Regionale Netzwerke
Berufliche Integration gelingt vor allem dann, wenn sich Arbeitsmarktakteure vernetzen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Regionalen Netzwerke arbeiten deshalb eng mit den relevanten Akteuren vor Ort zusammen. Das sind beispielsweise Agenturen für Arbeit, Jobcenter, Kammern oder Beratungsstellen.
Mitte 2011 haben sechzehn Regionale Netzwerke, die alle Bundesländer abdecken, ihre Arbeit aufgenommen. Ab 2013 werden sie durch zusätzliche Projekte ergänzt.
Die Hauptaufgaben der Regionalen Netzwerke sind:
- Begleitung des geplanten Anerkennungsgesetzes für Menschen mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen durch die Einrichtung von Erstanlaufstellen und Verweisberatung, der Vorbereitung der Beratungsfachkräfte der regelinstitutionen auf diese Aufgabe sowie die Einbindung der Anerkennungsberatung in die Prozesskette regionaler Unterstützungsleistungen,
- Stärkung der interkulturellen Kompetenz der Fachkräfte in den Regelinstitutionen, insbesondere Agenturen für Arbeit, Jobcentern und Kammern durch Qualifizierung, Beratung und Supervision, um einen besseren Zugang zu Arbeitsmarktinstrumenten für Migrantinnen und Migranten zu sichern,
- Verzahnung der Unterstützungsleistungen in einer Region im Sinne der "IQ-Prozesskette", und dem Auf- und Ausbau der erforderlichen Kooperationsstrukturen.
Über die Deutschlandkarte finden Sie "mit einem Klick" die Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner vor Ort.




