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Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung"

In Deutschland leben rund 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Das entspricht knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung - Tendenz steigend. Zahlreiche Faktoren führen dazu, dass Migrantinnen und Migranten etwa doppelt so stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind wie Erwerbspersonen ohne Migrationshintergrund.

Der Auftrag des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Um die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund zu verbessern, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) 2005 das bundesweite Netzwerk "Integration durch Qualifizierung" (IQ) ins Leben gerufen. Das Netzwerk hat in den vergangenen Jahren Instrumente, Handlungsempfehlungen sowie Beratungs- und Qualifizierungskonzepte entwickelt und erprobt. Diese sollen jetzt flächendeckend umgesetzt und in Regelangeboten verankert werden. Dazu hat das BMAS 2011 gemeinsam mit  dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung-IQ" initiiert.

Die Struktur des Förderprogramms

Das Förderprogramm IQ ist auf Bundesebene und regional aktiv: Sechzehn Landesnetzwerke haben ab Mitte 2011 ihre Arbeit aufgenommen. Sie setzen Instrumente, Handlungsempfehlungen und Konzepte in die Praxis um und vernetzen sich mit weiteren Arbeitsmarktakteuren „vor Ort“. Ab 2013 wird das Netzwerk um zusätzliche Projekte ergänzt.

Die fünf IQ-Fachstellen sind jeweils Experten für ein IQ-Handlungsfeld. Die Fachstellen übernehmen die fachliche Beratung und Begleitung der Landesnetzwerke. Das kann die Entwicklung von Qualitätsstandards sein, die Konzeption von Schulungsmaterialien oder auch die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Der Aufbau dieser Strukturen wird durch eine Koordinierungsstelle (KP IQ) gesteuert. Sie gewährleistet den Austausch zwischen denLandesnetzwerken und den Transfer guter Praxis. Sie sorgt außerdem dafür, dass die Arbeitsergebnisse des Förderprogramms IQ auf Bundesebene, in den Ministerien, der BA oder der Fachöffentlichkeit bekannt werden. 

Der Arbeitsprozess der Landesnetzwerke wird auf Bundesebene durch einen politischen Prozess flankiert, der die operative Arbeit ergänzt und unterstützt. Auf Bundesebene erfolgt dies durch das Dialogforum 3 "Arbeitsmarkt und Erwerbsleben" im Rahmen des Nationalen Aktionsplans. In diesem Rahmen werden integrationspolitische Ziele und Maßnahmen vereinbart und die Umsetzung regelmäßig überprüft. Im Abschlussbericht des Dialogforum 3 (PDF) sind diese beschrieben. Auf regionaler Ebene sollen Kooperationsvereinbarungen geschlossen und implementiert werden. Inzwischen liegt auch der Erste Zwischenbericht "Arbeitsmarkt und Erwerbsleben" (PDF) vor. 

 

Den IQ-Info-Flyer mit allen Informationen zum Förderprogramm gibt es hier zum Download (deutsche Version) und hier die englische Version.

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