Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“

Landesnetzwerke

Berufliche Integration gelingt vor allem dann, wenn sich Arbeitsmarktakteure vernetzen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Landesnetzwerke arbeiten deshalb eng mit den relevanten Akteuren vor Ort zusammen. Das sind beispielsweise Agenturen für Arbeit, Jobcenter, Kammern oder Beratungsstellen. Die sechzehn Landesnetzwerke mit 380 Teilprojekten in allen Bundesländern konzentrieren sich in der Förderphase 2015-2018 auf drei Handlungsschwerpunkte.

Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung (HSP1)

Ziel der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung des IQ Netzwerks ist die qualifikationsgerechte und nachhaltige Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Menschen mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen werden von einem Netzwerk erfahrener und kompetenter IQ Beratungsstellen unterstützt. Die Ratsuchenden werden auf ihrem Weg in und durch die Anerkennungsverfahren, die Anpassungsqualifizierungen bzw. Ausgleichsmaßnahmen und in Einzelfällen bis hin zur qualifikationsadäquaten Beschäftigung begleitet.

Qualifizierung im Kontext der Anerkennungsgesetzgebung (HSP2)

Die Teilprojekte im Handlungsschwerpunkt 2 des Förderprogramms IQ konzentrieren sich auf Anpassungs- oder Nachqualifizierungen, um die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen zu unterstützen. Für eine volle Gleichwertigkeit notwendige Qualifikationen können nach einer Bescheinigung von "Teilweiser Gleichwertigkeit" oder "Ablehnung der Gleichwertigkeit" im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme ausgeglichen werden.

Interkulturelle Kompetenzentwicklung und weitere Angebote (HSP3)

Im dritten Schwerpunkt des Förderprogramms IQ steht der Aufbau bzw. die Weiterentwicklung interkultureller Kompetenzen im Mittelpunkt. In der engen Zusammenarbeit und dem direkten Austausch mit Jobcentern, Agenturen für Arbeit, kommunalen Verwaltungen sowie kleinen und mittleren Unternehmen und deren Organisationen geht es insbesondere darum, kulturbedingte Hürden zu identifizieren, diese praxisnah und nachhaltig abzubauen und interkulturelle Öffnungsprozesse anzustoßen sowie Diskriminierungen abzubauen.

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