Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"
  • Was verbirgt sich hinter dem Begriff Migrantenökonomie?
  • Was wissen wir über Migrantenökonomie?
  • Welche Auswirkungen hat Migrantenökonomie auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft?
  • Welchen Einfluss hat Migrantenökonomie auf die Integration von Migrantinnen und Migranten?
  • Welche gesamtgesellschaftlichen Leistungen erzielt Migrantenökonomie?

Diese Liste an Fragen könnte um eine Vielzahl erweitert werden. Gerade in der aktuellen Situation des verstärkten Zuzugs von Menschen auf der Flucht nach Deutschland scheint es dringend erforderlich, die vielen Facetten von Migrantenökonomie aufzuzeigen. Eine vertiefende Auseinandersetzung kann die Bedeutung von Migrantenökonomie für die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung erfassen –nicht nur für Deutschland, sondern auch für die Herkunftsländer. Im Diskurs mit Akteuren aus Wissenschaft, Verwaltung, migrantischen Organisationen und der Gründungs- und Unternehmensberatung wird diese Entwicklung kenntlich gemacht.

Im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ sind elf Projektträger im Themenfeld Migrantenökonomie tätig. Neben der Integration in Erwerbsarbeit arbeiten in IQ Akteure aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis. Diese sind bestrebt, der Migrantenökonomie ein Gesicht zu geben und ihre Leistungspotenziale und Umfeldbedingungen voranzubringen.

Die Akteure im Förderprogramm IQ arbeiten an der Verbesserung der Erwerbsintegration von Migrantinnen und Migranten

  • durch die Platzierung der Leistungspotenziale der Migrantenökonomie in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Hierfür tätigen sie migrantenökonomische Forschung und transferieren die Ergebnisse mit einer positiven Öffentlichkeitsarbeit in Politik und Verwaltung;
  • durch ihr Engagement für eine inklusive Unterstützungsstruktur für die Gründungs-, Sicherungs- und Übergabephase migrantischer Unternehmen: mit zielgruppenspezifischen innovativen Beratungskonzepten und Instrumenten stellen sie die Gründungsperson beziehungsweise die Unternehmerin in den Mittelpunkt der Förderung;
  • durch den bundesweiten Dialog von Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis zu aktuellen und wichtigen Fragestellungen der Migrantenökonomie und ihrer Förderung in Deutschland. Hierfür beteiligen sie sich an überregionalen, landesweiten, nationalen wie internationalen Gremien und Tagungen, kooperieren mit bundesweit tätigen Akteuren in angrenzenden Themenfeldern und konsolidieren ein eigenes Fachforum Migrantenökonomie.
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