Startseite   >   Qualifizierung   >   Konzepte 

IQ Konzepte zur beruflichen Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten

Die IQ Fachstellen und die Landesnetzwerke arbeiten gemeinsam an Konzepten, um verschiedene Aspekte bei der beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten zu verbessern. Mehrere berufliche Qualifizierungen wurden bereits im Netzwerk "Integration durch Qualifizierung" (IQ) entwickelt und erprobt und stehen zum Transfer zur Verfügung. Im Hinblick auf das Bildungsziel und Kursaufbau lassen sich die vorliegenden Konzepte vier Kategorien zuordnen:

Nach- und Anpassungsqualifizierungen zum Erwerb eines anerkannten Berufsabschlusses

Berufliche Qualifizierungen, die mit Kammerzertifikat abschließen

Modulare Qualifizierungen - berufsspezifisch und branchenübergreifend

Niedrigschwellige Bildungsangebote für einen Zugang zu beruflicher Qualifizierung

artikel-trennen

Nach- und Anpassungsqualifizierungen zum Erwerb eines anerkannten Berufsabschlusses

artikel-trennen

Vorbereitungskurse zur Externenprüfung im Handwerk

Titelbild der Publikation mit weiterführenden Informatione.

Der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) hat 2007 ein erstes Pilotprojekt für Kfz-Mechatroniker gestartet. In der Folge wurde in Kooperation mit Kammern, Bildungszentren und Berufsverbänden für den Maurerberuf in Nordrhein-Westfalen Zielvereinbarungen für Vorbereitungskurse zur Externenprüfung getroffen. Nach Recherche ähnlicher Seminare und Auswertung der Erfahrungen wurden Rahmenvorgaben für das Vorhaben in NRW erarbeitet: Zielgruppe, Gestaltung der Vorbereitungskurse, Stundenaufteilung für Theorie und Praxis galt es beispielsweise zu berücksichtigen. Um eine finanzielle Förderung zu gewährleisten wurde bereits in der Planungsphase mit der Agentur für Arbeit kooperiert. Der WHKT koordinierte darüber hinaus die überregionale Öffentlichkeitsarbeit, entwickelte Informationsmedien und stellte diese für die Platzierung des Vorhabens und zur Teilnehmerakquise zur Verfügung. Für die Vorbereitungslehrgänge wurden folgende Rahmenbedingungen festgelegt:

  • berufsbegleitend
  • spätnachmittags / abends / am Wochenende
  • zusätzlich einige Wochenblöcke
  • ca. 500 Stunden Unterricht insgesamt
  • Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten der Bildungseinrichtungen vor Ort
  • Teilnehmerförderung durch WeGebAU, was eine ATWV-Zertifizierung voraussetzt

Die Vorbereitungskurse wurden für erwachsene Migrantinnen und Migranten konzipiert, die über hinreichend Deutschkenntnisse verfügen, bereits in einem Betrieb der jeweiligen Branche beschäftigt sind und entsprechende Berufserfahrungen mitbringen (viereinhalb Jahre) und damit sicher die Voraussetzung zur Prüfungszulassung erfüllen. Doch die Akquise der Teilnehmer/innen gestaltete sich äußerst problematisch, sodass nicht alle angebotenen Kurse bislang umgesetzt werden konnten.

Weitere Informationen:
Zwischenbericht "Vorbereitungskurse zur Externenprüfung für An- oder Ungelernte mit Migrationshintergrund im Handwerk", Download

Nach oben

artikel-trennen

Vorbereitung zur Externenprüfung für Friseure mit Mentoren

Teilnehmer im Vorbereitungslehrgang für Friseure.

Die Handwerkskammer Mannheim und das Interkulturelle Bildungszentrum (ikubiz) in Mannheim setzen beim Vorbereitungslehrgang zur Externenprüfung auf Weiterbildungsbegleitende Hilfen. Ende 2009 startete ein entsprechender Kurs für Friseure, der sich gezielt an Menschen mit Migrationshintergrund richtete, die über Qualifikationen aus ihrem Herkunftsland verfügen oder Berufserfahrungen erworben haben - in Deutschland oder in einem anderen Land. Zwei Friseurmeisterinnen türkischer Herkunft begleiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Mentorinnen. Zum Kursbeginn begleiteten die Mentorinnen die Maßnahme im Team-Teaching und konzentrierten sich zunächst auf eine integrierte Sprachförderung. Im weiteren Kursverlauf fanden dann nach Bedarf ergänzende Termine statt, wo auch Fachliches auf der Agenda stand, beispielsweise Dauerwellen wickeln, Beratungsgespräche üben oder Prüfungsmodelle erstellen. Acht Teilnehmende traten zur Externenprüfung an, vier haben sie bestanden.

Gemeinsam mit der Handwerkskammer und zuständigen Berufsschulen entwickelt das ikubiz das Konzept weiter: Die integrierte Deutschförderung soll beispielsweise optimiert und die Fachdo­zenten besser auf den Umgang mit Zweitsprachlern vorbereitet werden.

Weitere Informationen:
Interkulturelles Bildungszentrum Mannheim gGmbH (ikubiz), Hüseyin Ertunç, Telefon 0621 / 1567373, hueseyin.ertunc[at]ikubiz.de
Tipp: Hier finden Sie einen Film über die Weiterbildung.

Nach oben

artikel-trennen

Nachqualifizierung im Handwerk - mit und ohne Zusatzangebote

Titelbild der Publikation mit weiterführenden Informatione.

Das Projektkonzept "Nachqualifizierung im Handwerk" der Handwerkskammer Hamburg fußt darauf, erwachsene Migrantinnen und Migranten ohne Berufsabschluss für die Qualifizierungsangebote der Kammer zu gewinnen. Arbeitslose, Arbeitssuchende, Beschäftigte im Handwerk sowie Betriebsinhaber und Betriebsinhaberinnen werden gleichermaßen angesprochen. Berufserfahrungen im Handwerk oder in handwerksähnlichen Berufen der Teilnehmenden sind wünschenswert, denn darauf bauen die Qualifizierungen auf. Alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer erhalten begleitend eine professionelle Beratung, wodurch bereits vor Maßnahmenbeginn mit Interessenten geeignete Kurse ermittelt werden.

Für eine Nachqualifizierung steht einerseits das gesamte Kursangebot der Handwerkskammer Hamburg zur Verfügung. Andererseits werden im Rahmen des Projekts zu ausgewählten Qualifizierungen der Handwerkskammer Hamburg Ergänzungsangebote entwickelt - ausgerichtet am Bedarf der Handwerksbetriebe und an den Potenzialen der Zielgruppe. Solche flankierende Maßnahmen sind Vorbereitungs- oder Begleitkurse sowie berufsbezogene Deutschförderung. Durch die Ergänzungsangebote und die begleitende Beratung wird sichergestellt, dass die Bildungsmaßnahme erfolgreich abgeschlossen wird. Ergänzungsangebote werden aktuell für folgende Lehrgänge angeboten:

Weitere Informationen:
www.nachqualifizierung-im-handwerk.de

Nach oben

artikel-trennen

Nachqualifizierung Fachkraft Gastgewerbe

Titelbild der Publikation, die weitere Informationen bietet.

Bremische Selbständige mit Migrationshintergrund in der Gastronomie beschäftigen mehrheitlich Personen ohne "gastronomischen" Berufsabschluss, die oftmals über ausgezeichnete praktische Erfahrungen, aber kaum über theoretische Fachkenntnisse und berufsbezogene Deutschkenntnisse verfügen. Das Transferprojektes Q.net vom Kompetenzzentrum NOBI hat daher ein Qualifizierungsangebot für sozialversicherungspflichtig beschäftigte Migranten und Migrantinnen in der Gastronomie entwickelt, das sowohl fachliche Qualifizierung als auch qualifizierungsbegleitende Sprachförderung bietet. Mit Hilfe der sechsmonatigen Qualifizierungsmaßnahme an zwei Tagen pro Woche erfolgt die Qualifizierung bei der Akademie Überlingen in Bremen. Die Maßnahme schließt mit einem Zertifikat der Gastronomiebranche ab, dass in vielen europäischen Ländern anerkannt ist:

  • "International Service Certificate (ISC)" der Akademie Überlingen zur Assistenzkraft im Gastronomie-Service,
  • "International Cocking Certificate (ICC)" der Akademie Überlingen zur Assistenzkoch/-köchin

Finanziert wurde die Qualifizierung über das Programm "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen" (WeGebAU) der Bundesagentur für Arbeit. Ursprünglich solle die berufliche Weiterbildung direkt auf eine Externenprüfung vorbereiten, doch es zeigte sich, dass dies in einer sechsmonatigen berufsbegleitenden Qualifizierung nicht zu schaffen wäre. Ein solcher Vorbereitungskurs wäre daher der nächste Schritt.

Weitere Informationen:
"Nachqualifizierung mit integrierter Deutschförderung im Gastgewerbe", Download

Nach oben

artikel-trennen

Kompetenzbasierte Anpassungsqualifizierung im Handwerk

Titelbild der Publikation für weitere Informationen.

Das trägerübergreifende Projekt AnQua des Kompetenzzentrums MigraNet, arbeitete an einem System für Anpassungsqualifizierungen im Handwerk, das individuelle Qualifizierungsbedarfe bedienen kann und außerdem flexibel und unbürokratisch funktionieren soll. Dazu folgt nach einer ressourcenorientierten Kompetenzfeststellung ein anforderungsorientiertes Verfahren, das dazu dient, die beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse festzuhalten und gegebenenfalls Lücken zum deutschen Berufsbild aufzudecken. Vorhandene Lücken sollen mit einer passgenauen handwerklichen Qualifizierung geschlossen werden. Charakteristika solcher Maßnahmen:

  • Schulungsinhalte sind immer deutschlandspezifische Elemente wie Sicherheit, Umwelt, Arbeitsrecht, da die Erfahrungen zeigten, dass es hier erhebliche Unterschiede in den Qualitätsstandards zu anderen Ländern gibt.
  • Kursförmige Angebote mit Teilnehmergruppen von 20 Personen sind bei Anpassungsqualifizierungen in der Regel nicht geeignet.
  • Es bedarf eines flexiblen, individuell einsetzbaren Modells mit den Elementen Kompetenzfeststellung, berufsbezogenes Deutsch und fachliche Qualifizierung, das Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Externenprüfung führt.

Das Projekt arbeitet hier zunächst an einer Umsetzung für Elektro- und Metallberufe, den Hotel- und Gaststättenbereich sowie für die Gebäudereinigung. Doch eine Maßnahme mit vorhandenen Regelfinanzierungen sicherzustellen ist schwer, weil die Module oft nicht in die gängigen Förderraster passen. Das Konzept konzentriert sich daher auf die Erfassung von Qualifizierungsbedarfen.

Weitere Informationen
Dokumentation "AnQua - ein Verfahren zur Analyse von Qualifizierungsbedarfen im Handwerk", Download
Kontakt: InnoVision Concepts UG, Andrea Agbo-Überlherr, Telefon: 0821/328737-9, andrea.agbo-uebelherr[at]innovision-concepts.de, www.innovision-concepts.de

Nach oben

artikel-trennen

Individuelle Betriebliche Qualifizierung im Handwerk

Es ist nicht entscheidend, ob Sie für ihre Arbeit nur angelernt und nicht ausgebildet wurden, oder ob Sie einen Abschluss aus dem Ausland vorweisen können, der hier nicht voll anerkannt wurde. Die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald hilft dabei, sich beruflich weiterzubilden.

Berufliche Weiterbildung ist ein Muss, wenn Sie sich gegenüber Konkurrenten behaupten möchten. Ebenso kann berufliche Weiterbildung die Wiedereinstiegschancen in eine Berufstätigkeit erhöhen. Dies ist für Arbeitslose, aber auch für Frauen nach der Familienphase von Vorteil. Berufliche Weiterbildungsmaßnahmen lohnen sich insbesondere auf lange Sicht gesehen.

Die berufliche Qualifizierung ist auch für Erwachsene mit Migrationshintergrund in vielen Situationen der richtige Weg zur beruflichen Integration, zur Sicherung des Arbeitsplatzes oder zum Erhalt adäquater Beschäftigung.

Die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald möchte die Zugänge von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu bestehenden Angeboten beruflicher Qualifizierung sowie deren Teilnahmebedingungen verbessern. Dies geschieht durch neue Beratungs- und Qualifizierungsangebote im sozialen Nahraum. Mehr Informationen gibt es hier.

artikel-trennen

Berufliche Qualifizierungen, die mit Kammerzertifikat abschließen

artikel-trennen

Weiterbildungsbegleitende Hilfen zum IHK-Lehrgang BWL

Titelbild der Publikation mit weiteren Informationen.

Der IHK-Zertifikatslehrgang "Betriebswirtschaftliche Grundlagen" mit weiterbildungsbegleitenden Hilfen zielt darauf ab, Migrantinnen und Migranten besser als Zielgruppe für Regelqualifizierungen zu erschließen, ihre spezifischen Bedarfe aufzugreifen und ihren Erfolg zu maximieren. Das Besondere sind die weiterbildungsbegleitenden Hilfen. Sie bestehen insbesondere aus inhaltlich-fachlicher und sprachlicher Unterstützung, sozialpädagogischem Coaching, begleitendem Praktikum und Beratungsgesprächen. Es ist empfehlenswert, darauf aufbauende, zertifizierte Anpassungs- und Nachqualifizierungen, die zu einem Beruf führen, ebenfalls mit weiterbildungsbegleitenden Hilfen auszustatten. So wurden vom Transferprojekt Mannheim alle Module, die aufbauend auf dem Grundlagenkurs zur Externenprüfung im kaufmännischen Bereich führen, mit weiterbildungsbegleitenden Angeboten ergänzt.

Weitere Informationen:
Transferkonzept IHK-Zertifikatslehrgang "Betriebswirtschaftliche Grundlagen" mit weiterbildungsbegleitenden Hilfen, Download

Nach oben

artikel-trennen

Qualifizierung zum Außenhandelsassistenten/-in Osteuropa

Titelbild der Publikation mit weiteren Informationen.

2005 ging das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft (BWTW) mit dem Modell "Qualifizierung zum Außenhandelsassistenten Osteuropa" an den Start, um Migrantinnen und Migranten fachlich zu qualifizieren und in Beschäftigung zu vermitteln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarben den bundesweit anerkannten Berufsabschluss "IHK - Fachkraft Export - Marketing". In dem modular aufgebauten Lehrgang mit einer dreimonatigen Praktikumsphase wird auch auf migrantenspezifische Potenziale zurückgegriffen, wie Sprach- und Mentalitätskenntnisse des jeweiliges Ursprungslandes oder interkulturelle Kompetenzen, um diese als Wettbewerbsvorteile für die Export - /Import - Branche aufzubereiten. Um einen Transfer des Modells zu erleichterten, wurden die wesentlichen Faktoren der Qualifizierung als Einzelmodule abgebildet, denn sie lassen sich problemlos auch in andere Maßnahmen integrieren, die berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten zum Ziel haben. Beispiele für die Einzelmodule sind die Eignungsanalyse, das betriebliche Praktikum, interkulturelle Trainings oder Instrumente die beteiligte Unternehmen einbeziehen wie eine Bedarfsanalyse für Interkulturelles Trainings oder Maßnahmebeirat.

Weitere Informationen:
Transferkonzept "Außenhandelsassistent/-in für Osteuropa" (AHA), Download

Nach oben

artikel-trennen

Zertifikatslehrgang SprachmittlerInnen (IHK)

Titelbild der Publikation mit weiteren Informationen.

Bei dem Konzept geht es um Professionalisierung und Aufbau kommunaler Dolmetscherdienste - hier als "Community Interpreting" bezeichnet - im Bereich der Integrationsarbeit. In Anlehnung an erfolgreich praktizierte Modelle des "Community Interpreting" in klassischen Einwanderungsländern wie Australien und Kanada geht es bei der Qualifizierung darum, das Dolmetschen vorwiegend in Sprachen, für die es keine Dolmetscherausbildung in Deutschland gibt, zu professionalisieren. Die Sprachmittlerinnen und -mittler sollen die notwendigen Kompetenzen erwerben, um in unterschiedlichen interkulturellen Kontaktsituationen zum Einsatz zu kommen, beispielsweise bei Elterngesprächen, Beratungssituationen oder Behördenkontakten. Die Qualifizierung ist modular aufgebaut:

  • Einführung in das "Community Interpreting"
  • Institutionenwissen
  • Erfahrungen von Migration - Integration -Diskriminierung
  • Persönliche Kompetenzen
  • Praxisübungen
  • Begleitung in die freiberufliche Tätigkeit

Weitere Informationen:
Beschreibung "IHK-Zertifikatslehrgang Sprachmittler/in", Download

Nach oben

artikel-trennen

Modulare Qualifizierungen - berufsspezifisch und branchenübergreifend

artikel-trennen

Modulare Qualifizierung mit Sprachförderung

Die KHS Kirchhofschmiede gGmbH hat mehrmonatige, modular aufgebaute Qualifizierungen für verschiedene Branchen entwickelt. Dabei orientiert sie sich an den Qualifizierungsbausteinen, die die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk erstellt hat. Die Maßnahmen für das Metallhandwerk, Dienstleitung / Verkauf oder Büro finden in einer technisch gut ausgestatteten Werkstatt des Trägers statt, die auch für den Markt produziert. Implementiert ist eine Sprachförderung, die mit unmittelbarem Arbeitsplatzbezug erfolgt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden außerdem befähigt, ihre fachlichen Kompetenzen darzustellen und berufsbezogen mündlich und schriftlich zu kommunizieren - am Arbeitsplatz, mit Kunden, bei einem Vorstellungsgespräch. Zudem soll die Bereitschaft, an weiterführenden Qualifizierungen, Fortbildungen, Sprachkursen oder externen Prüfungen teilzunehmen, geweckt werden.

Weitere Informationen:
Aktuelle Kursprogramme sind "Qualifizierung im Berufsfeld Büro", Download,
und "Berufliche Qualifizierung mit Sprachförderung", Download

Nach oben

artikel-trennen

BBQM - Berufsbegleitende Qualifizierung für Migrant/innen

Titelbild der Publikation mit weiteren Informationen.

Ziel ist das Erlangen eines formalen Abschlusses in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Die Grundkonzeption kann für jeden (anerkannten) Ausbildungsberuf in der Nachqualifizierung von Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmern eingesetzt werden und orientiert sich an der Ausbildungsordnung des jeweiligen Berufes. Die BBQM verknüpft berufliche Praxis und Theorie, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unterschiedlichen Lernorten erwerben - in Unternehmen und bei Bildungsträgern. Weitere besondere Charakteristika des Konzepts:

  • Vorhandene praktische und theoretische Kenntnisse der Migrantin oder des Migranten werden berücksichtigt. Dies wird durch ein Profiling sichergestellt.
  • Coaching und Koordination der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der beteiligten Unternehmen gehört zum Konzept.
  • Die Nachqualifizierung ist modular aufgebaut, die Module unterteilen sich wiederum in Qualifizierungsbausteine, sodass passgenau gelernt werden kann.
  • Die fachliche Qualifizierung ist differenziert in berufsfeldbezogene Grundqualifizierung, berufsbezogene (berufsspezifische) Qualifizierung und berufsbezogene (berufsspezifische) Prüfungsvorbereitung.

Am Ende der BBQM sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Externenprüfung vor der jeweiligen Kammer ablegen und so einen anerkannten und formalen Berufsabschluss erlangen.

Weitere Informationen:
Grundkonzeption "Berufsbegleitende Qualifizierung für Migrant/innen - BBQM", Download

Nach oben

artikel-trennen

Niedrigschwellige Bildungsangebote für einen Zugang zu beruflicher Qualifizierung

artikel-trennen

Arbeitsmarkt-Fitness-Training

Ziel des "Fit für den Arbeitsmarkt"-Trainings ist die berufliche Orientierung und die Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt. Das bedeutet in erster Linie eine Vermittlung in Arbeit, aber auch in Ausbildungen oder Qualifizierungsmaßnahmen. Die Maßnahme gestaltet den Übergang von grundlegenden Sprachkursen in Arbeitsverhältnisse beziehungsweise notwendige Qualifizierungsmaßnahmen. Sie berücksichtigt thematisch die spezifischen Bedarfe von Migrantinnen und Migranten, wie eine Bestandsanalyse im Ausland erworbener Qualifikationen und deren Zuordnung beziehungsweise die Anerkennung als Grundlage einer beruflichen Standortbestimmung oder die Vermittlung von arbeitsmarktrelevanten Kulturtechniken für den deutschen Arbeitsmarkt.

Weitere Informationen:
Handlungsansatz "Fit für den Arbeitsmarkt"-Training , Download

Nach oben

artikel-trennen

QuiS-Ansatz im Leseladen: Beratung, Kurse, Praktika

Im Mannheimer Stadtteil Neckarstadt-West wird eine Strategie zur Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten entwickelt, die über "konventionelle" Ansprache der Arbeitsverwaltung oder anderen Regelinstitutionen nicht oder nur schlecht erreicht werden. Entsprechend dem Ansatz im Sozialen Nahraum werden in unmittelbarer Nachbarschaft dieser Zielgruppe leicht zugängliche Angebote für Beratungsgespräche und kurze Lerneinheiten geschaffen, die perspektivisch zu Angeboten der Regelinstitutionen und in den ersten Arbeitsmarkt führen sollen. Das Interkulturelle Bildungszentrum (ikubiz) setzt dies in seinem Leseladen ein, der seit 2004 mit einem breiten Bildungsangebot für Kinder und Mütter mit Migrationshintergrund im Stadtteil aktiv ist. Gleichzeitig werden Arbeitsverwaltungen und andere Akteure des Themenfeldes "Bildung und Arbeitsmarkt" für diesen neuen Ansatz zu sensibilisiert, um sie an der Weiterentwicklung und Umsetzung des Konzeptes zu beteiligen.

Weitere Informationen:
Handlungsansatz "Qualifizierung im Sozialen Nahraum (QuiS): Mannheim Neckarstadt-West", Download

Nach oben

artikel-trennen

Landesnetzwerke

Finden Sie Ihre regionalen Ansprechpartner/innen

Erstanlaufstellen Anerkennungsberatung

Kontakte Erstanlaufstellen zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen