Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Anzahl der offenen Fälle beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geht weiter rapide zurück

[BMI] In den Monaten Januar bis August 2017 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) über die Anträge von 480.737 Personen entschieden, 87.904 mehr (+ 22,4 Prozent) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Das Bundesamt hat die Zahl der anhängigen Verfahren von 129.467 Ende Juli 2017 auf 114.202 Ende August 2017 reduziert. Zum 31. August 2016 waren noch rund 567.500 Verfahren nicht entschieden. In einem Jahr konnten damit über 400.000 Fälle abgebaut werden.

Die durchschnittliche Verfahrensdauer für Anträge, die in 2017 gestellt und entschieden wurden, liegt aktuell bei ungefähr zwei Monaten.

Hierzu erklärt Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern: "Der rasche Abbau der Altverfahren beim BAMF ist ein großer Erfolg. Ebenso, wie die enorm verkürzte Verfahrensdauer bei den Neuverfahren zeigt dies, dass unsere Maßnahmen greifen. Wir haben unser Ziel erreicht, dass Asylsuchende zeitnah Gewissheit darüber haben, ob sie in Deutschland ein Aufenthaltsrecht haben: Bei Neuverfahren werden die Asylverfahren durchschnittlich innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen. Das ist ein verlässlicher Zeitraum für das erste Ankommen und das Asylverfahren und zudem ein Zeitraum, der keine unmäßige Verzögerung für die Integration oder die Rückkehr bedeutet."

Die Zahl der beim Bundesamt gestellten förmlichen Asylanträge, Erst- und Folgeanträge, lag im Monat August 2017 bei 18.651. Im Vormonat waren es 16.844 Erst- und Folgeanträge.

Im Monat August 2017 wurden 16.312 Asylsuchende in Deutschland registriert. Diese kamen vor allem aus Syrien, Irak und Afghanistan. Im Juli 2017 hatte die Zahl der Asylsuchenden 15.069 betragen.

Die Zahlen im Einzelnen finden hier auf der Webseite des Bundesministerium des Innern.

Zurück zur Übersicht

Twitter
RSS