Materialpaket vorgestellt, mit dem ein Schritt getan wird, diesen hohen Anforderungen an die Unterrichtsgestaltung ein Stück weit gerecht zu werden.

Es wurde im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ von der Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch in einem interdisziplinären Team entwickelt.

Die Basis aller Bausteine stellen exemplarisch Szenarien aus dem Pflegealltag dar, mit der Lernende tief in die Berufssprache einer Krankenhausstation eintauchen können.

 

Das Paket besteht aus drei Bausteinen:

•          Einer Sprachlernapp für Lernende zum Selbstlernen, mit vertonten

Dialogen und interaktiven Übungen zu Kommunikation, Wortschatz, Strukturen, Aussprache und Wissenswertes zum Arbeitsalltag in der Pflege. Das Spielen durch den Tag auf der Station bietet die Möglichkeit des flexiblen, individualisierten Lernens durch Auswahl und Wiederholung der Dialoge, Übungen und die Benutzung des Wörterbuches und der Infobox.

•          Einer Online-Variante für den Klassenraum, die die Möglichkeit

bietet, alle Dialoge und Übungen punktuell auszuwählen und somit gezielt auf Lernergruppen oder einzelne Lernende einzugehen.

•          Einer analogen Werkzeugkiste mit Zusatzmaterialien, die das

vorhandene, individuelle Potenzial einzelner in sprachlicher und fachlicher Hinsicht sichtbar macht und in kommunikativen Settings aufbaut. Sowohl Fach – als auch Sprachlehrende können das Material einsetzen und erhalten in Handreichungen Tipps für einen verzahnten Unterricht im Sinne des „Integrierten Fach – und Sprachlernens“.

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