Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Metropolis-Konferenz 2015: Erfolgreicher Auftritt des Förderprogramms IQ

Gut besucht: die Metropolis-Konferenz 2015 im Palacio de Mineria in Mexiko Stadt

Auf der diesjährigen, internationalen Metropolis-Konferenz, die in Mexiko Stadt vom 7. bis 11. September stattfand, waren Akteurinnen und Akteure des Förderprogramms IQ mit und in insgesamt vier Workshops vertreten.

Im Workshop "Diversified Support for a Diverse Labour Market" berichteten Expertinnen und Experten aus Deutschland, Kanada, Neuseeland, Australien und Costa Rica über staatliche und zivilgesellschaftliche Ansätze für eine bedürfnisorientierte Unterstützung von Zugewanderten bei der Arbeitsmarktintegration. Jürgen Schröder, Referent im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), unterrichte die Teilnehmenden in einem Input-Referat über die aktuelle Flüchtlingssituation in Deutschland. Die Flüchtlingsfrage prägte die Diskussionen während der Konferenz. Liam Patuzzi, wissenschaftlicher Referent der ebb, hielt in Vertretung von Jürgen Schröder einen Vortrag über die Erfahrungen in Deutschland bei der Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten. Die Präsentation zum Vortrag finden Sie hier zum Download.

Die Referenten Liam Patuzzi und Fabian Junge, IQ Multiplikatorenprojekt Transfer (MUT IQ), moderierten den Workshop "Nation Branding – the Role of Offshore Information Tools". Der Workshop befasste sich mit Kommunikationsstrategien von Regierungen bei der Anwerbung von Fachkräften. Einen Einblick in die Regierungspraxis boten Vorträge über Nation Branding in Deutschland, Kanada und Neuseeland.

Unter dem Titel "Employers Engagement - Search for Talent" organisierte Anne Güller-Frey, Transnationale Koordinatorin von MigraNet - IQ Landesnetzwerk Bayern einen Workshop, der sich mit Strategien zur Anwerbung ausländischer Fachkräfte befasste. Im Fokus stand die Rolle von Unternehmen in den Anwerbestrategien verschiedene Länder im globalen Norden. Vorträge über die Situation in Japan und Kanada gaben Impulse für die Diskussion.

Nadine Förster, Leiterin der Fachstelle Migrantenökonomie, organisierte den Workshop "International Students -  Start-Ups to be." Expertinnen und Experten aus Deutschland, Kanada, den Niederlanden und Portugal stellten Initiativen vor, die die Existenzgründung internationaler Studierender unterstützen. Im Zentrum der Diskussion standen die teils schwierigen, rechtlichen Rahmenbedingungen für migrantische Existenzgründerinnen und -gründer.

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