Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Über Uns

"Unternehmen gründen | übernehmen | sichern" – das sind die aktuellen Arbeitsfelder der IQ Fachstelle Migrantenökonomie. Unser Fokus liegt dabei auf Migrantinnen und Migranten, die in Deutschland leben, als Fach- und Arbeitskräfte nach Deutschland kommen oder den langen und ungewissen Weg einer Flucht hinter sich haben.

Wir möchten Ihnen einen Eindruck vom Facettenreichtum ihres Unternehmertums geben. Seit Beginn der 2000er erlebte deren Gründungsgeschehen einen wahren Boom, weitestgehend unbeachtet von der breiten Öffentlichkeit und des wissenschaftlichen Diskurses. Migrantinnen und Migranten stellen rund 50 Prozent aller Neugründungen und erreichen einen Anteil von ca. 20 Prozent aller Selbständigen – aber sehen Sie selbst. Weiterlesen...

Ihre überproportionale Gründungsrate und Vielfalt bildet sich in mannigfaltigen Branchen ab: die Ärztin und der Steuerberater sind ebenso dabei wie der Dönerbudenbesitzer oder die Nagelstudio-Inhaberin. Auch Social Entrepreneurs sind keine Ausnahme, wie unsere Porträts zeigen. Weiterlesen...

Bei aller Euphorie haben Migrantinnen und Migranten auf dem Weg in die Selbständigkeit auch Hürden zu nehmen. Diese beginnen beim Zugang zu Informationen zu Selbständigkeit, zu aufenthaltsrechtlichen Anforderungen bis hin zur Rekrutierung von Fachkräften und Auszubildenden und der Unternehmensübergabe an eine geeignete Nachfolgerin.

Diesen Herausforderungen gilt es zu begegnen und geeignete Konzepte zur Verfügung zu stellen. Wir können auf mit Kollegen und Kolleginnen erarbeitete Tools zurückgreifen wie u.a. den idealtypischen Gründungsprozess, das mehrsprachige Dossier zu Begriffen aus der Gründungsunterstützung, das Seminar für ein individuell und zielgruppenspezifisches Beratungskonzept. Migrationsspezifische Instrumente für die Konsolidierung von Unternehmen und die Unternehmensnachfolge  sind in der Entwicklung.

Weiterhin konzentrieren sich unsere Initiativen auf die hohe Zahl internationaler Studierender in Deutschland: Studierende, Akademikerinnen und Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern werden (noch!) kaum als potenzielle Selbständige - Gründerinnen oder Betriebsübernehmer - wahrgenommen. Daher haben wir die Plattform "Wir gründen in Deutschland" gestartet, um angehende Gründerinnen und Gründer nachhaltig zu unterstützen.

Mit den Flüchtlingen kommen nicht nur qualifizierte Fachkräfte, sondern auch ehemalige Selbständige nach Deutschland. Ihre Gründungsneigung war in vielen Herkunftsländern bedeutend höher als in Deutschland. Stimmen werden laut, die bereits auf einen Gründungsboom hoffen. zum Artikel...

Wie kann dieser Entwicklung begegnet werden? Mit bewährten Konzepten wollen wir neue Wege beschreiten, um ihren Bedarfen gerecht zu werden.

Unsere Arbeit und gute Praxis bleibt nicht im Verborgenen, sondern wird dank des engen Dialogs mit Praxis, Politik, Verwaltung und Wissenschaft an die breite Öffentlichkeit gebracht. Hierzu veranstalten wir das "Fachforum Migrantenökonomie" als Plattform für aktuelle Aspekte und Entwicklungen rund um die Migrantenökonomie in Deutschland.

Wir möchten mit Ihnen zusammenarbeiten:

Sie sind interessiert an Erfahrungsaustausch, Konzepten zur Gründungsberatung und neuen Informationen über Migrantenökonomie in Deutschland?

Gerne arbeiten wir mit Ihnen zusammen und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

fachstelle@migrantenoekonomie-iq.de

Twitter
RSS