Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Was ist ein IQ Good Practice?

Im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" gibt es rund 380 verschiedene Teilprojekte, die alle an dem Ziel arbeiten, Menschen mit Migrationsgeschichte in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Die beteiligten Akteurinnen und Akteure wie auch die Wege und Strategien, die verfolgt werden, sind sehr vielfältig. Mit dem Format "IQ Good Practice" sollen gute Ansätze sichtbar gemacht und für den Transfer bereitgestellt werden. Good Practice-Beispiele richten sich sowohl an alle IQ internen Akteure, die Landesnetzwerke und die Fachstellen, als auch an IQ externe Akteure im operativen Bereich wie Arbeitsverwaltungen, öffentliche Verwaltungen, an Bildungsträger, Unternehmen und Betriebe sowie an arbeitsmarkt- und integrationspolitische Stakeholder.

Good Practice-Ansatz im Förderprogramm IQ:

  • Good Practice-Beispiele sind konkret wahrnehmbare "Leuchttürme" aus der Projektarbeit, in der ein Handlungsbedarf erkannt und diesem mit praktischen Lösungen begegnet wird.
  • Good Practice-Beispiele sind erprobte Produkte, Instrumente, Konzepte, Maßnahmen und Veranstaltungsformate. Für sie sollen einschlägige Erfahrungen in der Umsetzung vorliegen, die sich in nachweisbar erfolgreicher Praxis zeigen.
  • Good Practice-Beispiele erfüllen die Kriterien transferfähig, innovativ, nachhaltig sowie effizient.
  • Good Practice-Beispiele sind insbesondere in die Regelinstitutionen wie Arbeitsagenturen und Jobcenter transferfähig und können deren Arbeit unterstützen.

Auswahlprozess:

Für die die Auswahl als Good Practice-Beispiel ist insbesondere die Erfüllung der Kriterien transferfähig, innovativ, nachhaltig und effizient entscheidend.

Die Auswahl aus den eingereichten Vorschlägen wird in einem eigens gebildeten Beratungsgremium getroffen. Darin bewerten und entscheiden neben den Mittelgebern (BMAS) und den zuständigen Mitarbeitenden aus dem Multiplikatorenprojekt Transfer (MUT IQ/ebb) auch Vertreterinnen und Vertreter der Netzwerkverbünde und der Fachstellen.

Im Sinne der Praxistauglichkeit wird dort eine fachlich fundierte und nachvollziehbare Entscheidung getroffen.

transferfähig:
Das Good Practice-Beispiel kann als Modell für neue Projekte dienen und ist möglichst flexibel auf andere Rahmenbedingungen übertragbar und ist ohne Mehraufwand in Regelinstitutionen zu transferieren.

innovativ:
Das Good Practice-Beispiel reagiert auf eine aktuelle Herausforderung mit einer neuen und kreativen Idee.

nachhaltig:
Das Good Practice-Beispiel ist sowohl hinsichtlich der Angebotsstrukturen als auch der Wirkungen nachhaltig.

effizient:
1. Im Hinblick auf die "Erstellung" des Good Practice-Beispiels: Die Aufwendungen (Personal, Zeit, Kosten, etc.) stehen in einem angemessenen Verhältnis zu den Erfolgen.
2. Im Hinblick auf den Aufwand, der nötig ist, um das Good Practice-Beispiel zu transferieren: Es ist eine Ersparnis (Zeit/Kosten) in der praktischen Anwendung des Instruments zu verzeichnen.

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