Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

IQ Symposium findet derzeit bei der Metropolis Konferenz in Den Haag statt

Julia Lubjuhn stellt das Portal "Anerkennung in Deutschland" vor.

Jürgen Schröder (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und Christiane Tieben (ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH) im Fachgespräch mit einer internationalen Teilnehmerin.

Das Förderprogramm IQ veranstaltet seit vergangenem Dienstag, 19. September 2017, und noch bis zum heutigen Donnerstag, 21. September 2017, das dreitägige Symposium "Business as usual? Arbeitsmarktintegration von Immigrantinnen und Immigranten" bei der Metropolis Konferenz in Den Haag.

Seit Dienstag (19. September 2017) diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des IQ Symposiums aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft aktuelle Migrationsbewegungen und Integrationsprinzipien in Europa. Am ersten Tag wurden die unterschiedlichen Herangehensweisen in Europa in Bezug auf Integration deutlich: Während England einen Bottom-up-Ansatz vertritt, hat Deutschland eine nationale Strategie und fördert durch das Förderprogramm IQ die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten. In Polen wird eine nationale Strategie hingegen abgelehnt und Kommunen wie die Stadt Gdansk entwickeln auf lokaler Ebene ihre eigenen Lösungen.

Am zweiten Tag (20. September 2017) diskutierten die Teilnehmenden, welchen Prinzipien gute Praxisbeispiele in Europa zu Grunde liegen. Es wurden sowohl die norwegische Turbo-Evaluierung für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber als Beispiel guter Praxis präsentiert, als auch das Mentoringprojekt "Entry Point" für Studentinnen und Studenten, die in Finnland ihren Abschluss erworben haben und einen dauerhaften Aufenthalt in dem Land anstreben. Das Portal "Anerkennung in Deutschland" wurde als ein Beispiel guter Praxis vorgestellt, das Migrantinnen und Migranten auch vor ihrer Einreise nach Deutschland erlaubt, sich über die Arbeitsmarktvoraussetzungen und Möglichkeiten in Deutschland zu informieren.

An seinem abschließenden Tag fokussiert sich das Symposium heute (21. September 2017) auf die Folgen postfaktischer und populistischer Diskurse für die Öffentlichkeitsarbeit, besonders im Rahmen der Arbeitsmarktintegration.

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